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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2026

Bin unschlüssig

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
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Die Autorin verarbeitet mit diesem Buch die eigenen Erlebnisse aus Liebe und Partnerschaft, aus dem Blickwinkel einer Frau zwischen Familie und Karriere, die zurückblickt und Resümee zieht. Eigentlich ...

Die Autorin verarbeitet mit diesem Buch die eigenen Erlebnisse aus Liebe und Partnerschaft, aus dem Blickwinkel einer Frau zwischen Familie und Karriere, die zurückblickt und Resümee zieht. Eigentlich eine schöne Idee, aber so richtig ist das bei mir nicht angekommen.

Was durchaus nahbar geschildert wurde, das war das spürbare Auseinanderdriften und Gefühl selbst zurückgesetzt zu werden. Ihr Mann ging bereits, bevor er verschieden ist. Die Autorin beschäftigt sich viel mit der Arbeit an sich selbst, dem eigenen Aufarbeiten und Begreifen.

So richtig habe ich keinen Zugang zur Handlung gefunden und bleibe unentschlossen zurück. Es gab Stellen, da war mir glasklar, was genau die Autorin transportieren wollte. Gerade in Sachen Empörung und Auflehnung, verbunden mit unterschwelliger Scham, es auf diese Art zu tun, bin ich total mitgegangen. Dann wurde es aber passagenweise wieder vager, beschwichtigender, fast schon als würde man Ausreden erfinden. Und ja, das gehört sicherlich auch zu diesem Teil der Realität. Aber da hat sie mich dann jedes Mal so ein bisschen verloren.

Insgesamt einfach nicht mein Buch.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Nicht ganz mein Fall

Der Gesang der See
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Ich bin ja großer Fan von den Büchern der Autorin, aber bei diesem hier bin ich mir zum ersten Mal unsicher, ob es mir wirklich gefallen hat. Die Story beginnt gefühlt mittendrin, was aber auch an Klappentext ...

Ich bin ja großer Fan von den Büchern der Autorin, aber bei diesem hier bin ich mir zum ersten Mal unsicher, ob es mir wirklich gefallen hat. Die Story beginnt gefühlt mittendrin, was aber auch an Klappentext liegen kann, auf jeden Fall bin ich irgendwie nicht gut reingekommen.

Die Rolle der Frau, wir sie hier beschrieben wird, ist natürlich mal wieder absolut unterirdisch. Vielleicht hat mich die Geschichte da einfach auch auf dem falschen Fuß erwischt. Die Geschichte entwickelt sich auch sehr temporeich, was für mich so ein bisschen den Vibe gekillt hat.

Was mir aber gut gefallen hat waren wieder die szenischen, atmosphärischen Beschreibungen des Lebens auf dem Hof, des wilden Lebens auf und um die See und der kleinkarierten Regeln des Alltags. Die kleine Gemeinschaft ist eine Welt für sich, in der nicht immer alles rosig ist und die alltäglichen Probleme der Familien zum allgemeinen Dorfklatsch werden.

Obwohl ich Kristiane als Protagonistin mochte, fehlte mir hier bei allem so ein bisschen die Tiefe. Kristiane macht unterm Strich halt wie ihr beliebt und kommt damit ganz gut durch, bekommt halt immer nur mal die Spitzen der anderen Dorfbewohner zu spüren.

Die gesamte Geschichte hat irgendwie zu wenig Reibung und auch das Ende ist irgendwie weichgespült. Hat sich schön und leicht lesen lassen, keine Frage, aber so richtig erreicht oder berührt hats mich dieses Mal nicht

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Puh, schwierig

Ich, die ich Männer nicht kannte
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Ich hatte dieses Buch selbst null auf dem Schirm, bin dann aber online über diverse Diskussionen und breit gefächerte Rezensionen darauf aufmerksam geworden. Das Thema hörte sich interessant und vielversprechend ...

Ich hatte dieses Buch selbst null auf dem Schirm, bin dann aber online über diverse Diskussionen und breit gefächerte Rezensionen darauf aufmerksam geworden. Das Thema hörte sich interessant und vielversprechend an und ich bin gut ins Buch gestartet.

Besonders der ersten Teil der Geschichte war stark angelegt. Dabei hat es mich überhaupt nicht gestört, dass man wuasi ohne Vorwissen und Kontext zu den Rahmenbedingungen in die Geschichte startet. Vielmehr unterstützt das sogar die beklemmende Atmosphäre. Das beschränkte Lebensumfeld und die essenziellen Fragen, die die schiere Existenz im Käfig aufwirft, fand ich schon faszinierend und auch eindrücklich geschildert.

Spannend, dass vor allem Männer, Liebe und verliebt sein einen so großen Stellenwert in dieser Geschichte einnehmen. So schrumpft das Leben der Frauen auf sehr wenig zusammen und irgendwie hat mich das sowohl traurig als auch wütend gemacht. Gleichzeitig hinterfragt man natürlich auch als Leser selbst so ein bisschen, was für einen selbst essenziell und wichtig ist.

Ich hab die ganze Zeit auf den großen Knall gewartet, der irgendwie nie kam. Ich bleibe rast- und ratlos zurück, mit vielen Fragen und so gut wie keinen Antworten. Ja, kann man machen und ist stilistisch absolut mutig, aber einfach nicht mein Fall.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Hat meinen Geschmack nicht getroffen

Throne in the Dark
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Ich hab mich so gefreut mal wieder eine Schurken-Romance zu finden, weil ich diese Art der Geschichten absolut großartig finde und generell großer Fan von „morally grey Characters“ und „villain gets the ...

Ich hab mich so gefreut mal wieder eine Schurken-Romance zu finden, weil ich diese Art der Geschichten absolut großartig finde und generell großer Fan von „morally grey Characters“ und „villain gets the girl“ bin. Muss aber sagen, dass mich diese Geschichte eher nicht so abgeholt hat und letztendlich anders war, als in meiner Erwartung.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir irgendwie schwergefallen, nicht nur weil die beiden Protas selbst auch einen eher holprigen Start hatten, sondern weil auch das Magiekonstrukt und Worldbuilding nicht sofort bei mir geklickt haben.

Amma bleibt über weite Strecken der Handlung ziemlich blass, was ich sehr schade fand. Und auch bei Damien blitzt eher selten sein wahres Wesen durch. Dir Lovestory der beiden fand ich so lala. So richtige Chemie kommt da nicht be mir an und es dauert auch lange bis in dieser Hinsicht überhaupt was passiert.

Die beiden treffen auf ihrer Reise auf allerlei andere Wesen, unterschiedliche Gefahren und besuchen dabei diverse Orte. An sich finde ich das immer cool, wenn man was von der Welt drumherum mitbekommtBin ehrlich, mir war das zu viel. Ich fand das unübersichtlich und konnte mich nicht so richtig auf die Handlung selbst konzentrieren, weil ich versucht habe mir das alles zu merken. Dadurch war das Buch für mich eher mühselig zu lesen.

Meine Highlight waren das kleine Teufelchen Kaz, von dem ich gerne mehr gelesen hätte und die überraschend liebenswerten Momente von Damien, die Gerechtigkeit, Fürsorge und Verständnis durchblicken lassen.

Insgesamt war das einfach nicht mein Buch, das Leseerlebnis war ok, aber es hat nicht gefunkt.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Schräge Begegnungen

Kirschblüte in der Freitagsbuchhandlung
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Ich lese inzwischen super gerne japanische Romane und bin daher mit dem allgemeinen Aufbau derartiger Bücher, die manchmal ein bisschen wie ein Flickenteppich wirken, vertraut, auch hier lässt dich der ...

Ich lese inzwischen super gerne japanische Romane und bin daher mit dem allgemeinen Aufbau derartiger Bücher, die manchmal ein bisschen wie ein Flickenteppich wirken, vertraut, auch hier lässt dich der Roman grob in Einzelgeschichten unterteilen in deren Fokus ein jeweils anderes Buch und eine Begegnung mit einem spezifischen Kunden dreht.

Ich fand die Figuren hier durchaus sehr speziell und eher kauzig angelegt. Allesamt eher Sonderlinge, was ich an sich super interessant zu verfolgen fand. Trotzdem hat mir hier so ein bisschen die Nähe und Wärme gefehlt, die Bücher über besondere, fast schon schicksalhafte Begegnungen meist mit sich bringen.

Die Bücher, die genannt wurde kannte ich abgesehen von Michael Endes „Momo“ allesamt nicht, was aber nicht stört. Ich fand auch generell das Kapitel „Momo für alle“ am ansprechendsten.
Die Handlung plätschert so ein bisschen vor hin, nimmt aber zum Ende hin nochmal einen eher seltsamen Verlaufen, was ich überraschend und unterhaltsam fand. Gleichzeitig bin ich unschlüssig, ob ich als zu gewollt irrwitzig empfunden habe.

Für mich ein Buch, das man zwar leicht lesen kann und das durchaus einen kurzweiligen Charme hat, bei mir aber auf emotionaler Ebene keinen Eindruck hinterlassen hat.

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