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Veröffentlicht am 24.01.2022

Schöner Regency-Roman mit christlicher Botschaft

Die wundervolle Miss Winthrop
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England, Mai 1816: als ganz plötzlich ihr Vater, Lord Winthrop, verstirbt verändert sich das Leben von Miss Catherine Winthrop sehr. Sie muss mit ihrer verbitterten Mutter in ein heruntergekommenes Landhaus ...

England, Mai 1816: als ganz plötzlich ihr Vater, Lord Winthrop, verstirbt verändert sich das Leben von Miss Catherine Winthrop sehr. Sie muss mit ihrer verbitterten Mutter in ein heruntergekommenes Landhaus ziehen, denn auf Winthrop Manor zieht der Erbe ein. Ausgerechnet der Mann, der Catherines Herz gebrochen hat, ist der neue Lord. Auch nach drei Jahren tut ihr das Herz noch weh und so geht sie dem Mann aus dem Weg. Dennoch begegnen sich Catherine und Lord Winthrop immer wieder und irgendwann findet er heraus was damals wirklich geschah. Kann Catherine den Schmerz vergessen und einen Neubeginn wagen?

In dem Buch taucht man ein in die Regency-Zeit und in die Welt von Lady‘s und Lord‘s. Die Autorin beschreibt mit klaren Bildern, wie das Leben damals war, welchen Regeln die Damen und Herren unterworfen waren, wie sie sich die Zeit vertrieben… Als Leser begleiten wir abwechselnd Miss Catharine und Jonathan, den Lord Winthrop. So lernt man beide Hauptprotagonisten gut kennen, kann ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Gut gefiel mir, dass Gott, die Bibel, der Glaube für beide Hauptpersonen eine wichtige Rolle spielten.
Die Autorin Caroline Miller hat einen angenehmen Schreibstil. Der Roman lässt sich gut lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Froh war ich über den Stammbaum der Familie Winthrop, der am Buchbeginn zu finden ist. Dennoch gibt es eine Vielzahl an Personen, die ich teilweise als verwirrend empfand und oft nicht gleich zuordnen konnte.

Der Roman „Die wunderbare Miss Winthrop“ hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Eine Bergwanderung mit der Einladung zum Erinnern an die eigene Lebensgeschichte

Hirtenzeit
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Eine Tageswanderung in den Graubündener Alpen…. Weg- und Naturbeschreibungen, Gespräche und Tierbeobachtung, Gedanken und Erinnerungen… Pfarrer und Autor Daniel Zindel nimmt seine Leser mit in die Berge, ...

Eine Tageswanderung in den Graubündener Alpen…. Weg- und Naturbeschreibungen, Gespräche und Tierbeobachtung, Gedanken und Erinnerungen… Pfarrer und Autor Daniel Zindel nimmt seine Leser mit in die Berge, lässt sie teilhaben an seinem Erleben, seinen Erinnerungen, seinen Gedanken…. Die zwölf Kapitel des Buches sind mit einer Station des Weges, mit dem Namen eines Ortes überschrieben und beinhalten jeweils einen Aspekt des Erinnerns, lädt ein das Erlebte zu betrachten, zu würdigen und auch loszulassen. Dabei lenkt der Autor den Blick immer wieder zu unserem guten Hirten. Jedes Kapitel beginnt mit einem passenden Foto und endet mit einem selbst formulierten Gebet des Autors. Das Buch ist hochwertig, gebunden und mit Lesebändchen. Der Schutzumschlag zeigt eine karge Berglandschaft.

Nachdem ich das Buch „Hüttenzeit“ mit Gewinn gelesen habe, war ich sehr gespannt auf das neue Buch von Daniel Zindel. Gern habe ich den Autor auf seiner Wanderung begleitet. Neben den direkten Beschreibungen der unmittelbaren Natur, teilt D. Zindel auch viele persönliche Erinnerungen. Dabei lädt er den Lesenden zu einer Reise in die eigene Vergangenheit ein… Schönes und Schweres, Freude und Enttäuschungen…. Und bei all dem was war, darf man auch immer Gottes Fürsorge und Leitung erkennen. Gut gefällt mir, dass neben den Erinnerungen in den letzten beiden Kapitel auch Gegenwart und Zukunft ihren Platz finden.

„Hirtenzeit“ hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mir viel Zeit genommen für dieses Buch, es Kapitel für Kapitel gelesen, mir manche Notiz in ein Heft geschrieben...
Sehr gern empfehle ich das wertvolle Buch weiter.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Geschichten von Hoffnung und Vertrauen

Momente der Hoffnung
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In „Momente der Hoffnung“ erzählen 30 Frauen aus ihrem Leben. Es sind Geschichten, die in schweren Zeiten erlebt wurden und die von Krisen, Krankheit und Schicksalsschlägen, aber eben auch von neuer Hoffnung ...

In „Momente der Hoffnung“ erzählen 30 Frauen aus ihrem Leben. Es sind Geschichten, die in schweren Zeiten erlebt wurden und die von Krisen, Krankheit und Schicksalsschlägen, aber eben auch von neuer Hoffnung und Heilung, von Gottes Hilfe und vom Getragen sein im Glauben erzählen. Die Autorinnen berichten offen und ehrlich von ihren Erlebnissen und geben so Zeugnis von Gottes Eingreifen, von Ermutigung und Wundern. Das Buch ist in vier Bereiche gegliedert:
- Bedürfnisse und Wünsche
- Herausforderndes Miteinander
- Geschichten der Heilung
- Vertrauen üben

Mir gefällt das Buch sehr gut. Das Cover ist ansprechend gestaltet und das Covermotiv findet man auch im Buch jeweils am Kapitelanfang wieder. Die Geschichten erzählen ganz unterschiedliche persönliche Erfahrungen, die Mut machen auch in schwierigen Situationen auf Gott zu vertrauen. Es ist ein Buch voller guter Erfahrungen und ich möchte den Frauen danken, die so offen ihre Geschichte geteilt haben.

„Momente der Hoffnung“ ist eine Sammlung von ermutigenden Erzählungen – Geschichten, die gut einzeln gelesen werden können und die sich zum Vorlesen eignen. Gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Spannender historischer Abenteuerroman

Das Lied der Segel
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Lily- Anne Woodsley hat als Pfarrerstochter ein behütetes Leben bis sie, getrieben von Scham und Schuld, heimlich ihr Zuhause verlässt und sich schutzlos auf der Straßen Liverpools wiederfindet. Als Jack ...

Lily- Anne Woodsley hat als Pfarrerstochter ein behütetes Leben bis sie, getrieben von Scham und Schuld, heimlich ihr Zuhause verlässt und sich schutzlos auf der Straßen Liverpools wiederfindet. Als Jack Cole sie aus einer brenzligen Situation rettet und ihr eine Zweckehe anbietet, stimmt Lily zu, obwohl der Mann ihr Angst macht. Wer ist dieser Seefahrer mit der Augenklappe? Welche Taten verfolgen ihn und wer zwingt den Pirat einen letzten Auftrag auszuführen?
Während Lily sich um Jacks kleine Tochter Sophia kümmert und mit immer neuen herausfordernden Situationen konfrontiert ist, lernt sie sich ihren Ängsten stellen und findet im Glauben neue Zuversicht und Mut. Jack befindet sich derweil in großen Zwiespalt und ficht viele innere und äußere Kämpfe aus… Vergangenheit, Sorge um seine Familie, gezwungen in sein altes Piratenleben zurück zu kehren, aber auch die leise Hoffnung auf Gottes Gnade…

„Das Lied der Segel“ ist das 1. Buch der Autorin Amy Jasmin Ritter, dass ich las. Das schöne Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht auf die Geschichte von Lily-Anne und Jack, zwei Protagonisten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Roman hat mich von der 1. Seite an in seinen Bann gezogen und die Spannung bleibt bis zum Ende hoch. Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Lily und Jack erzählt wird, lernt man beide Charaktere sehr gut kennen, erlebt ihre Fragen, Zweifel, Kämpfe und Siege hautnah mit.
Besonders die Entwicklung von Lily hat mir gefallen und mich beeindruckt. Von ihrem Dasein als „graue Maus“ entwickelt sie sich zu einer starken, mutigen Frau, die im Glauben Halt findet und zu ihren Überzeugungen steht.
Jack ist ein sehr vielschichtiger Charakter, dessen inneren Zwiespalt deutlich spürbar ist. Er hat von Gottes Gnade gehört, zweifelt aber immer wieder, ob sie auch für ihn gilt, ob ein Neuanfang möglich ist... Ich hätte gern mehr über Jacks Vergangenheit und die geheimen Auftraggeber, die ihn verfolgen und seine Familie bedrohen, erfahren. Außerdem hab ich mich stellenweise gefragt, ob man mit seinen Verletzungen wirklich noch so lange kämpfen bzw. eine Flucht überstehen kann.

„Das Lied der Segel“ ist ein spannender Roman, dessen Geschichte noch in mir nachklingt. Ich bin schon sehr gespannt auf der 2. Teil der Dilogie.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Für eine Auszeit ans Meer

Das Glück weht vom Meer
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„Nicht jeder Ort will etwas von dir. Manche schenken einfach nur Ruhe.“ (s.S.207)

Ich liebe Romane, die am Meer spielen, und so habe ich gern zu „Das Glück weht vom Meer“ gegriffen. Im Buch begleitet ...

„Nicht jeder Ort will etwas von dir. Manche schenken einfach nur Ruhe.“ (s.S.207)

Ich liebe Romane, die am Meer spielen, und so habe ich gern zu „Das Glück weht vom Meer“ gegriffen. Im Buch begleitet der Leser Anna, die nach einer geplatzten Hochzeit dringend Abstand braucht. So reist sie nach Dänemark und findet im Haus Klintgarden einen Wohlfühlort, der sie zur Ruhe kommen lässt. Im Dorf trifft Anna nicht nur nette Leute, sondern auch Bootsbauer Mikkel zu dem sie fast sofort eine besondere Nähe spürt. Langsam freunden die beiden sich an, aber sowohl Anna als auch Mikkel tragen Verletzungen der Vergangenheit. Ist es schon Zeit für einen Neuanfang?

„Das Glück weht vom Meer“ erzählt eine leise Geschichte von Verletzungen, Verstehen und neuen Perspektiven. Anna und Mikkel sind sympathische Charaktere, die authentisch wirken. Ich habe sie gern begleitet. Eine wichtige Rolle spielt auch das Haus Klintgarden, dass für Anna ein Zuhause wird, die besondere Atmosphäre von Strand und Meer und die Bewohner des Dorfes, die Anna ein Gefühl des Zugehörigkeit schenken, aber auch treu an Mikkels Seite sind.

Mir hat der Roman gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und die Geschichte hat mir entspannte Lesestunden geschenkt. Gern empfehle ich das Buch weiter.

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