Serienmörderjagd in Augsburg: blutig, fesselnd und humorvoll
Die Maultaschen-MordeInhaltsangabe Verlag:
Ein skalpierter Toter am Augsburger Hochablass, ein zweiter wie gekreuzigt am Segelbootmast - Kommissarin Elsa Dorn und Privatdetektiv Sven Schäfer stehen vor einem Albtraum: Ein ...
Inhaltsangabe Verlag:
Ein skalpierter Toter am Augsburger Hochablass, ein zweiter wie gekreuzigt am Segelbootmast - Kommissarin Elsa Dorn und Privatdetektiv Sven Schäfer stehen vor einem Albtraum: Ein Serienmörder geht um! Und niemand weiß, was die Opfer verbindet.
Je tiefer das ungleiche Ermittlerduo in den Fall eintaucht, desto deutlicher wird: Die Spur führt in die Vergangenheit. Zwischen ominösen Prophezeiungen einer Wahrsagerin, geheimnisvollen Symbolen und absonderlichen Leidenschaften entfaltet sich ein Fall, der alle Beteiligten an ihre Grenzen bringt.
Mit bissigem Humor, messerscharfem Gespür und Augsburger Lokalkolorit ermitteln Dorn & Schäfer in ihrem härtesten Fall - für Fans von schwarzem Humor, überraschenden Wendungen und Ermittlerduos mit Herz und Kante.
Der achte Augsburg-Krimi mit Schäfer und Dorn - geschrieben von einem echten Kommissar!
Meine Inhaltsangabe:
Eigentlich will keiner dieses Wort in dem Mund nehmen: Serienmörder. Doch es scheint, dass in Augsburg einer umgeht. Der tötet auf brutalste Weise Menschen, skalpiert sie und hinterlässt eingeritzte Zeichen auf der Haut. Elsa Dorn, noch ein wenig angekratzt wegen der vergangenen Ereignisse, bekommt von ihrem Chef einen Unterstützer an die Seite gestellt. Niemand anderen als Privatdetektiv und Ex-Polizist Sven Schäfer. Die beiden sind dran an dem Fall und arbeiten wieder einmal perfekt zusammen, auch wenn sie sich zwischendurch auf die Nerven gehen. Doch der Fall ist kompliziert und führt sie nicht nur zu einer Wahrsagerin, sondern offenbart ihnen auch verstörende Einblicke in die Welt des Sado-/Masochismus. Doch sie wären nicht Schäfer und Dorn, wenn sie das nicht mit viel Können, Witz und Zusammenhalt hinbekommen würden.
Erster Satz: »Hilfe!« Sven Schäfer horchte auf.«
Mein Eindruck:
Ich glaube, ich habe schon so 1, 2 x erwähnt, dass ich diese Reihe liebe, oder? Vielleicht waren es auch eher 7 x, denn so viele Vorbände gibt es, das hier ist also Band Nr. 8 und JA! Ich liebe es! Ich mag einfach alles daran, allen voran die Hauptfiguren Sven Schäfer und Elsa Dorn. Die beiden sind ein bisschen wie Hund und Katz, mögen sich aber dennoch sehr gern und sind einfach ein tolles Gespann. Diesmal geht es tatsächlich ganz schön ans Eingemachte und das ist kein CosyCrime, auch wenn das Cover das vielleicht vermuten lässt. Es wird blutig, grausam und heftig. Doch zum Glück wird das alles mit so viel (schwarzem) Humor, so lebendig und frisch erzählt, so dass das Brutale ein wenig abgemildert wird und ich einen wirklich spannenden, sehr unterhaltsamen Krimi erleben durfte. Tiere spielen auch wieder eine Rolle, woran man merkt, dass der Autor nicht nur ein waschechter Kommissar, sondern auch ein Tierfreund ist. Ich mag das total. Und Sven Schäfer ist echt mein Held! Ein muskelbepackter Koloss mit viel Humor und dem Herz am rechten Fleck. Wer auf Krimis mit Hand und Fuß, Spannung, viel Ermittlungsarbeit und rechtsmedizinischen Beschreibungen mag, die nicht weichgespült und dennoch humorvoll sind, sollte die Reihe lesen. Bitte von Anfang an. Die Fälle sind zwar separat, doch die Figuren entwickeln sich so toll, dass man das unbedingt von Anfang an begleiten sollte. 5/5 Sterne verbunden mit der Hoffnung, dass Stern und Schäfer noch ganz lange gemeinsam in Augsburg ermitteln.