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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2026

Actiongeladener Thriller mit starker Frauenpower ...

Tödliche Freundinnen
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Nach einer katastrophalen Geburtstagsparty ist nichts mehr, wie es war: Chloe Harper und ihre beste Freundin Melanie Tillman haben den Kleingangster Toby Dunne getötet und im Wald vergraben. Kurz darauf ...

Nach einer katastrophalen Geburtstagsparty ist nichts mehr, wie es war: Chloe Harper und ihre beste Freundin Melanie Tillman haben den Kleingangster Toby Dunne getötet und im Wald vergraben. Kurz darauf verschwindet Chloe spurlos. Für Mel bricht eine Welt zusammen. Doch statt aufzugeben, macht sie sich auf eine gefährliche, verzweifelte Suche nach ihrer Freundin …

Wer rasante Action-Thriller mit Verfolgungsjagden, undurchdringlichen Wäldern, Dreck, Gewalt, Drogengangstern und Schießereien mag, kommt hier definitiv auf seine Kosten. Besonders stark: In dieser Geschichte sind es die Frauen, die kämpfen, überleben und nicht aufgeben.
Ich persönlich greife eher zu tiefgründigen Thrillern mit psychologischem Fokus. Trotzdem hat mich dieses Buch richtig gut unterhalten. Es ist spannend, fesselnd und unglaublich temporeich erzählt. Durch die ständigen zeitlichen und räumlichen Wechsel entsteht eine hohe Dynamik, man fliegt nur so durch die Seiten, ohne zu merken, wie schnell die Zeit vergeht.
Auch die unerwarteten Wendungen sorgen immer wieder für neue Spannungsschübe und halten die Geschichte in Bewegung.

„Tödliche Freundinnen“ ist ein actionreicher Pageturner mit starker weiblicher Power – rasant, packend und absolut unterhaltsam.
Von mir gibt es gute vier Sterne für diesen energiegeladenen Thriller!

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Guter, spannender Scandi-Crime-Thriller!

Stummes Trauma
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Das Buchcover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht, da ich sehr gerne skandinavische Thriller und Krimis lese.

Schon der Prolog ist düster, spannend und wirft viele ...

Das Buchcover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht, da ich sehr gerne skandinavische Thriller und Krimis lese.

Schon der Prolog ist düster, spannend und wirft viele Fragen auf. Stück für Stück setzt sich die Handlung zusammen, während neue Rätsel entstehen - was mich beim Lesen immer weiter vorangetrieben hat.
Interessant fand ich die Figur der Anna Varga, die als Psychologin in einem sehr anspruchsvollen und verantwortungsvollen Beruf arbeitet. Ihre inneren Konflikte und Zweifel, vor allem in Bezug auf Felicias Tod, sowie ihr Wunsch, die Wahrheit herauszufinden, sind gut nachvollziehbar geschildert. Ich finde, es war zwar manchmal sehr unüberlegt und leichtsinnig, aber dennoch mutig, dass sowohl Anna als auch Miro - dem Oberarzt und Klinikleiter der forensischen Psychiatrie - auf eigene Gefahr selbst ermittelt und die Wahrheit ans Licht gebracht haben.
Besonders schockieren fand ich, was im Jagdverein - wo auch Miro Mitglied ist - vor sich ging. Gerade Menschen, die das Jagdrecht vertreten sollen, verhalten sich so grausam gegenüber Tieren und schrecken sogar nicht davor zurück, Menschenleben zu opfern, nur um ihre Vergehen und Grausamkeiten zu vertuschen.
Viele unerwartete Wendungen machten die Geschichte abwechslungsreich und spannend.
Die Auflösung der Geschichte hat mich nachdenklich zurückgelassen, besonders im Hinblick an Felicias Tod.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spannend, die kurzen Kapiteln haben mich immer wieder zum Weiterlesen animiert.

Für mich war es das erste Buch von Helena Kubicek-Boye, und es hat mir gut gefallen. Bei Gelegenheit werde ich auch weitere Titel der Autorin gerne lesen.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Spannende Idee mit viel Potenzial, leider nicht ganz so stark umgesetzt wie erhofft.

Perfect Crime - Wenn niemand dir glaubt
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Die Bestsellerautorin Emilia Ward schreibt erfolgreiche Krimis. Doch plötzlich geschehen in ihrem eigenen Umfeld mysteriöse Vorfälle, die erschreckende Parallelen zu ihren Büchern aufweisen, sogar zu ihrem ...

Die Bestsellerautorin Emilia Ward schreibt erfolgreiche Krimis. Doch plötzlich geschehen in ihrem eigenen Umfeld mysteriöse Vorfälle, die erschreckende Parallelen zu ihren Büchern aufweisen, sogar zu ihrem neuesten Manuskript, das noch gar nicht veröffentlicht wurde. Das kann eigentlich nur eines bedeuten: Der Täter muss aus ihrem engsten Kreis stammen. Doch wem kann Emilia noch vertrauen? Wer lügt, wer spielt ein falsches Spiel? Entschlossen versucht sie, die Wahrheit selbst herauszufinden …

Der Schreibstil von Claire Douglas ist wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Die Grundidee der Geschichte fand ich wirklich spannend und vielversprechend. Ein Täter, der Szenen aus unveröffentlichten Manuskripten nachstellt, das hat definitiv Gänsehautpotenzial.

Teilweise war das Buch auch fesselnd und bot einige überraschende Wendungen. Viele Kapitel endeten mit kleinen Cliffhangern, sodass man weiterlesen wollte. Trotzdem hat mir diesmal dieses gewisse Etwas gefehlt, diese konstante Spannung, die einen wirklich den Atem anhalten lässt. Im Vergleich zu anderen Büchern der Autorin konnte mich „Perfect Crime“ leider nicht ganz so mitreißen.

Ich habe die bisherigen Romane von Claire Douglas sehr gerne gelesen, sie gehört für mich zu meinen Lieblingsautorinnen. Umso mehr hat es mich überrascht, dass mich dieses Buch etwas enttäuscht zurückgelassen hat.

Trotzdem freue ich mich schon jetzt auf ihr nächstes Werk, denn ihr Talent für spannende Geschichten steht für mich außer Frage.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Zwiespältiger Leseeindruck ...

Meine tote Schwester: Psychothriller
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Ich habe dieses Buch mit großer Erwartung begonnen – und bin ehrlich gesagt ziemlich zwiegespalten zurückgeblieben 😕

Am Anfang war ich noch richtig drin: Der Schreibstil ist leicht, flüssig und zieht ...

Ich habe dieses Buch mit großer Erwartung begonnen – und bin ehrlich gesagt ziemlich zwiegespalten zurückgeblieben 😕

Am Anfang war ich noch richtig drin: Der Schreibstil ist leicht, flüssig und zieht einen schnell in die Geschichte hinein. Die Grundidee hat mich neugierig gemacht, und ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt. Auch optisch ist das Buch ein echtes Highlight! Das Cover passt perfekt zur düsteren Stimmung.
Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich bei mir ein Gefühl von Enttäuschung eingeschlichen. Ich hatte einen Psychothriller erwartet – etwas Düsteres, Tiefgehendes, etwas, das unter die Haut geht. Stattdessen fühlte es sich für mich immer mehr wie ein Jugendroman an. Die Dialoge wirkten auf mich oft zu einfach, teilweise sogar unrealistisch, und ich konnte emotional nicht richtig eintauchen.
Und genau das ist der Punkt: Als Jugendbuch funktioniert die Geschichte wahrscheinlich richtig gut - spannend, leicht zugänglich und mit Wendungen, die fesseln. Aber für mich als erwachsene Leserin hat es einfach nicht die Tiefe erreicht, die ich mir erhofft hatte.
Vielleicht liegt es also gar nicht nur am Buch selbst, sondern auch an der Erwartung, mit der ich hineingegangen bin. Trotzdem bleibt bei mir dieses Gefühl, dass hier etwas anderes versprochen wurde, als ich letztlich bekommen habe.
Deshalb vergebe ich am Ende 2 von 5 Sternen – eine Bewertung, die mir nicht leichtfällt, aber meine persönliche Leseerfahrung widerspiegelt.

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