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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Zwischen Briefpapier und Hoffnung

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
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Die Geschichte ist sanft, wohlwollend und sehr ruhig erzählt, aber trotzdem auf eine besondere Art fesselnd. Es passiert nicht ständig etwas Spektakuläres, und doch wollte ich immer weiterlesen, weil ...


Die Geschichte ist sanft, wohlwollend und sehr ruhig erzählt, aber trotzdem auf eine besondere Art fesselnd. Es passiert nicht ständig etwas Spektakuläres, und doch wollte ich immer weiterlesen, weil die Atmosphäre so warm und tröstlich ist.

Besonders schön fand ich die Begegnungen im Briefladen. Freundliche Kunden, kleine und große Geschichten, Hoffnungen, Ängste und Träume, die auf Papier gebannt werden. Auch Familienprobleme werden thematisiert, aber nie dramatisch ausgeschlachtet, sondern behutsam und menschlich eingebunden.

Die Idee mit dem Penpal-Service hat mich total begeistert. Sorgen und Wünsche aufzuschreiben und mit fremden Menschen zu teilen, hat etwas unglaublich Wertvolles. Dass es diesen Laden und die Briefe tatsächlich gibt, macht das Ganze noch besonderer und verleiht der Geschichte eine ganz eigene Magie.

Der Roman hat in mir direkt den Wunsch geweckt, selbst wieder Briefe zu schreiben, schönes Papier auszusuchen und mir Gedanken über meine Stifte zu machen.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Frühlingsgefühle, Humor und ganz viel Herz

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Auch in diesem Band schafft Kyra es wieder, tiefgründige Themen mit einem geschmackvollen Humor zu vereinen. Genau diese Mischung macht die Geschichte so angenehm zu lesen und gleichzeitig emotional greifbar.

Die ...

Auch in diesem Band schafft Kyra es wieder, tiefgründige Themen mit einem geschmackvollen Humor zu vereinen. Genau diese Mischung macht die Geschichte so angenehm zu lesen und gleichzeitig emotional greifbar.

Die Charaktere fand ich äußerst authentisch und sympathisch. Nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Nebencharaktere haben die Geschichte für mich besonders gemacht. James und Jude aus Band 1 waren immer wieder präsent und ein fester Teil der Handlung, was ich richtig schön fand. Auch Olive aus dem dritten Band taucht öfter auf und hat bei mir direkt Lust auf ihre eigene Geschichte gemacht. Das Ganze wirkt sehr natürlich eingebunden, fast wie eine echte kleine Familie und nicht zusammengewürfelt oder erzwungen, wie man es leider aus anderen Büchern kennt.

Das Thema Frühling ist schön umgesetzt und das Kleinstadtfeeling kommt richtig gut rüber. Die Liebesgeschichte zwischen Dex und Nore entwickelt sich langsam, ist süß, unterhaltsam und gleichzeitig auch tiefgründig.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Brutal, spannend und überraschend abwechslungsreich

We Who Will Die
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Ich habe mich mit dem Buch durchweg gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und hat mich schnell reingezogen, auch wenn sie an manchen Stellen recht brutal ist.

Besonders gut gefallen ...

Ich habe mich mit dem Buch durchweg gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und hat mich schnell reingezogen, auch wenn sie an manchen Stellen recht brutal ist.

Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere. Sie wirken individuell und authentisch, und trotz der Länge von „nur“ etwa 600 Seiten schafft es die Autorin, ihnen Tiefe zu geben. Gerade die Dynamiken zwischen den Hauptfiguren fand ich sehr gelungen und unterhaltsam.
Der Vergleich zu Vampire Diaries passt für mich hier tatsächlich sehr gut.

Die Welt an sich ist komplex und interessant, das Worldbuilding hätte für mich aber noch etwas bildlicher sein können, um sich alles besser vorstellen zu können. Trotzdem hat mich das Setting neugierig gemacht und gut durch die Geschichte getragen.

Auch wenn die Story typische Romantasy-Elemente und bekannte Tropes enthält, hat sie sich für mich trotzdem erfrischend anders angefühlt. Es gibt genug Abwechslung und eigene Ideen, sodass es nicht einfach wie eine Kopie wirkt.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Unaufdringlich und leicht zugänglich

Jetzt gerade ist alles gut
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Jetzt gerade ist alles gut ist ein stilles, aber sehr wirkungsvolles Buch, das einen immer wieder daran erinnert, wie schnell sich alles ändern kann und wie wenig wir oft das Hier und Jetzt wahrnehmen. ...

Jetzt gerade ist alles gut ist ein stilles, aber sehr wirkungsvolles Buch, das einen immer wieder daran erinnert, wie schnell sich alles ändern kann und wie wenig wir oft das Hier und Jetzt wahrnehmen. Die Geschichte schafft es, ganz unaufdringlich, bewusst zu machen, wie kostbar unser Alltag und all die kleinen Momente darin sind.

Die Erzählung ist leicht und zugänglich geschrieben, mit authentischen Figuren und einem angenehmen Erzählfluss. Besonders schön fand ich, dass die Botschaften nicht belehrend wirken, sondern sich ganz natürlich aus der Geschichte ergeben. Es ist eines dieser Bücher, das man zwischendurch liest und danach mit einem ruhigeren, dankbareren Gefühl zurückbleibt. Ich werde ab sofort mehr besondere Momente in meinem Leben sammeln.
Wer 25 letzte Sommer vom Autor mochte, dem wird dieses Buch auf jedenfall auch gefallen.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Düster, fesselnd und überraschend nahbar

The Ordeals
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Das Buch hat mir beim Lesen richtig Spaß gemacht. Ich bin sehr schnell in die Geschichte gekommen und hatte das Gefühl, immer weiterlesen zu wollen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, nichts wirkt ...

Das Buch hat mir beim Lesen richtig Spaß gemacht. Ich bin sehr schnell in die Geschichte gekommen und hatte das Gefühl, immer weiterlesen zu wollen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, nichts wirkt sperrig oder unnötig kompliziert, obwohl die Welt und die Magie durchaus komplex sind.

Sophia mochte ich von Anfang an. Sie ist nicht naiv, nicht überzeichnet stark, sondern wirkt durch ihre Vergangenheit, ihre Vorsicht und ihrem Blick auf die Welt sehr echt. Besonders die Beziehung zu Dolly hat mich emotional abgeholt, sie gibt der Geschichte Wärme und macht viele Szenen deutlich intensiver. Auch die Dynamik zwischen Sophia und Alden hat mich neugierig gemacht, weil da von Anfang an Spannung, Misstrauen und dieses gewisse Knistern mitschwingen.

Die Feuerprobe und alles rund um Killmarth ist spannend, düster und stellenweise richtig nervenaufreibend. Ich mochte besonders, dass Magie hier nicht einfach „cool“ ist, sondern gefährlich, fordernd und mit Konsequenzen verbunden. Genau das sorgt dafür, dass man mitfiebert und sich freut, wenn etwas gelingt.

Für mich ist es ein Auftakt, der Lust auf mehr macht: atmosphärisch, emotional und mit Figuren, die man gern begleitet. Ich hatte beim Lesen einfach Freude und das ist für mich immer das wichtigste Zeichen für ein gutes Buch.

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