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Veröffentlicht am 30.03.2026

Ja-Sager

Das Zauberwort heißt Nein!
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Kater Fiete ist ein besonders hilfsbereiter Kater. Er hat seine Freunde sehr gern und möchte ihnen immer helfen. Deshalb fällt es ihm unglaublich schwer, ihnen eine Bitte abzuschlagen. Ganz egal, wie gefährlich, ...

Kater Fiete ist ein besonders hilfsbereiter Kater. Er hat seine Freunde sehr gern und möchte ihnen immer helfen. Deshalb fällt es ihm unglaublich schwer, ihnen eine Bitte abzuschlagen. Ganz egal, wie gefährlich, anstrengend oder unangenehm diese auch sein mag – Fiete sagt einfach immer „Ja“.

Eines Tages klettert er auf einen hohen Baum, weil eine Freundin ihn gebeten hat, etwas für sie herunterzuholen. Der Baum ist hoch, der Aufstieg schwierig und Fiete hat eigentlich ein mulmiges Gefühl. Doch weil er seine Freunde nicht enttäuschen möchte, macht er sich trotzdem auf den Weg nach oben.

Während er dort hinaufklettert, beobachtet ihn eine kleine Maus. Sie wundert sich sehr über Fietes Verhalten und fragt ihn schließlich, warum er immer alles für seine Freunde erledigt. Für Fiete ist die Antwort ganz klar: Für ihn gehört das zur Freundschaft dazu. Freunde helfen einander schließlich immer.

Doch die Maus sieht das etwas anders. Sie erklärt Fiete, dass Freundschaft nicht bedeutet, immer alles mitzumachen. Manchmal darf man auch an sich selbst denken. Dafür hat sie ein ganz besonderes Zauberwort: „Nein“.

Zunächst glaubt Fiete nicht daran, dass dieses Wort wirklich helfen kann. Er hat Angst, seine Freunde könnten dann traurig oder sogar böse auf ihn sein. Doch nach und nach traut er sich, das Zauberwort auszuprobieren. Und tatsächlich merkt er, dass sich viele Probleme auch lösen lassen, ohne dass er sich selbst in unangenehme oder gefährliche Situationen bringt.

Seine Freunde sind darüber allerdings nicht besonders begeistert. Schließlich waren sie es gewohnt, dass Fiete immer sofort „Ja“ sagt. Schnell sind sie sich einig: Die Maus muss verschwinden!



Eine sehr kurze Geschichte, die jedoch genau zur Zielgruppe passt. Kinder lernen auf einfache und verständliche Weise, dass sie nicht alles mitmachen müssen, nur um anderen zu gefallen. Es ist wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und auch einmal „Nein“ sagen zu dürfen.

Die Illustrationen sind bunt, freundlich und angenehm gestaltet. Sie unterstützen die Geschichte sehr gut und machen das Buch besonders für jüngere Kinder ansprechend.

Ich bin überzeugt, dass dieses Buch in jeden Kindergarten gehört. Auch viele Familien sollten es im Bücherregal haben, denn gerade Kinder müssen erst lernen, dass es völlig in Ordnung ist, nicht immer ein „Ja-Sager“ zu sein.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Was will das Spiel diesmal?

Erebos 3
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Nick traut seinen Augen kaum: Erebos ist zurück. Sofort stellt sich die Frage, was das Spiel diesmal plant. Zunächst ist er erleichtert, denn anders als zuvor darf er entscheiden, ob er teilnehmen möchte. ...

Nick traut seinen Augen kaum: Erebos ist zurück. Sofort stellt sich die Frage, was das Spiel diesmal plant. Zunächst ist er erleichtert, denn anders als zuvor darf er entscheiden, ob er teilnehmen möchte. Doch diese scheinbare Wahlfreiheit entpuppt sich als Illusion – das Spiel übt einen Sog aus, dem er sich kaum entziehen kann.
In der dritten Runde von Erebos soll er ein Team bilden. Ohne zu zögern holt er Viktor dazu, der begeistert einsteigt und voller Energie mitzieht. Während sie sich online durch die Welt des Spiels kämpfen, versuchen Nick und Viktor auch außerhalb des Bildschirms herauszufinden, welches Ziel Erebos wirklich verfolgt. Ihre Nachforschungen führen sie zu einem erschreckenden Verdacht: Ein Mädchen ist verschwunden – und möglicherweise hängt ihr Schicksal direkt mit dem Spiel zusammen. Für Nick wird klar, dass sie vielleicht nur durch Erebos eine Chance haben, ihr Leben zu retten.


Ich habe gemeinsam mit Nick gerätselt und mitgefiebert. Dennoch bin ich unschlüssig, wie ich die zahlreichen Szenen innerhalb des Computerspiels bewerten soll. Fantasy-Elemente in Games, Filmen oder Büchern sprechen mich persönlich weniger an – das war schon in den ersten beiden Bänden so.
Was mich jedoch immer wieder überzeugt, ist der fesselnde Schreibstil und das stimmige Gesamtbild der Geschichte. Besonders das Finale ist erneut stark inszeniert. Die Auflösung überrascht, obwohl alle Hinweise eigentlich offen vor einem liegen. Insgesamt ein gelungenes Buch. Die Spielsequenzen habe ich bei meiner Bewertung bewusst etwas ausgeklammert, da sie für viele Leserinnen und Leser vermutlich genau den besonderen Reiz der Reihe ausmachen.

Veröffentlicht am 24.02.2026

Schwarze Katze

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab
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Alvas Mutter hat ein altes Bootshaus gekauft und möchte es in ein Café verwandeln. Für Alva kommt das jedoch zur falschen Zeit, denn sie will endlich herausfinden, wie es vor fast 1.000 Tagen wirklich ...

Alvas Mutter hat ein altes Bootshaus gekauft und möchte es in ein Café verwandeln. Für Alva kommt das jedoch zur falschen Zeit, denn sie will endlich herausfinden, wie es vor fast 1.000 Tagen wirklich zum Tod ihres Vaters kam. Die Ungewissheit lässt sie nicht los.
Immer wieder taucht in ihrer Nähe eine schwarze Katze auf. Als Alva erfährt, dass auch ihr Vater diese Katze kurz vor seinem Tod gesehen hat, beginnt sie nachzuforschen. Dabei stößt sie auf ein unheimliches Muster: Die Katze erscheint stets in Verbindung mit einem Kind und einer stummen Mutter – deren Identität sich offenbar immer wieder ändert. Und genau das scheint sich nun zu wiederholen.
Alva vertraut sich schließlich ihren besten Freunden an. Gemeinsam machen sie sich daran, das Rätsel um die Katze, das geheimnisvolle Mädchen und dessen schweigende Mutter zu lösen. Stück für Stück setzen sie die Hinweise zusammen und kommen dabei einer Wahrheit näher, die enger mit Alvas Vater verbunden ist, als sie zunächst ahnt. Je tiefer sie graben, desto deutlicher wird, dass Vergangenheit und Gegenwart untrennbar miteinander verwoben sind – und dass die Katze mehr ist als nur ein schlechtes Omen.


Im ersten Band empfand ich Alva noch als etwas seltsam und war der Geschichte gegenüber eher kritisch eingestellt. Inzwischen sehe ich sie jedoch ganz anders und finde sie ausgesprochen sympathisch. Rückblickend lag mein Eindruck vermutlich an Heide und ihrer Perspektive auf Alva.
Dieses Mal hat mich die Geschichte richtig gepackt. Ich habe intensiv mitgerätselt, Theorien aufgestellt und lag mit meinen Vermutungen stellenweise sogar richtig. Die Grundstimmung ist emotional und zugleich unheimlich. Für jüngere Kinder könnte das stellenweise zu viel sein, da Themen wie Verlust und Grusel eine zentrale Rolle spielen. Ich würde das Buch daher eher Jugendlichen oder Kindern empfehlen, die mit solchen Inhalten umgehen können. Letztlich können Eltern wohl am besten einschätzen, ob die Geschichte für ihr Kind geeignet ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 04.02.2026

Zombies auf dem Rummel

Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Vorsicht, Zombies!
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Justus, Peter und Bob verbringen einen aufregenden Tag auf dem Jahrmarkt. Während sie fröhlich in einem Karussell ihre Runden drehen, schlägt die Stimmung plötzlich um: Um sie herum geraten die Besucher ...

Justus, Peter und Bob verbringen einen aufregenden Tag auf dem Jahrmarkt. Während sie fröhlich in einem Karussell ihre Runden drehen, schlägt die Stimmung plötzlich um: Um sie herum geraten die Besucher in Panik. Schon bald wird klar, dass sich unheimliche Gestalten auf dem Rummelgelände bewegen – Zombies treiben dort ihr Unwesen.
Da solche Figuren normalerweise eher in einer Geisterbahn als auf einem offenen Festplatz zu erwarten sind, beginnen die drei Detektive ihre Nachforschungen genau dort. In der dunklen Attraktion stoßen sie auf eine rätselhafte Botschaft, die offenbar mit dem Auftauchen der Zombies zusammenhängt. Ob die Betreiberin der Geisterbahn ihnen dabei helfen kann, den Hinweis zu entschlüsseln und dem Spuk auf den Grund zu gehen?


Als Erstlesebuch ist diese Geschichte bewusst einfach gehalten. Auf den 48 Seiten passiert nicht allzu viel, dafür werden die kurzen Texte von vielen ansprechenden Illustrationen begleitet. Genau das macht jedoch den Reiz für die Zielgruppe aus. Die klaren, leicht verständlichen Sätze unterstützen Leseanfänger, während die spannende Handlung die Motivation hochhält. So führt das Buch Kinder Schritt für Schritt zu einem Erfolgserlebnis: ein eigenes Buch komplett selbst gelesen zu haben.

Veröffentlicht am 04.02.2026

Strickerin und Sportler

Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas
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Lucas und Laney sind beste Freunde, seit Lucas mit seinem Vater in die Stadt gezogen ist. Seine Mutter wird für Laney schnell zu einer wichtigen Bezugsperson – fast mehr Mutter, als ihre eigene es je war. ...

Lucas und Laney sind beste Freunde, seit Lucas mit seinem Vater in die Stadt gezogen ist. Seine Mutter wird für Laney schnell zu einer wichtigen Bezugsperson – fast mehr Mutter, als ihre eigene es je war. Umso größer ist der Schock, als Lucas’ Mutter stirbt und er plötzlich in die Strukturen seiner Großfamilie eingebunden wird. In dieser schweren Zeit ist Laney seine größte Stütze, und langsam entwickeln sich aus Freundschaft tiefere Gefühle.
Doch kurz bevor sie sich wirklich näherkommen können, begeht Lucas einen folgenschweren Fehler: Er verletzt Laney und der enge Kontakt bricht ab. Als Laney schließlich einen neuen Freund hat, sinkt der Kontakt zwischen ihr und Lucas fast auf null. Erst nach der Trennung finden die beiden Freunde langsam wieder zueinander. Doch Laneys Exfreund ist nicht bereit, das einfach hinzunehmen und sorgt für neue Spannungen.


Das Buch ist sehr emotional geschrieben. Auch wenn man als Leser weiß, dass Lucas’ Mutter sterben wird, trifft einen diese Erinnerung mit voller Wucht. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und zu unterschiedlichen Zeiten erzählt, wodurch man die Figuren besonders gut kennenlernt. Vor allem die Situationskomik – insbesondere mit dem jüngsten Bruder – ist zum schießen und sorgt immer wieder für ein breites Grinsen beim Lesen. Zwar gibt es einige Passagen, die sich etwas ziehen, doch die Preston-Brüder sind so sympathisch, dass man auf jeden Fall weiterlesen möchte.