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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

Eine Geschichte, die lange nachhallt

Mein zärtlicher Schatten
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„Mein zärtlicher Schatten“ erzählt eine ruhige, aber sehr eindringliche Geschichte, die sich nach und nach entfaltet. Am Anfang wirkt alles noch zurückhaltend, doch schon nach wenigen Seiten war ich völlig ...

„Mein zärtlicher Schatten“ erzählt eine ruhige, aber sehr eindringliche Geschichte, die sich nach und nach entfaltet. Am Anfang wirkt alles noch zurückhaltend, doch schon nach wenigen Seiten war ich völlig gefesselt und habe das Buch innerhalb weniger Tage beendet, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte.

Besonders begeistert hat mich der wunderbare Schreibstil der Autorin. Sie schreibt sehr einfühlsam und klar, sodass man sich leicht in die Gedanken und Gefühle der Figuren hineinversetzen kann. Alles wirkt nahbar und echt, fast so, als würde man die Geschichte selbst miterleben.

Das Buch ist keine leichte Lektüre für zwischendurch. Es geht tief und bleibt auch nach dem Lesen noch lange im Kopf. Themen wie die eigene Vergangenheit, der Verlust von geliebten Menschen und die Frage, was passiert, wenn man nicht loslassen kann, spielen eine große Rolle. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wann Gedanken und Träume beginnen, die eigene Wirklichkeit zu beeinflussen.

Auch die Stimmung im Buch ist sehr gelungen. Kleine Gesten, große Gefühle und die oft verwirrenden Gedanken der Figuren werden so beschrieben, dass man sie deutlich spüren kann.

Insgesamt ist „Mein zärtlicher Schatten“ ein sehr berührendes und tiefgründiges Buch. Ich empfehle es allen, die Geschichten mögen, die nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen und noch lange nachwirken.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Leicht, lebensnah, inspirierend – eine Reise zu sich selbst in Italien

Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello
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„Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello“ von Melanie Pignitter hat mich insgesamt sehr begeistert. Der Schreibstil ist wirklich toll – leicht, flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich ...

„Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello“ von Melanie Pignitter hat mich insgesamt sehr begeistert. Der Schreibstil ist wirklich toll – leicht, flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich das Buch tatsächlich an nur zwei Tagen durchgelesen habe. Man wird schnell in die Geschichte hineingezogen und begleitet die Protagonistin auf ihrer Reise durch Italien und vor allem zu sich selbst.

Besonders gut gefallen hat mir die gelungene Mischung aus Roman und Selbstfindungsreise. Die Atmosphäre zwischen italienischem Lebensgefühl, emotionalen Wendepunkten und persönlichen Erkenntnissen ist sehr gelungen und macht das Buch zu einer angenehmen und kurzweiligen Lektüre.

Allerdings gibt es auch einen kleinen Kritikpunkt: Hin und wieder wirken manche Textstellen etwas zu offensichtlich ratgebend bzw. affirmativ. Diese Passagen bremsen den erzählerischen Fluss manchmal ein wenig und erinnern stärker an einen Ratgeber als an einen Roman.

Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte ist berührend, motivierend und macht Mut, sich selbst mehr zu vertrauen und alte Muster zu hinterfragen. Gerade die Kombination aus Leichtigkeit und Tiefe sorgt dafür, dass das Buch lange im Kopf bleibt.

Ein inspirierender Wohlfühlroman mit kleinen Ratgebermomenten, toll geschrieben und schnell gelesen – perfekt für alle, die eine leichte, aber dennoch bedeutungsvolle Lektüre mit Urlaubsstimmung suchen.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Fantastisch witzige Graphic Novel über Kreativität und Freundschaft!

Der Comic-Club
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Vier Kinder teilen eine große Leidenschaft: Comics. Gemeinsam gründen Makayla, Howard, Lynda und Art einen Comic-Club, um eigene Geschichten zu entwickeln und ihre Ideen aufs Papier zu bringen. Dabei lernen ...

Vier Kinder teilen eine große Leidenschaft: Comics. Gemeinsam gründen Makayla, Howard, Lynda und Art einen Comic-Club, um eigene Geschichten zu entwickeln und ihre Ideen aufs Papier zu bringen. Dabei lernen sie nicht nur, wie Comics entstehen, sondern auch, an sich selbst und ihre Kreativität zu glauben.

Ich muss zugeben: Dieses Buch haben mein Sohn und ich regelrecht verschlungen – wir sind nur so durch das Buch geflogen! Schon nach den ersten Seiten waren wir mitten in der Geschichte und wollten unbedingt wissen, welche Ideen die Kinder als Nächstes entwickeln und wie sich ihr Comic-Club weiterentwickelt.

Besonders gefallen hat mir der unglaublich humorvolle Ton der Geschichte. Immer wieder gibt es herrlich witzige Situationen und kleine Missgeschicke, bei denen ich wirklich schmunzeln musste. Gleichzeitig steckt aber auch viel Herz in der Story, denn es geht nicht nur ums Zeichnen, sondern auch um Selbstvertrauen, Freundschaft und darum, an die eigenen Ideen zu glauben.

Der Stil ist einfach toll: Die Mischung aus Comic, Erzählung und kleinen Einblicken in das Zeichnen von Comics macht das Ganze besonders lebendig.
Auch die Charaktere sind wunderbar gestaltet. Jeder der vier bringt seine eigenen Stärken und Unsicherheiten mit, wodurch sie sehr authentisch wirken. Gerade diese Unterschiede sorgen immer wieder für witzige Dialoge, kreative Ideen und kleine Konflikte, die die Geschichte spannend machen.

Eine klare Leseempfehlung – nicht nur für junge Comicfans.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Außerirdisch gut!

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!
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In School of Talents Mission 1: Achtung, Alien! beginnt für die jungen Talente an einer ganz besonderen Schule ein neues Abenteuer. Jedes Kind besitzt eine außergewöhnliche Fähigkeit – doch was zunächst ...

In School of Talents Mission 1: Achtung, Alien! beginnt für die jungen Talente an einer ganz besonderen Schule ein neues Abenteuer. Jedes Kind besitzt eine außergewöhnliche Fähigkeit – doch was zunächst nach Alltag im Internat klingt, wird schnell turbulent. Als plötzlich der Verdacht aufkommt, dass sich ein Alien unter den Schülern befinden könnte, ist Teamgeist gefragt. Zwischen Unterricht, Geheimnissen und witzigen Wortgefechten nehmen die Kinder die erste Mission ihres Lebens in Angriff.

Die Erwartungen an das Buch wurden voll erfüllt. Mein 9-jähriger Sohn Sohn kannte bereits die School of Talents-Reihe und auch bei diesem Buch war er wieder völlig fasziniert von der geschaffenen Welt. Besonders gefallen hat mir der klare, kindgerechte Aufbau: kurze Kapitel, ein roter Faden und immer wieder kleine Cliffhanger, die zum Weiterlesen motivieren. Der Schreibstil ist locker - genau richtig für die Zielgruppe, aber auch für Erwachsene Mitleser.

Die Figuren sind vielfältig gestaltet. Jedes Talent bringt seine eigene Stärke (und Schwäche) mit, wodurch sich viele Kinder leicht wiederfinden können. Die Dynamik innerhalb der Gruppe wirkt authentisch und die Dialoge sind witzig.

Ein rundum gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht und eine klare Leseempfehlung für junge Leserinnen und Leser sowie für alle, die originelle Kinderbücher schätzen!

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Ein cosy Wohlfühlroman zum Verlieben – typisch Julie Caplin!

Ein Zuhause im Frühling
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In „Ein Zuhause im Frühling“ entführt Julie Caplin in eine malerische Kleinstadt, in der Neuanfänge möglich sind und das Leben langsamer, bewusster und herzlicher wirkt. Die Protagonistin steht an einem ...

In „Ein Zuhause im Frühling“ entführt Julie Caplin in eine malerische Kleinstadt, in der Neuanfänge möglich sind und das Leben langsamer, bewusster und herzlicher wirkt. Die Protagonistin steht an einem Wendepunkt ihres Lebens und findet – eher unerwartet – genau an diesem Ort nicht nur neue Perspektiven, sondern auch ein Gefühl von Heimat, Zusammenhalt und Liebe. Zwischen Frühlingsluft, kleinen Cafés, Dorfgemeinschaft und leisen Gefühlen entfaltet sich eine Geschichte, die zum Abschalten und Träumen einlädt.

Julie Caplin bleibt auch mit diesem Roman ihrem ganz eigenen Stil treu – und genau das macht „Ein Zuhause im Frühling“ zu einem hervorragenden Wohlfühlroman. Die Geschichte ist ruhig, warmherzig und voller cosy Atmosphäre. Man spürt auf jeder Seite diese liebevolle Detailverliebtheit, für die die Autorin bekannt ist: kulinarische Kleinigkeiten, idyllische Schauplätze und zwischenmenschliche Begegnungen, die das Herz berühren.

Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr bildhaft. Es fällt unglaublich leicht, in die Geschichte einzutauchen und den Alltag hinter sich zu lassen. Die Handlung entwickelt sich angenehm ohne unnötige Dramatik, dafür mit viel Gefühl und Authentizität.

Die Figuren sind sympathisch und lebensnah. Man begegnet ihnen mit einem Lächeln und fühlt sich schnell als Teil der kleinen Welt, die die Autorin erschafft. Gerade die Dorfbewohner und Nebenfiguren verleihen dem Roman zusätzlichen Charme und Tiefe.

Eine klare Leseempfehlung für Fans von Wohlfühlromanen, Frühlingslektüre und natürlich für alle, die Julie Caplins Stil lieben!

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