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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2026

Der Tod geht um auf der Burg

Tod auf Hohenzollern
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2025 wollte ich unbedingt mal den Winterzauber auf Burg Hohenzollern erleben. Die Tickets waren gekauft und dann hat eine Erkrankung den Besuch leider vereitelt. Nach „Tod auf Hohenzollern“ steht mein ...

2025 wollte ich unbedingt mal den Winterzauber auf Burg Hohenzollern erleben. Die Tickets waren gekauft und dann hat eine Erkrankung den Besuch leider vereitelt. Nach „Tod auf Hohenzollern“ steht mein Entschluss fest, ich muss es unbedingt erneut probieren.

Ob mir dann auch Wolfgang Kramer begegnet? Seines Zeichens Schlossmeister auf Burg Hohenzollern und Herr über rund 300 Schlüssel. Oder seine Tochter Hannah, die in der Gastronomie der Burg tätig ist. Auf die Entdeckung eines Toten kann ich dagegen gut verzichten, das Ermitteln überlasse ich gerne Wolfgang und Hannah.

Besonders gut gefallen hat mir der Prolog, die Kennenlerngeschichte der Großeltern von Wolfgang, welche eine ganz besondere Bedeutung für die Klärung dieses Falles haben wird.

Möchten wir uns nicht alle insgeheim wie eine Prinzessin fühlen oder woher rührt diese Faszination für Burgen und Schlösser? Yvette Eckstein kennt die Burg Hohenzollern seit ihrer Kindheit und die Verbundenheit und Liebe zu diesem Ort ihrer Kindheit spürt man in jeder Zeile. Ich jage jeder Menge falscher Spuren hinterher, erlebe traurige Schicksale und lache und weine mit den Protagonisten.

Tod auf Hohenzollern hat mich bestens unterhalten und Lust gemacht, selbst einmal den wunderbaren Ausblick von der Burg zu genießen.

Ich vergebe 5 Sterne für diesen spannenden Krimi und empfehle Tod auf Hohenzollern sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Whisky, Mord und schweigsame Schotten

Tod in den Highlands
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Tod in den Highlands ist mittlerweile der 3. Fall um die Privatdetektivin Alison Baxter und ich freue mich darauf alte Bekannte wiederzutreffen. Wie beispielsweise Profiboxerin Kim, die ich in Band 1 „Sturm ...

Tod in den Highlands ist mittlerweile der 3. Fall um die Privatdetektivin Alison Baxter und ich freue mich darauf alte Bekannte wiederzutreffen. Wie beispielsweise Profiboxerin Kim, die ich in Band 1 „Sturm in den Highlands“ kennengelernt habe. Kim ist mittlerweile als Schäferin tätig, aber ihre Box-Skills sind ihr immer noch nützlich, als sie zwischen eine Jugendgang gerät. Kann sie als positives Beispiel dienen für einen auf Abwege geratenen Jugendlichen?

Ich liebe es, dass neben der Hauptstory auch noch Nebenhandlungen die Geschichte bereichern. Auch Alisons Ex ist wieder mit von der Partie und eigentlich hat er ja auch seine sympathischen Seiten, leider kann er nicht treu sein und daher hoffe ich, dass Alison nicht wieder auf ihn hereinfällt 😉.

Es ist schon verrückt, was für Preise teilweise für eine Flasche Whisky aufgerufen werden, besonders viel Geld kann man bei Auktionen erzielen, wenn seltene Sondereditionen versteigert werden. Ich mag das Zeug ja ehrlich gesagt nur, wenn es von Schokolade umhüllt ist, also für mich wäre das die absolute Verschwendung. Wenn dann auch noch jemand den teuren Whisky fälscht und ich für das viele Geld nur billigen Fusel ersteigere, würde ich dann morden? Alison muss diskret ermitteln und deckt nebenbei noch einige andere Geheimnisse auf.

Gehaltvolle Spannung, sympathische Protagonisten und eine Prise schottischer Humor haben mich bestens unterhalten.

Sehr gerne empfehle ich Tod in den Highlands sowie die gesamte Reihe weiter. Der kleine Cliffhanger im privaten Bereich von Alison lässt viel Spielraum für Spekulationen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Macht Lust auf Urlaub am Gardasee

Mord zwischen Pasta und Pedalen
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Rosa Monti, der Name klingt wie Poesie. Die Autorin war mir bisher unbekannt, dabei hat sie unter ihrem Klarnamen bereits einige Krimis und Kurzgeschichten veröffentlicht. Aber Rosa Monti passt viel besser ...

Rosa Monti, der Name klingt wie Poesie. Die Autorin war mir bisher unbekannt, dabei hat sie unter ihrem Klarnamen bereits einige Krimis und Kurzgeschichten veröffentlicht. Aber Rosa Monti passt viel besser zum Gardasee, wo „Mord zwischen Pasta und Pedalen“ spielt.

Heiner Krum, Kommissar im Ruhestand, langweilt sich zu Tode und hat einem Urlaub am Gardasee nur zugestimmt, weil seine Frau Antonia versprochen hat, die Diätzügel in dieser Zeit zu lockern. Der gemütliche Heiner ist den leiblichen Genüssen sehr zugetan und versteht es zu genießen, da ist er in Italien natürlich genau richtig und mir sofort sympathisch.

Leider wird die Ankunft von Heiner und Antonia überschattet vom Tod eines jungen Radsportlers, der ihnen ins Auto fährt und stirbt. Heiner wittert sofort ein Verbrechen und gemeinsam mit dem örtlichen Polizisten Bruno Bresaola darf er endlich wieder ermitteln.

Wie witzig, dass Heiner und Bruno sich so ähnlich sind, Bruno ist quasi das italienische Pendant zu Heiner und hat auch keine Probleme damit, dass sich sein deutscher Kollege in die Ermittlungen einbringt. Endlich mal kein Kompetenzgerangel, sondern Freude über die Unterstützung von außen.

Auch Antonia mischt munter mit, wenn sie nicht gerade Kunstunterricht gibt, und das Trio sorgt für Unruhe bei den Radsportprofis. Sollte hier womöglich ein Konkurrent auf den Titel ausgeschaltet werden?

Der Höhepunkt eines jeden Radprofis ist wohl die Tour de France, wobei ich seit den vielen Dopingskandalen, die diese Branche erschüttert hat, das Interesse an diesem Sport verloren habe. Wenn nicht mehr der Mensch und seine Leistung zählt, sondern nur der beste Arzt bzw. das wirksamste Medikament, dann kann man von einem wahren Wettbewerb nicht mehr sprechen.

Rosa Monti beleuchtet kritisch die Radsportszene, bietet aber auch jede Menge „dolce Vita“ und Entspannung am schönen Gardasee. Das Ermittlertrio hat Potential für weitere Fälle und ich würde mich freuen, wenn wir Bruno bald wieder besuchen würden.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Wer gewinnt den Waldviertler Knödelwettbewerb?

Waldviertelkomplott
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In Großlichtern dreht sich alles um den Knödel. Um den Wettbewerb zu gewinnen, gehen manche sogar über Leichen oder warum wird der Preisrichter tot aufgefunden?

Dies ist bereits der 8. Fall über die PR-Agentin ...

In Großlichtern dreht sich alles um den Knödel. Um den Wettbewerb zu gewinnen, gehen manche sogar über Leichen oder warum wird der Preisrichter tot aufgefunden?

Dies ist bereits der 8. Fall über die PR-Agentin Walli Winzer und mein Einstieg in diese Reihe.

Die Autorin ist eine echte Kennerin des Waldviertels und setzt die Eigenheiten dieser speziellen Bewohner gekonnt in Szene. Wobei im Waldviertel noch die Welt in Ordnung scheint, während es in Wien meist ziemlich barbarisch zugeht. Da wird die österreichische Politik ziemlich auf die Schippe genommen und auch die Lehrer bekommen ihr Fett weg. Mir gefallen diese verdeckten Spitzen und Andeutungen und der Humor von Maria Publig.

Wenn der Ehemann täglich gezwungen wird Knödel zu essen, weil die Ehefrau für den Knödelwettbewerb trainiert, dann greift dieser zu Methoden, die höchst amüsant sind, außer für ihn selbst natürlich.

Waldviertelkomplott ist ein amüsanter Krimi, der Lust macht, noch weitere Teile dieser Reihe zu entdecken.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Ist in Jesolo die Welt noch in Ordnung?

Ciao Jesolo
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Ist in Jesolo die Welt noch in Ordnung?

Zunächst muss ich gestehen, dass ich noch nie in Jesolo war. Meine Friseurin schwärmt davon und macht jedes Jahr Urlaub in Jesolo, wie viele andere Deutsche und ...

Ist in Jesolo die Welt noch in Ordnung?

Zunächst muss ich gestehen, dass ich noch nie in Jesolo war. Meine Friseurin schwärmt davon und macht jedes Jahr Urlaub in Jesolo, wie viele andere Deutsche und Österreicher. Ein Grund mehr, dass ich mich darüber gefreut habe, zumindest mal in einem Buch an diesen so populären Ort zu reisen.

Nadia Weiss versetzt mich an den italienischen Strand und ich träume von Aperol, Pasta und Gelato. Stattdessen erwartet mich: ein Mord. Ein Klassentreffen auf einem Glamping-Platz endet für eine der Teilnehmerinnen tödlich. Wer war es? Verdächtige gibt es zuhauf, das Mordopfer, eine Schönheitschirurgin, war nicht gerade beliebt.

Commissario Vialli und Journalistin Ambra versuchen beide den Mörder zu finden, wer hat am Schluss die Nase vorn?

Die Welt, die die Autorin zeichnet, ist düster, aber leider wahr. Die Mächtigen herrschen skrupellos und bereichern sich immer mehr, Gesetze sind gleichgültig und mit genügend Geld kann Alles und Jeder gekauft werden. Was für ein Kontrast zum Bella Italia, welches ich mit Sonne, Strand und leckerem Essen verbinde.

Mir gefällt, dass ich lange Zeit im Dunkeln tappe und die unterschiedlichen Ermittlungsansätze von Polizei und Journalistin.

Dazwischen genieße ich es aber auch, von der Nonna bekocht zu werden 😉.

Sehr gerne empfehle ich diesen Italien-Krimi weiter.

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