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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2026

Erfrischend anders

The Witch Collector
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Das Buch hält definitiv, was es verspricht: Eine gut durchdachte Geschichte mit einer klaren Handlung, die spannend bleibt und den Leser motiviert, weiterzulesen. Die Story ist logisch aufgebaut, gut strukturiert ...

Das Buch hält definitiv, was es verspricht: Eine gut durchdachte Geschichte mit einer klaren Handlung, die spannend bleibt und den Leser motiviert, weiterzulesen. Die Story ist logisch aufgebaut, gut strukturiert und voller interessanter Ereignisse, die die Aufmerksamkeit fesseln. Obwohl die Handlung Spannung erzeugt, ist der Schreibstil angenehm langsam, sodass man die Geschichte gut aufnehmen und die Details der Welt genießen kann.

Die Charaktere sind gut gestaltet und ihre Handlungen nachvollziehbar. Ihre Motivationen und Entscheidungen wirken realistisch und stimmig, was sie glaubwürdig macht. Dennoch fiel es mir schwer, eine tiefere emotionale Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Die Nähe zu ihnen blieb für mich persönlich eher oberflächlich, sodass sie interessant sind, aber mich nicht komplett berühren. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass die Protagonistin mit Gebärdensprache kommuniziert. Dieses Detail ist erfrischend und verleiht der Geschichte zusätzliche Authentizität, die sie von anderen Fantasybüchern abhebt.

Der Schreibstil der Autorin ist klar, verständlich und stilistisch ansprechend. Durch das gemächliche Tempo kann man die Welt, die Figuren und die Handlung gut aufnehmen, ohne dass die Spannung darunter leidet. Die Mischung aus einem ruhigeren Erzählstil und einer spannenden Handlung sorgt für ein angenehmes, ausgewogenes Leseerlebnis.

Auch das Cover des Buches ist gelungen: hübsch, farblich dezent und passend zur Geschichte. Es vermittelt sofort einen ersten Eindruck vom Stil des Buches, ohne zu aufdringlich zu sein, und rundet den Gesamteindruck gelungen ab.

Alles in allem ist „The Witch Collector“ ein solides Buch, das durch eine spannende Handlung, nachvollziehbare Charaktere und einen angenehmen, leicht langsamen Schreibstil überzeugt. Mir persönlich hat allerdings das gewisse Etwas gefehlt, um vollkommen in die Geschichte einzutauchen. Wer jedoch eine gut erzählte Fantasygeschichte sucht, die einige erfrischende Details zu bieten hat, wird hier auf jeden Fall gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Hat mich nicht abgeholt

Imperia - you let the fire in
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Wir erhalten hier ein wunderschönes Cover und einen überzeugenden Klappentext für "Imperia", aber leider konnte die Geschichte mich nicht in ihren Bann ziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht ...

Wir erhalten hier ein wunderschönes Cover und einen überzeugenden Klappentext für "Imperia", aber leider konnte die Geschichte mich nicht in ihren Bann ziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht verständlich und nicht besonders anspruchsvoll. Als angenehme Abendlektüre sicherlich optimal.

Die Protagonistin war mir suspekt. Ihre Gedankengänge und Habdlungen waren oftmals für mich nicht nachvollziehbar und sie wirkte eher wie ein kleines Mädchen, das sich selbst findet. Dadurch wirkte auch die Romanze zum LI falsch.

Vom Klappentext war ich sehr angetan und hatte bereits mehrere mögliche Geschichten im Kopf. Diese Ideen waren natürlich von Klischees gespickt, gar keine Frage. Was mich dann aber etwas wehmütig zurückgelassen hat, war, dass genau all diese Klischees zutrafen, sodass es für Vielleser wie mich leider überhaupt keinen Spannungsbogen und keine Überraschungen im Buch gab.

Versteht mich nicht falsch, das Buch ist nett geschrieben, aber eben nichts Neues und dadurch ziemlich flach, wenn man bereits diverse Dystopien gelesen hat. Ich bin mit der Geschichte leider nicht warm geworden.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

"Crazy" und rasant

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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"Velvet Falls – But the Gods forgot to die" startet unglaublich stark und hat mich direkt in die Geschichte hineingezogen. Die ersten Seiten sind mitreißend, und man merkt sofort: Hier erwartet einen ein ...

"Velvet Falls – But the Gods forgot to die" startet unglaublich stark und hat mich direkt in die Geschichte hineingezogen. Die ersten Seiten sind mitreißend, und man merkt sofort: Hier erwartet einen ein wilder, rasanter Ritt. Die Protagonistin wirkt stark, selbstbewusst und sehr direkt.

Der Schreibstil ist, wie von der Autorin gewohnt, grandios, lebendig und eindringlich, sodass man die Welt und die Charaktere sofort spürt. Das Setting ist bunt, wild und überdreht, was perfekt zum rasant erzählten Verlauf der Handlung passt. Für mich persönlich wurde es im Laufe der Geschichte etwas zu „überdreht“. Es fühlte sich stellenweise fast zu schnell, zu intensiv an. Dennoch passt alles stilistisch zusammen, und die Energie der Geschichte bleibt konstant hoch.

Das Cover ist wunderschön gestaltet, knallig und stimmungsvoll, und es spiegelt das bunte, wilde Setting der Geschichte perfekt wider.

Das Ende ist überraschend und unerwartet, wie das Buch insgesamt: Nicht absehbar, aber trotzdem stimmig. Alles wirkt wie aus einem Guss – rasant, bunt, ungezähmt. Für mich war es persönlich ein bisschen zu wild und "knallig", daher würde ich insgesamt 3 von 5 Sternen vergeben, aber Fans dieses wilden, energiegeladenen Stils werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

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