Stellen wir uns einmal vor…
Die Iden von RomIm Jahre 44 v. Chr. wurde Gaius Iulius Caesar von seinen eigenen Senatoren während den Iden des März ermordet. Danach fiel die Republik Rom in sich zusammen.
Jeder kennt das aus seinem Geschichtsunterricht.
Doch ...
Im Jahre 44 v. Chr. wurde Gaius Iulius Caesar von seinen eigenen Senatoren während den Iden des März ermordet. Danach fiel die Republik Rom in sich zusammen.
Jeder kennt das aus seinem Geschichtsunterricht.
Doch was wäre gewesen, wenn Caesar dieses Attentat überlebt hätte?
Diese Frage stellt sich Michael Peinkofer in seinem neuen Roman.
Wir begleiten Caesar, wie er die Geschicke Roms lenkt und zu seinem Vorteil nutzt, um an nie enden wollenden Ruhm zu gelangen.
Aber wir tauchen auch in die Gedankenwelt diverser anderer Figuren ein. Wie Marcus Iunius Brutus, einer von Ceasars engsten Vertrauten oder auch der schönen Kleopatra, die Ceasar einst den Kopf verdrehte.
Man kann bei den vielen Namen, die in dieser Geschichte auftauchen, schon mal schnell den Überblick verlieren. Doch eine Auflistung aller Charaktere findet sich gleich zu Beginn des Buches, was sehr hilfreich ist und das Lesen erleichtert.
Zudem sind die Kapitel recht kurz gehalten und jeweils aus der Sicht einer anderen Person geschrieben, was den Lesefluss ziemlich auflockert, aber auf keinen Fall unterbricht.
Dieses Buch ist jedoch nichts für Zartbesaitete. Zwar hat Ceasar den Mordanschlag in dieser Geschichte überlebt, trotzdem fließt hier mehr als genug Blut aus den Buchseiten. Schließlich befinden wir uns in einer Zeit in der Gewalt und Folter zum Vergnügen des Volkes praktiziert wurde. Und das nicht zu knapp.
Wer Lust bekommen hat einen Einblick in das Leben der antiken Römer zu bekommen und gerne Geschichten über blutige Intrigen und Machtspielchen liest, den kann ich das Buch wärmstens empfehlen.