Eine interessante Lektüre
MonetNachdem ich kürzlich das Buch von Klimmt bewundern und lesen durfte, habe ich mich jetzt ganz besonders auf das Buch über „Monet“ gefreut. Ich bin ein großer Fan der großen Meister und ihrer Kunst und ...
Nachdem ich kürzlich das Buch von Klimmt bewundern und lesen durfte, habe ich mich jetzt ganz besonders auf das Buch über „Monet“ gefreut. Ich bin ein großer Fan der großen Meister und ihrer Kunst und liebe es durch Ausstellungen zu schlendern. Diese Lektüre stammt von Rosalind Ormiston. Sie ist Kunst- und Architekturhistorikerin und verfasste schon zahlreiche Bücher. Unter anderem über Albrecht Dürer, van Gogh usw. In dieser Lektüre wird uns das Leben und Werk des vielleicht beleibtesten Künstlers weltweit vorgestellt und das in einer äußerst handlichen und preisgünstigen Lektüre.
Schon die Einleitung hat mich gefangengenommen. Der Impressionismus, jene Kunstbewegung, mit der der Maler Claude Monet (1840-1926) unvertrennbar verbunden ist, feierte 2024 in Frankreich sein 150-jähriges Bestehen. Als Monet einer Ölskizze, die er vom Sonnenaufgang über dem Hafen seiner Heimatstadt Le Havre gemalt hatte, den Titel „Impression“ gab verhalf er dieser Malweise unbeabsichtigt zu ihrem Namen. Dann folgt ein noch spannenderes Kapitel „Das Leben von Monet“.
Er wurde am 14.11.1840 in Paris geboren, verbrachte seine Kindheit in Le Havre. Als sein Mutter starb zog er mit seinem Vater uns einem Bruder in das nahegelegene Landhaus seiner kinderlosen Tante Marie-Jeanne Lecardre. Für Monet erwies sich das als großes Glück, denn seine Tante war Amateurkünstlerin und besaß ein Atelier. Mit 10 Jahren kam er in das college communal in Le Havre. Dort erhielt er Unterricht in Latein und Griechisch und nahm Zeichenstunden. Zu Monets Zeichnungen aus dieser Zeit gehören Hafenszenen, Skizzen von Gebäuden und Booten sowie herausragende Karikaturen von Menschen aus seiner Umgebung. Kurz vor seinem 18. Geburtstag konnte er seine Werke zu ersten Mal ausstellen. 1854 lerne er Camille kennen. Sie wurde seine Ehefrau, sein Lieblingsmodell, seine Muse. Auf mehr als 50 Bildern, die er im Laufe ihres gemeinsamen Lebens malte, ist Camille zu sehen. Der Tod von Camille im Jahr 1879 hat Monet schwer erschüttert. 1883 verließ er Paris und zog nach Giverny, wo er 43 Jahre bis zu seinem Tod lebte. In dieser Zeit legte er einen idyllischen Blumengarten und einen von japanischen Wassergärten inspirierten zweiten Garten an. Ein Besuch dieses Gartens steht auf meiner Bucket List ganz oben.
Und nun folgen einige beeindruckende Werke des Künstlers. Meine absoluten Lieblingsbilder sind „Die japanische Brücke“ und „Der Garten des Künstlers in Giverny“.
Ein beeindruckendes Werk, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe und das ich sicher noch oft zur Hand nehmen werde. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Highlight sehr gerne 5 Sterne.