Wenn Fremde zu Gemeinschaft werden
Ein Buchclub zum VerliebenIn diesem Roman geht es um einen ungewöhnlichen Buchclub, der ganz unterschiedliche Menschen zusammenbringt – jeder mit seiner eigenen Geschichte, seinen eigenen Problemen und seiner ganz eigenen Sicht ...
In diesem Roman geht es um einen ungewöhnlichen Buchclub, der ganz unterschiedliche Menschen zusammenbringt – jeder mit seiner eigenen Geschichte, seinen eigenen Problemen und seiner ganz eigenen Sicht auf Bücher und das Leben. Was als gemeinsames Lesen beginnt, entwickelt sich nach und nach zu etwas viel Größerem: einer Verbindung zwischen Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären.
Dieses Buch hat mich ein bisschen zwiegespalten zurückgelassen.
Was mir von Anfang an gefallen hat, waren die Protagonisten. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit, und vor allem die Dynamik zwischen ihnen macht das Ganze besonders. Die Dialoge – vor allem die bissigen Kommentare von Arthur – haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Gleichzeitig steckt hinter vielen Figuren mehr, als man zunächst denkt, was sie sehr greifbar macht.
Besonders schön fand ich, wie sich nach und nach eine Art Gemeinschaft entwickelt. Es geht hier nicht nur um einzelne Beziehungen, sondern um Zusammenhalt, Freundschaft und darum, seinen Platz zu finden.
Allerdings wirkte die Handlung an manchen Stellen auf mich etwas konstruiert, wodurch ich nicht immer komplett mitgehen konnte. Das hat meinen Lesefluss hin und wieder ein bisschen gebremst.
Trotzdem überwiegen für mich die positiven Aspekte: ein ruhiges, emotionales Buch mit vielen schönen Momenten, das vor allem durch seine Protagonisten lebt und noch ein wenig nachhallt.