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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2021

Eine gute Unterhaltung

In der Fremde
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Ich hatte bereits das vorherige Buch `Kollateralschaden` gelesen und wollte einfach wissen, wie es mit dem traumatisierten Major Vierziger weitergeht. Darüber bin ich sehr froh, da es sich echt gelohnt ...

Ich hatte bereits das vorherige Buch `Kollateralschaden` gelesen und wollte einfach wissen, wie es mit dem traumatisierten Major Vierziger weitergeht. Darüber bin ich sehr froh, da es sich echt gelohnt hat. Er quittiert seinen Dienst tatsächlich und zieht in den Süden, nach Apulien. Lebt dort sehr einsam mit einem Hund und der Urne seiner toten Freundin. Plötzlich ereignen sich mehrere Dinge: Flüchtlinge werden getötet, Kinder verschwinden usw. Trotz vielen Warnungen kann Vierziger es nicht lassen, selbst zu recherchieren. Steckt dabei seine Nase in Dinge, die niemand wissen darf. Kommt damit selbst ins Visier der Mafia und bekommt das auch körperlich zu spüren.
Das Buch ist gut zu lesen. Wobei ich die reichlichen italienischen Sätze oder Bezeichnungen etwas anstrengend fand. Es gibt zwar auf den hinteren Seiten eine Art Lexikon: Italienisch- Deutsch, welches einem aber oft nicht hilft. Entweder findet man dort das Wort nicht oder man hat einfach keine Lust nach hinten zu blättern.
Ansonsten geschehen schon sehr viele Dinge, die auf eine große Fantasie des Autors schließen lässt. Auch die Liebe zu Italien lässt sich nicht leugnen. Ich fand das Buch nicht fesselnd, es hat mich jedoch gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Enttäuscht

Giftiger Grund
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Das Buch fiel mir durch die Farbe und die dunkle Silhouette auf. Der Klappentext hat mich sofort berührt und ich wollte mehr wissen. Der Autor war mir bisher unbekannt.
Leider wurde meine Erwartung aufgrund ...

Das Buch fiel mir durch die Farbe und die dunkle Silhouette auf. Der Klappentext hat mich sofort berührt und ich wollte mehr wissen. Der Autor war mir bisher unbekannt.
Leider wurde meine Erwartung aufgrund des Klappentextes nicht gestillt. Nun muss ich gestehen, dass ich mich mit dem Buch letztendlich etwas abgemüht habe. Die einzelnen Schicksale zogen sich für mich wie Kaugummi. Kaum Spannung. Jedoch sehr viel Leid. Jedes einzelne Schicksal hat mich dann durchaus berührt und beschäftigt. Wieviel Gewalt und Missbrauch in diese Zeilen passten. Vor allem die Geschichte mit/ über das Kind. Wollte ich wohl den Grund ihrer nächtlichen Ausflüge wissen. Litt ich jedoch sehr unter dem Missbrauch, der sich unschwer dahinter verbarg. Auch die Thematik, was nach einer Inhaftierung passiert, beschäftigte mich sehr. Diese Vorurteile.
Die gemeinsame Story von allen, kam für mich etwas spät. Gefühlt auch recht schnell abgehandelt. Da hätte ich mir mehr Harmonie gewünscht. Und der krönende Abschluss war letztendlich zu viel für mich. Hat mich recht demotiviert mich an einen weiteren Teil davon zu trauen.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Leider nicht gut

Tote klagen an
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Ich mag Thriller/ Krimis, die in der Gerichtsmedizin handeln, sehr. Daher kam ich auch zu dieser Reihe. Ich denke tatsächlich, dass man dadurch noch etwas lernen kann, vom menschlichen Dasein.
Machte ...

Ich mag Thriller/ Krimis, die in der Gerichtsmedizin handeln, sehr. Daher kam ich auch zu dieser Reihe. Ich denke tatsächlich, dass man dadurch noch etwas lernen kann, vom menschlichen Dasein.
Machte mich schon das Cover sehr neugierig. Es ist mysteriös und schön gestaltet. Und hat eine große Wiedererkennung, wenn man die Reihe betrachtet.
Es handelt sich hier um das dritte Buch über Cassie, die als junge Assistentin der Rechtsmedizin arbeitet. Sie wird schräg anschaut, nicht zuletzt wegen ihrem Gothic-Look. Dazu noch diverse Piercings und Tattoos und ein Undercut. Hat sie jedoch Kontakt zu den Angehörigen, weiß sie durchaus, sich anders zu stylen. Cassie glaubt, dass die Toten mit ihr kommunizieren. Daher ist sie durchaus schon deshalb speziell. Cassie möchte jedoch oft die naheliegenden Dinge nicht einfach akzeptieren und eckt daher meist an.
Dieses Buch hat mir nicht so sehr gefallen. Ich fand das typische von Cassie sehr verwirrend. Sie schien selbst oft verwirrt und es machte sich dadurch für mich eine gewisse Zähigkeit bemerkbar.
Ich hoffe der nächste Teil wird wieder typisch Cassie.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Mich nicht erreicht

Schwüre, die wir brechen
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In Malmö taucht erst eine Leiche auf, die einen Krokodilkopf angenäht hat. Bald darauf folgen weitere Opfer, die ähnliche Entstellungen aufweisen. Liegt das Handeln eines Serientäters nahe, der Verbindungen ...

In Malmö taucht erst eine Leiche auf, die einen Krokodilkopf angenäht hat. Bald darauf folgen weitere Opfer, die ähnliche Entstellungen aufweisen. Liegt das Handeln eines Serientäters nahe, der Verbindungen aufgrund eines Bekennerschreiben eine Zeit lang als militanter Ökoterrorist gilt. Wie immer kommt es anders als man denkt. Und plötzlich sind es Verbindungen zu Altägyptische Gottheiten. Das Ermittlerteam bringt sehr viele eigene Schwierigkeiten mit. Zeitweise nehmen diese mir zu viel Handlung ein. Dreht sich ein paar mal alles stark um deren Probleme. Dann mag ich Ermittler mit Problemen nicht, die dann zu viel Alkohol trinken.
Die Todesfälle sind sehr speziell inszeniert und das gefiel mir gut. Auch das, was dahinter steckte. Ab der Hälfte des Buches fand ich es jedoch sehr zäh. Dieses schleppende vorwärts kommen. Sich langsam ein paar Schritte in eine Richtung bewegen, um dann entweder wieder in der persönlichen Vergangenheit von zB. Nordh zu landen oder insgesamt in einer Sackgasse zu stecken. Mit den restlichen Teammitgliedern kam man ja nur peripher in Berührung, obwohl diese sehr viel beisteuerten.
Das war mein erstes und mein letztes Buch dieses Autorenpaares. Mich hat es nicht überzeugt.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

nicht meines

Ihr werdet sie nicht finden
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Aufgrund des Autors und des Klappentextes war ich sehr auf dieses Buch gespannt und wollte auch nicht darauf warten. Also an einem Wochenende voller Vorfreude los gelegt. Dieser Drang liess bei mir leider ...

Aufgrund des Autors und des Klappentextes war ich sehr auf dieses Buch gespannt und wollte auch nicht darauf warten. Also an einem Wochenende voller Vorfreude los gelegt. Dieser Drang liess bei mir leider sehr bald nach. Anfangs war ich durch die vielfältigen Protagonisten sehr bestrebt weiter zu kommen. Konnte man ja alle Gefühlsausbrüche durchaus gut nachvollziehen. Da ich sowieso besondere Menschen sehr mag, da die immer sehr bereichernd sind. Dann fehlte mir aber die Spannung. Es plätscherte hier, es plätscherte da. Ich empfand es stellenweise als Kaugummi. Teilweise sogar verwirrend. Da brachte ich Silvi und Isa irgendwann auch noch durcheinander. Franca und Jonas an sich ein nettes Team. Wirkten übertriebener Weise irgendwann, als würde sich eine Liebesbeziehung entwickeln und die eigentliche Story geriet ins Hintertreffen.
Mich hat das Buch nicht abgeholt. Was ich auch an meiner langen Gesamtlesezeit für das Buch erkenne.

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