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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2017

Die Reihe wird immer stärker

Ich bin der Schmerz
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Die Familie als Druckmittel zu nutzen ist sehr perfide. Aber auch wirksam, wenn man unbescholtene Männer dazu bringen möchte, andere Menschen zu ermorden.Hilfe erhält die Shepherd Organization vom Serienkiller ...

Die Familie als Druckmittel zu nutzen ist sehr perfide. Aber auch wirksam, wenn man unbescholtene Männer dazu bringen möchte, andere Menschen zu ermorden.Hilfe erhält die Shepherd Organization vom Serienkiller Francis Ackerman jun., dem Bruder des Ermittlers. Was aber wenn da auf einmal noch mehr Familienmitglieder unerwartet eine große Rolle spielen?

Gerade die Charaktere werden im Laufe der Reihe immer ausgefeilter. Fand ich den ersten Band noch äußerst wirr und nicht so gut, sieht es jetzt mit dem dritten Teil der Reihe immer besser, sodass man auf die Fortsetzung äußerst gespannt sein kann. Cross dringt tief in die Psyche der Menschen ein und überlegt gut und stichhaltig, wie man welche Taten und Handlungen erzeugen kann. Auch an Überraschungen mangelt es in diesem Thriller wieder nicht. Allerdings fehlt noch etwas die Plausibilität von Ackermans Wandlung. Auch die Beschreibung, welche Waffe mit welcher Munition genutzt wird, ist stellenweise etwas zuviel des Guten.
Das schlichte weiße Cover fügt sich gut in die anderen Cover der Reihe ein, sodass auch hier eine gute Stimmigkeit herrscht.
"Ich bin der Schmerz" ist ein guter und spannender Thriller, mit leichten Schwächen, aber dennoch weiter zu empfehlen. Jedoch sind einige Zusammenhänge vermutlich wesentlich einfacher zu verstehen, wenn man Band 1 und 2 der Reihe kennt.

Veröffentlicht am 11.07.2017

Cross - Meister der unerwarteten Wendungen

Ich bin die Angst
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Chicago. Der Anarchist trinkt das Blut seiner Opfer, zwingt sie dabei zuzusehen und verbrennt sie dann. Dennoch steht noch jemand über ihm. Wem dient er? Was treibt ihn an? Wer ist er wirklich?

"Ich bin ...

Chicago. Der Anarchist trinkt das Blut seiner Opfer, zwingt sie dabei zuzusehen und verbrennt sie dann. Dennoch steht noch jemand über ihm. Wem dient er? Was treibt ihn an? Wer ist er wirklich?

"Ich bin die Angst" ist der zweite Band um die Shepherd Organization und Marcus Williams. Dabei wirkt er wesentlich ausgearbeiteter als der erste Band. Gerade die Figur Marcus Williams wirkt glaubhafter als im Reihenauftakt. Man spürt die Zweifel, die Zerrissenheit, aber auch den Antrieb für sein Handeln. Die Abscheu, die er verspürt, dass ein anderer Serienkiller ihm bei der Lösung des aktuellen Falles helfen möchte.

Cross schreibt sehr mitreißend. Der Leser wird direkt in das Buch eingesogen und kann es nicht mehr aus der Hand legen. Durch die vielen Details wird das Bild im Kopf beim Lesen sehr klar und deutlich. Ab und zu kommt eine überraschende Wendung, welche die Spannung weiter aufbaut. Die Anzahl dieser Wendungen ist in diesem Buch aber deutlich überschaubarer als im Vorgänger "Ich bin die Nacht", sodass das Szenario auch wesentlich realistischer wirkt.

Das Cover ist schlicht gehalten, rot wie das Blut, das der Killer vergießt und daher sehr passend. Kein weiterer Schnickschnack lenkt vom Inhalt des Thrillers ab.

Ein Thriller der überzeugt! Eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf den dritten Band der Reihe macht!

Veröffentlicht am 06.04.2026

Magie trifft Detektivarbeit

Die wundersamen Talente der Kalendario-Geschwister: Skurril, komisch, magisch - eine Detektivgeschichte der besonderen Art!
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Als eine geheimnisvolle Familie in die leerstehende Nachbarvilla zieht, wittern Pablo und seine Schwester Penny ein Rätsel – und stoßen auf magische Geheimnisse.

Die Grundidee des Buches ist sehr spannend: ...

Als eine geheimnisvolle Familie in die leerstehende Nachbarvilla zieht, wittern Pablo und seine Schwester Penny ein Rätsel – und stoßen auf magische Geheimnisse.

Die Grundidee des Buches ist sehr spannend: Eine verschwundene Familie, ein mysteriöses Haus und neue Nachbarn mit außergewöhnlichen Talenten. Daraus entwickelt sich eine Geschichte, die neugierig macht und zum Weiterlesen motiviert. Die vielen unterschiedlichen Charaktere bringen viel Leben in die Handlung. Allerdings kann es manchmal etwas schwierig sein, alle Figuren auseinanderzuhalten. Trotzdem trägt gerade diese Vielfalt dazu bei, dass die Geschichte lebendig wirkt. Neben der spannenden Handlung überzeugt das Buch auch durch seine emotionalen Momente. Themen wie Familie, Freundschaft und sogar Krankheit werden sensibel eingebaut. Besonders die Geschichte rund um die Großmutter sorgt für Tiefe und berührt.

Die Umsetzung ist insgesamt sehr gelungen. Besonders Leserinnen und Leser ab etwa 10 Jahren werden Freude daran haben, die Hinweise gemeinsam mit den Figuren zu entschlüsseln.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

packender und lesenswerter historischer Krimi

Endzeit
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Zwischen Bomben, Angst und Zusammenbruch kämpft Oppenheimer ums Überleben – und um die Wahrheit hinter einem gefährlichen Geheimnis.
„Endzeit“ zeigt eindrucksvoll, wie ein Kriminalfall in einer Zeit funktioniert, ...

Zwischen Bomben, Angst und Zusammenbruch kämpft Oppenheimer ums Überleben – und um die Wahrheit hinter einem gefährlichen Geheimnis.
„Endzeit“ zeigt eindrucksvoll, wie ein Kriminalfall in einer Zeit funktioniert, in der es kaum noch funktionierende Strukturen gibt. Die Ermittlungen sind geprägt von Chaos, Misstrauen und ständiger Lebensgefahr.
Die Handlung nimmt schnell Fahrt auf, als Oppenheimer Hinweise auf den Mann erhält, der seiner Frau Gewalt angetan hat. Dieser persönliche Antrieb verstärkt die Spannung erheblich. Gleichzeitig entfaltet sich ein komplexes Netz aus Intrigen rund um ein mysteriöses Objekt, das mit den Atomplänen der Nazis in Verbindung steht.
Die Figuren wirken sehr realistisch und passen glaubwürdig in die dargestellte Zeit. Besonders die Darstellung der Lebensumstände – Hunger, Gewalt und Unsicherheit – ist hart, aber authentisch. Gerade das macht den Roman so eindringlich.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Gemütlich und humorvoll

Der letzte Heuler
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Ein Mord erschüttert das beschauliche Ostfriesland – und drei ungewöhnliche Hobbydetektive beginnen ihre ganz eigene Untersuchung.
Christiane Franke schafft es, eine spannende Kriminalgeschichte mit einer ...

Ein Mord erschüttert das beschauliche Ostfriesland – und drei ungewöhnliche Hobbydetektive beginnen ihre ganz eigene Untersuchung.
Christiane Franke schafft es, eine spannende Kriminalgeschichte mit einer leichten, humorvollen Atmosphäre zu verbinden. Rosa, Rudi und Henner sind keine professionellen Ermittler, sondern ganz normale Dorfbewohner. Gerade deshalb wirken ihre Nachforschungen charmant und oft auch ein wenig chaotisch.
Während sie versuchen, den Mord aufzuklären, geraten sie immer wieder in seltsame Situationen. Verdächtige Begegnungen, merkwürdige Geschichten aus dem Dorf und unerwartete Zusammenhänge sorgen dafür, dass der Fall immer komplizierter wird.
Der Krimi bleibt dabei gut verständlich und leicht zu verfolgen. Auch wenn manche Figuren etwas genauer hätten ausgearbeitet werden können, macht das Miträtseln großen Spaß. Besonders Leserinnen und Leser, die gemütliche Krimis mit Humor mögen, werden hier auf ihre Kosten kommen.

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