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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2024

Eine unerwartete Entführung

Die listenreiche Entführung
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Mr Oscar Bradford ist der letzte seiner Freunde der noch unverheiratet ist. Über die Ehe macht er sich zunächst auch keine Gedanken. Ihn plagen eher Geldsorgen und sein exzentrischen Erb-Onkel, der ...

Mr Oscar Bradford ist der letzte seiner Freunde der noch unverheiratet ist. Über die Ehe macht er sich zunächst auch keine Gedanken. Ihn plagen eher Geldsorgen und sein exzentrischen Erb-Onkel, der Earl of Glazebury. Mit ebenjenem wird er verwechselt und von den Geschwistern Ridgeway entführt. Hierbei stellt er fest, dass die ältere Schwester Virginia Ridgeway wohl die schönste und interessanteste Frau ist, die er je getroffen hat.

Die listenreiche Entführung von Sophia Farago ist ein interessanter , humorvoller, romantischer Regency-Roman mit sympathischen Protagonisten und Cinderella-Momenten. Als vierter Band der Reihe kann das Buch problemlos ohne Vorkenntnis der vorherigen Bände gelesen werden. Große Überraschungen darf man von der Geschichte zwar nicht erwarten, aber sie liest sich einfach wunderschön. Eine Leseempfehlung für alle die Regency-Liebesgeschichten mögen.

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Veröffentlicht am 15.01.2024

Das Salz der Göttin

Salzberggöttin
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Der Salzabbau im eisenzeitlichen Hochtaldorf ist geprägt vom Glaube und dem Geboten der Berggöttin. Bergherrin Sina vor, ihrem Mann Hiram und deren erwachsene Kindern Tolan und Renis stehen im Mittelpunkt ...

Der Salzabbau im eisenzeitlichen Hochtaldorf ist geprägt vom Glaube und dem Geboten der Berggöttin. Bergherrin Sina vor, ihrem Mann Hiram und deren erwachsene Kindern Tolan und Renis stehen im Mittelpunkt der Geschehnisse. Während Sina , Hiram und Renis versuchen die Traditionen der Gemeinschaft zu wahren, verfolgt Tolan ehrgeizige Pläne um durch die Revolutionierung des Bergbaus an Macht und Reichtum zu gelangen. Als beim jährlichen Bergfest ein tödlicher Unfall geschieht und die Göttin Hiram eine Vision sendet, kündigt sich eine Katastrophe an.

Salzberggöttin von Jutta Leskovar ist ein wirklich sehr lesenswerter historischer Roman, der die Hallstattzeit zum Leben erweckt. Durch sympathische, aber auch weniger sympathische Figuren erfährt man mehr über das Leben und die Rituale dieser frühen Bergarbeiter. Abgerundet wird das Buch von einer kleinen Liebesgeschichte mit Happy End. Interessant ist auch das Nachwort der Autorin. Von mir daher eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Sommer in St. Ives

Summer Tides
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Scarlett hat ihren Job als Kellnerin in London aufgegeben, um einen Strandkiosk in St.Ives zu eröffnen. Bereits in ihrer Jugend hat sie mit ihrer besten Freundin in diesem Ort ihre Ferien verbracht. Kaum ...

Scarlett hat ihren Job als Kellnerin in London aufgegeben, um einen Strandkiosk in St.Ives zu eröffnen. Bereits in ihrer Jugend hat sie mit ihrer besten Freundin in diesem Ort ihre Ferien verbracht. Kaum angekommen, läuft einiges schief. Gleichzeitig begegnet Scarlett auch Jonah, den älteren Bruder einer Freundin, wieder. Zwischen den beiden sprühen die Funken, doch Jonah plant eine Weltreise und Scarlett hat noch Eric in London, der sich aber nicht richtig für sie entscheiden kann.

Summer Tides von Sarah Fulmar ist eine sommerliche, leichte Liebesgeschichte. Der Schreibstil ist flüssig und schnell zu lesen. Der Ferienort in Cornwall ist traumhaft schön dargestellt. Auch seine Bewohner fand ich sehr sympathisch. Hauptprotagonistin Scarlett war mir stellenweise zu anstrengend, um sie hundertprozentig zu mögen. Spätestens als sie feststellt, dass sie bei der Anmietung des Kiosks auf einen Betrüger hereingefallen ist, sie ihre Ware mit einem Bauchladen am Strand verkaufen muss und sich dabei einen Sonnenstich holt, kam bei mir doch etwas Fremdscham auf. Trotzdem passt die Beziehung zu Jonah gut. Während Scarlett Probleme hat, ohne Partner zu sein, lässt sich Jonah ungerne auf längerfristige Beziehungen ein. Jonahs Pläne für eine längere Weltreise und Scarletts Bedürfnis nach einem festen Partner stehen natürlich dem Happy End erstmal im Weg. Die Lösung, welche die Autorin wählt, hat mich überzeugt. Insgesamt eine schöne Liebesgeschichte, die mich gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Der Fund des Neandertalers

Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit
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Mit Dusty Diggers geht es ins Neandertal im Jahre 1856. Dort wollen die italienischen Steinhauer Giovanni und Massimo eigentlich Kalk abbauen, stoßen dabei allerdings auf menschliche Knochen. Es wird noch ...

Mit Dusty Diggers geht es ins Neandertal im Jahre 1856. Dort wollen die italienischen Steinhauer Giovanni und Massimo eigentlich Kalk abbauen, stoßen dabei allerdings auf menschliche Knochen. Es wird noch 50 Jahre dauern, bis sich auch in Deutschland die Theorie von Johann Carl Fuhlrott und Hermann Schaaffhausen durchsetzt, dass es sich bei diesem Fund um eine andere Menschenart handelt.

Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit von Silke Vry und Marie Geissler bringt Kindern ab ca. 8 Jahren Archäologie und insbesondere den Neandertaler näher. Hauptsächlich geht es um den Knochenfund und die Schwierigkeiten bei der Anerkennung dieses Fundes. Dabei wird zum Beispiel auch Darwins Evolutionstheorie kurz erklärt. Im mittleren Teil des Buches wird die Arbeit verschiedener Fachleute vorgestellt: einer Archäogenetikerin, einer Künstlerin, die sich auf das Modellieren ausgestorbener Menschen spezialisiert hat, und eines Studenten der Paläoanthropologie. Auch die Lebensbedingungen der Neandertaler werden kurz dargestellt. Hier hätte das Buch ausführlicher sein dürfen. Im Buch gibt es sehr viel Text und es wird sehr viel Fachwissen vermittelt. Amüsante Illustrationen lockern das Ganze auf. Ich denke, das Buch ist etwa ab der dritten Klasse zum Selbstlesen geeignet. Interesse für das Thema sollte dabei aber auf jeden Fall vorhanden sein, sonst könnte Langeweile aufkommen.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Hausmagie

The House Witch 1
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Finlay Ashowan ist der neue Koch am Hofe des Königreich Daxaria. Niemand soll wissen, dass er eigentlich eine Haushexe ist. Doch durch seine beschützende Art wird er bald in die Angelegenheiten des Hofes ...

Finlay Ashowan ist der neue Koch am Hofe des Königreich Daxaria. Niemand soll wissen, dass er eigentlich eine Haushexe ist. Doch durch seine beschützende Art wird er bald in die Angelegenheiten des Hofes hineingezogen. Besonders zur Adeligen Annika fühlt er sich bald hingezogen.

The House Witch 1 von Delemhach (Emilie Nikota) fällt am ehesten unter den Bereich der cosy Fantasy. Der Verlauf der Geschichte ist trotz seiner sechshundert Seiten eher ruhig und gemütlich. Zwar gibt es immer wieder Bedrohungen und die Drohung eines aufflammenden Krieges mit einem Nachbarland, trotzdem bleiben große Schlachten und Kämpfe aus. Dass sich die Geschichte eher auf die Schlossbewohner und die Geschehnisse rund um Koch Fin konzentriert, hat mir gut gefallen. Fins Charakter ist nicht ganz einfach. Seine Fürsorglichkeit und sein Beschützerinstinkt fand ich toll. Mit seiner Überheblichkeit und Impulsivität bin ich nicht ganz so gut klargekommen. Tatsächlich verhält er sich vielen Figuren gegenüber zunächst abweisend und verweist alle aus seiner Küche, was zulasten des gewollten Cosy-Feelings geht. Die Liebesbeziehung zu Annika ist ein Auf und Ab, auch aufgrund Fins mangelndem Selbstwertgefühl. Ich fand sie recht überzeugend. Was mich gestört hat, ist der hohe Alkoholkonsum, inklusive einiger Besäufnisse, der sich durch das komplette Buch ziehen. Dies scheint der Humor der Autorin zu sein, den ich auch bei dem ein oder anderen anzüglichen Dialog ( zum Beispiel über Namen von Nebenfiguren) nicht teile. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen, und ich kann es als eher leichte, unaufgeregte Fantasy weiterempfehlen.

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