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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2026

Emotional, atmosphärisch und voller überraschender Wendungen

Du musst mich vergessen
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Du musst mich vergessen von Rosie Walsh hat mich schon in der Leseprobe erwischt. Das Cover hätte mich nicht angesprochen, aber die ersten Seiten hatten sofort eine Sogwirkung – und ich musste weiterlesen.
Die ...

Du musst mich vergessen von Rosie Walsh hat mich schon in der Leseprobe erwischt. Das Cover hätte mich nicht angesprochen, aber die ersten Seiten hatten sofort eine Sogwirkung – und ich musste weiterlesen.
Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt:
In den Rückblenden erlebt man die intensive Verbindung zwischen Carrie und Johan – voller Nähe, Wärme und dem wiederkehrenden Motiv Sayang – kärlek – Liebe, das sich wie ein leiser Faden durch den Roman zieht. In der Gegenwart begleitet man Carrie durch ein Leben, das weitergehen musste, auch wenn es sich nicht immer richtig anfühlt. Besonders die Kapitel mit Robin zeigen, wie sehr sie versucht, Stabilität zu finden, während die Vergangenheit immer wieder anklopft.
Je weiter man liest, desto klarer wird, wie all diese Stränge zusammengehören. Die Orte wechseln, die Zeiten wechseln, und doch ergibt sich nach und nach ein stimmiges Gesamtbild. Die Wendungen kommen unerwartet, aber nie überzogen – sie halten die Spannung hoch und machen das Buch schwer aus der Hand zu legen.
Und ja, ich musste immer wieder über den Running Gag schmunzeln, dass man aus dem All die Lichter der Thunfischboote sehen kann. Solche kleinen Details bleiben hängen und geben der Geschichte eine besondere Note.
Am Ende fügen sich die Fäden auf eine Weise zusammen, die emotional rund und zufriedenstellend ist – ein Abschluss, der sich verdient anfühlt.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein intensiver, gefühlvoller Roman über Liebe, Entscheidungen und die Wege, die Menschen gehen, um einander zu schützen. Vielschichtig erzählt, mit starken Figuren, berührenden Momenten und einem Liebesmotiv, das lange nachhallt. Für mich ein echtes Highlight 2026.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Spannender Palz‑Krimi mit Humor, Lokalkolorit und vielen kulinarischen Highlights

Grumbeersupp
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Ich bin zuerst durch das wunderschöne Emons‑Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Die Reihe hat einfach einen ganz eigenen Charme, und Grumbeersupp fügt sich perfekt ein. Schon nach wenigen Seiten war ...


Ich bin zuerst durch das wunderschöne Emons‑Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Die Reihe hat einfach einen ganz eigenen Charme, und Grumbeersupp fügt sich perfekt ein. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten in der Palz – mit all ihrem Humor, Dialekt und Lokalkolorit.

Der Krimi startet eher leicht, nimmt aber schnell Fahrt auf. Die Ermittler Paula Stern und Bernd Keeser wirken sympathisch und authentisch, und der Einstieg mit einem sehr ungewöhnlichen Fund in einer Dosensupp sorgt sofort für Spannung. Die Handlung entwickelt sich mit cleveren Wendungen, witzigen Momenten und einem guten Gespür für regionale Atmosphäre.

Besonders gefallen haben mir die Lost‑Places‑Elemente, die der Geschichte eine zusätzliche Ebene geben und perfekt zur Stimmung passen. Dazu kommen kulinarische Einschübe, die einfach Spaß machen: ein tolles Kuchenrezept, die pälzer Grumbeersupp und kleine Worterklärungen, die auch Nicht‑Pälzer abholen. Das macht das Buch lebendig und sehr nahbar.

Ein echtes Highlight sind die drei beschriebenen Gaststätten. Sie wirken so authentisch, dass man am liebsten sofort hinfahren würde. Sicher nicht die günstigsten Adressen, aber vermutlich absolut köstlich – und genau deshalb mag ich auch den Kollegen Keeser so sehr, der gedanklich ständig beim nächsten leckeren Essen ist.

Der Humor sitzt, die Dialoge sind teilweise herrlich pälzerisch, und die Mischung aus Spannung, Familiengeschichten und regionalem Flair funktioniert richtig gut. Eine Katzenszene hätte für mich nicht unbedingt sein müssen, aber das ist Geschmackssache.

Mein- Lesezeichenfees - Fazit:
Nach zwei Tagen war das Buch ausgelesen – ein unterhaltsamer, atmosphärischer Palz‑Krimi, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

🍰📚 Törtchen, Tod und Techtelmechtel – und ich hab mich halb scheggich gelacht! 😂

Törtchen, Tod und Techtelmechtel
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Leute… dieses Buch hat mich echt erwischt. Ich wollte nur kurz reinlesen – und plötzlich sitze ich da und kichere wie ein Krapfen im Fett.

Der Kriminalfall?
Ja… der ist auch da. 😅 Aber ganz ehrlich: ...


Leute… dieses Buch hat mich echt erwischt. Ich wollte nur kurz reinlesen – und plötzlich sitze ich da und kichere wie ein Krapfen im Fett.

Der Kriminalfall?
Ja… der ist auch da. 😅 Aber ganz ehrlich: Das eigentliche Highlight sind für mich der Humor, das bayerische Lokalkolorit und diese herrlich skurrilen Figuren.

So viel Bairisch, schräge Dialoge und Situationskomik, dass ich wirklich nicht sagen kann, welche Szene meine Lieblingsstelle ist – weil einfach so viele genial lustige Momente drin sind.

Und dieses Cover? Einfach perfekt für einen Cozy-Krimi mit Humor. 💕

✨ Cozy pur – mit ganz viel Charme und Lachgarantie.

⭐😂 ⭐😂 ⭐😂 ⭐😂 ⭐😂
⭐😂 ⭐😂 ⭐😂 ⭐😂 ⭐😂

10/10 Lachsterne

🧚‍♀️ Mein Lesezeichenfee-Fazit:
Ein Cozy-Krimi wie ein gemütlicher Café-Nachmittag mit Törtchen, Klatsch und ganz viel Gelächter. Wer Humor, Bayernflair und schräge Charaktere liebt, sollte unbedingt reinlesen!

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Verliebt in Rosa – Ein Roman, der einfach glücklich macht

Verliebt in Rosa
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Mit „Verliebt in Rosa“ von Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki ist ein Roman gelungen, der schon beim ersten Blick ein Lächeln ins Gesicht zaubert – und dieses Gefühl hält auch beim Lesen an.
Bereits das ...

Mit „Verliebt in Rosa“ von Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki ist ein Roman gelungen, der schon beim ersten Blick ein Lächeln ins Gesicht zaubert – und dieses Gefühl hält auch beim Lesen an.
Bereits das aufwändig und wunderschön gestaltete Cover ist ein absoluter Blickfang. Die verspielten Rosatöne und das liebevolle Design passen perfekt zur Geschichte und machen sofort Lust, in das Buch einzutauchen. Es wirkt einfach unglaublich stimmig und transportiert genau die Atmosphäre, die einen im Inneren erwartet: warm, romantisch und voller guter Gefühle.
Doch nicht nur äußerlich ist das Buch ein Highlight. Auch die Charaktere sind wunderbar gelungen. Sie wirken lebendig, charmant und so authentisch, dass man sie schnell ins Herz schließt. Beim Lesen fühlt es sich an, als würde man alte Freunde begleiten – mitfiebern, schmunzeln und manchmal auch ein bisschen träumen.
Besonders schön ist, dass dieses Buch einfach glücklich macht. Die Geschichte liest sich leicht und fließend, versprüht viel Herz und sorgt immer wieder für kleine Wohlfühlmomente. Es ist genau die Art von Roman, die man aufschlägt und dabei sofort merkt: Das wird eine richtig schöne Lesezeit.
Leider hatte das Ganze nur einen kleinen „Nachteil“: Das Buch war viel zu schnell gelesen! Die Seiten fliegen nur so dahin, und ehe man sich versieht, ist man schon am Ende angekommen – am liebsten würde man sofort noch länger in dieser Welt bleiben.
⭐ Mein – Lesezeichenfees – Fazit
„Verliebt in Rosa“ ist ein rundum wunderbarer Wohlfühlroman, der mit liebenswerten Figuren, viel Herz und einem traumhaft schönen Cover überzeugt. Ein Buch, das beim Lesen einfach glücklich macht und viel zu schnell endet.
⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sterne – absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Das Buch ist ruhig mit einigen kleinen Höhepunkten

Einatmen. Ausatmen.
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„Einatmen Ausatmen“ von Maxim Leo ist für mich ein stilles, ruhiges Buch mit einigen kleinen, aber wirkungsvollen Höhepunkten. Ich konnte es gut lesen – an drei Abenden war ich durch – und genau dieses ...


„Einatmen Ausatmen“ von Maxim Leo ist für mich ein stilles, ruhiges Buch mit einigen kleinen, aber wirkungsvollen Höhepunkten. Ich konnte es gut lesen – an drei Abenden war ich durch – und genau dieses angenehme Lesetempo passt auch zur Stimmung der Geschichte.

Das Buch macht ruhig. Ich musste nicht grübeln oder komplizierte Handlungsstränge entwirren. Stattdessen durfte ich einfach eintauchen, mitgehen, mitfühlen. Es gefiel mir – das Cover, die Charaktere, die Handlung. Alles wirkt stimmig und unaufgeregt, aber keineswegs langweilig.

Besonders Connie und Marlene mochte ich sehr. Ihre Art, miteinander und mit sich selbst umzugehen, hat mich berührt. Am meisten bewegt hat mich die Szene, in der Marlene am Sterbebett sitzt. Diese Passage war leise, würdevoll und sehr eindringlich – für mich einer der emotionalen Höhepunkte des Buches.

Auch die Szenen mit dem Hausmeister fand ich großartig. Sie hatten etwas Echtes, manchmal leicht Skurriles, aber immer sehr Menschliches. Und dann die Sache mit der Tierrettung und dem daraus entstehenden „Lärmresultat“ – ich will nicht zu viel verraten –, aber auch das gehört zu diesen kleinen Höhepunkten, die die ruhige Erzählweise immer wieder auflockern.

Es ist kein Liebesroman, auch wenn die Geschichte kurz in diese Richtung abdriftet. Doch genau das mochte ich: Es bleibt bei sich, bleibt ruhig, bleibt nah an den Figuren.

Insgesamt ist „Einatmen Ausatmen“ ein ruhiges Buch – aber nicht langweilig. Es hat leise Höhepunkte, viel Gefühl und eine angenehme Klarheit. Für mich war es eine wirklich schöne, entspannte Lektüre.

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