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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2026

uneingeschränkte Empfehlung, absolut lesenswert

Der Sommer, der uns blieb
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In einer Kleinstadt mit ländlichem Charakter erleben Britta, Pia und Martin ihre Jugendzeit. Sie sind unzertrennlich seit Pia in diese Gegend gezogen ist. Teilen alle Geheimnisse und erzählen sich ihre ...

In einer Kleinstadt mit ländlichem Charakter erleben Britta, Pia und Martin ihre Jugendzeit. Sie sind unzertrennlich seit Pia in diese Gegend gezogen ist. Teilen alle Geheimnisse und erzählen sich ihre Träume – bis sie ihr Abitur in der Tasche haben. In dem Sommer geschieht etwas, was die bisherige Innigkeit zerbrechen lässt und jeder seinen Weg ohne die anderen geht…
Sehr eindringlich und unter die Haut gehend beschreibt die Autorin das Wiedersehen der drei nach 20 Jahren, genau in der Zeit als die Pandemie zum Ausbruch kommt. Im steten Wechsel zwischen Gegenwart und Einblicke in die tiefe Freundschaft der Freunde in der Vergangenheit, bin ich in die Geschichte eingetaucht und, das kann ich schon einmal vorwegnehmen, war traurig, als ich das Buch fertiggelesen hatte.
Die Autorin hat die Gefühle, Gedanken und ihre manchmal verrückten Aktivitäten in der Jugend so anschaulich wie lebensecht beschrieben. Anfangs habe ich mich gewundert, warum sie die Heimatstadt der drei Jugendfreunde nicht benennt. Dann habe ich für mich festgelegt, dass sie so den Lesern freien Raum für die eigene Heimat oder sein Heimatgefühl geben will. Bei mir ist ihr das jedenfalls gelungen, da meine Gedanken immer wieder in meine Jugendzeit abgeschweift sind.
Während nur Martin in seiner Heimatstadt geblieben ist, sind Britta und Pia weggezogen. Nun sind beide wieder daheim und beide haben einen Grund dafür. Britta kann ihren zunehmend dementen Vater nicht mehr allein lassen und Pia will ihren ehemaligen und einzigen Freunden in ihrem Leben ihr Geheimnis anvertrauen. Ein Geheimnis, das sie alle angeht und ihr künftiges Leben verändern wird. Das mitzuerleben und mitzuleiden, hat mich unwahrscheinlich kurzweilig unterhalten und mitunter auch traurig gemacht.
Ein tolles Buch, dass ich uneingeschränkt weiterempfehle und das 5 Lese-Sterne mehr als verdient hat.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

der Schein trügt und es ist spannend die Wahrheit zu erfahren

Ein dunkles Versteck
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Es sind gleich drei Fälle, die die Freiburger Polizei bearbeiten muss.
Eine Tote wird im Waldstück schwer zugerichtet tot aufgefunden. Selten hat Evelyn Holm, leitende Ermittlerin der Freiburger Kripo, ...

Es sind gleich drei Fälle, die die Freiburger Polizei bearbeiten muss.
Eine Tote wird im Waldstück schwer zugerichtet tot aufgefunden. Selten hat Evelyn Holm, leitende Ermittlerin der Freiburger Kripo, so eine brutal zugerichtete Leiche gesehen. Wie die Rechtsmedizin feststellt, waren nicht die brutalen äußeren Verletzungen die Todesursache, die Frau ist an inneren Blutungen gestorben.
Dann ist da noch der Fall der seit Tagen vermissten Studentin, Katalina Hess. Die Tote und die Katalina verbindet eines: beide trugen ein geflochtenes Armband.
Immer wieder wendet sich die junge, verheiratete Isabell Walbaum an die Polizei. Sie fühlt sich von einem Stalker bedroht, der immer wieder vor und auf ihrem Grundstück auftaucht und auch während ihrer Arbeit im Bistro ihr gegenüber aufdringlich wird. Sogar ins Haus ist er bereits eingedrungen. Es war wirklich furchtbar und gleichzeitig auch spannend zu erleben, wie dieser gestörte Mann sich aufdringlich Isabell nähert, von Liebe faselt und ihre heftigen Zurückweisungen ignoriert. Wie schlimm und hilflos muss sich Isabell gefühlt haben. Ich habe sie echt bedauert.
Auch wenn die Autorin im letzten Drittel uns Lesern den wahren Mörder mitteilt, bleibt es doch super spannend. Dazu muss ich sagen, dass ich diese Person als Täter nie im Focus hatte. Nicht aufgehende Inszenierungen lassen den Tätet bringen völlig neue Verdächtige in den Focus der Polizei. Weil er gerissen ist, weil er vorausschauend plant und Beweise für seine Zwecke nutzt. Ein wirklich brillanter Thriller, den ich uneingeschränkt weiterempfehle und der 5 Lese-Sterne mehr als verdient hat.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

toxische Jugendfreundschaft

Ultramarin
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Erst war es nur Neugier, die mich bewogen hat das Buch zu Lesen. Aber nach einigen Kapiteln war es Begeisterung, die mich an das Buch gefesselt hat. Einblicke in die Freundschaft zwischen den reichen Arztkindern, ...

Erst war es nur Neugier, die mich bewogen hat das Buch zu Lesen. Aber nach einigen Kapiteln war es Begeisterung, die mich an das Buch gefesselt hat. Einblicke in die Freundschaft zwischen den reichen Arztkindern, Sophie und Rafael, mit dem aus armen Verhältnissen stammenden Lou, sind von der Autorin sehr gut veranschaulicht. Raf ist dominant, sicher auch nazistisch veranlagt. Demütigt die Menschen um sich, weist sie ab, beschimpft und benutzt sie, um sie im nächsten Moment wieder an sich zu reißen. Lou liebt Raf und kommt trotz der vielen Enttäuschungen immer wieder zu ihm zurück, dabei müsste er es doch besser wissen. Anfangs dachte ich noch Lou wäre ein Mädchen, aber bei diesem bisexuellen Namen und wie die Autorin diese Figur anfangs beschrieben hat, konnte man das durchaus vermuten. Überhaupt erschien es mir, dass diese Jugendlichen ihre Gefühle, ihre Macht und ihre Leidfähigkeit austesten, auch in sexueller Hinsicht. Allen voran Lou. Der fühlt sich klein neben Raf und wenn der ruft, kommt er wie ein braves Hündchen angelaufen. Mehrfach habe ich mich gefragt, wie er das all die Jahre ausgehalten hat und jedes Jahr wieder mit den Geschwistern in den Urlaub gefahren ist. Und warum macht Sophie, Rafaels kleine Schwester, dabei immer mit? Sehen die Geschwister in Lou eine billige, willige Haushälterin und die im Bedarfsfall auch für mehr zur Verfügung steht? Emotional haben mich diese Beschreibungen aufgewühlt. Doch dann fährt auf der letzten gemeinsamen Reise Sophie nicht mit, dafür aber ihre Freundin Nora. Was dann in dem dänischen Ferienhaus von Rafs Vater passiert, ist unglaublich. Ich kann das Buch zu 100% empfehlen und 5 Lese-Sterne sind voll verdient.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

spannungsgetriebene Lesezeit

Splitterschreie
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In diesen recht dünnen Buch hält der Autor vier Thriller die es in sich haben für den Leser bereit. Ich kann für mich sagen, dass ich das Buch verschlungen habe. Gleich nach den ersten Seiten der einzelnen ...

In diesen recht dünnen Buch hält der Autor vier Thriller die es in sich haben für den Leser bereit. Ich kann für mich sagen, dass ich das Buch verschlungen habe. Gleich nach den ersten Seiten der einzelnen Thriller, war ich in den jeweiligen Handlungen abgetaucht. Habe mit den Figuren gelitten, habe gebangt und wurde jedes Mal vom Autor eines Besseren belehrt. Durch die vielfachen Dialoge, die Offenlegung der Gedanken der Protagonisten, war das Lesen sehr abwechslungsreich. Und doch hatte ich an keiner Stelle einen Plan dafür, wie die Auflösung aussehen wird. Ich fand das sehr spannend und bin dem Autor dankbar, dass er mich so hinters Licht geführt hat. Hatte ich doch dadurch sehr kurzweilige Lesestunden.
Ich möchte nicht spoilern und gehe daher nicht näher auf die einzelnen Teile ein. Jeder Einzelne ist lesenswert. Nur so viel für alle Thriller-Freunde: der Griff zum Buch lohnt sich. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Buch hat mich gefesselt

Moorland. Die Zwillinge
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Das namenlose Moor wird diese Feuchtlandschaft im Marsch genannt. Schon einige Menschen sind aus dem Moor nicht mehr zurückgekehrt. Aktuell werden die 18-jährigen Zwillingsschwestern Nike und Jana vermisst. ...

Das namenlose Moor wird diese Feuchtlandschaft im Marsch genannt. Schon einige Menschen sind aus dem Moor nicht mehr zurückgekehrt. Aktuell werden die 18-jährigen Zwillingsschwestern Nike und Jana vermisst. Für deren Suche sind die Bedingungen in keiner Weise optimal. Dichte Nebelwände lassen kaum die Hand vor Augen erkennen und das Unwirtliche der Gegend zu vermitteln ist dem Autor sehr gut gelungen.
Malia Gold ist die leitende Ermittlerin. In der Gegend kennt sie sich aus. Allerdings liegen ihre Erfahrungen mit dem Moor und seinen Tücken bereits 15 Jahre zurück und so richtig geliebt hat sie es nie. Ganz anders als Ruth, die das Moor wie keine Zweite kennt.
Die Suche nach den beiden Mädchen wird immer brisanter, als auf deren TikTok-Kanal Moormaid verstörende Bilder gepostet werden.
Beim Lesen habe ich oft gedacht: aha, dann muss der der Täter sein. Ich empfand es so, als würde Andreas Winkelmann mit mir spielen indem er immer wieder neu Triggerpunkte setzte, die schlussendlich ins Leere liefen. Das hat die Spannung bei mir in die Höhe getrieben. Zusätzlich dann auch noch die persönlichen Geheimnisse der ermittelnden Kommissarin und ihr Kampf gegen die Erinnerungen und Gefühle, haben den Thriller zum Lesevergnügen gemacht. Klare Leseempfehlung und 5 Lese-Sterne sind da voll verdient.

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