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Veröffentlicht am 30.03.2026

Gedanken über das Leben an sich

ZIMMER 706
4

Das Cover und der Klappentext haben mich mit etwas anderen Erwartungen an das Buch ran gehen lassen, weswegen ich das Gelesene erst einmal sacken lassen musste, um meine Bewertung abzugeben.
Ellie Levenson ...

Das Cover und der Klappentext haben mich mit etwas anderen Erwartungen an das Buch ran gehen lassen, weswegen ich das Gelesene erst einmal sacken lassen musste, um meine Bewertung abzugeben.
Ellie Levenson beginnt das Buch stark. Kate ist glücklich mit Vic verheiratet, hat zwei Kinder, steht im Berufsleben und hat eine Affäre. Beim anstehenden Treffen mit ihrem Liebhaber James gerät alles außer Kontrolle. Das Hotel wird von Terroristen besetzt, niemand kann das Hotel verlassen oder betreten. Für Kate und James beginnt eine lange Zeit, in der Kate ihr Leben reflektiert. In Gedanken durchspielt sie verschiedene Szenen und Passagen ihres Lebens, erinnert sich, überlegt, was sie ihren Kindern und ihrem Mann hinterlassen will, falls ihr etwas zustößt und sie das Hotel nicht lebendig verlassen kann. Ellie Levenson legt brillant die verschiedenen, teils kuriosen Gedanken dar, spielt Varianten durch, lässt tief in die Person Kate blicken. Sie schreibt in einer Art und Weise, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
Allerdings wurden meine Erwartungen etwas enttäuscht; aber wie gesagt durch eigene Erwartungen, die ich an das Buch hatte. Ich hatte gehofft auf eine Darstellung sowohl von Kates als auch von James' Gefühlsleben, vielleicht sogar Passagen von Vic. Ich bin davon ausgegangen, dass es mehr darum geht, wie gereizt oder gespannt das Verhältnis der beiden durch die Extremsituation im Hotelzimmer sein wird. Ich hatte erwartet, mehr von der Geiselnahme und den Terroristen mitzubekommen. Der Roman spielt jedoch ausschließlich Kates Gedanken durch, ihre Sorgen, ihre Wünsche, ihre Anliegen. Das ist wirklich gut gelungen - ich hätte hier eigentlich 3,5 Sterne vergeben, runde aber auf, weil die Autorin ja nichts für meine Erwartungen kann.

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  • Cover
Veröffentlicht am 27.03.2026

Reiselust mal anders

Wer hat unsere Lok geklaut?
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Das Cover zeigt, schön gestaltet, diverse Sehnsuchtsorte und Tiere aus fernen Ländern, die genau das bewirken, was der Buchinhalt anschließend vermittelt. Mit Fernreisen, die in Länder führen, die nicht ...

Das Cover zeigt, schön gestaltet, diverse Sehnsuchtsorte und Tiere aus fernen Ländern, die genau das bewirken, was der Buchinhalt anschließend vermittelt. Mit Fernreisen, die in Länder führen, die nicht die typischen Reiseziele darstellen. Harald Braun hat sich mit der Firmengeschichte von "Lernidee" befasst.
Angefangen mit der kurzgefassten Biografie von Hans Engberding, der 1986 die schräge Idee hatte, Sprachkurse vor Ort durchzuführen. Und zwar nicht an irgendeinem Ort, sondern in der transsibirischen Eisenbahn. Wir gehen mit auf die Reise, die Hans Engberding begonnen und ausgeweitet hat. Klein fing das Unternehmen "Lernidee" an und wurde immer größer, die Ziele immer weiter, die Herausforderungen immer krasser. Doch Engberding ließ sich von seinen Zielen und Ideen nicht abbringen. Sein Motto war es quasi, auf den Reisen zu improvisieren, wenn es mal zu einer Panne kam - und die gab es häufiger. Schließlich wollte man das Unmögliche möglich machen.
Später kamen Fahrradtouren mit auf den Reiseplan, das Unternehmen wuchs, gründete Büros in vielen Ländern der Welt, schloss sie teilweise auch wieder.
Ob Flussfahrten auf eigens gebauten Booten, neue Strecken von Zügen oder später auch Erkundungen der Galapagosinseln - "Lernidee" macht fast alles möglich. In diesem Buch kommen auch Reiseleiter, Angestellte der Firma als auch Reisepartner aus anderen Ländern zu Wort, erzählen ihre Geschichten. Besonders gefallen hat mir die Rubrik "Auch das noch", die es am Ende eines jeden Kapitels gab und besonders kuriose oder ausgefallene Erlebnisse mit dem Unternehmen erzählte. Ein kurzweiliges Buch, das außer dem zeitlichen Ablauf keinen wirklichen roten Faden hat, was es aber durch die spannenden Geschichten wieder wettmacht.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Von Cornwalls Zauber und der Liebe

Summer Tides
0

Das Cover des Buches scheint gut gelungen und der Farbschnitt sieht echt toll aus. Passend zu dem schönen Aussehen hat Sarah Fulmar ein grandioses Setting geschaffen: Cornwall im Sommer. Die Leserschaft ...

Das Cover des Buches scheint gut gelungen und der Farbschnitt sieht echt toll aus. Passend zu dem schönen Aussehen hat Sarah Fulmar ein grandioses Setting geschaffen: Cornwall im Sommer. Die Leserschaft bekommt ein Sommergefühl frei Haus - inklusive Herzschmerz, Mut zu neuen Schritten und dem Hochgefühl von Freundschaft und Zusammenhalt.
Scarlett hat die Nase voll von ihrem Leben in London, sowohl von ihrem Freund Eric, der eigentlich nie Zeit hat und nicht so wirklich zu ihr steht als auch von den zahlreichen Überstunden im Restaurant, die sie eigentlich freiwillig schiebt, um der Einsamkeit zu entkommen.
Sie hat all ihren Mut zusammengenommen und möchte - zumindest für den Sommer - einen Neuanfang wagen. In dem Urlaubsort ihrer Kindheit, in St. Ives in Cornwall, möchte sie einen Strandkiosk eröffnen und als gemachte Frau wieder zurück nach London. Blöderweise kommt alles etwas anders. Sie wurde über den Tisch gezogen, der Kiosk gehörte gar nicht der Dame, die ihr den Kiosk offiziell verpachtet hat, und dann trifft sie auch noch Jonah wieder. Jonah ist der ältere Bruder ihrer Ferienfreundin Penelope, bei deren Familie Scarletts beste Freundin Emily im Service eines Bed & Breakfast arbeitet. Damals war Jonah ein absoluter Draufgänger, aber irgendwie kann Scarlett nicht gegen die Schmetterlinge in ihrem Bauch ankämpfen, die sie für ihn empfindet. Außerdem spürt sie doch, dass da bei Jonah auch mehr ist. Dann taucht auch noch Eric auf, und das Desaster ist komplett. Wie geht es weiter? Finden Jonah und Scarlett zueinander? Kämpft Eric um sie?
Neben dem wirklich schön beschriebenen Cornwall, mit allen Wetterschwankungen, die dazu gehören, hat Sarah Fulmar eine einfach tolle Art, fließend und fast spannend zu schreiben. Auch der Perspektivenwechsel zwischen Scarlett und Jonah sowie der "Familienchat", der ab und an dazwischen kommt, ist perfekt gelungen. Es handelt sich hier nicht um mein Lieblingsgenre, nichts desto trotz werde ich diesem geplanten Vierteiler sicherlich folgen, um zu wissen, was noch alles so in St. Ives und Scarletts Leben passiert.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Britischer Humor vom Feinsten rund um das makabere Hobby Morden

Betreutes Morden
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Die Seniorenclique in der Seniorenresidenz Sheldon Oaks bekommt Zuwachs: Die 75jährige Carol zieht ein und wird gleich gut integriert. Wüssten der ehemalige Kripokommissar Geoffrey, die ehemalige Innenministerin ...

Die Seniorenclique in der Seniorenresidenz Sheldon Oaks bekommt Zuwachs: Die 75jährige Carol zieht ein und wird gleich gut integriert. Wüssten der ehemalige Kripokommissar Geoffrey, die ehemalige Innenministerin Margaret und die frühere Pathologin Catherine von Carols Vergangenheit als verurteilte Serienmörderin, die gerade erst nach 35 Jahren Haftstrafe entlassen wurde, wären sie ihr gegenüber ein wenig skeptischer gewesen. Doch bereits kurz bevor der erste Mord in Sheldon Oaks passiert, finden sie das Geheimnis heraus. Natürlich vermuten sie sofort Carol hinter dem Mord. Diese jedoch möchte ihre neue Freiheit nicht aufgeben und ermittelt in dem Fall, da sie unbedingt alle von ihrer Unschuld überzeugen möchte. So nehmen die Ermittlungen ihren Lauf, zum einen von den drei Senioren, zum anderen von Carol, als auch von den ein wenig unfähig erscheinenden Polizisten. Immer mehr neue Indizien und Möglichkeiten tauchen auf. Ein wenig skurril, ab und an absolut überzogen, aber verdammt kurzweilig und humorvoll. Fergus Craig hat liebenswerte Charaktere erschaffen, die man irgendwie einfach mögen muss. Die größte Sympathie hat tatsächlich von Beginn an Carol gewonnen, mit ihrer herrlich offenen und sich selbst auf die Schippe nehmenden Art. Kein Krimi im herkömmlichen Sinne, aber eine Lektüre, die man ungern aus der Hand legen mag. Man möchte einfach weiterlesen und mehr von diesen "rüstigen" und durchgeknallten Rentnern. Ich meine, gelesen zu haben, dass es eine Fortsetzung geben soll, der ich definitiv folgen werde. Der Humor ist großartig!

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Rasanter Flug durch eine magische Unterwasserwelt

Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Poseidons Dreizack
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Schon das Cover lässt eine Geschichte mit viel Spaß und rasanter Spannung dahinter erahnen.

Neo und Luna wollen einen Tag im Freizeitpark verbringen, in dem Neos Vater als Handwerker arbeitet. Schon bald ...

Schon das Cover lässt eine Geschichte mit viel Spaß und rasanter Spannung dahinter erahnen.

Neo und Luna wollen einen Tag im Freizeitpark verbringen, in dem Neos Vater als Handwerker arbeitet. Schon bald ist klar: Etwas stimmt nicht im Freizeitpark. Die Wasser-Achterbahn scheint außer Rand und Band. Der Fundbüroleiter Herr Nox weiß, wo das Problem liegt: Poseidon hat seinen Dreizack verloren, und dadurch ist das Wasser außer Kontrolle geraten. Er lädt die Kinder ein, ihn auf die Suche zu begleiten und nimmt sie mit auf eine magische Reise in diese Unterwasserwelt, in der die Kinder allerlei lustige Gesellen kennenlernen, die ihnen weiterhelfen auf der Suche nach Poseidons Dreizack.

Das Besondere an diesem Buch ist, dass die lesenden Kinder aktiv das Geschehen mitbestimmen, indem sie Rätsel lösen oder je nach Abenteuerlust selbst entscheiden, auf welcher Seite für sie die Geschichte weitergeht. Eine großartige Unterhaltung für kleine Entdecker und angehende Lesekinder mit bunten Zeichnungen, die das Erlebnis schön untermalen!

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