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Veröffentlicht am 27.03.2026

Was für ein Auftakt

When Shadows Darken the Sun
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Alle dreißig Jahre treten die Erben des Tag- und Nachthofes gegeneinander an, um in den sogenannten Tag-und-Nacht-Spielen ihr Können unter Beweis zu stellen. Von Kindesbeinen an werden sie auf diesen Moment ...

Alle dreißig Jahre treten die Erben des Tag- und Nachthofes gegeneinander an, um in den sogenannten Tag-und-Nacht-Spielen ihr Können unter Beweis zu stellen. Von Kindesbeinen an werden sie auf diesen Moment vorbereitet, denn der Sieger regiert für die nächsten drei Jahrzehnte über den dritten Hof.
Für Nox, den Kronprinzen des Nachthofes, sollte es daher eigentlich nur ein Ziel geben: sich voll und ganz auf die bevorstehenden Spiele zu konzentrieren. Doch dann ist da Cass, eine Zofe vom Taghof, die ihn mehr ablenkt, als ihm lieb ist. Als die beiden unerwartet zusammenarbeiten müssen, kommen sie sich auf eine Weise näher, die alles komplizierter macht.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Nox und Cass erzählt, was einen umfassenden Einblick in beide Seiten ermöglicht – und einen gleichzeitig manchmal fast wahnsinnig macht, weil man so intensiv mitfiebert.
Cass ist eine beeindruckend starke Figur: direkt, stur und nicht bereit, sich an Regeln zu halten, wenn sie ihr im Weg stehen. Gerade diese Eigenschaften faszinieren Nox, auch wenn sie eigentlich andere Verpflichtungen haben sollte, insbesondere gegenüber ihrer Freundin Di.
Nox selbst habe ich schnell ins Herz geschlossen. Hinter der Rolle des pflichtbewussten Kronprinzen verbirgt sich jemand, der sein wahres Ich oft nur hinter einer Maske zeigt – besonders im Umgang mit dem König und der Königin.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Cass und Nox sind großartige Charaktere, zwischen denen es spürbar knistert. Besonders spannend ist, wie beide nach und nach erkennen, dass die Welt nicht so ist, wie ihre Eltern sie ihnen immer dargestellt haben. Das macht ihre Situation nicht einfacher – aber für mich als Leser umso fesselnder.

Ich konnte das Buch stellenweise kaum aus der Hand legen und würde am liebsten sofort weiterlesen.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

WOW - es hat mich zerstört (im positiven Sinn)

The Cursed Queen | Prüfung der Kronen (Band 2)
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Kennt ihr dieses Gefühl? Ihr beginnt ein Buch und wisst schon nach wenigen Seiten: Das wird gut. Und gleichzeitig ahnt ihr, dass euch das Ende emotional komplett zerstören wird?
Genau so ging es mir mit ...

Kennt ihr dieses Gefühl? Ihr beginnt ein Buch und wisst schon nach wenigen Seiten: Das wird gut. Und gleichzeitig ahnt ihr, dass euch das Ende emotional komplett zerstören wird?
Genau so ging es mir mit dem zweiten Band von „The Cursed Queen“. Mit jeder Seite, die mich dem Finale näherbrachte, wuchs meine Nervosität. Das Kribbeln, die Aufregung, dieser unbändige Drang weiterzulesen – und das sichere Wissen, dass mich das Ende umhauen würde.

Elana ist zurück am Königshof und wird dort in die höfische Gesellschaft eingeführt. Intrigen, Machtspiele und politische Ränkeschmiede bestimmen nun ihren Alltag. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was grausamer ist: der Königshof oder das Gefängnis.
Elana wird in eine Rolle gedrängt, die sie weder will noch akzeptieren kann. Sie versucht, ihren eigenen Weg zu gehen – auch wenn sie dabei stellenweise sehr stur wirkt. Besonders in Bezug auf Adrien hatte ich früh eine Vorahnung, vor der Elana selbst lange die Augen verschlossen hat.

Zu Beginn des Buches ist außerdem nicht ganz klar, wer eigentlich mehr verletzt oder wütend ist: Elana, weil Riven sie zu etwas zwingen wollte, das sie nicht will, oder Riven, weil Elana ihm ihre wahre Identität verschwiegen hat.
Trotz allem muss Riven als Veydras auf Befehl des Königs Elana beschützen – und weicht ihr fortan nicht mehr von der Seite.

Hinzu kommt der Kampf um die nächste Königin. Eigentlich möchte Elana daran nicht teilnehmen, doch es steht zu viel auf dem Spiel. Nicht zuletzt Riven selbst und seine Rolle als Veydras.

Ich habe diesen zweiten Band von der ersten bis zur letzten Seite geliebt. Ich habe ihn regelrecht verschlungen. Das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen – und mir eine sehr schlaflose Nacht beschert, weil mich die Geschichte, die Ereignisse und dieses Finale einfach nicht losgelassen haben.
Eines steht jetzt schon fest: Ich brauche dringend Band drei und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Elana und Riven weitergeht.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Toller Abschluss

How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)
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ACHTUNG - BAND zwei! Spoilergefahr!
Kiana, Tyron und Nevin haben es geschafft: Sie haben die Schicksalshöhle gefunden und Kiana konnte sie sogar betreten. Doch der Triumph währt nicht lange, denn sie ...


ACHTUNG - BAND zwei! Spoilergefahr!
Kiana, Tyron und Nevin haben es geschafft: Sie haben die Schicksalshöhle gefunden und Kiana konnte sie sogar betreten. Doch der Triumph währt nicht lange, denn sie werden angegriffen und müssen – wie so oft – die Flucht ergreifen.

Eine wirkliche Verschnaufpause bleibt ihnen nicht. Plötzlich ist Kiana gezwungen, allein zu fliehen, während Tyron in große Gefahr gerät. Für Kiana steht fest: Sie muss ihn retten. Schließlich verbindet sie, Tyron und Nevin nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch eine bedeutende Aufgabe, die sie gemeinsam erfüllen müssen. Auf ihrem Weg kommen immer mehr Wahrheiten über die Götter ans Licht – Wahrheiten, die alles verändern könnten.

Nach dem Ende des ersten Bandes war ich ehrlich gesagt ziemlich geschockt über das, was Kiana in der Höhle vorgefunden hat. Umso dankbarer war ich der Autorin, dass diese Situation sehr schnell aufgeklärt wird und die Charaktere miteinander reden, anstatt ein ganzes Buch lang zu schweigen. Das empfand ich als äußerst erfrischend und angenehm.

Zwar hatte ich bei einigen Entwicklungen eine leise Vorahnung, dennoch konnte mich die Autorin auch in diesem Band immer wieder überraschen. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend und hat mich durchweg bestens unterhalten.

Mit Kiana, Nevin und Tyron hat Saskia Louise drei wundervolle Charaktere erschaffen, die ich allesamt in mein Herz geschlossen habe. Vielen Dank für diesen gelungenen und emotionalen Abschluss der Dilogie.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Grandioser Auftakt! - Ich liebe es!

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Die fallenden Sterne brachten die Magie zurück – und damals war Velvet völlig begeistert davon. Sie wollte eine Hexe werden und sich einem Zirkel anschließen. Doch alles kam anders: Velvet wurde zur Dämonenreiterin, ...

Die fallenden Sterne brachten die Magie zurück – und damals war Velvet völlig begeistert davon. Sie wollte eine Hexe werden und sich einem Zirkel anschließen. Doch alles kam anders: Velvet wurde zur Dämonenreiterin, zu einer, von der niemand erfahren darf. Ihre zweite Identität muss sie geheim halten, denn Velvet hat Visionen – Visionen, die mit ihrem eigenen Tod zu tun haben. Und eines Tages sieht sie, dass die Götter sterben werden … und sie mit ihnen.
Um dieses Schicksal abzuwenden, muss Velvet an das Blut der sieben Göttersöhne gelangen. Doch dazu braucht sie ausgerechnet die Hilfe von Kashmere Sinclair – ihrem Exfreund. Einem Mann, der einen entscheidenden Teil ihrer Vergangenheit prägt. Die Zusammenarbeit mit ihm reißt alte Wunden auf und zwingt beide, sich dem zu stellen, was sie einst verband und trennte.

Velvet ist eine unglaublich starke Frau. Sie hat viel durchgemacht und kämpft – im wahrsten Sinne des Wortes – immer noch mit ihrem inneren Dämon. Ihre wahren Gefühle verbirgt sie hinter einer Mauer, die nur wenige durchbrechen können. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen.

Kash ist der gutaussehende, arrogante Göttersohn – selbstbewusst, scharfzüngig und ein hervorragender Problemlöser. Doch auch er trägt Narben aus seiner Vergangenheit, vor allem jene, die mit Velvet verbunden sind. Ich liebe, dass es in diesem Buch Kapitel aus Kashs Sicht gibt – ohne sie würde der Geschichte eindeutig etwas fehlen. Seine Perspektive rundet das Ganze perfekt ab, gibt Einblicke in seine Gedanken, Gefühle und seine gemeinsame Geschichte mit Velvet.

Die Vergangenheit der beiden hat mich regelrecht wahnsinnig gemacht – im besten Sinne. Immer wieder bekommt man kleine Einblicke, die dann abrupt enden, sodass man unbedingt wissen will, was damals wirklich passiert ist. Was führte zu allem, was nun zwischen ihnen steht? Man spürt deutlich, dass zwischen Velvet und Kash schon früher die Funken geflogen sind – und sie tun es noch immer. Die Luft zwischen ihnen knistert, die Spannung ist greifbar, und trotzdem machen sie es sich gegenseitig verdammt schwer.

Dann ist da noch Eddie, der mir stellenweise etwas zu kurz kommt. Zwischenzeitlich habe ich mich wirklich gefragt, wo er eigentlich bleibt – denn er wächst einem schnell ans Herz. Und natürlich Monty, die kleine Götterzehe. Anfangs war ich über Monty im Marmeladeglas etwas verwirrt, doch schnell wurde klar: Monty ist etwas ganz Besonderes. Ohne ihn würde der Geschichte definitiv etwas fehlen.

Auch die anderen Göttersöhne sind faszinierende Charaktere, und ich hoffe sehr, dass wir den einen oder anderen im zweiten Band wiedersehen werden.

Während des Lesens hatte ich oft den Gedanken: Endlich wieder ein neues Werk von Julia Dippel! Es fühlt sich an wie nach Hause kommen. Dieses Buch ist eines, das man am liebsten nicht aus der Hand legen möchte – und gleichzeitig nicht beenden will, weil man nicht möchte, dass es vorbei ist.

Typisch Julia Dippel: Sie lässt uns zappeln, spielt meisterhaft mit Spannung und Emotion, lässt das Knistern zwischen den Zeilen lebendig werden – und dann kommt dieser fiese Cliffhanger am Ende, der einen sofort denken lässt: Ich muss wissen, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Was für ein grandioser Auftakt! - Pageturner

Silver Elite
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Wren muss ihre telepathischen Fähigkeiten vor allen verbergen. General Redden droht sämtlichen modifizierten Menschen mit dem Tod. Und doch findet sich Wren plötzlich im Trainingsprogramm der Silver Elite ...

Wren muss ihre telepathischen Fähigkeiten vor allen verbergen. General Redden droht sämtlichen modifizierten Menschen mit dem Tod. Und doch findet sich Wren plötzlich im Trainingsprogramm der Silver Elite wieder. Verzweifelt versucht sie, dort wieder herauszukommen – bis die Widerstandsgruppe Uprising die perfekte Gelegenheit sieht über Wren, an brisante Informationen zu gelangen.
Und dann ist da noch Cross: Wrens Vorgesetzter und ausgerechnet der Sohn des Generals. Er hat den Auftrag, Wren nicht aus den Augen zu lassen.

Ich habe dieses Buch geliebt! Für mich war es ein absoluter Pageturner und ein echtes Highlight. Die Dynamik zwischen den Figuren hat mich sofort gepackt. Auch wenn der Handlungsstrang an einigen Stellen vorhersehbar wirkte, überraschten mich mehrere unvorhergesehene Wendungen.

Wren ist mutig, aber auch ungestüm. Oft handelt sie impulsiv, wo Nachdenken besser wäre. Sie trägt eine schützende Mauer um sich, und Vertrauen muss man sich bei ihr hart erarbeiten. Doch als modifizierte Person lebt sie ständig in Gefahr – kein Wunder also, dass sie so vorsichtig ist. Ich habe Wren schnell in mein Herz geschlossen und bin unglaublich gespannt, wie ihre Geschichte weitergeht.

Cross wirkte auf mich manchmal etwas überheblich; er weiß genau, wie gut er aussieht. Trotzdem konnte auch er mich bald für sich gewinnen.
Darüber hinaus gibt es viele weitere Figuren, die das Buch so lebendig machen: Kameraden aus der Ausbildung, die zu Freunden werden, Cross’ rätselhafte Brüder, und Charaktere, die mich erst nach und nach für sich eingenommen haben.

Alles in allem habe ich dieses Buch verschlungen und jede Seite geliebt. Die Story ist fesselnd, das Knistern zwischen den Figuren spürbar, und das Lesen war einfach ein Genuss. Nach dem Ende schwirren mir allerdings tausend Fragen im Kopf herum – ich würde am liebsten sofort zum nächsten Band greifen!

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