Empfehlenswert
Fäden des GlücksMit „Fäden des Glücks“ hat mich Marit Warncke mitten ins Herz getroffen, ein Wohlfühlroman, der für mich wie gemacht ist.
Im Mittelpunkt steht Karla, die sich nach einem Wendepunkt in ihrem Leben neu orientieren ...
Mit „Fäden des Glücks“ hat mich Marit Warncke mitten ins Herz getroffen, ein Wohlfühlroman, der für mich wie gemacht ist.
Im Mittelpunkt steht Karla, die sich nach einem Wendepunkt in ihrem Leben neu orientieren muss. Sie landet in Lüttenbü, einem kleinen Ort, der mich sofort an Bullerbü 😂 erinnert, idyllisch, ruhig und irgendwie aus der Zeit gefallen. Dort liegt das geerbte vertraute Gutshaus, was sie schnell renovieren und verkaufen möchte.
Währenddessen entdeckt sie ihre Leidenschaft fürs Nähen neu. Zwischen norddeutscher Nostalgie, Romantik und familiären Verstrickungen entfaltet sich eine warme, atmosphärische Geschichte über Selbstfindung und die erste Liebe, bis ein lange verborgenes Geheimnis alles ins Wanken bringt.
Was mich besonders abgeholt hat: das Thema Nähen. Jeder, der mich kennt, weiß, dass Nähen neben Lesen meine große Leidenschaft ist, und genau deshalb habe ich mich in dieser Geschichte so wiedergefunden.
Marit Warncke schreibt warm, flüssig und mit einem wunderbaren Gespür für Atmosphäre. Besonders hängen geblieben ist bei mir dieser Gedanke:
Das Leben ist wie ein Stoff dessen Muster man selbst mit gestaltet. Genau dieses Gefühl zieht sich durch das ganze Buch.
Fazit:
„Fäden des Glücks“ empfehle ich von Herzen gerne weiter. Lüttenbü ist für mich ein Ort, an den ich sofort ziehen würde um kreativ zu sein.