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Redrose

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Wer gewinnt den Waldviertler Knödelwettbewerb?

Waldviertelkomplott
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In Großlichtern dreht sich alles um den Knödel. Um den Wettbewerb zu gewinnen, gehen manche sogar über Leichen oder warum wird der Preisrichter tot aufgefunden?

Dies ist bereits der 8. Fall über die PR-Agentin ...

In Großlichtern dreht sich alles um den Knödel. Um den Wettbewerb zu gewinnen, gehen manche sogar über Leichen oder warum wird der Preisrichter tot aufgefunden?

Dies ist bereits der 8. Fall über die PR-Agentin Walli Winzer und mein Einstieg in diese Reihe.

Die Autorin ist eine echte Kennerin des Waldviertels und setzt die Eigenheiten dieser speziellen Bewohner gekonnt in Szene. Wobei im Waldviertel noch die Welt in Ordnung scheint, während es in Wien meist ziemlich barbarisch zugeht. Da wird die österreichische Politik ziemlich auf die Schippe genommen und auch die Lehrer bekommen ihr Fett weg. Mir gefallen diese verdeckten Spitzen und Andeutungen und der Humor von Maria Publig.

Wenn der Ehemann täglich gezwungen wird Knödel zu essen, weil die Ehefrau für den Knödelwettbewerb trainiert, dann greift dieser zu Methoden, die höchst amüsant sind, außer für ihn selbst natürlich.

Waldviertelkomplott ist ein amüsanter Krimi, der Lust macht, noch weitere Teile dieser Reihe zu entdecken.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Ist in Jesolo die Welt noch in Ordnung?

Ciao Jesolo
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Ist in Jesolo die Welt noch in Ordnung?

Zunächst muss ich gestehen, dass ich noch nie in Jesolo war. Meine Friseurin schwärmt davon und macht jedes Jahr Urlaub in Jesolo, wie viele andere Deutsche und ...

Ist in Jesolo die Welt noch in Ordnung?

Zunächst muss ich gestehen, dass ich noch nie in Jesolo war. Meine Friseurin schwärmt davon und macht jedes Jahr Urlaub in Jesolo, wie viele andere Deutsche und Österreicher. Ein Grund mehr, dass ich mich darüber gefreut habe, zumindest mal in einem Buch an diesen so populären Ort zu reisen.

Nadia Weiss versetzt mich an den italienischen Strand und ich träume von Aperol, Pasta und Gelato. Stattdessen erwartet mich: ein Mord. Ein Klassentreffen auf einem Glamping-Platz endet für eine der Teilnehmerinnen tödlich. Wer war es? Verdächtige gibt es zuhauf, das Mordopfer, eine Schönheitschirurgin, war nicht gerade beliebt.

Commissario Vialli und Journalistin Ambra versuchen beide den Mörder zu finden, wer hat am Schluss die Nase vorn?

Die Welt, die die Autorin zeichnet, ist düster, aber leider wahr. Die Mächtigen herrschen skrupellos und bereichern sich immer mehr, Gesetze sind gleichgültig und mit genügend Geld kann Alles und Jeder gekauft werden. Was für ein Kontrast zum Bella Italia, welches ich mit Sonne, Strand und leckerem Essen verbinde.

Mir gefällt, dass ich lange Zeit im Dunkeln tappe und die unterschiedlichen Ermittlungsansätze von Polizei und Journalistin.

Dazwischen genieße ich es aber auch, von der Nonna bekocht zu werden 😉.

Sehr gerne empfehle ich diesen Italien-Krimi weiter.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Humorvoller Krimi zur diesjährigen Landesgartenschau

Jagstleuchten
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Auf nach Ellwangen zur Landesgartenschau.

Ich hoffe allerdings, dass es dort sicher zugeht und ich nicht mit einem Pfeil in der Brust rechnen muss, wie es der jungen Frau ergeht, die dort erschossen wird.

Die ...

Auf nach Ellwangen zur Landesgartenschau.

Ich hoffe allerdings, dass es dort sicher zugeht und ich nicht mit einem Pfeil in der Brust rechnen muss, wie es der jungen Frau ergeht, die dort erschossen wird.

Die Kommissare Lisa Luft und Heiko Wüst, wollen eigentlich nur die Landesgartenschau genießen, als ausgerechnet Heikos Schwiegermutter in spe die Leiche entdeckt. Und schon wird aus einem beschaulichen Spaziergang plötzlich eine Mordermittlung.

Verdächtige gibt es gleich jede Menge, denn das Mordopfer, Laurine Krämer, lebte ihr Leben ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer zu nehmen.

Humorvoll beschreibt die Autorin wie normale Bürger ihre wilde Seite auf einer Landesgartenschau ausleben. Da wird aus dem biederen Horst ein Horstus im römischen Lager, der mit Waffen spielt, coole Klamotten trägt und mit seinen Kumpels schweigend die Zeit am Lagerfeuer genießt.

Oder Theona Leuzinger-Haberstock, die mit allerlei Esotherik aufwarten kann, zwischen Ölmassagen und Tantralehrgängen aber erstaunlich geschäftstüchtig erscheint.

Gekonnt legt die Autorin falsche Spuren, jagt mich durch die Blumenbeete und überrascht schließlich mit der Auflösung.

Ich kann kaum glauben, dass ich bereits 11 Fälle mit Luft und Wüst verpasst habe und empfehle Fall Nummer 12, „Jagstleuchten“ sehr gerne weiter. Überhaupt hat mir die Beschreibung der Landesgartenschau wie auch der Umgebung Lust auf die Region gemacht.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Die Zornnatter übt das Nichtstun am beschaulichen Gardasee

Die geheime Grotte von Garda
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Chefinspektorin Edwina Teufel aus Wien, auch die Zornnatter genannt, wird ein Sabbatical am Gardasee zwangsverordnet. Doch das Nichtstun liegt Edwina nur für kurze Zeit und plötzlich ist sie wieder am ...

Chefinspektorin Edwina Teufel aus Wien, auch die Zornnatter genannt, wird ein Sabbatical am Gardasee zwangsverordnet. Doch das Nichtstun liegt Edwina nur für kurze Zeit und plötzlich ist sie wieder am Ermitteln. Was hat dieser einsame Junge mit der Tragödie auf einem Weingut zu tun, von der ihr Commissario Alceste erzählt hat?

Also ich könnte mir Schlimmeres vorstellen, als am Gardasee ein paar Tage oder gar Wochen zu entspannen. 😉 „Schlemmen, shoppen, promenieren – La Dolce Vita zu hundert Prozent.“

Ich finde es spannend, wie Edwina fast schon Muttergefühle für einen fremden Jungen entwickelt, aber Peppe ist schon ein sehr sympathisches Schlitzohr, den man automatisch beschützen möchte.

Isabella Archan erschafft Protagonisten mit Ecken und Kanten, die trotzdem so sympathisch sind, dass man sie am liebsten in den Arm nehmen möchte. Zum Beispiel Weinbergarbeiter Jonny Pivo, ein Riese, dessen Äußeres angsteinflößend wirkt, der aber seine Arbeit liebt und poetisch beschreibt: „Ich glaube, die Trauben sammeln diesen Ausblick und im Wein schmecken die Menschen die Kraft der Natur.“

Aber Edwina lässt sich nicht von schönen Worten beeindrucken, sie ist auf der Suche nach der Wahrheit.

Die Autorin führt uns gezielt auf falsche Spuren, lässt mich sogar an den Gedanken des Mörders teilhaben, ohne zu verraten, wer es ist. Und während sich in Italien alle auf den Ferragosto freuen, diesen Tag, der den Höhepunkt des Sommerurlaubs darstellt und mit Picknick und Feuerwerk mit der Familie gefeiert wird, naht auch in diesem Fall die Aufklärung.

Ein spannender Fall, eine menschliche Chefinspektorin mit viel Herz und ganz viel Bella Italia Feeling machen „Die geheime Grotte von Garda“ zu einem 1a Lesevergnügen, welches ich sehr gerne weiterempfehle. Ich bin schon gespannt, auf den nächsten Fall von Edwina Teufel.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Wow, was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle

Die Wahrheit ruht im Sempachersee
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Monika Mansour hat es mal wieder geschafft. Mit ihrem inzwischen 9. Fall über Kommissar Cem Cengiz, überrascht sie erneut mit krassen Wendungen in ihren Geschichten.

Der Kommissar ist dieses Mal absolut ...

Monika Mansour hat es mal wieder geschafft. Mit ihrem inzwischen 9. Fall über Kommissar Cem Cengiz, überrascht sie erneut mit krassen Wendungen in ihren Geschichten.

Der Kommissar ist dieses Mal absolut neben der Spur. Der Sempachersee hat ihm seine Liebste genommen und da in der Faschingszeit alle Dienststellen nur schwach besetzt sind, hilft er aus und kümmert sich um ein seltsames Vogelsterben rund um den See. Dabei ist die Abteilung Leib und Leben eigentlich nur für das Aufklären von ungeklärten Todesfällen von Menschen verantwortlich. Aber Cem beißt sich fest und kommt einem ungeheuren Umweltskandal auf die Spur und plötzlich sind auch Menschenleben in Gefahr.

Erschreckend realistisch finde ich, dass viele über Leichen gehen, die grassierende Korruption unter den Politikern, leider nicht nur in der Schweiz, der Egoismus, diese „Hauptsache mir geht es gut“ Mentalität, bei der es nur noch um Macht und Gewinnstreben geht und wie wenig in solchen Fällen ein Menschenleben zählt.

Die Autorin packt mir von der ersten Seite an und lässt an Spannung nicht nach bis zum überraschenden Schluss. Ich bin bei dieser Reihe leider erst bei Band 8 eingestiegen, da wandern doch die ersten sieben gleich auf meiner Wunschliste.

Mir gefällt die Art und Weise, wie die Autorin ihre Geschichten erzählt und freue mich schon auf viele weitere.

„Die Wahrheit ruht im Sempachersee“ bekommt verdiente 5 Sterne und wird von mir sehr gerne weiterempfohlen.

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