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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2026

Liebe geht bekanntlich durch den Magen 🥨

Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1)
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Ich habe “Vielleicht Jetzt” schon unzählige Male als Hörbuch angefangen, bin aber nie viel weiter als bis zu den ersten Kapiteln gekommen. Daher dachte ich, ich versuche es einfach mal mit dem physischen ...

Ich habe “Vielleicht Jetzt” schon unzählige Male als Hörbuch angefangen, bin aber nie viel weiter als bis zu den ersten Kapiteln gekommen. Daher dachte ich, ich versuche es einfach mal mit dem physischen Buch, weil ich die Idee der Story grundsätzlich interessant fand.

Für mich war das Buch leider kein Highlight, weil sich meiner Meinung nach alles ein wenig gezogen und ein richtiger Plot gefehlt hat. Dennoch war es ein nettes Buch für zwischendurch 🫶🏼

Gabriella mochte ich eigentlich sehr gerne, sie ist ein toll ausgearbeiteter Charakter mit genau dem richtigen Maß an Humor und Schlagfertigkeit. Auch ihre neuen Mitbewohnerinnen in München - Joana und Karla - sind genau die Art von Freundinnen, die sich jeder wünschen würde!

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle Anton ebenfalls erwähnen… Was soll ich sagen - eine typische Lovestory halt: Anfangs ist er mürrisch und unausstehlich aber das ändert sich natürlich. Wow, unglaublich spannend 🥲

Das Setting hat mir so mittelmäßig gefallen, es wäre interessant gewesen, noch etwas mehr über Bries Heimat in Brasilien zu erfahren. München hat die ganze Story für mich ein bisschen langweiliger gemacht (sorry, aber ich liebe Bücher mit “besonderem” Setting) 🙈

Vielleicht hab ich auch einfach das falsche Buch gelesen, weil ich Kochen, Catering & Co nicht wirklich spannend finde. Das ist bestimmt ein Aspekt, der andere Bookies mehr catchen würde. Andererseits hab ich so auch mal einen Einblick in ein neues Gebiet bekommen, was bestimmt nicht schaden kann 🧑🏻‍🍳

Die Entwicklung zwischen Gabriella und ihrem Vater fand ich eigentlich ganz schön, nur hatte ich mir da tatsächlich etwas mehr Fokus darauf erwartet. Dafür, dass es die Prämisse des Buches war und der einzige Grund, warum die Protagonistin die Reise nach Deutschland überhaupt auf sich genommen hat, wirkte ihr Kennenlernen mehr wie eine nette Nebenhandlung, als ein Hauptbestandteil des Buches. Das hat somit auch wieder dazu beigetragen, dass mir ein ordentlicher Plot gefehlt hat.

Alles in allem hat mir das Buch so mittelmäßig gefallen, aber das ist natürlich nur meine Ansichtsweise, es gibt bestimmt auch viele, für die es ein Highlight wäre - Lesegeschmack ist immerhin unterschiedlich und das ist gut so! 🥰

Selbst wenn es in den nächsten beiden Bänden um Jo & Klara geht, die ich - wie erwähnt - eigentlich ganz gerne mochte, konnte mich der Auftakt leider nicht genug überzeugen, um diese jetzt ebenfalls noch zu lesen… ❤️‍🩹

Veröffentlicht am 17.03.2026

Escape… die Frage ist nur wovon 🌊

Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise.
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Vermutlich bin ich zu verwöhnt von Holly Jackson Style Krimis, aber ich muss leider sagen, dass die Autorin mit »Girls Trip« das Potenzial der Idee größtenteils verschenkt hat 🥲

Was mich vor allem gestört ...

Vermutlich bin ich zu verwöhnt von Holly Jackson Style Krimis, aber ich muss leider sagen, dass die Autorin mit »Girls Trip« das Potenzial der Idee größtenteils verschenkt hat 🥲

Was mich vor allem gestört hat war die Tatsache, dass man von Anfang an das Gefühl hatte, die Auflösung eigentlich schon zu kennen und somit nicht wirklich wusste, auf was genau, beziehungsweise welche Art von Plot man eigentlich wartet ❤️‍🩹 Außerdem wurden die 5 Tage, die die vier „Freundinnen“ auf der Yacht verbringen chronologisch verkehrt herum erzählt, also z.B. Tag 3 abends, dann Tag 3 morgens und als Nächstes Tag 2 nachts… Das hat zumindest für mich den Lesefluss sehr beeinträchtigt und ich hab auch keinen wirklichen Sinn hinter diesem Aufbau gesehen 👀

Weiters waren selbst die Hauptcharaktere nicht so gut ausgearbeitet, als dass man wirklich wüsste, warum sie sich so verhalten, wie sie es tun. Einzig bei der Protagonistin Maggie wurde nach und nach die (etwas abstrakt wirkende) Vorgeschichte mit der Zeit aufgerollt, wodurch man zumindest einen Bezugspunkt zu ihr bekam 🫶🏼

Leider hab ich neben den bereits erwähnten Dingen einen weiteren Kritikpunkt, nämlich die vielen Zeitsprünge. Als wäre es nicht genug, die ganze Story verkehrt herum zu erzählen, dachte sich die Autorin wohl auch noch, sie müsse Schnipsel aus der Gegenwart in Form der Verhöre sowie Rückblicke in die Vergangenheit durch Giselles Tagebuch / Briefe einbauen 🫠

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, warum ich dem Buch dennoch 3 (eigentlich eher 2,5) Sterne gegeben habe - das liegt schlichtweg daran, dass der Plot auf den letzten ~20 Seiten sehr überraschend kam. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit 🫢 Trotzdem muss ich leider auch hier sagen, dass das Ganze besser hätte ausgearbeitet werden können 🙈 Außerdem war es mal wieder ein BuddyRead mit meiner Grandma und deshalb trotzdem besonders für mich 🥰

Von mir gibt es diesmal keine Empfehlung, vor allen Dingen auch, weil ich mehrmals überlegt hatte, das Buch abzubrechen… hab ich nur nicht getan, weil ich ein unfassbar neugieriger Mensch bin und natürlich wissen musste, wie alles ausgeht - bin mir noch nicht ganz sicher, ob es sich gelohnt hat, oder doch eher Zeitverschwendung war 😬

Zumindest gut, dass ich für das Buch kein Geld bezahlt habe, sondern „nur“ meine Lesejury Punkte einlösen musste 🫂

Veröffentlicht am 17.03.2026

Tolle Grundidee, komplizierte Umsetzung…

Shattered Silence
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Auch wenn in Band 1 meiner Meinung nach einige Dinge etwas zu vereinfacht dargestellt wurden und nicht allzu viel Spannung aufkam, mochte ich das Buch und der Cliffhanger hat mich neugierig gemacht, somit ...

Auch wenn in Band 1 meiner Meinung nach einige Dinge etwas zu vereinfacht dargestellt wurden und nicht allzu viel Spannung aufkam, mochte ich das Buch und der Cliffhanger hat mich neugierig gemacht, somit hab ich mir den zweiten Teil kurz nach Erscheinen gekauft ✨

Allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt irgendwie gar keine Idee mehr, was zuletzt in Fractured Fates passiert ist (was bei mir ganz selten der Fall ist) und wollte auch nicht nochmal extra nachlesen - deshalb wäre es schön gewesen, wenn die Autorin den Leser in Band 2 nochmal ein wenig subtil aufgefrischt hätte, damit man mit voller Begeisterung wieder ins Buch einsteigen kann ❤️‍🩹 Aber selbst jetzt, kurz nach dem Lesen, hab ich teilweise auch nur noch die grobe Handlung von Band 2 im Kopf und keine genauen Details mehr 🤔

Jedoch ist das leider noch nicht alles. Mit der Zeit wurden mir die Charaktere irgendwie immer fremder und unsympathischer… das liegt möglicherweise an all den Geheimnissen, die sie mit sich tragen, hat jedoch einen negativen Einfluss auf die Lesebegeisterung 😢Bis auf Linnea, die mochte ich durchgehend - aber da wurde wahrscheinlich auch speziell darauf geachtet, sie in kein negatives Licht zu stellen 🫶🏼

Natürlich gab es unzählige Geheimnisse und Verstrickungen, was auch sehr gut hätte funktionieren können - nur leider wurden immer nur Andeutungen gemacht und man wusste nichtmal an Ende voll und ganz, wie was tatsächlich zusammenhing. I mean, wie kann ein Epilog so verwirrend sein, dass er dich die gesamte Story hinterfragen lässt und du plötzlich überhaupt nichts mehr verstehst? 🫢

Aber auch, wenn ich jetzt einige negative Details genannt habe, denke ich nicht unbedingt schlecht über das Buch. Denn ich weiß selbst, wie nervenaufreibend es ist, einen schlüssigen Plot zu erstellen und das ganze dann auch noch niederzuschreiben 🙈

Also, um das klar zu sagen: die Grundidee ist toll und wenn ich die Reihe erneut lesen würde, gäbe es von mir bestimmt auch noch mehr Sterne - weil ich dann vermutlich die Verknüpfungen richtig deuten könnte und jegliche Handlungsstränge mehr Sinn ergäben 🥰

Jetzt warte ich erstmal bis zur LBM, damit ich Josi Wismar treffen und sie ausfragen kann - vielleicht bringt das ja noch etwas Klarheit in die Sache 👀

Auf jeden Fall freue ich mich darauf, bald die Wild-Hearts Dilogie zu lesen und hoffe, diese kann mich eher überzeugen 📚

Veröffentlicht am 17.03.2026

Eine tolle Story der es an Tiefgründigkeit nicht mangelt, aber zum Ende hin leider etwas zu sehr romantisiert 📚❤️‍🩹

Not in My Book
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Ich hab mir „Not in my Book“ spontan im Zuge eines BuddyReads gekauft und war sehr gespannt auf eine Enemies to Lovers zwischen Schriftstellern, auch wenn ich den Trope normalerweise nicht ganz so gut ...

Ich hab mir „Not in my Book“ spontan im Zuge eines BuddyReads gekauft und war sehr gespannt auf eine Enemies to Lovers zwischen Schriftstellern, auch wenn ich den Trope normalerweise nicht ganz so gut leiden kann.

Der Anfang des Buches hat mir auch total gefallen, die Story ist sehr glaubwürdig rübergekommen und das Setting war einfach angenehm und gut vorstellbar. Ich konnte mich selbst in Rosie und ihrer Liebe zu Romance, sowie den grundsätzlich hohen Erwartungen wiederfinden. Dieser Aspekt des Buches ist meiner Meinung nach auch sehr zeitgerecht, da auf Social Media aktuell ja oft diskutiert wird, ob Romance ein angesehenes Genre ist, aber ich finde es verdient auf jeden Fall Respekt, auch dann wenn man selbst kein Fan davon ist! 🫶🏼

Was mich des Weiteren überzeugen konnte, war die detaillierte, aber nicht zu exzessive Beschreibung der Charaktere - selbst Rosies Freunde aus NY und ihre Familie konnte ich mir bildlich vorstellen! Ich wünschte, ich dürfte sie auch kennenlernen 🥹

Nichtsdestotrotz gibt es einige Kritikpunkte meinerseits. Natürlich könnte ich jetzt die anfängliche Miscommunication zwischen Aiden & Rosie ausführen, weil die beiden Hinweise und Andeutungen scheinbar nicht wirklich kapiert haben, aber das hat mich tatsächlich noch am wenigsten gestört. Leider wurde jedoch das Buch als Herbstbuch vermarktet, es gibt allerdings 4 Abschnitte - zu jeder Jahreszeit einen - und bei diesen überwiegt dann doch der Winter / die Weihnachtszeit meiner Meinung nach. Das fand ich ein wenig schade 😕

Für mich war außerdem ab den Spice Szenen (die auch viel zu oft vorkamen) klar, dass Aiden leider nicht der cute Golden Retriever Bookboyfriend ist, für den ich ihn gehalten habe. I mean, warum findet man es bitte so toll, andauernd „Baby“ genannt und somit verkleinert bzw. unwichtig gemacht zu werden? Da wurde mir einfach generell ein bisschen zu viel romantisiert… 😒

Auch wenn ich die Idee mit dem gemeinsamen Buch, das die Protagonisten schreiben müssen gut fand, erwartete ich dennoch irgendwie, dass das Ende so kommen würde wie geplant. Das wäre nicht nur eine angenehme Abwechslung gewesen sondern ich hätte mir irgendwann tatsächlich gewunschen, dass das Happy End erspart bleibt. Denn das Leben ist nicht immer so wie in Büchern… Ich dachte das ist auch die Botschaft von „Not in my Book“ 😢 Eigentlich könnte man alles nach Seite 427 theoretisch streichen - ich hatte sogar überlegt, die darauffolgenden Seiten gar nicht mehr zu lesen :(

Dennoch möchte ich nicht mit Negativem enden, denn abgesehen von Aidens toxischer Art und dem Ende hat mir das Buch unglaublich gut gefallen und mir auch gezeigt, dass ich mit manchen Dingen nicht allein bin… Und großen Respekt an die Autorin, immerhin ist dieses Werk nicht nur ihr Debüt, sondern auch eine Art Autobiografie, wie sie in der Danksagung erwähnt - da freue ich mich natürlich, sollte sie ihren Bookboyfriend gefunden haben und glücklich mit ihm sein 🥰

Veröffentlicht am 17.03.2026

Ein fesselnder Auftakt voller Geheimnisse und High-Society-Flair.

Fractured Fates
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Fractured Fates war mein erstes Buch von Josi Wismar. Endlich bin ich mal dazugekommen eines zu lesen, obwohl auch die Wild Hearts Dilogie schon eine Zeit lang auf meinem SuB weilt 🙈

Ich war ja total ...

Fractured Fates war mein erstes Buch von Josi Wismar. Endlich bin ich mal dazugekommen eines zu lesen, obwohl auch die Wild Hearts Dilogie schon eine Zeit lang auf meinem SuB weilt 🙈

Ich war ja total gespannt darauf, wie Josi den Mord in der Londoner High Society darstellt, vor allem da ich wenige Monate vor dem allerersten Reveal der Reihe selbst angefangen habe, ein Buch zu diesem Thema zu schreiben. Okay, das ist jetzt mal nicht allzu besonders. Was allerdings ziemlich creepy ist, dass ich es tatsächlich "Fallen Grace" nennen wollte 👀 Da war ich natürlich mal kurz schockiert, dass es nun der Name dieser Dilogie ist, aber soll ja immer Zufälle geben... 🫢

Grundsätzlich hat mir die Idee und auch die Umsetzung sehr gut gefallen, auch wenn mich der High Society Flair mehr ins 18 Jahrhundert zurückversetzt hat und somit Smartphones nicht so perfekt ins Bild passten. Mehrere POVs in Büchern können meiner Meinung nach oft sehr verwirrend wirken, allerdings sind die von Holly, Vee und Florence immer gut zu unterscheiden! Nichtsdestotrotz hat es eine Zeit lang gedauert, bis ich verstanden habe, dass alles aus Veronicas Sicht nur die Briefe sind die sie an ihre Schwester sendet; dafür sind sie ja reichlich spicy 🥲

Ich finde Carter hat (im Gegensatz zu Max...) totales Bookboyfriend Material, ich verstehe Isabelle so gut, dass es ihr lieber wäre, ihm nichts vorspielen zu müssen - aber ohne den Vorwand hätten sie wohl nie zusammengefunden 🫶🏼

Dennoch fällt es mir schwer, alle Teile der Handlung wirklich ernst zu nehmen, denn wie unwahrscheinlich ist es, dass die Davenports nichts von Hollys eigentlichem Vorhaben mitbekommen? Ja, vielleicht schöpft Linnea Verdacht in manchen Situationen, aber ganz ehrlich, dass all die Notizen und Dokumenten die die Protagonistin immer rumliegen lässt niemandem auffallen... ich weiß ja nicht 🫥

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch und vor Allem Josi's Schreibstil allerdings gut gefallen und der fiese Cliffhanger lässt mich gespannt auf Band 2 zurück - noch zwei Monate, oh Mann! 😭❤️‍🩹