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Nikola

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Traust du dich die Flügel auszubreiten und dich dem zu stellen, das noch kommen mag?

Wenn Schmetterlinge fliegen lernen
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Wenn nicht nur Schmetterlinge sondern auch die Protagonistin beginnt mutig zu sein und die Autorin dir diesen Weg gekonnt zu schildern weiß, erhältst du ein außergewöhnliches Buch.
Olivia reist zurück ...

Wenn nicht nur Schmetterlinge sondern auch die Protagonistin beginnt mutig zu sein und die Autorin dir diesen Weg gekonnt zu schildern weiß, erhältst du ein außergewöhnliches Buch.
Olivia reist zurück nach Zürich. Ein Ort, den sie gerne gemieden hätte, wäre ihre Großmutter nicht an Alzheimer erkrankt.
Ein Ort, der sie mit der Vergangenheit konfrontieren könnte, die sie bis heute verdrängt.
Plötzlich taucht auch noch André Edelmann auf und scheint seinem Namen alle Ehre zu machen, denn er drängt sie nicht, sondern versucht ihr zu helfen, zu erfahren, was damals passiert ist und was es mit dem Schmetterling auf sich hat.
Zudem ist da noch Tom, ihre Jugendliebe, mit dem sie immer noch etwas zu verbinden scheint, das andere nicht unbedingt verstehen können.
Damit nicht genug, wird manches komplizierter als gedacht, anderes entpuppt sich als Trugschluss, denn nur eins scheint die Wahrheit offenbaren zu können, die Erinnerung an das Ereignis vor zehn Jahren.

Olivia wirkt von Anfang an etwas unnahbar und verdeutlicht bereits auf den ersten Seiten, dass sie ein schweres Päckchen zu tragen hat. Ihr Verhältnis zu anderen Menschen ist schwierig. Lediglich mit Tom und irgendwie auch André Edelmann scheint sie auskommen zu können und ersterer hilft ihr dabei, aufzutauen.
Es hat wirklich Spaß gemacht, Olivia zu begleiten, denn neben ihrer Trauer, ihrer ungewissen Vergangenheit und den für sie oft unangenehmen Situationen wirkt sie keineswegs weinerlich, sondern eher verschlossen, zutiefst verletzt. Auch ihre sich anbahnenden Gefühle zu Tom entdeckt sie auf ganz eigene Weise.
Ihre Großmutter wirkt auf den Leser sehr unsympathisch, was einen Olivia nur noch mehr verstehen lässt.
So manchmal fragt man sich, wohin diese Geschichte noch führen wird, was passieren soll. Erst so nach und nach entdeckt man, was wirklich los ist und das manches eben doch anders ist als gedacht.
Ein-zwei schrullige Charaktere, wie beispielsweise Toms Schwester, und auch die Großmutter, die im Laufe der Geschichte anders wahrgenommen werden kann und deren Erkrankung auf bedachte und sehr nachvollziehbare Weise geschildert wird, gehören dazu.
Viele Fragezeichen werden so am Ende des Buches ausradiert werden können und ein Ende entsteht, mit dem man so nicht rechnet.
Der Klappentext führt mehrere Ereignisse und so erlebt der Leser immer wieder neues zu den verschiedenen Handlungssträngen, nur um am Ende einen, den einzig wahren, verfolgen zu können.

Die Autorin liefert dies alles mit einem atmosphärischen Schreibstil, der eine ganz eigene Stimmung entstehen lässt. Romantik, Spannung, Drama, aber auch Witz vereinen sich und beflügeln diese Geschichte. Da liegt es nur noch an Olivia, diese Flügel auch auszubreiten.

Olivias Entwicklung war etwas ganz Besonderes für mich, wie der Schmetterling auch.
Für diese vielschichtige Geschichte vergebe ich so nichts anderes als 5/5 Sternen, oder gar Schmetterlingen? ;)

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Romance mit ulkigen, schwierigen und auch seichten Themen, ein Gesamtpaket auf 367 Seiten

Bound by Hopes
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Von der Hoffnung, Selbstzweifeln und der Liebe, die viel geben, aber auch viel nehmen können.

Tess, angehende Kunststudentin, die versucht ihre Leidenschaft beruflich ausleben zu können. Ihre Familie, ...

Von der Hoffnung, Selbstzweifeln und der Liebe, die viel geben, aber auch viel nehmen können.

Tess, angehende Kunststudentin, die versucht ihre Leidenschaft beruflich ausleben zu können. Ihre Familie, die minimum die halbe Bevölkerung in Oceanbridge ausmacht, nimmt diese Passion weniger ernst. So entsteht neben eigenen Selbstzweifeln ein stetiger Kampf gegen Windmühlen und der Hoffnung, sich diesen Traum erfüllen zu können.
Fragt man Ryker, wurde eben Elmo umschrieben. Ein Spitzname, der ihr schon länger von ihm anhaftet. Die Beziehung der beiden war ein Wechsel von Antipathie zu Sympathie mit der ersten aufkeimenden Liebe. Doch dann kam Tess´Abschlussball.
Seitdem haben sie sich nicht mehr gesehen und die Selbstzweifel als auch der Schmerz von jenem Abend verfolgen sie seitdem.
Am liebsten würde sie das alles gerne verdrängen, doch dann ist Ryker zurück in Oceanbridges. Im Anbau findet er bei ihrem Bruder Travis einen Unterschlupf bis er ein Haus in der Gegend gefunden hat. Damit findet er sich zugleich auch auf ihrer Couch wieder. Nicht nur zurück sondern direkt mitten in ihrem Leben. Verdrängen lässt sich dies eher weniger…

Schnell lernt man die Protagonistin der Geschichte kennen. Ava, deren Geschichte man im ersten Band der Reihe verfolgen konnte, ist eine ihrer engsten Freundinnen und somit weiterhin Teil der Geschichte. Auch ohne den ersten Band gelesen zu haben, konnte ich der Geschichte vollumfänglich folgen. Tess ist eine überaus angenehme und authentische Figur.
Sie ist eine Person, die sich doch eher im Hintergrund hält. Unsicherheiten verfolgen sie, was einem doch sehr gut von einem selbst gerne mal bekannt vorkommt. Damit ist von Anfang an eine Verbindung geschaffen, die einem dabei helfen sich in Teilen sogar mit ihr zu identifizieren. Erzählt wird in der gesamten Geschichte aus ihrer Sicht.
Ryker nimmt man so aus ihrer Sicht wahr. So bleibt er durchaus geheimnisvoll und liefert stets die ein oder andere Überraschung.

Manchmal könnte man vielleicht annehmen, dass Tess sehr befangen ihm gegenüber ist, was auch teilweise stimmt. Hilfreich diese Voreingenommenheit zu verstehen sind dabei Rückblenden aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit, die so von der Autorin geschickt gewählt, ihre Ansichten untermauern. Zwischen den beiden ist so einiges passiert und auch so einiges nicht geklärt, was es umso spannender macht, mehr über die beiden, ihre Geschichten als auch ihre unterschiedlichen Beweggründe zu erfahren.
Nach und nach wird so deutlich, dass Neuanfänge möglich sind, wenn man sich darauf einlässt und einander begegnet.

So bietet diese Geschichte mitunter auch so einige angenehme Charakterentwicklungen. Man kann die Charaktere somit auch beim Heranwachsen erleben, was mir immer sehr gefällt.

Die Autorin beweist mit ihrem Schreibstil wahres Können. Tess studiert Kunst, Farben und kreative Ideen und Vergleiche liegen somit in ihrer Natur. So gibt es auch von Emma Wagner immer wieder bezaubernde sprachliche Bilder, die perfekt zur Figur und zur Handlung passen. Zudem sind es Bilder, die einem zum Nachdenken anregen und auch nach dem Lesen nachhallen.

„Hoffnung kann ein Antrieb sein […] Wie der Wind, der die Samen der Pusteblume vor sich hertreibt“

Hoffnung als zentrales Motiv der Handlung und auch hier wieder sprachlich individuell und wunderschön eingebunden. Auch die Pusteblume wird im Verlauf der Handlung relevant.
Umso schöner finde ich es, dass sich diese auch auf dem Cover des Buches wiederfindet und sich während des Lesens auch der persönliche Touch dessen entschlüsseln lässt. Ein überraschender und zugleich rührender Moment. Genau solche Cover und Momente liebe ich beim Lesen. Danke dafür an die Autorin. <3

Der Gesamteindruck wird dadurch abgerundet, dass neben angenehmen, aber auch überaus schweren Themen, amüsante Momente die Handlung an der ein oder anderen Stelle wieder auflockern.
Gerade ihre Familie bietet doch immer wieder solche Situationen. Der Hauptfokus liegt dabei jedoch durchweg auf Tess und Ryker. So bleibt es spannend, ob man auch von manchen Nebenfiguren noch eigene Geschichten erleben darf. Freuen würde es mich auf jeden Fall sehr, nach Oceanbridge zurückkehren zu können.

Alles in allem kann ich diese Geschichte somit sehr empfehlen. Sie hat mich überrascht, ging mir ans Herz, brachte mich zum Schmunzeln und zum Nachdenken. Ein absolutes Gesamtpaket für Fans von Second Chance Romance.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Charmant, witzig, prickelnd, emotional. Das Buch und der Sog es zu beenden ist schneller gegeben als man schauen kann.

Deceit
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Das Interesse am Grundstück für die eigene Mutter und die blöderweise aufkeimenden Gefühle für die Immobilienmaklerin...

Die Schlagzeilen sind voll. Addison Price Ex heiratet!
Leider hat Addison die ...

Das Interesse am Grundstück für die eigene Mutter und die blöderweise aufkeimenden Gefühle für die Immobilienmaklerin...

Die Schlagzeilen sind voll. Addison Price Ex heiratet!
Leider hat Addison die Trennung noch nicht so ganz verkraftet. Blöd, dass ihr Ex dabei Kunde in der Firma ihrer Familie ist.
So kommt ihr eine Immobilienbesichtigung eines Objektes in England, das irgendwie nicht so ganz zum allgemeinen Portfolio passt, sehr gelegen.
Nichts ahnend lernt sie dort Oliver kennen. Seines Zeichens der 16. Earl of Lockhart, der sehr daran interessiert ist, die Immobilie zurück zu kaufen.
Von seinen Absichten erzählt er ihr nicht. Er versucht sie viel lieber um den Finger zu wickeln.
Als beide anfangen Gfühle zu entwickeln drängt sich die Frage auf, ob sie ihm seine Aktion verzeihen kann, oder erneut mit gebrochenem Herzen enden wird. Diesmal sogar ganz unverschuldet.

Zu Beginn erfährt man, wie und warum Addison sich auf den Weg nach England macht. Alsbald lernt man so auch Oliver kennen. Die Erzählperspektive ist dabei oftmals aus Addisons Sicht, manchmal aber auch Oliver, sodass der Leser stets mehr weiß als Addison und es sehr aufregend macht, dem Geschehen zu folgen. Spannung geht dadurch keinesfalls verloren.
Die beiden Protagonisten sind eigenwillig, geradezu starrköpfig und gerade dadurch sehr unterhaltsam. Es macht Spaß, den Figuren durch das Geschehen zu folgen. Das macht es sehr authentisch und eigenständig.

Klar ist das ein-, oder andere gewiss vorhersehbar, doch trotz in Teilen altbekannter Storyline verschafft es die Autorin den Leser an die Seiten zu fesseln, mit den Figuren mitzufiebern, zu fühlen, zu leiden.
Auch die Thematik des Buches ist eine seichtere mit kleinen düsteren Elementen, die der ganzen Handlung im späteren Verlauf aber auch einen spannenden Twist gibt.
Die Vehemenz mit der Oliver versucht, dieses Grundstück zu erlangen, obwohl er doch bemerkt, Gefühle für Addison zu entwickeln, wird einem so nur umso verständlicher.
Das Buch ist jedoch nichtsdestotrotz für einige angenehme Stunden auf der Couch zum Abschalten und Unterhaltenlassen sehr geeignet.

Auf dieses Buch bin ich vordergründig durch dieses schöne Cover gestoßen. Der Klappentext klang zudem sehr vielversprechend. Im Vorfeld kannte ich die Autorin nicht, war somit also unvoreingenommen, was mich erwarten wird. Enttäuscht wurde ich dabei keinesfalls.

Ich habe beide sehr ins Herz geschlossen und freue mich darauf, weitere Bücher der Autorin zu lesen. Glücklicherweise war dies ja erst der Auftakt der Trilogie. Ich bin gespannt, was und vielmehr, wen man in Band zwei erwarten kann.
Von mir gibt es damit eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Flucht vor der Vergangenheit, Flucht vor der Heimat und damit auch ein Stück weit sich selbst?

Keine Heimat ohne Dich
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Dieses Buch hallt lange nach und gibt einem einige Denkanstöße mit. Es ist so viel mehr als eine erblühende Liebesgeschichte mit tragischem Hintergrund.

Anwältin Julie ist in München tätig. Andere nennen ...

Dieses Buch hallt lange nach und gibt einem einige Denkanstöße mit. Es ist so viel mehr als eine erblühende Liebesgeschichte mit tragischem Hintergrund.

Anwältin Julie ist in München tätig. Andere nennen sie auch Jupiter oder Jules. Die letzten beiden Namen wurden vor allem von einer ganz besonderen Person genutzt.
Ihrem besten Freund Mars, den sie vor 10 Jahren auf tragische Weise verlor. Seitdem hört sie diese Spitznamen kaum, was gut ist, schmerzt es sie doch sehr, diese zu hören und damit die Erinnerungen an Mars und dessen Ableben zu wecken.
Umso unangenehmer ist es, dass sie ihr Chef nach Füssen führt. Ihr Mandant Dominik ist wegen eines kleineren Delikt strafbar geworden. Der Fall sollte also schnell erledigt sein und sie so auch unverzüglich wieder in München.
Doch so schnell wie erhofft, geht es leider nicht. Und so muss sie sich nun doch anfangen, ihrer Vergangenheit zu stellen. Dominik ist dabei in ihre Vergangenheit verwoben...

Das Buch startet mit einem Rückblick, um dann mitten im Geschehen zu starten. Der Leser wird damit angeteasert, was es sofort sehr spannend macht.
Julie führt uns dabei durch den ersten Teil, Nik durch den zweiten und dritte wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet. So konnte man beide Protas und deren Handlungen umso mehr nachvollziehen.
Beide und auch die Nebenfiguren waren mir sehr sympathisch. Sie sind starke Figuren, die von der Vergangenheit gezeichnet wurden. Ein einfach genannter Neustart ist nicht immer so einfach umgesetzt wie ausgesprochen, was hier super thematisiert und umgesetzt wird.
Nichtsdestotrotz sind die Figuren auch emotional, empathisch und auch recht erwachsen. Unnötiges Drama bleibbt somit aus, viel mehr herrscht hier ein großes Verständnis und auch der Wille, es zu erlangen. Das machte das Verfolgen der Geschichte sehr angenehm.

Die Handlung generell hat mir sehr gefallen. Der Aufbau war spannend gestaltet. Zudem war es sehr abwechslungsreich.
Da beide Protas sich dem anderen gegenüber öffnen konnten und sich auch beidseits Gefühle entwickeln, entsteht eine schöne Liebesgeschichte. Die Vergangenheit verschweigen jedoch beide weitesgehend, zu schmerzhaft ist es für sie darüber zu reden. So ist klar, dass es da definitiv eine größere Ansprache, die alles verändern kann, geben muss.
Von Julie weiß der Leser zudem von Beginn an so gut wie, aber eben nur so gut wie alles, während Dominik relativ geheimnisvoll bleibt. Der Wechsel der Perspektiven ermöglicht es einen damit, ihn ebenfalls kennenzulernen und Geheimnisse zu erfahren. Der Cut war an entsprechender Stelle perfekt gewählt und sehr zielführend für einen runden Abschluss der Geschichte.

Das ist nicht mein erstes Buch von Nicole Klein. Der Schreibstil war dabei gewohnt flüssig und auch malerisch.
Besonders gefallen haben mir so einige Weisheiten der Figuren, gerade, was das Thema Verlust und Trauerbewältigung umfasst. Einiges ist zudem auch gut auf andere, unschöne Erfahrungen, aus denen man lernen und sein Leben weiterleben will, übertragbar.
Das ist es, was das Buch für mich so besonders macht.
Man wird nicht nur unterhalten, sondern kann sich auch einige Gedankenanstöße mitnehmen.
Das Buch mit seiner Thematik stößt damit zum Nachdenken an und beschäftigt auch nach dem Lesen noch. Es erfüllt damit also das, was ein gutes Buch ausmacht und die ich begeistert lese.
Man wird es gerne auch erneut lesen wollen und dabei von der Geschichte gebannt sein. Das ist doch das, was uns Leser am Lesen so fasziniert.

So verbleibe ich mit 5 / 5 Sternen. Ich kann es wärmstens empfehlen, sich mit Julie auf die Reise nach Füssen zu machen und ihre, aber auch Dominiks und Marsˋ Geschichte zu erfahren. Eine leichte Triggerwarnung möchte ich zudem jedoch auch aussprechen, da dieses Buch eben auch ernstere Themen als zentralen Punkt der Handlung thematisiert. Ein leichtes Buch so nebenbei gelesen ist es demnach eher weniger, dafür aber umso faszinierender.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Von Glühwein, Lebkuchen und anderen heißen und süßen Erlebnissen.

Das Christmas-Bundle: Drei Weihnachtsromane in einem E-Book
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Angenehme Sammlung zur Weihnachtszeit


Ob sich dem Chef ungeplant an den Hals zu werfen (Sexy Santa), auf der Suche nach der prophezeiten wahren Liebe (A Love for Christmas) oder die langjährige große ...

Angenehme Sammlung zur Weihnachtszeit


Ob sich dem Chef ungeplant an den Hals zu werfen (Sexy Santa), auf der Suche nach der prophezeiten wahren Liebe (A Love for Christmas) oder die langjährige große Liebe gesundpflegen (Maybe this Christmas), in der Weihnachtszeit kann so einiges passieren.

Ich liebe die Weihnachtszeit. Umso mehr habe ich mich über dieses Bundle gefreut.
Jedes Werk weiß dabei auf seine Weise zu performen. Das eine ist romantischer, das andere leidenschaftlicher. Alle drei Autorinnen wissen es die Magie von Weihnachten einzufangen und dem Leser unterhaltsame Stunden zu bieten.
Bei den ersten beiden geschichten kommen die Protagonisten abwechselnd zu Wort, wahrend im dritten Buch erst im letzten Kapitel der männliche Protagonist zu Wort kommt.

Sexy Santa starte dabei sehr skurril und prickelnd, was sich auch im Buch so fortführt. Chelsea und Rafe bieten dabei auch immer wieder so einige Lacher, zumal es bei beiden nicht nur im Schlafzimmer sondern auch in den Dialogen hitzig zu geht.
Buch zwei ist da doch deutlich unaufgeregter, dafür aber umso süßer. Kelly ist chaotisch und verpeilt, was bei der ihr einverleibten Aufgabe zu einer charmanten Suche nach Mr. Right sorgt. Mark ist dabei immer an ihrer Seite und sie verstehen sich schon immer blendend. Dass sie da doch recht lange nicht erkennt, ihre große Liebe doch bereits gefunden zu haben, macht es umso unterhaltsamer.
Auch im dritten Buch wird aus Freunden mehr, hierbei haben sie aber bereits seit Jahren eine lockere Beziehung, die hier nun authentisch und unterhaltsam langsam ernster wird.

Wer ein paar angenehme Stunden rund um die Weihnacht sucht, wird hier auf seine Kosten kommen und ganz unterschiedliche Liebesgeschichten und Charaktere erleben dürfen.

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