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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2026

Sehr zäher und verschachtelter Krimi

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Für mich war es mein erster Krimi mit Commissario Gaetano, doch hat er mir leider wenig Freude beim Lesen bereitet. Ich konnte einfach keinen Lesefluss entwickeln, wobei die Story durchaus spannend anfängt ...

Für mich war es mein erster Krimi mit Commissario Gaetano, doch hat er mir leider wenig Freude beim Lesen bereitet. Ich konnte einfach keinen Lesefluss entwickeln, wobei die Story durchaus spannend anfängt und ich zu Beginn auch noch gebannt mit auf Spurensuche gegangen bin. Ich fand es interessant zu erfahren, was der Wind und die Strömung des Wassers für den Leichenfund bedeuteten. Überhaupt war es gut so nah bei den Ermittlungen dabei zu sein. Was mich aber völlig aus der Spur gebracht hat, waren neben der Familiengeschichte des Commissarios, mit der schwangeren Nichte, dem Ehemann, dem pflegebedürftigen Bruder, die anderen vielen Personen mit ihren Besonderheiten Während ich es normalerweise super finde, wenn die Region in einer Geschichte spürbar wird, war es mir hier entschieden zu viel. Angefangen von den Redewendungen, auch wenn die im Glossar übersetzt werden, sowie von dem ausschweifenden Erzählungen über die Rituale in der Osterwoche in Neapel. Irgendwann war es mir fast egal wie der Mann zu Tode gekommen ist. nur um seine kleine Tochter tat es mir leid. Dazu waren es mir zu viele weitere Tote und die Ermittlungen wurden mir zu kompliziert und irgendwie habe ich aufgrund vieler Themen, die dazu kamen, den Überblick verloren.
Zwei Sterne

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Schwere Kost

Immergrün
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Der Roman der Autorin, in dem sie von ihrer Kindheit in Israel und Berlin erzählt, der Vergangenheit ihrer Mutter sowie der Gegenwart, in der sie die Urnen von Großmutter und Mutter nach Litauen fährt, ...

Der Roman der Autorin, in dem sie von ihrer Kindheit in Israel und Berlin erzählt, der Vergangenheit ihrer Mutter sowie der Gegenwart, in der sie die Urnen von Großmutter und Mutter nach Litauen fährt, hat mir schwere Lesestunden bereitet. Es wirkt auf mich wie eine Verarbeitung der Vergangenheit, die aber auf Ruth, dem Kind in der Vergangenheit und Ruth, der Frau in der Gegenwart, lastet. Ich spüre nichts als die schwere Last, ich sehe die zugemüllte Wohnung, die junge Ruth, die von beiden Eltern vernachlässigt wird. Obwohl das Buch mit dem Sterben der Mutter beginnt, so berührt es mich sehr, weil sie von Ruth und der Schwester im Hospiz gut begleitet wurde und zieht mich nicht runter. Der Rest des Buches beschäftigt sich in Vergangenheit und Gegenwart mit der Mutter, zu der ich keine positive Verbindung aufbauen kann und Ruth muss ihre gesamte Kindheit und Jugend sich um ihre Mutter kümmern, die unter Depressionen leidet. Ich bewundere Ruth für ihre Tatkraft und frage mich, woher sie die Energie nimmt. Es war leider so gar nicht mein Roman, sprachlich anstrengend, viele Wiederholungen und den Neubeginn, der hinten auf dem Buch erwähnt wird, habe ich vermisst. Zwei Sterne

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Deprimierende Geschichte

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
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Ich habe einen Roman über das Ordnen und Aufräumen eines Hauses erwartet, gepaart mit Trauerarbeit und dem Rückblick auf eine Ehe. Das Cover hat mir gut gefallen, da es für mich auch Optimismus wegen der ...

Ich habe einen Roman über das Ordnen und Aufräumen eines Hauses erwartet, gepaart mit Trauerarbeit und dem Rückblick auf eine Ehe. Das Cover hat mir gut gefallen, da es für mich auch Optimismus wegen der Farben und des Motives ausstrahlte. Doch der Roman war nicht meiner. Die Autorin hat damit ihr Leben verarbeitet, aber mich hat er fertig gemacht. Mir fehlte es Liebe und Zärtlichkeit, denn für mich war sie nicht vorhanden. Alleine, dass Christien ihren Mann immer nur mit A bezeichnet, fand ich sehr merkwürdig. Das Haus empfand ich auch eher als gruselig, denn ich roch es und da ich Nikotingeruch nicht ertragen kann, war es auf keiner Seite mit all dem Zeug von A mein Haus. Ansonsten konnte ich mir das Haus einrichtungsmäßig schlecht vorstellen. Überhaupt hatte ich Schwierigkeiten mir die Menschen vorzustellen, da sie alle keine Namen haben und auch so weder vom Äußeren noch von der Stimme oder ähnlichem beschrieben werden. Leider entspricht der Roman so gar nicht dem Cover, denn das Leben im Roman ist gefühlt nie schön und schon gar nicht farbig.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Schade, aber dieser Roman, der so vielversprechend klang, hat mich leider enttäuscht

Heimat aus Eis und Asche
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Der Roman von Annette Oppenlander erzählt abwechselnd aus der Zeit von 1945 in Ostpreußen und beginnt in der Gegenwart 1993 in Münster. Im Mittelpunkt steht Lena, die als Kind in Ostpreußen von ihrer leiblichen ...

Der Roman von Annette Oppenlander erzählt abwechselnd aus der Zeit von 1945 in Ostpreußen und beginnt in der Gegenwart 1993 in Münster. Im Mittelpunkt steht Lena, die als Kind in Ostpreußen von ihrer leiblichen Mutter während Flucht getrennt wurde und erst mit dem Tod der Adtoptiveltern erfährt, dass sie nicht deren leibliches Kind gewesen ist. Sie begibt sich auf Spurensuche.

Ich mag historische Romane sehr gerne und die Thematik der Menschen, die ihre Heimat verloren haben und zugleich auch häufig deren Familien und Freunde verloren gingen und wie sie damit umgingen/(umgehen, das interessiert mich sehr. Den historischen Teil des Romans mochte ich sehr gerne, sowie ich hier noch gerne viel mehr Dinge erfahren hätte, die die Autorin nur kurz erwähnte. Mit dem Teil in der Gegenwart 1993 tat ich mich deutlich schwerer, was einerseits an der Protagonistin Lena lag, mit der ich nicht warm wurde, aber andererseits auch an Handlungsabläufen, die ich eher unrealistisch empfand und andererseits kam dazu noch die "Lovestory" sowie einige weitere Protagonisten, die entbehrlich für die Story waren und ich deren Verhalten auch fragwürdig empfand.

Zwei Sterne....sehr schade, denn ein anderer Roman der Autorin hatte mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 15.05.2025

Keine lockere und humorvolle Liebesgeschichte

Just for the Summer
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Das Cover, was so fröhlich bunt und frisch wirkt, hat mich neben der Autorin, die gehypt wird, sehr angesprochen. Dazu die Idee der Story, in der es um einen Dating-Fluch gehen soll, hat mich zum Lachen ...

Das Cover, was so fröhlich bunt und frisch wirkt, hat mich neben der Autorin, die gehypt wird, sehr angesprochen. Dazu die Idee der Story, in der es um einen Dating-Fluch gehen soll, hat mich zum Lachen gebracht. Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, jedoch hätte ich den Hinweis in der Leseprobe bzw. zu Beginn des Buches ernst nehmen sollen, welche Themen unter anderem im Buch vor -kommen (" Panikattacken,Angststörungen,posttraumatische Belastungs störungen, nicht diagnostizierte psychische Probleme, eine toxische Mutter .... "). In meinen Augen bleibt von der romantischen Komödie, denn als solche versteht die Autorin ihr Buch, nicht viel übrig. Außerdem sind das längst nicht alle Probleme, die im Roman erwähnt werden. Für mich war der Einstieg in die Story das Highlight und ansonsten fühlte ich mich von den Zufällen und Problemen "überrollt". Das mich das Buch nicht gut unterhalten hat, liegt somit sicherlich an meiner Erwartungshaltung, denn der Schreibstil gefällt mir gut, bei mir scheitert es am Inhalt.
Zwei Sterne

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