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Veröffentlicht am 07.04.2026

Ein krönender Abschluss!

Sepia 3: Sepia und der Fluch des Tintendrachen
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Ich habe die Geschichte gemeinsam mit meinem Soh gelesen, er ist fast 10 Jahre alt und wir kennen natürlich auch die anderen beiden Teile der Reihe und waren begeistert! Es ist auch zu empfehlen die Bücher ...

Ich habe die Geschichte gemeinsam mit meinem Soh gelesen, er ist fast 10 Jahre alt und wir kennen natürlich auch die anderen beiden Teile der Reihe und waren begeistert! Es ist auch zu empfehlen die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sie aufeinander aufbauen und man außerdem die schöne Geschichte in ihrer Gesamtheit verpassen würde!

In diesem finalen Band geht es nun darum das die Tintenstadt Flohall am Rand des Untergangs steht: Ein eisiger Nebel verschlingt Licht, Bücher und ganze Häuser. Sepia läuft die Zeit davon – sie muss ihre verschwundenen Tintenwesen-Freunde retten! Im verzweifelten Wettlauf gegen die Zeit wagt Sepia mit Niki und Sanzio den Sprung durch ein verborgenes Portal – direkt in die sagenumwobene Welt von Flo, der legendären Heldin, die einst den Tintendrachen bezwang. Doch die Legende birgt ein düsteres Geheimnis: Ein uralter Fluch bedroht nicht nur Flohall, sondern alle Welten.

Mein Sohn und ich haben schon die ersten beiden Teile der Reihe geliebt und gleich nachdem wir mit dem Buch begonnen haben, wussten wir auch wieder warum :) Der Schreibstil ist etwas ganz besonderes, sehr einfach und locker zu lesen, sodass auch Kinder wunderbar alles verstehen können, aber doch so mitreißend und spannend, dass auch Erwachsene ganz in den Bann gezogen werden! Besonders schön versteht es die Autorin auch die Städte und Länder dieser fantasievollen Welt zu beschreiben und diese zu etwas ganz besonderem zu machen, durch fulminate, fantastische Ideen! Es gibt stets etwas zu entdecken in diesem Buch und es wird einem niemals langweilig!

Die Story besticht einerseits durch Spannung und Nervenkitzel, egal ob Action oder Rätsel, es ist in diesem Buch immer etwas los, aber auch Freundschaft und Zusammenhalt in der Gruppe werden groß geschrieben und wie das Trio aus Protagonisten zusammenarbeitet ist einfach schön zu lesen! Mein Sohn und ich haben wirklich in jeder freien Minute weiterlesen wollen und wir sind regelrecht durch die Seiten geflogen!

Das Ende des Buches ist ganz großartig und passt super zu dieser ganzen einzigartigen Trilogie! Immer wenn man denkt es geht nicht besser, legt die Autorin noch eine Schippe drauf und dies war der krönende Abschluss! Man blickt nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück, da das Buch großartig war aber eben auch ein Abschluss.

Fazit: Eine ganz wunderbare Trilogie, die man nur empfehlen kann. Der Abschlussband ist ganz besonders gelungen. Einer unserer absoluten Lieblingstrilogien des Genres!

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Wunderbares Hörbuch!

Gretas Männer
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Greta war fünfmal verheiratet, und alle Ehemänner bis auf einen sind kurz nach der Hochzeit gestorben. »Die Bienenkönigin« nennt man sie in der Familie. Als ihre Enkelin Lola ihre kleine Tochter nach der ...

Greta war fünfmal verheiratet, und alle Ehemänner bis auf einen sind kurz nach der Hochzeit gestorben. »Die Bienenkönigin« nennt man sie in der Familie. Als ihre Enkelin Lola ihre kleine Tochter nach der unbekannten Großmutter benennt, bricht ein jahrzehntealter Familienkonflikt wieder auf. Warum hat Lolas Mutter Marie den Kontakt zu Greta abgebrochen? Neugierig besucht Lola die 87-Jährige und entdeckt hinter den Gerüchten eine Frau mit einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte. Von den 1950er Jahren bis heute entfaltet sich ein bewegendes Panorama weiblicher Selbstbestimmung, tragischer Verluste und unerwarteten Glücks.

Eine ganz wunderbare Geschichte, die ich in jeder freien Minute weiterhören wollte! Ich hatte von diesem Hörbuch gar nicht so viele Erwartungen aber die Geschichte hat mich wirklich umgehauen! Der Schreibstil ist so berührend und echt, voll Emotionen und einfach toll, Greta ist so eine besondere Protagonistin mit der ich einfach nur mitgefühlt und mitgefiebert habe und die so unverstanden gewesen ist zu ihrer Zeit! Sie ist eine heimliche Heldin und steht doch als das Gegenteil da!

Eine Geschichte die gegen Vorurteile spricht und mit diesen aufräumt auf ganz wunderbare Weise! Ich war sehr berührt und kann nur eine große Empfehlung aussprechen!

Großartig haben auch die beiden Sprecherinnen gelesen und die Geschichte lebendig gemacht. Sie haben sehr gut zur jeweiligen Person gepasst-zur Vergangenheit und zur Gegenwart- und haben so zu einem richtigen Hörvergnügen beigetragen!

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Schönes Buch von außen und innen

Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss
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Faye lebt auf einemn magische Schloss und liebt es dort sehr!Es gibt hier allerhand fantastisches wie launische Keksdrachen oder singende Orchideen, die im Gewächshaus Konzerte veranstalten. ...

Faye lebt auf einemn magische Schloss und liebt es dort sehr!Es gibt hier allerhand fantastisches wie launische Keksdrachen oder singende Orchideen, die im Gewächshaus Konzerte veranstalten. Eines Tages sucht der Zauberer des Schlosses nach einem Nachfolger und lässt zu einem Turnier. Obwohl nur Jungen eingeladen sind möchte Faye alles tun um doch teilnehmen zu können!

Schon allein das Cover und der Buchschnitt sind wunderschön und ein absoluter Hingucker! Deshalb eignet sich das Buch auch gut als Geschenk für ein Kind, das magische Geschöpfe und Geschichten liebt!

Der Schreibstil ist einfach zu lesen und altersgerecht, dabei aber sehr schön durch all die fantasievollen Beschreibungen des Schlosses und seiner Bewohner!

Faye ist ein tolles Mädchen und es fällt daher sehr leicht sich in die Geschichte fallen zu lassen und mit ihr mitzufiebern! Obwohl sie es als Mädchen nicht immer einfach hat, lässt sie sich nicht unterkriegen und steht für ihre Träume ein!

Ein tolles Buch mit einem fantastischen Abenteuer, dass ich nur weiterempfehlen kann. Sowohl von außen als auch von innen wunderschön!

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Wunderbar gelesenes Hörbuch

Wo der Wind die Namen trägt
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Ich habe schon einige Bücher von Anja Jonuleit gelesen und bin jedes Mal wieder begeistert wie die Autorin mich mitreißen kann mit ihren Geschichten. Deshalb wollte ich auch unbedingt mehr über ihr neuestes ...

Ich habe schon einige Bücher von Anja Jonuleit gelesen und bin jedes Mal wieder begeistert wie die Autorin mich mitreißen kann mit ihren Geschichten. Deshalb wollte ich auch unbedingt mehr über ihr neuestes Werk erfahren und kann wieder einmal sagen, dass die Autorin mich mit ihrer Geschichte gepackt hat und diese unter die Haut geht und einen so schnell nicht mehr los lässt!

Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen geschrieben, einmal geht es ins Jahr 2023. Hier folgt die 85-jährige Inge Sundermann widerwillig einer Einladung zum Klassentreffen in die Lüneburger Heide. Mit dem Ort ihrer Kindheit verbindet sich eine furchtbare Schuld, die sie einst im Kindesalter auf sich geladen und tief in sich vergraben hat. Doch die Vergangenheit holt Inge nun ein in Gestalt der Tagebuchaufzeichnungen von Helga von Borcke, einer Frau, die bereits 1946 begonnen hat, die Chronik niederzuschreiben.
Und die Handlung geht zurück ins Jahr 1946. Die 8-jährige Inge findet auf dem Weg zum Geigenunterricht im Wald die Leiche einer jungen Frau. Ein tragischer Prozess um Lügen, Vertuschung und menschenverachtende Verbrechen nimmt seinen Lauf, der Inge viele Jahrzehnte später noch einmal mit voller Wucht heimsucht. Die idyllische Lüneburger Heide wird zum Schauplatz für Kriegsverbrechen, deren Täter noch Jahrzehnte später unentdeckt in ihren Familien leben.

Der Schreibstil ist sehr leicht und ich wollte in jeder freien Minute weiterhören. Die Autorin schafft es über das Thema im Buch sehr bewegend und lebendig zu erzählen. Dadurch, dass das Hörbuch quasi auf drei Ebenen geschrieben ist, einmal in der Gegenwart, einmal in der Vergangenheit aus Sicht von der jungen Inge und einmal aus Sicht der Reporterin Helga, braucht es kurze Zeit um in die Geschichte hineinzufinden. Hier hilft jedoch sehr, dass alle Sichtweisen von unterschiedlichen Personen gesprochen werden und man deshalb gut unterscheiden kann in welcher Perspektive man sich gerade befindet.

Die einzelnen Personen sind nicht einfach schwarz-weiss gezeichnet, jeder hat sein Päckchen zu tragen und alle handeln im Buch sehr lebensnah, genauso wie es eben auch gewesen sein könnte. Man kommt den Protagonisten auf jeden Fall sehr nah und kann ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.

Die Geschichte ist sehr erschütternd, vorallem weil so viel wahres in dieser Geschichte zu finden ist. Das Hörbuch ist wirklich nur etwas für Leute die Schlimmes auch aushalten können, denn es wird nichts geschönt und das macht die Geschichte aber auch so wichtig. Im Nachwort erklärt die Autorin nochmal welche Personen und Ereignisse es damals wirklich gegeben hat, deshalb ist es sehr interessant zu hören.

Die Sprecherinnen haben alle sehr gut in ihre Rollen gepasst und angenehm vorgelesen. Sie haben die Geschichte richtig lebendig werden lassen und ich hatte sehr viel Freude beim anhören.

Ein Hörbuch, dass mich wieder einmal mitgerissen hat und so schnell nicht loslassen wird. Es regt zum Nachdenken an und wird noch eine Weile in mir nachhallen. Ich empfehle es an alle interessierten Leser weiter und gebe die volle Punktzahl. Die Autorin ist wirklich eine meiner Lieblingsautorinnen, mittlerweile.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Ein Roman nach wahren Begebenheiten, der unter die Haut geht

Wo der Wind die Namen trägt
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Ich habe schon einige Bücher von Anja Jonuleit gelesen und bin jedes Mal wieder begeistert wie die Autorin mich mitreißen kann mit ihren Geschichten. Deshalb wollte ich auch unbedingt mehr über ihr neuestes ...

Ich habe schon einige Bücher von Anja Jonuleit gelesen und bin jedes Mal wieder begeistert wie die Autorin mich mitreißen kann mit ihren Geschichten. Deshalb wollte ich auch unbedingt mehr über ihr neuestes Werk erfahren und kann wieder einmal sagen, dass die Autorin mich mit ihrer Geschichte gepackt hat und diese unter die Haut geht und einen so schnell nicht mehr los lässt!

Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen geschrieben, einmal geht es ins Jahr 2023. Hier folgt die 85-jährige Inge Sundermann widerwillig einer Einladung zum Klassentreffen in die Lüneburger Heide. Mit dem Ort ihrer Kindheit verbindet sich eine furchtbare Schuld, die sie einst im Kindesalter auf sich geladen und tief in sich vergraben hat. Doch die Vergangenheit holt Inge nun ein in Gestalt der Tagebuchaufzeichnungen von Helga von Borcke, einer Frau, die bereits 1946 begonnen hat, die Chronik niederzuschreiben.
Und die Handlung geht zurück ins Jahr 1946. Die 8-jährige Inge findet auf dem Weg zum Geigenunterricht im Wald die Leiche einer jungen Frau. Ein tragischer Prozess um Lügen, Vertuschung und menschenverachtende Verbrechen nimmt seinen Lauf, der Inge viele Jahrzehnte später noch einmal mit voller Wucht heimsucht. Die idyllische Lüneburger Heide wird zum Schauplatz für Kriegsverbrechen, deren Täter noch Jahrzehnte später unentdeckt in ihren Familien leben.

Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen und die Seiten fliegen deshalb nur so dahin, dennoch schafft die Autorin es über das Thema im Buch sehr bewegend und lebendig zu schreiben. Dadurch, dass das Buch quasi auf drei Ebenen geschrieben ist, einmal in der Gegenwart, einmal in der Vergangenheit aus Sicht von der jungen Inge und einmal aus Sicht der Reporterin Helga, braucht es kurze Zeit um in die Geschichte hineinzufinden. Hier hilft jedoch sehr, dass alle Sichtweisen in unterschiedlichen Schriftarten sind und man deshalb gut unterscheiden kann in welcher Perspektive man sich gerade befindet.

Die einzelnen Personen sind nicht einfach schwarz-weiss gezeichnet, jeder hat sein Päckchen zu tragen und alle handeln im Buch sehr lebensnah, genauso wie es eben auch gewesen sein könnte. Man kommt den Protagonisten auf jeden Fall sehr nah und kann ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.

Die Geschichte ist sehr erschütternd, vorallem weil so viel wahres in dieser Geschichte zu finden ist. Das Buch ist wirklich nur etwas für Leute die Schlimmes auch aushalten können, denn es wird nichts geschönt und das macht das Buch aber auch so wichtig. Im Nachwort erklärt die Autorin nochmal welche Personen und Ereignisse es damals wirklich gegeben hat, deshalb ist es sehr interessant zu lesen.

Ein Buch, dass mich wieder einmal mitgerissen hat und so schnell nicht loslassen wird. Es regt zum Nachdenken an und wird noch eine Weile in mir nachhallen. Ich empfehle es an alle interessierten Leser weiter und gebe die volle Punktzahl. Die Autorin ist wirklich eine meiner Lieblingsautorinnen, mittlerweile.

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