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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2025

Mystische Zeichen, rätselhafte Rituale und ein Tor, dass zur Zwischenwelt geöffnet wurde…🪬

Das Zeichen von Morval
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Dieses Buch war definitiv anders als alles, was ich ansonsten bislang gelesen habe. Es lässt mich sprachlos, aber auch ein bisschen ratlos zurück.
Es fühlt sich an, als hätte ich einen langen, konfusen ...

Dieses Buch war definitiv anders als alles, was ich ansonsten bislang gelesen habe. Es lässt mich sprachlos, aber auch ein bisschen ratlos zurück.
Es fühlt sich an, als hätte ich einen langen, konfusen Albtraum gehabt, der am nächsten Tag noch nachwirkt und man nicht so ganz begreifen kann was eigentlich genau passiert ist.
Für Arkham Horror Fans genau das Richtige! 😈

Ich hätte mir gewünscht das Buch mit mehr Antworten auf meine Fragen verlassen zu können.
Viele Dinge habe ich schlichtweg immer noch nicht wirklich verstanden.
Es lässt sehr viel Raum für eigene Interpretationen, was in mir ein Gefühl von Unzufriedenheit hinterlassen hat.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es Lesende gibt, die genau das schätzen. 💭

Von der Schreibart der Autorin bin ich schwer beeindruckt. Die Präzision und Feinfühligkeit ihrer Wortwahl ist bemerkenswert. 🏆
Mit dem Buch-Päkchen hat Sie sich unfassbar viel Mühe gegeben und der persönliche Austausch war einfach nur toll! 🥰🤗

„Das Zeichen von Morval“ ist ein sehr spezielles Buch und gefällt wahrscheinlich nicht allen Lesenden.
Das muss es meiner Meinung nach auch nicht!
Vielleicht möchte es das auch gar nicht? 🤔

Meinen persönlichen Lesegeschmack hat es nicht unbedingt getroffen, aber das ist überhaupt nicht schlimm. Ich kann wertschätzen, was es mit mir gemacht hat und welch einzigartige Erfahrung es war dieses Buch zu lesen. 🫶🏻

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Veröffentlicht am 18.06.2025

Fehlendes Worldbuilding und toxische Männlichkeit

The Veiled Kingdom (Die Veiled-Kingdom-Serie 1)
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Dieses Buch war leider nicht meins.
Man erfährt erst auf S. 59 dass alle Personen Fae sind. Aber eigentlich ist es im weiteren Verlauf auch total irrelevant um welches Volk es sich handelt. 🧝🏻‍♀️
Das Worldbuilding ...

Dieses Buch war leider nicht meins.
Man erfährt erst auf S. 59 dass alle Personen Fae sind. Aber eigentlich ist es im weiteren Verlauf auch total irrelevant um welches Volk es sich handelt. 🧝🏻‍♀️
Das Worldbuilding ist nur rudimentär vorhanden - knapp über 300 Seiten scheinen hierfür einfach nicht auszureichen.
Die direkten Sidekicks (Micah, Wren & Eiran) sind aus meiner Sicht nicht ausreichend ausgearbeitet.
Details der abgedruckten Bilder passen manchmal nicht zu dem, was in dem Buch zu diesem Zeitpunkt passiert.

Ab 2/3 des Buches wird viel Kampfkunst trainiert. Danach wird die eigentliche Handlung kaum noch voran gebracht. Dabei habe ich mich gefragt:
Was ist hier jetzt eigentlich der Plan? Wohin soll es gehen? Was ist der Auftrag/ das Ziel? 🤔

Die Romance in der Geschichte?
Hab ich gar nicht gefühlt.
Ich gebe zu, Dark Romance ist grundlegend nicht unbedingt mein Fall. 🖤
Aber Dark Romance hin oder her:
Das hier war nur Lust und keine Liebe.

Ich habe unseren MMC als gehässiges, selbstverliebtes Ars*hloch mit verschobener Selbst- und Fremdwahrnehmung erlebt.
Die Art wie die beiden Hauptcharaktere miteinander umgegangen sind, war für mich höchst fragwürdig.

Zitat (S. 183):
„Du hast mich noch nicht gemein erlebt. Wenn ich gemein wäre, würde ich dir meinen 🍆 in den Mund schieben, damit du nichts mehr sagen kannst, wenn ich keine Lust habe, dir zuzuhören.“

Sie, eigentlich redegewandt und nicht auf den Mund gefallen, weiß dass er ein Arschloch und nicht gut für sie ist, andererseits ist sie trotzdem ständig scharf auf ihn. 🤷🏻‍♀️
Nachdem es dann ordentlich „unter der Motorhaube gerappelt hat“ schämt sie sich für ihre Lust und „Erlösung“, und er führt sie vor anderen Personen damit vor, dass er sie rumgekriegt hat und sie sich auf ihn eingelassen hat.
Freunde des lust- UND liebevollen Smuts:
Lest lieber etwas anderes. 🙅🏻‍♀️

Einen ⭐️ bekommt das Buch für seine wunderschöne Gestaltung den zweiten ⭐️dafür, dass die erste Hälfte des Buches zwar nicht besonders aufregend, aber okay war.

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Veröffentlicht am 18.06.2025

Täglich grüßt das Murmeltier

Bevor der Kaffee kalt wird
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Wie schade!
Das Buch hatte wirklich sehr großes Potenzial.
Ich liebe Bücher, die zum Nachdenken anregen, bei der persönlichen Weiterentwicklung helfen oder dabei unterstützen den richtigen Fokus im Leben ...

Wie schade!
Das Buch hatte wirklich sehr großes Potenzial.
Ich liebe Bücher, die zum Nachdenken anregen, bei der persönlichen Weiterentwicklung helfen oder dabei unterstützen den richtigen Fokus im Leben (wieder) zu finden. 🧘🏻‍♀️

Die Grundidee der Geschichte und die vier unterschiedlichen Schicksale haben mir sehr gut gefallen. Sie waren abwechslungsreich und bewegend erzählt. 🫶🏻

Das, was das Buch für mich persönlich am Ende jedoch einfach nur noch nervig gemacht hat, waren die ständigen Wiederholungen der Regeln unter denen die Zeitreisen stattfinden. 😮‍💨

I mean…come on! Spätestens nach der zweiten Geschichte wussten wir Lesenden doch wie die Rahmenbedingungen sind.
Wieso wiederholt man das jedes Mal so ausführlich?🙅🏻‍♀️

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Das war wirklich ein Disaster… 😵‍💫

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Jude mochte ich tatsächlich ganz gerne. Sie ist auf jeden Fall ein Charakter, der polarisiert. Mir gefiel, wie authentisch sie war und dass sie „ihr Ding“ durchgezogen hat, obwohl andere vielleicht nicht ...

Jude mochte ich tatsächlich ganz gerne. Sie ist auf jeden Fall ein Charakter, der polarisiert. Mir gefiel, wie authentisch sie war und dass sie „ihr Ding“ durchgezogen hat, obwohl andere vielleicht nicht ihrer Meinung oder sogar gegen etwas waren.
Sie ist kein perfekter Charakter, manchmal egoistisch, manchmal unfreundlich und abgebrüht. Aber gerade das hat sie für mich einzigartig und interessant gemacht.

Ich konnte jedoch überhaupt nicht nachvollziehen, was sie an James findet.
James ist in meinen Augen ein absolut notgeler und oberflächlicher Typ. Er wirkte auf mich wie ein hinterweltlicher Dorftrottel, der schwangesteuert jedem Rock hinterher geiert 🤦🏻‍♀️

Die Gedanken, bei denen er den Körper von Jude bzw. Frauen allgemein kommentiert und die Einstellung die er diesbezüglich vertritt, waren aus meiner Sicht einfach nur widerlich!
Ich bin ehrlich schockiert darüber, dass eine weibliche Autorin so einen „Love Interest“ geschrieben hat. 🙅🏻‍♀️

Andererseits zeigt es auf, wie tief veraltete, stereotype Männer immer noch als „normal und anziehend“ in unserer Gesellschaft, besonders aber in den Köpfen vieler Frauen verankert sind 💭

Als James mich dann auch noch per innerem Monolog an seiner Theorie teilhaben ließ, dass die „draufgängerische“ Art des transsexuellen Jugendlichen, der in seinem Café aushilft, an einer vermehrten Einnahme seiner Testosteron-Tabletten liegen könnte, war‘s bei S. 105 (21%) für mich endgültig vorbei.
Das konnte ich mir beim besten Willen nicht weiter antun - I‘m sorry, but not sorry! 😰

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich bin unsicher, ob ich ihr mit einem anderen Buch nochmal eine Chance geben soll - schließlich ist sie bei vielen so beliebt…
Seid ihr queer-sensibel und könnt mir hierzu eine Antwort geben? 🏳️‍🌈

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Hübsches Cover, fragwürdiger Inhalt

Der letzte erste Blick
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Nach ca. 140 Seiten war dieses Buch leider mein zweiter DNF dieses Jahr.
Die Buchreihe hatte mich in der Buchhandlung aufgrund der Cover angesprochen. Kurze Zeit später erfuhr ich, dass es sich dabei um ...

Nach ca. 140 Seiten war dieses Buch leider mein zweiter DNF dieses Jahr.
Die Buchreihe hatte mich in der Buchhandlung aufgrund der Cover angesprochen. Kurze Zeit später erfuhr ich, dass es sich dabei um eine Neuauflage von 2018 handelte.

Ich habe mich dazu entschieden das Buch bzw. die Buchreihe nicht zu beenden, da sie in meinen Augen leider nicht gut gealtert ist.

In dem Buch findet sich zum Beispiel folgendes Zitat:
„Emery besaß einen natürlichen olivfarbenen Hautton, der ihrer Erscheinung eine exotische Note verlieh.“

Die Begriff „exotisch“ im Zusammenhang mit Menschen wird heutzutage als rassistisch angesehen, da er oft eine Form der Exotisierung darstellt, die auf rassistischen und kolonialistischen Denkmustern beruht.

Zudem geben insbesondere die männlichen Charaktere regelmäßig sexistische Kommentare von sich.
Ein Beispiel:
„Machst du etwa die Tussi an, die mir jede Chance auf eine Karriere als Superstar versaut hat?“

Darüber hinaus scheint unsere FMC Emory ein Aggressionsproblemen zu haben. Es wird mehrfach beschrieben, dass sie in der Vergangenheit in Konflikten sehr schnell handgreiflich geworden ist - bereits auf den ersten Seiten erfährt man, dass sie ihrem Mitbewohner die Nase gebrochen hat. Zugegeben, er scheint sie sexuell belästigt zu haben (er hat ihr an den Hintern gefasst) dennoch ist körperliche Gewalt meiner Meinung nach keine angemessene Reaktion.

Alles in allem hätte ich mir gewünscht, dass vor einer Neuauflage geprüft worden wäre, ob bestimmte Aussagen in dem Buch noch zeitgemäß sind und in dieser Form reproduziert werden sollten.

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