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Veröffentlicht am 03.10.2022

Langsame Fantasygeschichte mit Potential

Midnight Princess 1: Wie die Nacht so hell
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Nachdem mit "Gladiators Love" sehr gut gefiel, wollte ich ein zweites Werk der Autorin kennenlernen. Es ist an sich auch wirklich gut, aber die Länge hat es mir doch erschwert, durchgängig am Ball zu bleiben. ...

Nachdem mit "Gladiators Love" sehr gut gefiel, wollte ich ein zweites Werk der Autorin kennenlernen. Es ist an sich auch wirklich gut, aber die Länge hat es mir doch erschwert, durchgängig am Ball zu bleiben. Die beiden Protagonisten Vanya & Kenric empfand ich als sympathisch & abseits der typischen Figurenkonstellation. Beide verbindet u.A. ihre Liebe zu den Kräutern. Neben diesen beiden mochte ich vor allem Kenrics Hund & die Schneiderin. :) Man erlebt hier eine sich langsam entblätternde Fantasygeschichte mit allerlei Unvorhersehbares, gesprenkelt mit ein wenig Romantik. Natürlich möchte ich jetzt auch wissen wie die Geschichte weiter geht & endet. Den Synchronsprechern Jodie Ahlborn & Jesse Grimm lausche ich wirklich sehr gerne, sie harmonieren & haben beide eine angenehme Stimme.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Durchwachsener Auftakt

The Crane and the Nightjar
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Ada Bailey hat mit The Crane and the Nightjar einen durchwachsenen Fantasy Auftakt erschaffen. Warum durchwachsen? Anfangs war ich sofort im Geschehen drin und empfand sowohl die verschiedenen Charaktere, ...

Ada Bailey hat mit The Crane and the Nightjar einen durchwachsenen Fantasy Auftakt erschaffen. Warum durchwachsen? Anfangs war ich sofort im Geschehen drin und empfand sowohl die verschiedenen Charaktere, als auch die Dynamik als sehr spannend. Nur leider hielt dies nicht an. Das Setting ist ziemlich düster, vor allem die Prüfungen sind nicht ohne. Die beiden Protagonisten Zara und Crane gingen mir nach einer Weile zum Teil etwas auf die Nerven und ihre Anziehung konnte ich auch nicht ganz nachempfinden. Hingegen empfand ich einige Nebenfiguren als witzig und interessant. Zudem hatte ich schon ein paar Vermutungen, die dann auch zutrafen und mich somit nicht überraschten. Insgesamt fehlt es dem Werk meines Empfindens nach, an mehr Tiefe und Erläuterungen, so dass es schlüssiger und nachvollziehbarer wäre. Bin mir noch unschlüssig ob ich mir den 2. Band der Dilogie zu Gemüte ziehen werde. Es ist im Forever Verlag erschienen.

«Manchmal braucht es nur einen Funken und nichts wird je wieder, wie es war.»

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Ruhiger introspektiver Roman

Statt aus dem Fenster zu schauen
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Der Debütroman Statt aus dem Fenster zu schauen von Anna Katharina Scheidemantel aus dem Pola Verlag hat ein ansprechendes verträumtes Cover. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, in den Schreibstil und die ...

Der Debütroman Statt aus dem Fenster zu schauen von Anna Katharina Scheidemantel aus dem Pola Verlag hat ein ansprechendes verträumtes Cover. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, in den Schreibstil und die Geschichte hineinzukommen, kam ich mit der Zeit gut klar. Protagonistin Sophie fragt sich, wie ihr Leben sonst noch aussehen könnte, und wagt die Reise ins Ungewisse. Sie kauft sich ein heruntergekommenes, noch nie gesehenes Haus irgendwo im Nirgendwo und versucht, es sich mit ihren wenigen Mitteln herzurichten. Am liebsten waren mir die Renovierungsmomente, die nicht immer glatt liefen, aber amüsant und oft entschleunigend wirkten. Mir fehlte es allerdings an etwas mehr Realität und auch Tiefgang. Zudem bekamen andere Figuren oder Themen kaum ausreichend Raum. Das Ende war mir dann etwas zu abrupt und passte nicht so ganz zum Rundsein. Insgesamt ein ruhiger, introspektiver Roman, der mich nicht ganz für sich einnehmen und überzeugen konnte.

«Aber ganz ehrlich, warum wird ständig nach dem Danach gefragt?»

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Zu viel des Guten

Brimstone - Königin der Finsternis. Krieger der Wölfe
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Da ich kürzlich Quicksilver erst entdeckt hatte und ich positiv überrascht wurde von der neuen Fantasywelt, musste ich natürlich Brimstone gleich im Anschluss weitersuchten. Die Autorin Callie Hart war ...

Da ich kürzlich Quicksilver erst entdeckt hatte und ich positiv überrascht wurde von der neuen Fantasywelt, musste ich natürlich Brimstone gleich im Anschluss weitersuchten. Die Autorin Callie Hart war für mich zudem auch neu. Leider konnte mich Brimstone nicht annähernd so begeistern wie der erste Band. Woran das lag? Man fliegt nur so durch die Geschichte und kommt kaum hinterher. Mir fehlte es eindeutig an mehr Tiefe, und damit einher ging der Wunsch nach weniger Durchgehetze. Es gab dauernd irgendwelche Wendungen, die nicht unbedingt immer vollständig aufgeklärt wurden, viele neue Figuren, die kamen und gingen, und auch unpassende Erotikszenen. Am liebsten waren mir in diesem Teil die Nebenstränge mit seinen vielfältigen Nebenfiguren. Neue, aber auch liebgewonnene Bekannte. Sie haben dem Verlauf der Geschichte etwas Struktur und Halt gebracht. Auch der Humor kam des Öfteren nicht zu kurz. Es gab natürlich auch die ein oder andere spannende Szene, ob man nun um eine Figur bangen musste oder endlich mehr über Kingfisher erfuhr. Daher hoffe ich sehr, dass der 3. Teil wieder besser ist. Gut synchronisiert wurde das Hörbuch erneut von Regine Lange und Timo Weisschnur. Erschienen ist es im der Hörverlag.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Weibliche Geisterjäger

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Ein neuer Auftakt zu einer Geistertrilogie. Die britische Autorin Josi Silver war mir bisher unbekannt. Kein Wunder, ist sie auch für ihre Liebesromane bekannt. Dieses Genre ist bei mir allerdings selten ...

Ein neuer Auftakt zu einer Geistertrilogie. Die britische Autorin Josi Silver war mir bisher unbekannt. Kein Wunder, ist sie auch für ihre Liebesromane bekannt. Dieses Genre ist bei mir allerdings selten zu finden. Protagonistin Melody Bittersweet entstammt einer Familie in denen alle Frauen Geister sehen können. Daher beschließt sie mit ihrer besten Freundin Marina eine Geisterjägeragentur zu eröffnen. Der erste Fall hat es zugleich in sich, ein altes Herrenhaus mit gleich 3 Geisterbrüdern darin. Die Grundidee dieser Geschichte mochte ich sehr, etwas gemütlich, gruselig und skurril. Dennoch war es mir insgesamt zu überzeichnet und oberflächlich. Zudem war das Interesse bzw. die Anziehungskraft zwischen Melody und zwei Männern für mich nicht nachvollziehbar, u. A. auf Grund der jeweiligen Vergangenheit, der Aussagen und Verhaltensweisen. Auch wenn sich der Schreibstil leicht weg lesen ließ, fehlte es mir stellenweise an etwas mehr Ernsthaftigkeit. Darunter litt letztendlich auch mein Lesegenuss. Schade, aber ich werde diese Reihe daher nicht weiter verfolgen. Übersetzt wurde dieses Werk von Katharina Naumann und erschienen ist es im Rowohlt Verlag.

«Wie so oft im Leben - und offenbar auch im Tod: Eigentlich geht es nur um die Liebe.»

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