Einzigartig
Der letzte LeuchtturmMichael Pedersen erzählt in seinem Romandebüt ‘Der letzte Leuchtturm‘, erschienen im DUMONT Verlag, wortgewaltig und einzigartig atmosphärisch mit poetischen Zügen, die Geschichte dreier Männer, die unterschiedlicher ...
Michael Pedersen erzählt in seinem Romandebüt ‘Der letzte Leuchtturm‘, erschienen im DUMONT Verlag, wortgewaltig und einzigartig atmosphärisch mit poetischen Zügen, die Geschichte dreier Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Ouse lebt mit seinem lieblosen und hartherzigen Vater, dem Leuchtturmwärter, als letzte Verbliebene auf der nördlichsten Insel Shetlands, auf Muckle Flugga. Ouse liebt es, sich künstlerisch auszudrücken. Er strickt schillernde, bunte Pullover, webt Teppiche und liebt die Bücher von Robert Louis Stevenson. Das Gefüge zwischen Sohn und Vater gerät mächtig ins Wanken, als der schwermütige Schriftsteller Firth aus Edinburgh auf die Insel kommt, um einen bestimmten Vogel zu finden und zu malen. Firth erkennt das Talent des jungen Ouse und ist gewillt dieses zu fördern, fördern zu lassen. Dieses Vorhaben geht dem Vater gewaltig gegen den Strich und sorgt für Konfliktpotenzial.
Die sprachliche Brillanz, die der Schriftsteller zeigt, seine wortgewaltige Ausdrucksweise, seine poetische Ader verleihen dem Roman eine Einzigartigkeit, die verstanden und geliebt werden möchte. Der Leser lernt die Gedanken und Gefühle der drei Protagonisten aus ihrer Perspektive kennen und verstehen. Eine vielschichtige Geschichte, die durch wunderschöne Naturbeschreibungen und charakterlichen Darstellungen lebt.