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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2026

Spuk im Hexenhaus

Gruselkabinett - Folge 100
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Ich fand diese Folge wirklich interessant. Die ganze Situation mit dem jungen Studenten und seinen Nachforschungen hat mich wirklich sofort gepackt.
Ich kannte die Geschichte von Lovecraft davor noch ...

Ich fand diese Folge wirklich interessant. Die ganze Situation mit dem jungen Studenten und seinen Nachforschungen hat mich wirklich sofort gepackt.
Ich kannte die Geschichte von Lovecraft davor noch nicht, darum war es ein bisschen ein Sprung ins kalte Wasser, aber die Inszenierung hat mir richtig gut gefallen, vor allem als großer Fan von Geschichten und Erzählungen rund um Hexen.
Insbesondere gegen Ende hat die Geschichte leicht verstörende aber packende Maße angenommen.
Im Laufe des Hörspiels sind wir ebenso verwundert und neugierig wie der Hauptcharakter (vor allem wegen den Fußspuren) und nach und nach wird die ganze Situation vor allem mit den verschwundenen Kindern aufgedeckt.
Ich muss aber zugeben die letzten zwei Minuten waren einfach krass, da insbesondere durch den "Epilog" man sich richtig vorstellen konnte dass diese Geschichte wirklich passiert ist.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Schottische Wölfe und ganz viel Action

The Wolf King (Wolf King 1)
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OMG ich glaube, ich habe hier meine neue Obsession gefunden. The Wolf King ist genau die Art von Buch, die ich liebe ich konnte es kaum aus der Hand legen und wollte gleichzeitig nicht, dass es endet. ...

OMG ich glaube, ich habe hier meine neue Obsession gefunden. The Wolf King ist genau die Art von Buch, die ich liebe ich konnte es kaum aus der Hand legen und wollte gleichzeitig nicht, dass es endet. Perfekt, um aus einer Leseflaute rauszukommen cozy, warm, paranormal aber gleichzeitig auch intensiv und voller Drama.

Das Worldbuilding hat mir richtig gut gefallen. Es ist klar aufgebaut, nicht unnötig kompliziert, und man findet sich schnell zurecht. Generell ist das Buch ziemlich flott erzählt kein unnötiger Filler, alles geht direkt voran, und trotzdem fühlt sich die Geschichte komplett an. Zeigt einfach, dass ein Buch keine 500+ Seiten braucht, um gut zu sein.

Besonders spannend fand ich die politischen Intrigen zwischen Wölfen und Menschen. Dazu kommt ordentlich Drama, und diese Mischung hat mich total gepackt.

Die Charaktere sind ein großes Highlight. Aurora ist eine richtig tolle Protagonistin stark, mutig und klug, aber auf eine sehr realistische Art. Sie hat keine krassen Kampffähigkeiten oder ist irgendwie übertrieben perfekt, sondern ist einfach menschlich Sie hat Angst, zweifelt, wächst aber über sich hinaus. Und das macht sie so sympathisch. Sie hat mich kein einziges Mal genervt, was echt selten ist.

Callum mochte ich auch total. Er ist stark und beschützend, aber gleichzeitig ruhig, einfühlsam und respektvoll. Kein typischer Bad Boy, sondern eher ein Book Husband statt Book Boyfriend Seine Beziehung zu Aurora entwickelt sich langsam und natürlich, ohne erzwungen zu wirken. Das Knistern ist da, aber vor allem fühlt sich alles sehr echt und schön an.

Auch das Setting fand ich super schottische Werwölfe in Kilts ich meine mehr muss man eigentlich nicht sagen.

Insgesamt hat mich The Wolf King komplett überzeugt. Tolle Charaktere, spannende Handlung, viel Gefühl und genau die richtige Mischung aus cozy und intensiv. Für mich ein echtes Highlight und ich brauche definitiv mehr davon.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Einfach verschlungen!

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Ich habe Witch of the Wolves absolut geliebt und ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen. Es ist genau diese Art von Romantasy, die super leicht zu lesen ist und einen komplett mitnimmt.

Die ...

Ich habe Witch of the Wolves absolut geliebt und ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen. Es ist genau diese Art von Romantasy, die super leicht zu lesen ist und einen komplett mitnimmt.

Die Geschichte folgt Cordelia, die plötzlich erfährt, dass sie nicht nur eine mächtige Hexe ist, sondern auch die Tochter eines Alpha-Werwolfs. Dann wird sie von dessen Rudel entführt und soll ausgerechnet ihren Entführer Bishop heiraten. Klingt nach Drama und genau das bekommt man auch.

Cordelia ist eine richtig starke Protagonistin. Ich mochte total, wie stur und widerstandsfähig sie ist und sich nicht einfach kontrollieren lässt, selbst als sie in eine komplett neue Welt geworfen wird. Und dann ist da noch Bishop… mysteriös, düster, ein bisschen gefährlich aber gleichzeitig total beschützend. Er hat auf jeden Fall diese „Rhysand-Vibes“, die man einfach liebt.

Die Chemie zwischen den beiden ist von Anfang an da. Es knistert die ganze Zeit und ihre Dynamik macht einfach Spaß. Die romantischen und etwas spicy Szenen sind genau richtig dosiert und passen gut zur Entwicklung der beiden.

Auch die Welt hat mir gut gefallen. Diese Mischung aus viktorianischem Setting, Magie und Werwolf-Politik wirkt frisch und interessant, ohne zu kompliziert zu werden. Man kommt schnell rein, versteht die Zusammenhänge und trotzdem bleibt es spannend durch die ganzen Intrigen und Konflikte.

Insgesamt ist Witch of the Wolves eine super unterhaltsame, schnelle Romantasy mit starken Charakteren, viel Spannung und einer richtig guten Portion Romance. Perfekt für zwischendurch – vor allem, wenn man einfach mal in eine andere Welt abtauchen will. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf Band 2.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Rätsel, Gefühle und ganz viel Herz

Die Rätsel meines Großvaters
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Ich hatte schon den ersten Band gelesen und wirklich geliebt, deshalb war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und ich wurde nicht enttäuscht. Wenn ich die Reihe beschreiben müsste, würde ich sagen: eine ...

Ich hatte schon den ersten Band gelesen und wirklich geliebt, deshalb war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und ich wurde nicht enttäuscht. Wenn ich die Reihe beschreiben müsste, würde ich sagen: eine Mischung aus Cozy Crime, ein bisschen Agatha Christie-Vibes, Familiengeschichte und dieser besonderen japanischen Erzählweise.

Gerade dieser Schreibstil ist ja etwas, das nicht jedem gefällt. Ich habe dazu auch schon Kritik gesehen, aber man muss einfach im Hinterkopf behalten, dass es sich um übersetzte japanische Literatur handelt. Wenn man sich darauf einlässt, hat das Ganze einen ganz eigenen Charme, den ich persönlich sehr mag.

Auch in diesem Band gibt es wieder mehrere kleinere Geschichten rund um Kaede, ihren Großvater und ihr Umfeld, kombiniert mit einer übergeordneten Handlung, die sich bis zum Ende durchzieht und dort aufgelöst wird. Besonders aufgefallen ist mir, dass dieser Band emotional noch einmal stärker war als der erste. Es gab einige wirklich rührende Momente, die mich fast zu Tränen gebracht haben, wahrscheinlich auch, weil man die Charaktere inzwischen besser kennt und eine ganz andere Verbindung zu ihnen hat.

Die Rätsel und ihre Auflösungen haben mich wieder mehrfach überrascht, und zwischendurch gab es auch einige unterhaltsame und schöne Szenen. Ein großes Lob geht für mich erneut an den Umgang mit dem Thema Demenz. Ich finde, man nimmt aus diesen Passagen immer auch etwas mit, weil Kaede vieles erklärt und einordnet, was gut zu ihrem Beruf passt und gleichzeitig sehr natürlich in die Geschichte eingebaut ist.

Insgesamt hat mir auch dieser Band wieder richtig gut gefallen, und ich freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten. Ich habe gesehen, dass in Japan gegen Ende des Jahres der dritte Band erscheinen soll und ich kann es kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Spannenden Idee, sympathischen Figuren und einer Geschichte voller Geheimnisse.

Starminster - Stadt in den Wolken
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Starminster – Stadt in den Wolken hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und zieht einen schnell in die Geschichte hinein. Besonders Astrid mochte ich als Hauptfigur. Sie ist ...

Starminster – Stadt in den Wolken hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und zieht einen schnell in die Geschichte hinein. Besonders Astrid mochte ich als Hauptfigur. Sie ist sympathisch und man beginnt schnell, mit ihr mitzufühlen , vor allem, weil sie so sehr davon träumt, die Sterne zu sehen, während sie gleichzeitig so lange eingesperrt war.

Die ganze Idee von Starminster, einer geheimen Stadt über London, die Verbindung zur Kathedrale und dieser Parallelgesellschaft fand ich richtig interessant. Dazu kommen noch viele Geheimnisse, die sich nach und nach entfalten: die verschwundenen Kinder, der Grund, warum Astrid so lange isoliert wurde, was ihre Mutter wirklich weiß und welche Rolle eine bestimmte Person in all dem spielt. Das hat die Geschichte sehr spannend gemacht.

Auch Astrids Entwicklung hat mir gut gefallen. Man merkt im Laufe der Handlung deutlich, wie sie sich immer mehr aus ihrer Schale traut und über sich hinauswächst, während sie diese neue Welt entdeckt. Ihre Freundschaften sind ebenfalls schön geschrieben, besonders die Dialoge zwischen den Freunden, wenn es um Unterstützung, Vertrauen und Vergebung geht.

Der Handlungsstrang mit den verschwundenen Kindern hat mich teilweise sogar ein bisschen an einen Krimi erinnert. Astrids Ermittlungen waren spannend zu verfolgen, vor allem weil die Erwachsenen scheinbar nichts unternehmen und sie vieles selbst in die Hand nehmen muss.

Die Auflösung fand ich gut gelungen. Man kann sich zwar schon ein bisschen denken, wer dahinter steckt, aber die Figuren sind so vielschichtig geschrieben, dass man die Beweggründe zumindest nachvollziehen kann – auch wenn das Handeln natürlich falsch ist.

Das Cover gefällt mir ebenfalls gut, auch wenn ich mir vielleicht noch ein paar zusätzliche Elemente mit Flügeln gewünscht hätte, um das Thema noch stärker aufzugreifen.

Alles in allem ist Starminster – Stadt in den Wolken für mich ein wirklich tolles Kinderbuch.

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