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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2026

Tödliche Wogen der Insel

Bachelorette Party
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Der Thriller „Bachelorette Party" wurde von Camilla Sten verfasst und erschien am 16. April 2026 im dtv Verlag. Das Buch umfasst 336 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte ...

Der Thriller „Bachelorette Party" wurde von Camilla Sten verfasst und erschien am 16. April 2026 im dtv Verlag. Das Buch umfasst 336 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es um eine isolierte Junggesellinnenabschieds-Idylle auf einer schwedischen Schäreninsel, die sich zu einem tödlichen Psychothriller wandelt. Geheimnisse aus der Vergangenheit, eskalierende Spannungen und eine unheimliche Bedrohung fesseln die Gruppe. Eine Teilnehmerin wird tot aufgefunden, und Tessa muss hinter die Fassaden blicken, bevor der Täter erneut zuschlägt. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, mit Kapiteln, die eine angenehme Länge haben und so ein gleichmäßiges Lesetempo ermöglichen. Die Spannung ist hoch: Spärliche Hinweise begleiten die wachsende Bedrohung, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Figuren sind klar und übersichtlich dargestellt. Die Protagonistinnen bleiben größtenteils vielschichtig, doch wirken einige Frauen teils distanziert, wobei Tessas Sichtweise eine labilere, verletzlichere Stimmung transportiert. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich kann es daher empfehlen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2026

Schatten über Pfaffengrün

Moorgold - Ein Erzgebirgskrimi
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Der Krimi "Moorgold" wurde von Anett Steiner verfasst und erschien am 31. März 2026 im Paparento Verlag. Das Buch umfasst 256 Seiten und das düstere, geheimnisvolle Cover macht bereits neugierig. In der ...

Der Krimi "Moorgold" wurde von Anett Steiner verfasst und erschien am 31. März 2026 im Paparento Verlag. Das Buch umfasst 256 Seiten und das düstere, geheimnisvolle Cover macht bereits neugierig. In der Geschichte geht es um einen mysteriösen Kriminalfall im Erzgebirge. Nahe der verlassenen Siedlung Pfaffengrün werden die Überreste eines vermissten Mannes gefunden, kurz darauf stirbt ein alter Spielmann. Kommissarin Annalena Krest und Hauptkommissar Lorenz stoßen bei ihren Ermittlungen auf alte Feindschaften, eine Legende um einen Schatz und geraten selbst in Gefahr, je näher sie der Wahrheit kommen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, mit atmosphärischen Beschreibungen, die das Erzgebirge lebendig werden lassen. Die Spannung ist meistens hoch, jedoch gibt es zwischendurch einige langatmige Passagen, die das Lesetempo etwas drosseln. Die Figuren sind klar und übersichtlich dargestellt, besonders Kommissarin Annalena Krest wirkt sympathisch und authentisch. Man erhält interessante Einblicke in Mythen und Sagen der Region, was die Charaktere und das Setting bereichert. Insgesamt ist das Buch ein guter kurzweiliger Krimi für alle diejenigen, die Regionales und Geheimnisvolles mögen.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Neubeginn im fremden Land

Moosland
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Der Roman „Moosland" wurde von Katrin Zipse verfasst und erschien am 10. März 2026 im Dumont Verlag. Das Buch umfasst 224 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es ...

Der Roman „Moosland" wurde von Katrin Zipse verfasst und erschien am 10. März 2026 im Dumont Verlag. Das Buch umfasst 224 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es um Elsa, die 1949 mit vielen anderen jungen Frauen aus Deutschland nach Island kommt, um auf einem Bauernhof zu arbeiten. Sie spricht kein Isländisch und trauert um ihre Freundin Sola. Eigentlich sucht sie nur Abstand, doch das raue Landleben und die Menschen lassen sie nicht kalt. Besonders die verschwundene Tochter der Familie, über die niemand spricht, beschäftigt Elsa immer mehr und beeinflusst ihr neues Leben. Der Schreibstil ist flüssig und einfühlsam, mit atmosphärischen Beschreibungen, die Islands Landschaft greifbar machen. Die Spannung entsteht nicht durch große Dramen, sondern vor allem durch das Zusammenspiel der Charaktere. Die Hauptfigur bleibt im Buch leider namenlos und wird nur im Klappentext erwähnt. Dennoch ist die Protagonistin überzeugend gezeichnet; ihre Trauer, Unsicherheit und allmähliche Entwicklung sind nachvollziehbar und berührend. Insgesamt ein lesenswertes Buch, welches mir gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Berührend

Ich, die ich Männer nicht kannte
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Der Roman „Ich, die ich Männer nicht kannte" wurde von Jacqueline Harpman verfasst und erschien am 14. März 2026 im Klett-Cotta Verlag. Das Buch umfasst 224 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. ...

Der Roman „Ich, die ich Männer nicht kannte" wurde von Jacqueline Harpman verfasst und erschien am 14. März 2026 im Klett-Cotta Verlag. Das Buch umfasst 224 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es um neununddreißig Frauen, die ohne Erinnerungen in einem unterirdischen Gefängnis leben. Als ihre Wächter verschwinden, wagt eine von ihnen den Schritt nach draußen. Dort treffen die Frauen auf eine fremde Welt und müssen sich gemeinsam darin zurechtfinden. Der Schreibstil der Autorin ist lebendig, anschaulich und gefühlvoll. Klassische Kapitel sucht man vergeblich; der Roman ist als fortlaufender, dichter Text gestaltet. Diese Erzählweise verstärkt das Empfinden von Zeitlosigkeit und Orientierungslosigkeit auf eindrucksvolle Weise. Die Spannung ist eher zurückhaltend. Im Mittelpunkt stehen weniger dramatische Ereignisse, sondern vielmehr die dichte Atmosphäre. Die Charaktere sind präzise und nachvollziehbar gezeichnet. Vor allem die Hauptprotagonistin beeindruckt: Ihre Gedankenwelt ist authentisch, ihre Gefühle von Freiheit und Einsamkeit wirken tief und bewegend. Man kann sich mühelos in ihre emotionale Lage hineinversetzen. Insgesamt ist das Buch ein guter, zeitloser Roman, der zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Jenseits von Zeit und Raum

Die Geister von La Spezia
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Der Fantasyroman „Die Geister von La Spezia" wurde von Oliver Plaschka verfasst und erschien am 14. März 2026 im Klett-Cotta Verlag. Das Buch umfasst 416 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. ...

Der Fantasyroman „Die Geister von La Spezia" wurde von Oliver Plaschka verfasst und erschien am 14. März 2026 im Klett-Cotta Verlag. Das Buch umfasst 416 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es um Mary Shelley, die nach dem rätselhaften Tod ihres Mannes im Exil lebt. Mithilfe der Spezialagentin Pat Colombari reist sie zum Golf von La Spezia, wo sie Lord Byron begegnet und in geheimnisvolle, übernatürliche Ereignisse verwickelt wird. Mit einer flüssigen, bildhaften und geheimnisvollen Sprache gelingt es dem Autor, eine dichte Atmosphäre zu erzeugen und die Schauplätze sowie die Charaktere eindrucksvoll zum Leben zu erwecken. Die Geschichte ist im Großen und Ganzen spannend und voller Rätsel, wobei es stellenweise zu kleinen Längen kommt. Die Vielzahl an Perspektiven und Zeitsprüngen fordert einiges an Aufmerksamkeit. Besonders die Figuren Mary Shelley und Pat Colombari sind gut nachvollziehbar und vielschichtig gezeichnet. Insgesamt ist das Buch ein guter Fantasyroman für alle die, die Mystery und Geschichte mögen.

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