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Veröffentlicht am 10.03.2026

Trauminsel? Von wegen...

One Perfect Couple
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Zum Buch: Obwohl Lyla eigentlich gar nicht will, stimmt sie ihrem Freund Nico zu, als er sie überredet, an einem Reality-TV-Format namens „One perfect couple“ mitzumachen. Es geht auf eine indonesische ...

Zum Buch: Obwohl Lyla eigentlich gar nicht will, stimmt sie ihrem Freund Nico zu, als er sie überredet, an einem Reality-TV-Format namens „One perfect couple“ mitzumachen. Es geht auf eine indonesische Trauminsel. Fünf Paare müssen Aufgaben erledigen und jede Woche muss einer gehen. Doch gleich am ersten Abend geht eine Aufgabe für Lyla und Nico fürchterlich schief. Und dann kommt ein Tropensturm und plötzlich sind neun Menschen alleine auf einer Insel gefangen…

Meine Meinung: Die Geschichte hat ein wenig gebraucht, um mich gefangen zu nehmen. Der Anfang ist etwas zäh für meinen Geschmack. Dann nimmt die Geschichte aber Fahrt auf und man fiebert mit den verbliebenen Paaren mit. Was dann folgt, ist eine Mischung aus „Robinson Crusoe“ und „Der Herr der Fliegen“.

Natürlich sind nicht immer alle einer Meinung und natürlich gehen auch Wasser und Vorräte zur Neige. Und es wird Opfer geben. Was mir wirklich gut gefallen hat, waren die Tagebuch-Einträge von einer Mitspielerin, die mich auch an meiner Theorie haben zweifeln lassen! Das ergibt später einen tollen Twist!

Insgesamt ist der Schreibstil flüssig zu lesen und man taucht immer tiefer in die Story hinein. Dann will man natürlich auch wissen, ob sie es schaffen und wenn ja, wer.

Mein Fazit: Nicht das spannendste Buch der Autorin und sicherlich auch nicht gänzlich neu von der Idee her. Dennoch hat es mich dann doch packen können und der tolle Twist am Ende hat mich für den etwas lahmen Beginn entschädigt!

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Und plötzlich ist alles lila!

#PurpleVibes
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Zum Buch: Die 15-jährige Lynn hat Panikattacken und kann unmöglich mit der Straßenbahn fahren. Ihre Therapeutin hat ihr nun die Aufgabe gegeben, an der Haltestelle zu stehen. Da flattert eines schönen ...

Zum Buch: Die 15-jährige Lynn hat Panikattacken und kann unmöglich mit der Straßenbahn fahren. Ihre Therapeutin hat ihr nun die Aufgabe gegeben, an der Haltestelle zu stehen. Da flattert eines schönen Tages Purple in ihr Leben: lilafarbene Haare, quirliges Wesen und so gar nicht unaufdringlich. Ehe Lynn sich versieht, ist sie von Purples Wesen total eingenommen. Sie treffen sich jeden Tag an der Haltestelle. Doch eines Tages kommt Purple nicht mehr und Lynn ist der Verzweiflung nahe…

Meine Meinung: Das ist ein ganz tolles, liebenswertes Buch über Freundschaft, Ängste, Hoffnung, Lebensfreude und die erste Liebe! Was so zart anfängt, entwickelt sich schnell. Ehe Lynn sich versieht, vergisst sie über die Sorge um Purple sogar ihre eigenen Ängste!

Die Autorin beschreibt hier schön ein ganz normales Teenager-Leben. Eine besorgte Mutter, die aber versucht, Lynn nicht zu erdrücken. Eine nervtötende jüngere Schwester, die man aber trotzdem liebhat. Einen Freund, der mit ihren Ängsten gar nicht umgehen kann und wie sich herausstellt, auch nicht will. Und dann schneit etwas Lilafarbenes in Lynns Leben und krempelt es total um!

Der Schreibstil liest sich flockig weg, ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen. Es macht sicherlich Jugendlichen oder junggebliebenen Erwachsenen Mut, sich ihren Ängsten zu stellen und dagegen an zu arbeiten. Denn es lohnt sich! Das war für mich die Message dieser Geschichte!

Mein Fazit: Hier handelt es sich um eine schön erzählte Geschichte mit normalen Jugendproblemen und Ängsten, die sich zum Guten wenden. Das Buch zaubert dem Lesen ein Lächeln auf das Gesicht und macht Hoffnung! Kann ich weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Eine etwas andere Grusel-Geschichte...

The Whispering Dead - Gravekeeper Band 1
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Zum Buch: Keira wacht alleine im Wald auf und kann sich nur noch erinnern, dass sie verfolgt wird. Sie versteckt sich bei Pastor Adage im kleinen Örtchen Blighty. Eigentlich wollte sie weiter, aber irgendwie ...

Zum Buch: Keira wacht alleine im Wald auf und kann sich nur noch erinnern, dass sie verfolgt wird. Sie versteckt sich bei Pastor Adage im kleinen Örtchen Blighty. Eigentlich wollte sie weiter, aber irgendwie bleibt sie hängen in dem kleinen Häuschen auf dem Kirchhof mitten auf dem Friedhof. Und da bemerkt sie, dass sie die Geister mancher Verstorbener sehen kann. Und nicht nur das, eine Frau fleht sie um Hilfe an…

Meine Meinung: Ich hatte hier eigentlich mit mehr Gruselfaktor gerechnet und war anfangs nicht so angetan von Darcy Coates neuem Buch. Doch mit jeder Seite nimmt die Geschichte den Leser mehr gefangen. Das liegt sicherlich an den Charakteren. Keira ist eine toughe junge Frau ohne Hintergrund, also bis jetzt, das wird hoffentlich in den folgenden Bänden noch aufgeklärt. Sie lernt Zoe aus dem Dorfladen kennen. Die ist herrlich schräg drauf mit ihren Weltuntergangs-Theorien und vermutet hinter jedem gleich einen Verschwörer. Dann wäre da noch Mason, er ist Medizinstudent und wird bald auch einer von Keiras engsten Vertrauten.

Als Pastor Adage einen Job für sie im sechs Stunden entfernten Glendale auftreibt, merkt sie, dass sie eigentlich gar nicht weg will. Außerdem hat sie noch eine Aufgabe zu erfüllen: dem Geist der Frau auf die andere Seite zu helfen. Aber dafür muss sie sich in eine gefährliche Situation begeben…

Der Schreibstil ist wirklich locker und flüssig, es könnte durchaus auch ein Jugendroman sein. Aber irgendwie habe ich mich in die Geschichte verliebt, obwohl ich anfangs wirklich skeptisch war. Hier hat die Autorin mich wirklich überrascht mit einem so ganz anderen Plot!

Mein Fazit: Das ist kein Buch, um sich die Fingernägel abzukauen, dennoch hat es mir großen Spaß gemacht! Die Charaktere sind einfach so liebenswürdig, dass mich dieser Cozy-Grusel dann letztendlich doch überzeugt hat! Ich freue mich jetzt auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Nichts ist, wie es scheint...

Southern Gothic - Das Grauen wohnt nebenan
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Zum Buch: Patricia Campbell ist eine typische amerikanische Hausfrau. In einem schönen Vorort lebt sie mit ihrem Mann, der ein erfolgreicher Mediziner ist und ihren zwei Kindern. Ihr Highlight vom eintönigen ...

Zum Buch: Patricia Campbell ist eine typische amerikanische Hausfrau. In einem schönen Vorort lebt sie mit ihrem Mann, der ein erfolgreicher Mediziner ist und ihren zwei Kindern. Ihr Highlight vom eintönigen Alltag ist ein Buchclub. Hier tauchen die Frauen ein in wilde Kriminalfälle und Serienmorde. Die friedliche Idylle wird gestört, als James Harris in ihre Nachbarschaft zieht. Hilfsbereit, wie Patricia ist, hilft sie James bei einigen Behördengängen. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Aber weil James sich schnell in die Herzen aller Nachbarn schleicht, wird ihren Vermutungen kein Glauben geschenkt. Auch nicht, als sie, ihre Schwiegermutter und ihre Pflegerin brutal angegriffen werden. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen wird…

Meine Meinung: Die Geschichte baut sich schön langsam auf. Der Leser hat Vermutungen in die richtige Richtung, kann es aber lange nicht greifen. So geht es Patricia ja auch. Ihr Buchclub, der irgendwann nur noch aus fünf ausgewählten Frauen besteht, ist ihre größte Stütze. Es dauert halt leider etwas, bis es auch alle erkennen!

Die Charaktere sind es, die das Buch tragen. Denn der Autor hat ihnen so unterschiedliche Wesen zugeteilt, dass man sie alle liebt! Patricia mausert sich hier von einer recht gehorsamen Hausfrau zur Anführerin. Das zeigt auch schön die patriarchalen Strukturen, die es immer noch gibt. Und gibt Einblicke in das eigentliche Leben, das sich hinter den verschlossenen Türen abspielt. Das Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt, die allesamt nach Büchern benannt sind. Das rückt den Charakter des Buchclubs nochmal in den Vordergrund, fand ich sehr gelungen!

Die Atmosphäre wird dichter, als sich James nicht als derjenige herausstellt, der er zu sein vorgibt. Aber er lullt alle so schön ein. Alle, bis auf Patricia. Und die muss bald nicht nur um ihr Leben kämpfen!

Mein Fazit: Eine sehr schöne Horrorgeschichte, die sich langsam entwickelt und die ich sehr gemocht habe! Es ist spannend zu sehen, wie Patricia sich entwickelt, sie ist der Held in dieser Geschichte! Wer Monstergeschichten mag, ist hiermit wirklich gut beraten, mir hat sie sehr gut gefallen!

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Das Buch lässt nicht los...

The Book of Witching
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Zum Buch: Im Jahre 1594 wird die Ehefrau und Mutter Alison Balfour auf den Orkney-Inseln der Hexerei angeklagt. Über 400 Jahre später fährt die junge Erin mit ihren Freunden auf die Orkney-Inseln, um etwas ...

Zum Buch: Im Jahre 1594 wird die Ehefrau und Mutter Alison Balfour auf den Orkney-Inseln der Hexerei angeklagt. Über 400 Jahre später fährt die junge Erin mit ihren Freunden auf die Orkney-Inseln, um etwas über ihre Ahnen zu erfahren. Leider geschieht dort ein Feuer-Unfall, ihr Freund Arlo kommt dabei ums Leben und ihre Freundin Senna ist spurlos verschwunden. Erin überlebt knapp, hat aber zahlreiche Verbrennungen am ganzen Körper. Als ihre Mutter Clem in Erins Zimmer ein altes Buch findet, hat sie so eine Ahnung und fährt selber auf die Orkneys…

Meine Meinung: Das Buch fesselt den Leser gleich von Anfang an, denn in der Zeitebene von 1594 erfährt Alison ein schlimmes Schicksal. Dass es zu jener Zeit Mord und Intrigen gab, ist ja hinlänglich bekannt, Alison wird hier Opfer einer Intrige des Herrschers Sir John Steward, der seinen Bruder vom Thron stürzen will. Ein gelungenes Opfer auch für den Geistlichen Vater Colville, der an Alison ein Exempel statuieren will.

In der anderen Zeitebene muss Clem mit ansehen, wie ihre Tochter Erin aus dem Koma erwacht und sich an nichts erinnern kann, nicht einmal mehr daran, dass sie Erin heißt. Sie behauptet, Nyx zu heißen. Und als sie dann dieses seltsame Buch findet, weiß sie, dass sie selber auf die Orkneys fahren muss.

Die Charaktere habe ich alle geliebt, natürlich bis auf die Bösen. Aber auch die sind toll ausgeschmückt und authentisch dargestellt! Die Verbindung mit den Zeitebenen ist C.J. Cooke sehr gut gelungen, man hangelt sich als Leser von einem Cliffhanger, also von einem Kapitel bis zum nächsten! Der Schreibstil ist flüssig und die Atmosphäre auf den Orkney-Inseln kann man sich gut vorstellen, besonders die im Mittelalter. Das ist ja ein bisschen das Schlimme, man leidet so mit Alison mit!

Mein Fazit: Insgesamt fand ich das Buch sehr gut, atmosphärisch dicht erzählt. An manchen Stellen hätte es ein wenig mehr Spannung vertragen, aber dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich hatte es in kürzester Zeit ausgelesen! Wer sich für Hexen interessiert, ist hiermit auf jeden Fall gut bedient!

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