Leider KEIN Ende!
A Kiss of TroubleMich hat vor allem gestört, dass die Geschichte kein richtiges Ende hat – das hat das Buch für mich ziemlich unbefriedigend gemacht. Es wirkt auch weniger wie eine bewusst geplante Reihe, sondern eher ...
Mich hat vor allem gestört, dass die Geschichte kein richtiges Ende hat – das hat das Buch für mich ziemlich unbefriedigend gemacht. Es wirkt auch weniger wie eine bewusst geplante Reihe, sondern eher so, als hätte man die Handlung einfach in zwei Teile gesplittet, um zwei Bücher daraus zu machen.
Dabei hat mich das Buch zunächst total angesprochen: Das Cover und die gesamte Gestaltung sind wirklich gelungen, und auch der Klappentext klang vielversprechend – deshalb wollte ich unbedingt an der Leserunde teilnehmen.
Ellies Geschichte startet direkt sehr dramatisch, sodass man sofort mit ihr mitfühlt und mitfiebert. Als sie schließlich in Riverdale landet, fühlt sich alles zunächst wie eine Katastrophe für sie an, entwickelt sich aber schnell zu einem Ort, den man fast schon als Zuhause bezeichnen kann. Zum ersten Mal erlebt sie so etwas wie Geborgenheit und eine liebevolle Familie.
Matt und seine Familie auf der Carsen-Ranch waren sofort sympathisch. Auch wenn Matt Ellie gegenüber zwischenzeitlich etwas unfreundlich wird – was ich anfangs sogar nachvollziehen konnte –merkt man schnell, dass hinter ihren Neckereien mehr steckt.
Doch dann kommt das Ende … beziehungsweise eben kein richtiges Ende, sondern ein heftiger Cliffhanger. Gerade als man denkt, jetzt könnte alles gut werden und Ellie endlich in ihrem neuen Zuhause ankommen, folgt die nächste Katastrophe – und die hat es wirklich in sich. Gleichzeitig habe ich in der Story nicht nachvollziehen können, warum Ellie Matt nicht die Wahrheit gesagt hat.
Die Autorin schafft es, von Anfang an Spannung aufzubauen und diese auch über die gesamte Geschichte hinweg aufrechtzuerhalten. Immer wieder gibt es brenzlige Situationen, die einen mitfiebern lassen – vor allem natürlich mit Ellie, deren Leben alles andere als einfach ist.
Insgesamt ein gutes Buch mit vielen emotionalen Momenten und einer mitreißenden Geschichte – aber das offene Ende hat mir die Freude deutlich genommen. Für mich persönlich ist das so frustrierend, dass ich aus Prinzip nicht zum zweiten Band greifen werde.