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Veröffentlicht am 21.03.2026

Gods of Ivy Hall, Band 2: Lost Love

Gods of Ivy Hall, Band 2: Lost Love
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Erin hat einen Fehler begangen, der eigentlich unverzeihlich ist – sie hat sich in Arden verliebt. Und das, obwohl ihr Herz längst in tausend Stücke gebrochen ist. Doch für die junge Rachegöttin bleibt ...

Erin hat einen Fehler begangen, der eigentlich unverzeihlich ist – sie hat sich in Arden verliebt. Und das, obwohl ihr Herz längst in tausend Stücke gebrochen ist. Doch für die junge Rachegöttin bleibt keine Zeit, sich in ihrem Schmerz zu verlieren. Am Ivy Hall College muss sie weiter Seelen für Hades jagen. Pflichtbewusst erfüllt sie ihre Aufgabe, während tief in ihrem Inneren ein ganz anderer Kampf tobt: der verzweifelte Wunsch nach Freiheit, nach einer Zukunft für ihre Schwester Summer – und gegen diese dunkle, zerstörerische Wut, die sie Tag für Tag stärker zu überwältigen droht.
Als Arden plötzlich wieder vor ihr steht, wird Erin klar, dass ihre Gefühle für ihn vielleicht gefährlicher sind als alles andere, was ihr bisher begegnet ist.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte am Ende noch einmal mit Wendungen überrascht, mit denen ich so nicht gerechnet hatte – genau solche Momente liebe ich beim Lesen. Auch die Verbindung von Fantasy und griechischer Mythologie hat mich wieder total abgeholt.
Es gab zwar zwei Abschnitte der Geschichte, die sich für mich etwas gezogen haben. Kurzzeitig habe ich mich gefragt, wann wir eigentlich genau in diesen Teil der Handlung eingestiegen sind. Dafür kam die Auflösung am Ende dann recht geballt, als plötzlich viele Zusammenhänge auf einmal klar wurden. Trotzdem hat mir die Geschichte rund um Erin und Arden insgesamt wieder sehr gut gefallen.

Auch die Nebencharaktere haben die Geschichte für mich bereichert. Besonders Lyra mochte ich in diesem Band sogar noch mehr als zuvor. Aber auch die neuen Figuren wie Persephone und Pandora wurden spannend eingeführt und fügen sich stimmig in die Handlung ein.
Alles in allem eine gefühlvolle Geschichte voller Herz, innerer Konflikte und überraschender Entwicklungen, die mich wieder in ihre mythologische Welt gezogen hat.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Can’t Stop Thinking About You

Can't Stop Thinking About You
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Manchmal begegnen wir Geschichten, die sich nicht nur lesen lassen – sondern fühlen. Geschichten, die leise beginnen und sich dann still und behutsam in unser Herz schleichen. Genau so eine Geschichte ...

Manchmal begegnen wir Geschichten, die sich nicht nur lesen lassen – sondern fühlen. Geschichten, die leise beginnen und sich dann still und behutsam in unser Herz schleichen. Genau so eine Geschichte ist diese.

Esther lebt ein Leben im Schatten des Rampenlichts. Als Assistentin der berühmten Schauspielerin Sienna Cartwright gehört Glamour für sie zum Alltag – genauso wie Skandale, Blitzlichter und perfekt inszenierte Lächeln. Doch während um sie herum alles glänzt, bleibt ihr eigenes Leben erstaunlich still. Echte Gefühle? Die scheinen in dieser Welt keinen Platz zu haben. Bis Owen Everson auftaucht.

Der Rockstar gilt als unnahbar, berüchtigt und schwer zu durchschauen. Doch plötzlich steht er offiziell an der Seite von Sienna – zumindest für die Öffentlichkeit. Eine arrangierte Beziehung, um zwei angeschlagene Images zu retten. Für Esther bedeutet das vor allem eines: Abstand halten. Professionell bleiben. Sich nicht in Dinge hineinziehen lassen, die ihr Herz gefährlich ins Wanken bringen könnten.

Doch Gefühle halten sich nicht an Regeln. Sie fragen nicht nach Timing, nach Konsequenzen oder nach dem Preis, den man dafür zahlen muss. Zwischen luxuriösen Hotelsuiten, glamourösen Auftritten und diesen kleinen, heimlichen Momenten wächst etwas, das eigentlich gar nicht existieren dürfte. Blicke, die ein bisschen zu lange dauern. Gespräche, die mehr sagen als tausend Worte. Und ein erstes geheimes Date, das sich anfühlt, als würde die Welt für einen Augenblick stillstehen.

Ich habe so viele Szenen mit einem Lächeln gelesen. Manche Momente waren so charmant und liebevoll geschrieben, dass ich mich einfach darin verlieren konnte. Besonders die Szene mit der Ratte hat mich wirklich zum Lachen gebracht – diese Art von unerwartetem Humor macht eine Geschichte so lebendig.

Was mir aber besonders gefallen hat: Es gab keine typischen Starallüren. Sienna und Owen wirkten trotz ihres Ruhms unglaublich menschlich und sympathisch. Sie sind keine unerreichbaren Figuren auf einem Podest, sondern Menschen mit Fehlern, Sorgen und verletzlichen Seiten.
Auch die Nebencharaktere haben dieser Geschichte unglaublich viel Wärme verliehen. Shawn, die drollige Ruby, Lennox und vor allem Esthers hilfsbereite Nachbarn – sie alle fühlen sich an wie Menschen, denen man im echten Leben begegnen könnte. Und genau das macht dieses Buch so besonders.

Denn im Kern erzählt diese Geschichte etwas, das viel größer ist als Ruhm oder Skandale: Dass Liebe manchmal dort entsteht, wo sie am wenigsten geplant war.
Dass Gefühle sich nicht verstecken lassen – egal wie sehr man es versucht.
Und dass das Herz oft mutiger ist als der Verstand.

Die Zerreißprobe, sich vor der Welt verstecken zu müssen, während die eigenen Gefühle längst alles überstrahlen, war unglaublich intensiv. Diese ständige Angst, sich zu verraten, jemanden zu gefährden oder alles zu verlieren, hat mich beim Lesen sehr berührt.

Vielleicht hätte ich mir an manchen Stellen noch ein kleines bisschen mehr Nervenkitzel gewünscht – doch gleichzeitig liegt genau darin auch die Stärke dieser Geschichte. Sie lebt nicht von Drama, sondern von Herz. Von leisen Momenten, von Blicken, von unausgesprochenen Gefühlen.
Und manchmal sind genau diese stillen Geschichten die, die am längsten in uns nachhallen.

Dieses Buch erinnert daran, dass Liebe selten perfekt ist – aber gerade deshalb so wertvoll. Dass wir im Leben nicht immer kontrollieren können, wen unser Herz auswählt. Und dass manche Begegnungen unser Leben verändern, obwohl sie nie geplant waren.

Für mich war es eine Geschichte voller Wärme, Sehnsucht und Gefühl – ein Buch, das ich regelrecht verschlungen habe und das noch lange nach dem letzten Kapitel in mir nachklang.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Racing Heart

Racing Heart
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„Manche Menschen treten in unser Leben wie ein Sturm – und plötzlich fühlt sich alles vorherige still an.“

Ich dachte, das wird eine süße Medical Romance. Bekommen habe ich… ein gebrochenes Herz. 🫀💔 ...

„Manche Menschen treten in unser Leben wie ein Sturm – und plötzlich fühlt sich alles vorherige still an.“

Ich dachte, das wird eine süße Medical Romance. Bekommen habe ich… ein gebrochenes Herz. 🫀💔

Sie wollte nur neu anfangen.
Neues Studium.
Neue Stadt.
Neue Kontrolle über ihr Leben.
Doch dann steht er plötzlich wieder vor ihr.
Der Mann, den sie geküsst hat.
Der Mann, vor dem sie direkt danach geflohen ist.
Der Mann, der jetzt jeden Tag im selben Krankenhaus arbeitet.
Keine Flucht mehr.
Keine Ausreden mehr.
Nur unausgesprochene Gefühle zwischen langen Schichten, Vorlesungen und Krankenhausfluren.
Und während Simon ihr immer näherkommt…
wird Helens Vergangenheit immer lauter.
Zweifel.
Angst.
Erinnerungen, die sie nie verarbeitet hat.
Denn manchmal ist die größte Herausforderung nicht die Liebe.
Sondern sich selbst zu retten.

🫀 Meine Meinung kurz & ehrlich:
• emotional schwere Medical Romance
• sensibles Mental-Health-Thema
• authentisches Klinik-Setting
• sehr angenehmer Schreibstil

✨ Ein Buch, das viele lieben werden – besonders wenn ihr Medical Romance mit ernsteren Themen mögt.
⭐ 5/5 Sternen

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„Das Herz fragt nicht nach Regeln. Es fühlt einfach – selbst dann, wenn es eigentlich schweigen sollte.“

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Pretty Little Savage

Pretty Little Savage
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Spicy Rezension 🌶️ – Pretty Little Savage (Band 1 der Sick Boys Reihe)

Regel Nr. 1: Leg dich niemals mit den Sick Boys an.

Regel Nr. 2: Wenn du es doch tust, dann hoffentlich mit genügend Popcorn. ...

Spicy Rezension 🌶️ – Pretty Little Savage (Band 1 der Sick Boys Reihe)

Regel Nr. 1: Leg dich niemals mit den Sick Boys an.

Regel Nr. 2: Wenn du es doch tust, dann hoffentlich mit genügend Popcorn. 🍿
Die Sick Boys sind grausam, unberechenbar und auf ihre ganz eigene, zerstörerische Weise faszinierend. Sie herrschen über die Eastpoint University wie dunkle Prinzen – allen voran Dean Carter, der König dieser moralisch fragwürdigen Truppe. Reich, mächtig und mit mehr Geheimnissen als ein True-Crime-Podcast, sind sie definitiv keine Jungs, mit denen man freiwillig Stress sucht.
… außer man heißt Avalon Manning. 😌

Avalon ist nämlich so gar nicht der Typ „brav nicken und weitergehen“. Sie kniet vor niemandem, bricht Regeln wie andere Leute Kekse und lässt sich von drei überheblichen Eliteboys ganz sicher nicht einschüchtern. Genau das sorgt natürlich für ordentlich Spannung – und einige Szenen, bei denen man sich denkt: Mädchen, willst du überleben oder nur Drama produzieren? 😅

Der Einstieg ist eher ruhig, aber ab etwa Seite 150 tritt die Story plötzlich aufs Gaspedal und dann geht’s richtig los. Intrigen, Machtspielchen, dunkle Geheimnisse und eine Dynamik zwischen Avalon und Dean, die irgendwo zwischen „Ich könnte dich küssen“ und „Ich könnte dich umbringen“ schwankt. Romantisch? Nun ja… auf Dark-Romance-Art eben. 🖤
Der Schreibstil von Lucy Smoke ist angenehm flüssig und modern. Besonders gefallen hat mir die Dual-POV, weil man dadurch auch in Deans Kopf schauen kann – was ehrlich gesagt dringend nötig ist. Ohne seine Perspektive wäre er nämlich ungefähr so leicht zu durchschauen wie ein Rubik’s Cube im Dunkeln.

Der Prolog hat mich direkt neugierig gemacht und wirft Fragen auf, die sich durch das ganze Buch ziehen. Der große Hintergrund der Story bleibt zwar größtenteils geheim, aber das hat mich gar nicht gestört. Stattdessen liegt der Fokus stark auf den Beziehungen, Machtspielen und der psychologischen Spannung zwischen den Figuren.

Und der Spice? 🌶️ Der lässt sich Zeit. Am Anfang passiert da noch nicht viel, aber wenn er kommt, fügt er sich gut in die Handlung ein und wirkt nicht einfach nur reingeworfen.

Fazit:
Ein gelungener Auftakt mit viel Spannung, dunkler Atmosphäre und Charakteren, die moralisch ungefähr so stabil sind wie ein Jenga-Turm kurz vorm Umfallen. Band 1 endet mit einem ordentlichen Knall und lässt viele Fragen offen – vor allem, wie sich die explosive Beziehung zwischen Avalon und Dean weiterentwickeln wird.
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Band 2 – „Stone Cold Queen“. Denn eins ist sicher: Bei den Sick Boys wird es garantiert nicht plötzlich friedlich. 😈📚

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Veröffentlicht am 13.03.2026

19 - Das dritte Buch der magischen Angst

19 - Das dritte Buch der magischen Angst
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19 - Das dritte Buch der magischen Angst

Manchmal liest man ein Buch und merkt erst am Ende, dass man eigentlich gar nicht wollte, dass es endet. Genau so ging es mir mit „Das dritte Buch der magischen ...

19 - Das dritte Buch der magischen Angst

Manchmal liest man ein Buch und merkt erst am Ende, dass man eigentlich gar nicht wollte, dass es endet. Genau so ging es mir mit „Das dritte Buch der magischen Angst“. Einerseits ist es ein grandioses Finale – andererseits bleibt dieses kleine, traurige Gefühl zurück, weil man sich von liebgewonnenen Figuren verabschieden muss.

Schon das Cover hat mich wieder sofort abgeholt. Der Farbton passt perfekt zur Stimmung der Reihe und die gesamte Gestaltung wirkt einfach stimmig. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man schon beim Anschauen merkt: Hier steckt etwas Besonderes drin.
Oder wie eine alte Leserweisheit sagt: Man soll ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen – aber manchmal darf man sich trotzdem daran erfreuen.

Die Geschichte wird weiterhin aus der Sicht der Protagonistin Widney erzählt. Der Schreibstil ist locker, leicht und sehr angenehm zu lesen. Einen Perspektivwechsel gibt es nicht, aber das hat mich überhaupt nicht gestört – im Gegenteil. Dadurch fühlt man sich Widney noch näher. Und seien wir ehrlich: Wenn die Perspektive gut ist, braucht sie keine Konkurrenz.

Widney ist für mich nach wie vor eine unglaublich starke Protagonistin. Sie ist mutig, kämpferisch und gleichzeitig sehr menschlich. Genau diese Mischung macht sie so sympathisch. Auch die anderen Charaktere aus der WG sind mir richtig ans Herz gewachsen. Im Laufe der Geschichte kommen noch weitere Figuren hinzu, die ebenfalls schnell einen Platz im Herzen finden. Man begleitet sie nicht einfach nur – man fühlt mit ihnen. Und genau deshalb tut das Ende auch ein bisschen weh.
Denn eine weitere kleine Lebensweisheit lautet: Die besten Geschichten enden immer viel zu früh.

Der dritte Band knüpft direkt an die Ereignisse zuvor an und es war definitiv die richtige Entscheidung, ihn sofort nach Band zwei zu lesen. Die Geschichte zieht einen sofort wieder in ihren Bann.
Schon zu Beginn gibt es neue Enthüllungen, die die Spannung direkt nach oben treiben. Immer wieder tauchen überraschende Wendungen und Schockmomente auf, wodurch die Spannung eigentlich nie wirklich nachlässt.
Der Showdown hat es dann wirklich in sich: spannend, emotional und gleichzeitig ein bisschen traurig. Genau diese Mischung macht das Finale so besonders. Das Ende selbst hat mir sehr gut gefallen und der Epilog rundet die Geschichte wunderschön ab.

Zum Schluss muss ich sagen: „Das dritte Buch der magischen Angst“ ist ein absolut würdiges und emotionales Finale der Reihe. Von der ersten bis zur letzten Seite bleibt es spannend, überraschend und mitreißend. Trotzdem bleibt nach der letzten Seite dieses kleine melancholische Gefühl zurück – weil man merkt, dass man diese Figuren und ihre Welt vermissen wird.

Pro:
• spannendes und emotionales Finale
• liebenswerte und starke Charaktere
• durchgehend fesselnde Handlung
• angenehmer, lockerer Schreibstil
Contra:
• Man muss sich am Ende von der Geschichte verabschieden

Und zum Schluss noch eine letzte Leserweisheit: Ein gutes Buch erkennt man daran, dass man nach der letzten Seite kurz traurig ist – und am liebsten sofort wieder von vorne anfangen würde.

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