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Veröffentlicht am 30.03.2026

Identitätssuche über Generationen hinweg

Real Americans
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Lily, Tochter chinesischer Einwanderer ist 22 als sie während eines Praktikums den Neffen ihres Chefs auf der Firmenweihnachtsfeier kennenlernt. Matthew ist klug, witzig, überaus charmant und um Geld muss ...

Lily, Tochter chinesischer Einwanderer ist 22 als sie während eines Praktikums den Neffen ihres Chefs auf der Firmenweihnachtsfeier kennenlernt. Matthew ist klug, witzig, überaus charmant und um Geld muss er sich keine Gedanken machen, anders als Lily, die unbezahlt für Matthews Onkel arbeitet. Lily und Matthew fühlen sich sofort zueinander hingezogen und werden recht schnell ein Paar, doch Lily fühlt sich zunehmend unwohl ob ihrer finanziellen Situation und beendet die Beziehung überraschend.

Schon im Klappentext des Buches ist zu lesen, dass dies keinesfalls das Ende der Geschichte ist, gegen alle Widrigkeiten werden Lily und Matthew ein Paar, heiraten bekommen einen Sohn. Dieser Abschnitt beginnt 1999 und bildet den ersten des in drei Teile gegliederten Buches. In Teil Zwei springt die Geschichte ins Jahr 2021, Nick, Lilys und Matthwes Sohn steht kurz vor seinem Schulabschluss und der Leser begleitet ihn in seinem Alltag und bei der Suche nach einem passenden College. Im dritten Teil dann erfolgt wieder ein größerer Zeitsprung und wir sind nun im Jahr 2030 und Lilys Mutter wird nun zur Hauptperson, in ihren Gesprächen mit Nick erfährt der Leser nun etwas aus ihrer Vergangenheit, über ihre Herkunft, ihre Flucht aus China und ihr neues Leben in Amerika.

Jeder der drei Abschnitte ist somit einer anderen Figur gewidmet und wird jeweils aus deren Sicht erzählt. Beginnend mit Lily, der Tochter, über Nick, den Enkel, hin, oder besser zurück zu May, der Großmutter. Hier wird dann auch endlich der Bogen zum Prolog geschlagen und es gibt eine Erklärung, auf die der Leser schon seit langem wartet, ob befriedigend, oder nicht, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, mir hat sie leider nicht ausgereicht. Der Punkt um den es hierbei geht, beschäftigt Figuren wie Leser gleichermaßen über weite Strecken des Buches, bildet ein verbindendes Element zwischen ihnen, gibt der Geschichte fast etwas phantastisches und bleibt leider das Einzige, das man als roten Faden bezeichnen könnte.

Rachel Khong schreibt fesselnd und erschafft eine generationenübergreifende Familiengeschichte, die einige sehr spannende Elemente enthält. Trotzdem bleiben die Figuren recht blass, erreichen mich als Leser nicht wirklich, wecken zwar Emotionen, schaffen es aber nicht, dass ich über längere Zeit bei ihnen bleibe. Über weite Strecken des Buches plätschert die Geschichte im alltäglichen vor sich hin, während fast banale Szenen seitenlang erzählt werden, bekommen die wichtigen Elemente, die Fragen, die den Leser beschäftigen, zu wenig Raum, bleiben unkommentiert, oder verlaufen im Sand. Als dann endlich eine Aufklärung kommt, ist es nicht das, was ich nach all diesem Hinarbeiten erwartet habe. Letztlich wurde ich hier eher enttäuscht.

Eigentlich hat die Story unglaublich viel Potential, es werden total interessante Themen angeschnitten, familiäre Traumata, Gentechnik, Rassismus, die Problematik der Identitätsfindung bei Kindern aus Einwandererfamilien, es geht um Migration, um Zugehörigkeit, um Herkunft, um Loyalität, um Ethik, um Moral, um nationales und kulturelles Erbe, um Individualität, Freiheit, Flucht und Verfolgung und politischen Fanatismus, aber auch um Familie und Liebe und um die Frage, was, oder wer ist "real american". So viele Themen, die alle in das Leben der Figuren verwoben sind, die das Leben dieser Figuren bestimmen, die dabei aber leider oft zu oberflächlich bleiben.

In der Gesamtheit habe ich das Buch gern gelesen, auch über die teilweise vorhandenen Längen hinweg. Grund dafür war einfach der Drang, endlich Klarheit zu bekommen, eine Antwort auf all meine Fragen, eine Erklärung für all diese Andeutungen. Irgendwie habe ich ständig gehofft, auf die nächste Seite, auf das nächste Kapitel, darauf, dass sich die Geschichte zu einem großen Ganzen zusammenfügt. Wirklich zusammengefügt hat sich leider nur wenig, die Figuren stehen über weite Strecken isoliert und für sich allein, erzählen ihre Geschichte ebenso isoliert, eine Verbindung gibt es erst spät im Buch, mir leider zu spät.

Was das Buch allerdings erreichen konnte, ist ein unglaublich intensiver und interessanter Austausch innerhalb der Leserunde, in der ich es gelesen habe. Das zeigt, dass diese Geschichte polarisiert, auf jeden Leser anders wirkt und die Grundaussage von jedem Leser anders gedeutet wird. Die Autorin wirft viele Themen in den Raum und bietet mit ihrem Buch die Basis für Diskussionen und Auseinandersetzung. Auch das muss man als Autor*in erstmal schaffen. "Real Americans" ist definitiv ein Buch das mich noch lange beschäftigen wird.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Poirot und Ariandne Oliver im Team

Die vergessliche Mörderin
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Poirot langweilt sich, wiedereinmal und als unangemeldet eine junge Frau in seiner Wohnung auftaucht, bringt das, wenigstens kurzzeitig etwas Abwechslung. Die junge Dame benimmt sich recht merkwürdig, ...

Poirot langweilt sich, wiedereinmal und als unangemeldet eine junge Frau in seiner Wohnung auftaucht, bringt das, wenigstens kurzzeitig etwas Abwechslung. Die junge Dame benimmt sich recht merkwürdig, ist zerstreut, fahrig, verängstigt und mit der Aussage zu einem Mord, den sie möglicherweise begangen hat weckt sie natürlich Poirotˋs Neugier. Weitere Informationen bekommt Poirot allerdings nicht, denn die junge Dame verschwindet wieder und das, ohne auch nur ihren Namen genannt zu haben. Keine guten Voraussetzungen.

In ihrem 57. Kriminalroman lässt Agatha Christie ihren berühmten Ermittler Hercule Poirot ermitteln und da der Fall sich ziemlich merkwürdig darstellt, bekommt er Hilfe von seiner guten Bekannten Ariadne Oliver, ihres Zeichens Autorin von Kriminalromanen, in deren Figur sich A. C. eindeutig selbst verewigt hat. Die quirlige, manchmal ziemlich anstrengende Ariadne dient hier wieder als gut unterrichtete Informationsquelle und bringt mit ihren Alleingängen den ein, oder anderen Hinweis ans Licht. In den meisten Romanen ist mir ihre Figur schnell zu viel, hier allerdings hat sie sich erstaunlich gut eingefügt.

Wie in den meisten Büchern der Autorin wird man auch hier von Beginn an mit vielen Figuren bekannt gemacht. In diesem Fall die bereits erwähnte junge Dame, deren Familie, ihr Freund und später auch ihre Mitbewohner. Wieder sind es teilweise etwas skurile Figuren und zu jeder gibt es Informationen, von denen man nie weiß, ob sie in irgendeiner Form für die Geschichte und den Kriminalfall wichtig sind. A.C. versteht es wieder meisterhaft falsche Spuren zu legen und vollkommen banale Dinge so präsent in den Fokus zu rücken, dass man beim Lesen fest davon überzeugt ist, dass das etwas bedeuten muss, nur um ein paar Seiten später zu merken, dass es das eben doch nicht tut. Mitkriminalisieren ist unter diesen verworrenen Umständen fast unmöglich und nimmt so ein ganz klein wenig den Spaß am Buch. Die Auflösung kommt natürlich wieder ganz in A.C. typischer Manier, wenn Poirot seine Abschlussrede hält fügt sich plötzlich alles zusammen, man sieht Poirot fast bildlich vor sich, wie er irritiert den Kopf darüber schüttelt, dass man nicht selber drauf gekommen ist.

Für mich ist dieser Fall leider wieder einer ihrer schwächeren. Die so offensichtliche Lösung ist nur bedingt plausibel, die falschen Spuren zwischenzeitlich einfach eine zu viel und die verschiedenen Richtungen in die die Ermittlungen laufen verwirren den Leser. Natürlich gibt es ein paar Details, auf die man kommt, teilweise sogar früher als Poirot und Ariadne selber, aber um den Fall aufzudröseln reicht das leider nicht aus.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Vorgeschichte

Zeit des Sturms
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Als Geralt im Königreich Kerack ankommt, muss er seine Hexerschwerter bei der Stadtwache abgeben, kurz darauf sind diese verschwunden und Geralt wird unter fadenscheinigen Gründen verhaftet. Schnell ist ...

Als Geralt im Königreich Kerack ankommt, muss er seine Hexerschwerter bei der Stadtwache abgeben, kurz darauf sind diese verschwunden und Geralt wird unter fadenscheinigen Gründen verhaftet. Schnell ist klar, dass Geralt Opfer einer Intriege geworden ist, offenbar will man ihn zwingen einen heiklen Auftrag anzunehmen. Die ortsansässige Zauberin Koralle hat hierbei ihre Finger im Spiel und versteht es vortrefflich ihre Verführungskünste einzusetzen, um den Hexer für die ihm zugedachte Aufgabe zu begeistern.

Ich bin großer Fan der Witcher Serie auf Netflix und es war daher unvermeidlich, dass ich irgendwann die Bücher, die als Vorlage dienten, lese. Dieses hier ist Teil der Vorgeschichte und hat mit den in der Serie stattfindenden Ereignissen nichts zu tun. Während ich beim ersten Band noch total begeistert war, kam hier leider schnell etwas Ernüchterung. Die Story entwickelt sich äußerst zäh, die Dialoge sind oft unglaublich lang und ermüdend, es wird viel geschwafelt, angedeutet, umschrieben, oder in Rätseln gesprochen und insgesamt fand ich das Ganze doch etwas wirr aufgebaut. Auch durch die in die Story eingestreuten Zwischenspiele, Interludium betitelt, wurde dieser Eindruck eher verstärkt, obwohl ich diese inhaltlich teilweise sehr interessant fand und gespannt war, was es damit auf sich hat. Die Aufklärung dazu gibt es zum Ende des Buches.

Die Bücher mit der Vorgeschichte sind ja später erschienen, als die eigentliche Hexer-Saga und natürlich hatte ich mich im Vorfeld informiert, in welcher Reihenfolge man die Bücher am Besten lesen sollt. Dieses hier habe ich aber wohl doch fälschlicherweise zu früh zur Hand genommen.

Auch wenn das Buch für mich nicht ganz so überzeugend war, ist es für Fans der Saga und der Serie natürlich ein Muss, Punkt.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Blutige Rache

Schwüre, die wir brechen
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Die Leiche eines Mannes wird in einem Boot gefunden, den Ermittlern Jon Nordh und Svea Karhuu bietet sich ein grausiges Bild, dem Toten wurde der Kopf entfernt und durch den eines Krokodils ersetz. Makaber. ...

Die Leiche eines Mannes wird in einem Boot gefunden, den Ermittlern Jon Nordh und Svea Karhuu bietet sich ein grausiges Bild, dem Toten wurde der Kopf entfernt und durch den eines Krokodils ersetz. Makaber. Als kurz darauf eine zweite Leiche mit Tierkopf gefunden wird, steht für Nordh fest, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, eine Bezeichnung, die seine Chefin gar nicht gerne hört.

"Schwüre die wir brechen" ist der zweite Band der Reihe rund um den Malmöer Ermittler Nordh und seine strafversetzte Kollegin Karhuu. Bei Beiden handelt es sich um Figuren, die ihr Päckchen zu tragen haben. Nordh ist seit kurzem Witwer, alleinerziehender Vater und muss sich auch noch mit der Tatsache auseinandersetzten, dass seine Frau ihn mit seinem Partner und bestem Freund betrogen hat. Karhuu hadert immer noch mit ihrer Versetzung, der damit verbundenen Trennung von ihrem Freund und den Ereignissen während ihres Undercovereinsatzes, dessen Ausgang der Grund für die Versetzung gewesen ist.

An sich mag ich Ermittlerfiguren mit komplizierter Ausgangslage und so war ich auch hier erstmal sehr angetan, leider haben sich meine Sympathien gerade bei Nordh im Verlauf des Buches immer mehr verschoben. Natürlich gestehe ich ihm seine Trauer, seine Wut und auch seine Hilflosigkeit im Bezug auf den Umgang mit seinen Kindern zu, aber mir wurde das leider irgendwann alles zu viel Selbstmitleid, er hat mir die Zerrissenheit zwischen Familie und Beruf einfach zu sehr zelebriert und auch wenn er eben noch gejammert hat, dass er wieder zu wenig Zeit mit den Kindern hatte, überlässt er sie in der nächsten Sekunde, ohne zu zögern der kranken Schwiegermutter, um alkoholisiert auf Rächertour in bester Rambomanier zu gehen. Karhuu ist da nur bedingt besser, auch sie wird zerfressen von Selbstvorwürfen und verfällt ins Extreme als ihre Vergangenheit sie einholt. Insgesamt hatte ich stellenweise den Eindruck eher einen amerikanischen Thriller zu lesen, als einen skandinavischen. Bitte nicht falsch verstehen, ich mag so was durchaus, in Verbindung mit den äußerst perfiden Morden war mir das aber manchmal etwas viel.

Der Stil der Autoren liest sich richtig gut, direkt im Prolog hatten sie mich. Umso verwirrter war ich, dass es dann so gar keinen Hinweis mehr auf die dort beschriebenen Ereignisse gegeben hat. Die Handlung, rund um den Fund der übel zugerichteten Leichen wird lediglich unterbrochen von Rückblenden, in denen der Leser den jungen Peter kennenlernt, der in Chile in einer deutschen Gemeinschaft lebt, die nach aussen hin religiöse Werte vermittelt, in der hinter verschlossenen Türen aber Gewalt und Missbrauch an der Tagesordnung sind. Natürlich liegt anhand von Peters Werdegang nahe, dass er in irgendeiner Art und Weise in die Morde involviert sein muss, die Einzelheiten bleiben aber lange, lange im Dunkeln. Erst nach über der Hälfte des Buches bekommt man dann endlich ein paar Erklärungen und kann so wichtige Verbindungen herstellen, die Person des Täters und auch sein Motiv bleibt aber bis kurz vor Schluss unklar. Einzig der Aspekt der ägyptischen Mythologie ist mega interessant und spannend. Mich konnte die finale Aufklärung in Teilen leider gar nicht überzeugen, da konnte auch der Showdown mit Knalleffekt nicht viel dran ändern.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Hintergründe gut erklärt

Geistig fit bis ins hohe Alter
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Ich glaube nur wenige Erkrankungen ängstigen Menschen so sehr wie Demenz und Alzheimer. Die Vorstellung sich Selbst zu verlieren, nur noch eine Hülle ohne Erinnern und ohne Erkennen zu sein ist kaum zu ...

Ich glaube nur wenige Erkrankungen ängstigen Menschen so sehr wie Demenz und Alzheimer. Die Vorstellung sich Selbst zu verlieren, nur noch eine Hülle ohne Erinnern und ohne Erkennen zu sein ist kaum zu ertragen und doch ist die Gefahr groß im Alter daran zu erkranken. Noch gibt es keine Heilung, allerdings kann man einiges zur Vorbeugung tun und hier gilt, es ist nie zu früh und nie zu spät mit der Prävention zu beginnen.

Natürlich gehöre auch ich zu denen, die sich vor dem Vergessen im Alter fürchten, nicht nur auf Grund der Tatsache, dass ich mir schon jetzt kaum eine Telefonnummer merken kann, von Namen ganz zu schweigen und ständig irgendwas vergesse. Meine Kinder haben da natürlich ihre Freude dran, kann man doch so immer behaupten man hätte mir etwas ganz bestimmt erzählt und ich könnte mich halt einfach nur nicht mehr dran erinnern. Aber Spaß beiseite, so witzig wie sich das anhört ist es natürlich nicht und ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass mich das nicht zum Nachdenken bringt.

Mit diesem Buch hatte ich mir nun einen Ratgeber erhofft, der mir Übungen zeigen würde, mit denen ich meinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen könnte, Rätsel, Rechen - und Denkaufgaben für die kleinen grauen Zellen, Übungen, um sich Zahlen besser merken zu können, Gehirnjogging sozusagen. Leider enthält das Buch genau diese aber fast gar nicht, am Ende gibt es zwar einen Trainingsplan, aber der umfasst in erster Linie die anderen Punkte, die für die geistige Fitness wichtig sind und in diesem Buch viel ausführlicher beschrieben werden.

In erster Linie erfährt man viel über den Aufbau unseres Gehirns, über seine Aufgaben, seine Arbeitsweise, das Wechselspiel mit den anderen Organen, aber auch viel darüber, was gefährlich für dieses hochkomplexe und noch so wenig erforschte Organ ist, eas es schädigt, negativ beeinflusst und eben sogar krank machen kann. Drogen und Alkohol fallen einem da natürlich als erstes ein, aber auch Übergewicht, Bewegungsmangel, oder Erkrankungen wie Diabetes sind der Hirngesundheit nicht förderlich. Der Autor zeigt hier sehr detailliert die Wechselwirkungen, erklärt nachvollziehbar den Stand der Forschung und sagt einiges zur Entstehung von Demenz und wie man schon früh das Risiko einer Erkrankung erkennen und somit gegensteuerrn kann.

So interessant und wichtig das alles ist, so sehr fehlt mir aber eben letztlich der praktische Teil, den ich mir halt einfach von diesem Buch erhofft hatte. Die enthaltenen Tipps zum Thema gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, Vermeidung von Stress etc. sind halt leider zu allgemeingültig und im Grunde eigentlich auch bekannt. Hier hatte ich einfach ganz andere Erwartungen.

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