Face-off
Rules of the Game, Band 1 - OffsideEigentlich ist Eishockey für Bailey ein Zuhause. Als sie nach dem Aus mit ihrem Ex vor verschlossenen Türen steht ahnt sie noch nicht, dass sie bald mehr als nur vor dieser einen Tür stehen wird. Und vielleicht ...
Eigentlich ist Eishockey für Bailey ein Zuhause. Als sie nach dem Aus mit ihrem Ex vor verschlossenen Türen steht ahnt sie noch nicht, dass sie bald mehr als nur vor dieser einen Tür stehen wird. Und vielleicht trifft "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" ja nicht nur auf politischer Ebene zu.
Irgendwie springt einen das Buch ja schon optisch an, auch wenn ich den Umfang doch, insbesondere für das Genre, etwas beängstigend fand. Nach der Lektüre würde ich sagen, dass das Buch trotzdem recht kurzweilig ist, man sich aber dennoch ein paar Seiten ohne große Verluste hätte sparen können. Oder alternativ ein paar Punkte intensivieren, die so keine große Plattform hatten.
Ich fand Baileys Charakter wirklich gelungen, etwas, das mir bei den Protagonistinnen gar nicht so häufig über die Lippen kommt, da häufig Klischees bedient werden. Ihre Art war erfrischend und wirklich sympathisch. Mit dem Bonus, dass sie eben nicht der typische Typ ist, der dem tollen Sportler verfällt, sondern jemand der selbst Liebe für diesen Sport mitbringt.
Mit Chase als Gegenspieler und einigen Elementen der Story hat mich das Buch mehrmals an eine unzensierte Version von "Rival Darling" von Alexandra Moody erinnert.
Chase hat ebenso einen positiven Eindruck hinterlassen, auch wenn er durchaus mit einigen Kanten aufwartet.
Wer Sports Romance mag und dabei gerne auch ein bisschen Popcornbedarf hat, kann mit dem Buch sowohl Thrill als auch Soulfood in eine Tüte packen.