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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

Fesselnd, faszinierend, absolut einzigartig! Mein Lesehighlight 2025!

Seltsame Sally Diamond
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Dies ist eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Der Inhalt ist einzigartig und verstörend. Ich schwankte ständig zwischen Mitgefühl, Entsetzen und Bewunderung. Dieses Buch ist definitiv ...

Dies ist eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Der Inhalt ist einzigartig und verstörend. Ich schwankte ständig zwischen Mitgefühl, Entsetzen und Bewunderung. Dieses Buch ist definitiv keine leichte Kost und überhaupt nichts für „mal zwischendurch“. Aber wer anspruchsvolle und emotional packende Literatur liebt, wird hier mit einer Geschichte belohnt, die lange nachhallt. Sally ist eine faszinierende Hauptfigur – eigen, verletzlich, manchmal verstörend, aber gerade dadurch unglaublich authentisch. Sie fesselte mich durch ihre Ehrlichkeit und Einzigartigkeit. Wütend hat mich ihr Bruder gemacht. Diese unglaubliche Kälte und Brutalität, die er vom Vater anerzogen bekommen hat. Man kann es ihm noch nicht mal verdenken, dennoch machte es mich wütend. Die schnelle Entwicklung von Sally fand ich ungewöhnlich, insbesondere wenn man ihre Kindheit betrachtet. Besonders gefallen hat mir, wie feinfühlig, sensibel und gleichzeitig spannend die Themen Trauma, Identität und Missbrauch, Familie behandelt werden. Auch das Thema Bindung wir auf eine faszinierende Weise behandelt. Das Buch hat mich mehrfach überrascht und emotional berührt.

Die enge Bindung des Buches hat mich sehr gestört. Es ist einfach unglaublich steif. Es ist nicht leicht, das Buch aufgeschlagen zu lassen, auch nicht beim fortschreitenden Lesestatus.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Interessanter Zufallsfund

Unter dem Moor
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Auf dieses Buch bin ich eher zufällig gestoßen und ich bereue keine einzige Seite. Interessant fand ich, wie die drei Frauenschicksale mit ihren individuellen Lebensbedingungen aus unterschiedlichen Zeitebenen ...

Auf dieses Buch bin ich eher zufällig gestoßen und ich bereue keine einzige Seite. Interessant fand ich, wie die drei Frauenschicksale mit ihren individuellen Lebensbedingungen aus unterschiedlichen Zeitebenen miteinander verknüpft wurden. Letztlich haben mich diese drei Frauenfiguren und die speziellen zeitlichen Hintergründe in ihren Bann gezogen.

Nina (Gegenwart) ist ausgebrannt vom Großstadtleben und ihren Job als Assistenzärztin und nimmt sich mit ihrer Hündin Ayla eine Auszeit im Stettiner Haff.

Gine (1936) verbringt ein Landjahr im Stettiner Haff, bis ihr dort etwas Schreckliches angetan wurde und sie auf Rache sinnt. Sie ahnt gar nicht, wie sehr sie damit den Lauf der Zeit beeinflussen wird.

Sigrun (1979) lebt am Stettiner Haff und ihr eintöniges Leben als junge Mitter während des DDR-Regimes wird erzählt.

Ich persönlich fand die Zeitepoche rund um Gine sehr interessant und den gesamten Handlungsaufbau des Buches wunderbar. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

mehr als kleine Grausamkeiten - eine tragische Familiengeschichte

Kleine Grausamkeiten (Steidl Pocket)
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"Alle drei Drumm-Brüder waren auf der Beerdigung, einer von uns allerdings im Sarg." Aber welcher? Und warum? Was für ein großartiger Einstieg in dieses Buch!


Die Brüder William, Brian und Luke sind ...

"Alle drei Drumm-Brüder waren auf der Beerdigung, einer von uns allerdings im Sarg." Aber welcher? Und warum? Was für ein großartiger Einstieg in dieses Buch!


Die Brüder William, Brian und Luke sind nur jeweils ein Jahr auseinander und doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Kaum zu glauben, dass sie überhaupt Brüder sind oder vielleicht doch nicht?

Die drei Brüder werden von der dominanten Mutter unterschiedlich geliebt, behandelt, gefördert (oder das Gegenteil). Ihr ganzes Leben bleiben sie schicksalhaft miteinander verbunden, betrügen einander, verlieben sich und schlafen mit den gleichen Frauen. Was für eine irre Story. Jeder der Brüder erzählt ungeschönt seine eigene Geschichte, seine Ansichten. Diese Selbstdarstellung wird wundebar authentisch erzählt. Es wirkt wie ein Interview das man liest.
Diese menschlichen Abgründe und familiären Beziehungen muss ich ersteinmal verarbeiten und sacken lassen.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Eine Zeitreise mit emotionaler Tiefe, spannenden Wendungen und inspirierender Botschaft

Die Kryptografin
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Der Titel allein ist schon wunderbar: „Die Kryptografin – Für Träume braucht man Mut“ von Hanna Aden. Das Buch hat mich in eine Zeit geworfen, die ich selbst nicht kennenlernen konnte. Das Buch fasziniert ...

Der Titel allein ist schon wunderbar: „Die Kryptografin – Für Träume braucht man Mut“ von Hanna Aden. Das Buch hat mich in eine Zeit geworfen, die ich selbst nicht kennenlernen konnte. Das Buch fasziniert mich, weil wir das Frauenbild der 50er Jahre in verschiedenen Facetten kennenlernen.

Der Roman ist mit einer emotionalen Tiefe geschrieben, hat spannende Wendungen und eine inspirierende Botschaft: Träume sind es wert, verfolgt zu werden – auch wenn der Weg dorthin steinig ist. Damals wie auch heute aktuell.

Ich habe so sehr mit den Figuren Margot und Sue mitgefiebert. Sie sind einfach unglaublich authentisch dargestellt und die Geschichte regt zum Nachdenken an – über Mut, über Vertrauen und darüber, was im Leben wirklich zählt.

Für mich ist es ein eindrucksvoller historischer Roman. Eine klare Empfehlung für alle, die starke Frauenfiguren und historische Stoffe mögen.

Es ist ein wunderbares Buch, das noch ein wenig nachklingt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Ungewöhnliche Story, ein abgründiger Psychothriller

Auf der Lauer liegen (Steidl Pocket)
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Nachdem ich „Die seltsame Sally Diamond“ verschlungen hatte, wollte ich unbedingt mehr von Liz Nugent lesen. Die Autorin hat es wieder einmal geschafft eine ungewöhnliche Geschichte zu erzählen, auch wenn ...

Nachdem ich „Die seltsame Sally Diamond“ verschlungen hatte, wollte ich unbedingt mehr von Liz Nugent lesen. Die Autorin hat es wieder einmal geschafft eine ungewöhnliche Geschichte zu erzählen, auch wenn diese mich nicht ganz so sehr begeistert hat wie „Die seltsame Sally Diamond“. Es hat sich insbesondere im mittleren Teil sehr gezogen. Die Story dümpelt so vor sich hin. Meine Geduld und Ausdauer waren hier sehr gefordert, in der Hoffnung, dass es noch mindestens eine Wendung in der Story geben wird, so wie es in den anderen beiden Bücher der Autorin auch war. Ich habe es geahnt, am Ende siegt das Böse. Dennoch ein guter Psychothriller.

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