Authentisch und Einfühlsam
Schwesternland
Meine Meinung zur Autorin und Buch
Katharina Fuchs, hat mich mit ihrem neuen Roman wieder regelrecht mitgerissen.
Wie immer hat sie hervorragend recherchiert, diesmal geht es um die Hugenotten die im ...
Meine Meinung zur Autorin und Buch
Katharina Fuchs, hat mich mit ihrem neuen Roman wieder regelrecht mitgerissen.
Wie immer hat sie hervorragend recherchiert, diesmal geht es um die Hugenotten die im 17. Jahrhundert in Frankreich lebten und nach dem Edikt ihrem Glauben abschwören mussten, oder sie wurden hart bestraft. Darunter auch die reiche Seidenhändlerfamilie in Lyon Beauvais, es war schon grausam, und erinnert an was heute immer noch passiert auf der Welt. Eine faszinierende Familengeschichte, die mit dem hier und heute in Brandenburgischen verbunden ist. Sie erzählt sehr authentisch, und auch einfühlsam von damals und heute.
Wer hätte das Gedacht als Antonia ausgerechnet am 100. Geburtstag von ihrer Großmutter von der Familiengeschichte erfährt. Im Schwesternland, wie sie das alte Schulhaus im Havelland getauft haben. Es ist ein wunderschöner Sommertag , ein Ort zum träumen und wohlfühlen, aber auch in ihrer Familie gibt es eine Erinnerung die alle sehr belastet und nie aufgearbeitet worden ist. Großmutters Groß Cousine Henriette Max genannt hat ein Geschenk mit dem niemand gerechnet hatte. Sie hat den Stammbaum der Familie erforscht der uns ins 17. Jahrhundert nach Lyon zu Jeanne Beauvais entführt. Antonia die Geschichte studiert ist angetan von dieser Seidenhändlerfamilie , und beschließt auf anraten von Max nach Lyon zu reisen um sich auf die Spuren zu begeben. Es wird sehr spannend und interessant was damals passiert ist, der Verlust den die Menschen erlitten haben, diese schreckliche Flucht über Pässe und Kälte in die Schweiz nach Genf ihrem ersten Zielort. Diese schrecklichen Verluste die Jeanne und ihre Familie erleiden mussten, nahmen mich sehr mit. Ihr Ziel ist Brandenburg dort sind protestantische Christen willkommen, man macht ihnen große versprechen, die nicht so eingehalten werden. Besonders als Frau hatte man das Nachsehen. Das Leben wird nicht leicht für Jeanne und ihren jüngsten Bruder, sie werden in verschiedenene Familien eingeteilt, das Leben ist hart, und ungewohnt. Aber Jeanne kämpft für ihr Leben, auch wenn das Schicksal oft hart und ungerecht ist. Alles ist so spannend und faszinierend erzählt, das man das Gefühl hat, dabei zu sein.