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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2026

Bin ich zu alt dafür?

Cooking for Family
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Und in mancher Hinsicht auch zu erfahren - in anderen Dingen verstehe ich viel zu wenig, vor allem in Bezug auf die Sprache der Autorin: bspw. verwirren mich die verschiedenartigen Hacks immer aufs Neue.

Trotzdem ...

Und in mancher Hinsicht auch zu erfahren - in anderen Dingen verstehe ich viel zu wenig, vor allem in Bezug auf die Sprache der Autorin: bspw. verwirren mich die verschiedenartigen Hacks immer aufs Neue.

Trotzdem ist es interessant für mich, die altersmäßig locker die Mutter der Autorin sein könnte, in dem Buch zu blättern und eine neue, wesentlich lässigere Art zu kochen kennenzulernen, wobei auch ich ziemlich viel variiere. Bisher bin ich nicht auf die Idee gekommen, Ofenkartoffeln oder auch Pfannkuchenteig im Voraus für drei Tage vorzubereiten. Vielleicht probiere ich es ja mal aus.

Gebackene Gnocchi zum Nachtisch oder auch dieses Bananendingsbums sind nichts für mich, die Zucchini-Lasagne oder das Brokkoli-Macn-Cheese schon viel eher. Wobei ich eigentlich ähnlich variiere, nur habe ich einen anderen Stil. Und da kommen alt und jung wieder zusammen!

Veröffentlicht am 20.03.2026

Als kleine Aufmerksamkeit bspw. im Krankenbett

Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt
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Zum Aufmuntern, Trost-Spenden, Freude bereiten und viele (positive) Zwecke mehr soll dieses Buch dienen, das die Fahrten des Rikschafahrers Rahul und die jeweilige Kommunikation mit seinen Passagieren ...

Zum Aufmuntern, Trost-Spenden, Freude bereiten und viele (positive) Zwecke mehr soll dieses Buch dienen, das die Fahrten des Rikschafahrers Rahul und die jeweilige Kommunikation mit seinen Passagieren beschreibt. Er sieht sich nämlich als jemand, der ihnen zeigt, wo sie das Glück finden - und zwar jedem einzelnen.

Ich kann mir nicht helfen, aber ich empfinde Rahul als übergriffig seinen Passagieren gegenüber - nicht jeder will oder muss mit der Nase auf sein Problem gestoßen werden und nicht jeder will einen Fahrer vor sich sitzen haben, der immer alles bewertet und beurteilt. Das kann auch ganz schön lästig werden.

Meiner Meinung nach sollte man gut überlegen, wem man dieses Buch schenkt - allzu schnell können die guten Botschaften auch ins Negative umgekehrt werden!

Veröffentlicht am 09.01.2026

Viele Fragen bleiben offen

Lass uns noch bleiben
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Ein Roman, in dem es ausgesprochen atmosphärisch zugeht - und zwar in den Straßen von Berlin-Kreuzberg, das in mir lebendig wurde während der Lektüre dieses Buchs. Man kann das Leben dort auf ...

Ein Roman, in dem es ausgesprochen atmosphärisch zugeht - und zwar in den Straßen von Berlin-Kreuzberg, das in mir lebendig wurde während der Lektüre dieses Buchs. Man kann das Leben dort auf jeder Seite fühlen, das Miteinander, aber auch die Einsamkeit, die Pflanzenverkäuferin Anna und ihren Ladennachbarn, den Buchhändler Henning lange begleitet. Bis der gut gelaunte, unverwüstliche Alex in ihr Leben plumpst und alles möglich werden lässt, was bisher nicht vorstellbar war. Naja, vieles zumindest!

Das klingt alles sehr stimmig, aber mir fehlte hier so manches an Informationen, gerade, um die ein oder andere Verbindung zwischen Geschehnissen oder auch Personen herzustellen. Die enge Beziehung Annas zu Dalmatien ploppt ein wenig zu unmittelbar auf und insgesamt fehlen mir so manche Details dazu, nur um ein Beispiel zu nennen. Das ist nicht die einzige Stelle in dem Roman, in dem es mir so erging, am Ende blieben für mich viel zu viele Fragen offen!

Insgesamt beinhaltet mein Leseerlebnis also eine seltsame Mischung aus toller Atmosphäre und fehlenden Zusammenhängen!

Veröffentlicht am 08.01.2026

Wenn es dort so war/ist, will ich da nicht hin!

Adama
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Nämlich in das gelobte Land - nach Israel. Wenn es schon in früheren Zeiten so brutal war, wie hier geschildert: das Menschen, die im Kibbuz gemeinsam aufgewachsen sind, zu Feinden werden, ohne dass klar ...

Nämlich in das gelobte Land - nach Israel. Wenn es schon in früheren Zeiten so brutal war, wie hier geschildert: das Menschen, die im Kibbuz gemeinsam aufgewachsen sind, zu Feinden werden, ohne dass klar ist, warum?

Die nicht nach Hause - denn das sollte das Kibbuz für sie sein - zurückkehren können, ohne höchste Wachsamkeit walten zu lassen?

Ich nehme diese Gesellschaft, die in der Gemeinschaft lebt, als eine sehr brutale wahr. Ohne Zweifel, der Autor schreibt eindringlich, aber ein bisschen kommt mir das wie ein Western vor: eine Gegend, in der man nie entspannen kann, da man immer befürchten muss, dass es jemanden gibt, von dem man gerade bedroht wird. Warum auch immer.

Keine Frage, es wird Leser:innen geben, die hiervon fasziniert, ja gebannt sein werden, ich jedoch gehöre definitiv nicht dazu. Ein wahres Hauen und Stechen, aus dem man die eigentliche, sehr interessante Handlung erst einmal herauslösen muss!

Veröffentlicht am 20.07.2025

Knallt leider nicht so richtig

Knallkrebse
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Beziehungsweise im Klartext: die Handlung vermag mich nicht so recht zu erreichen. Als Leserin dieses Romans um einen jungen Mann und angehenden Wissenschaftler, der sich um einen jungen Flüchtling aus ...

Beziehungsweise im Klartext: die Handlung vermag mich nicht so recht zu erreichen. Als Leserin dieses Romans um einen jungen Mann und angehenden Wissenschaftler, der sich um einen jungen Flüchtling aus Afghanistan kümmert, bleibe ich außen vor.

Auf dem Rücken des Umschlags ist festgehalten, dass hier die Komplexität menschlicher Beziehungen ausgeleuchtet wird. Nicht aus meiner Sicht - ich bleibe hier völlig außen vor, habe nicht den Hauch einer Chance bei dem Beziehungsgeflecht des Ich-Erzählers durchzusteigen. Es sind eher Blitzlichter, Momentaufnahmen, die aus meiner Sicht das Miteinander nicht nachhaltig abbilden, es ist eher eine launenhafte Revue der Begegnungen von Tom mit seinem Schützling Farid, wobei drumherum noch seine Freundin Laura, sein Bruder Lukas und dann noch Yev, den ich so gar nicht einzuordnen vermag. Später kommt dann Sofie in Frankreich dazu, bei der Tom zeitweise unterkommt. Doch in diesen eigentlich doch vorhandenen Beziehungen findet sich keine Dichte und noch weniger Dynamik.

Von mir daher leider nur 2,5 Sterne!