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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2025

spannender Auftakt einer Dilogie

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
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Mich hat direkt das Cover angesprochen. Es ist farblich sehr dunkel gestaltet und durch die Illustration wirkt es düster und geheimnisvoll. Auch der Farbschnitt ist passend darauf abgestimmt.
Den Klappentext ...

Mich hat direkt das Cover angesprochen. Es ist farblich sehr dunkel gestaltet und durch die Illustration wirkt es düster und geheimnisvoll. Auch der Farbschnitt ist passend darauf abgestimmt.
Den Klappentext fand ich auch spannend und der Ansatz mit der Fähigkeit der Bloodcarver hat mir gut gefallen. Das Buch ist einfach und flüssig geschrieben. Man kann es sehr gut lesen und die Kapitel haben auch eine angenehme Länge.
Zum Inhalt:
Nhika ist eine Heartsooths und kann durch direkten Körperkontakt in die Anatomie und Körperfunktionen anderer eingreifen. Ihre Fähigkeit ist für die Heilung und somit einem guten Zweck gedacht, aber mittlerweile werden sie und ihresgleichen von anderen gefürchtet und Bloodcarver gerufen. Nhika hat ihre Familie bereits verloren und schlägt sich irgendwie alleine durch, mehr schlecht als recht. Als sie als Bloodcarver erkannt wird, überschlagen sich die Ereignisse und sie wird ungewollt in eine Mordermittlung hineingezogen.
Bis etwa zur Hälfte war ich komplett begeistert. Ich habe nicht erwartet, dass es sich um eine Art historisch-asiatischen Krimi mit Fantasyelementen handelt, aber es hat mir sehr gut gefallen. Ab der Hälfte des Buches kann ich Nhikas Verhalten leider nicht mehr komplett nachvollziehen. Ohne Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, vertraut sie einfach gewissen Personen und läuft nur noch nebenher. Das fand ich überhaupt nicht schlüssig und es passte auch gar nicht zu ihrem bisher beschrieben Charakter und Handlungen. Zudem war die Aufklärung/Hintergründe des Mordfalles ein wenig flach und schwach. Das Ende, bzw. Nhikas Handlungen am Schluss kamen unerwartet und das meine ich überhaupt nicht negativ. Das Ende in Kombination mit dem Klappentext vom zweiten Band machen mich total neugierig, wie es weitergeht.
Fazit:
Das Buch hat stark gestartet und obwohl mich der mittlere Teil nicht überzeugen konnte, werde ich definitiv Band 2 lesen. Die Grundidee und das Ende von Band 1 haben mir sehr gefallen. Es lässt sich leicht lesen und ich habe neben Nhika auch viele andere Charaktere liebgewonnen und möchte wissen, wie es mit ihnen weitergeht.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Cozy Romance im Land der aufgehenden Sonne

Der kleine Teeladen in Tokio
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Ich begeistere mich eigentlich nicht so sehr für reine Romance-Bücher, allerdings hat mich das Cover angesprochen und ich liebe Asien, vor allem Japan. Die Geschichte war dann aber wirklich sehr süß und ...

Ich begeistere mich eigentlich nicht so sehr für reine Romance-Bücher, allerdings hat mich das Cover angesprochen und ich liebe Asien, vor allem Japan. Die Geschichte war dann aber wirklich sehr süß und das Setting war zauberhaft beschrieben, vor allem der kleine Teeladen. Die Geschichte hat hier uns dar ein paar Schwächen, vor allem der Konflikt, bevor es zum Happy End kommt, hat mich nicht richtig überzeugt. Alles in allem hat mich das Buch aber gut unterhalten und immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Ich wollte danach direkt selbst nach Japan fliegen

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Veröffentlicht am 12.11.2025

absolut empfehlenswert

Das Antiquariat am alten Friedhof
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Das Antiquariat am alten Friedhof ist der vierte Roman, der uns in das Graphische Viertel in Leipzig entführt. Für mich war es tatsächlich das erste Buch der Reihe. Da man sie aber unabhängig voneinander ...

Das Antiquariat am alten Friedhof ist der vierte Roman, der uns in das Graphische Viertel in Leipzig entführt. Für mich war es tatsächlich das erste Buch der Reihe. Da man sie aber unabhängig voneinander lesen kann, braucht es keinerlei Vorwissen. Ob einige der Charaktere bereits in den andern drei Büchern vorkommen, oder ob man sich ggf. Handlungsstränge spoilert, kann ich leider nicht beurteilen.

Kai Meyer ist einer meiner liebsten Autoren, weswegen ich große Erwartungen hatte und ich wurde nicht enttäuscht. Ich kam schnell in die Geschichte rein, es ist flüssig und sehr bildhaft geschrieben und trotz der Zeitsprünge zwischen 1930 und 1945 konnte ich der Geschichte gut folgen. Diese Sprünge haben das Buch sogar spannender gemacht, da oft mit einem Cliffhanger geendet wurde, wodurch ich nicht aufhören konnte zu lesen. Das sich die Geschichte schnell zu einer Art Krimi entwickelte, hat sein übriges getan.

Kleine Schwächen gibt es allerdings auch. Die Geschichte hat das gesamte Buch über ein angenehmes Tempo, nur auf den letzten ca. 100 Seiten wirkt es gehetzt. Zudem lernen wir eigentlich nur den Protagonisten Felix näher kennen, da die Geschehnisse die meiste Zeit aus seiner Sicht geschildert werden. Wirklich viel wissen wir dennoch nicht über ihn. Die übrigen Charaktere bleiben eher blass. Ich mochte dennoch viele von ihnen und auch ihre Beweggründe waren weitestgehend nachvollziehbar. Etwas mehr Charaktertiefe wäre wünschenswert gewesen.

Nichtsdestotrotz hatte ich viel Spaß beim Lesen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Das wird sicherlich nicht mein letzter Ausflug ins Graphische Viertel gewesen sein. Für mich eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Casino-Setting mit Mafia-Vibes

Casino Durable - All in with the Devil
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Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. Ich mochte Dawn als Protagonistin sofort, weil sie ruhig, überlegt und kalkuliert handelt ...

Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. Ich mochte Dawn als Protagonistin sofort, weil sie ruhig, überlegt und kalkuliert handelt und nicht mit sich spielen lässt. Gabriel auf der andern Seite ist eher der schweigsame, mürrische Typ. Die Kombi hat mir gefallen. Das excklusive Casino-Setting wurde sehr atmosphärisch beschrieben und tut viel für das Leseerlebnis.

Das erste Drittel war wirklich stark, wie sich langsam die Bezihungen zwischen den Charakteren und der Spannungsbogen der Handlung aufbaut. Leider ging dieses Gefühl im zweiten Drittel für mich verloren und auch die Beziehung zwischen Dawn und Gabriel hat an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Das letzte Drittel hat dann aber wieder Fahrt aufgenommen und wurde noch einmal richtig spannend. Tatsächlich gab es auch noch einige Wendungen, die ich nicht hab kommen sehen, da ich teilweise Angst hatte, dass sich die Geschichte etwas zu klischeehaft entwickelt. Das war zum Glück nicht der Fall. Nicht desto Trotz bin ich vom Ende, bzw. der Auflösung ein wenig entäuscht. Da hat es mir doch an Raffinesse gefehlt.

Für mich ein gutes Buch für Zwischendurch, dass sich leicht runterlesen lässt.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Wählst du dein persönliches Glück, oder opferst du es für dein Land?

A Song to Drown Rivers
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Das Cover ist wunderschön und ich liebe das historisch, asiatische Setting. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Geschichte ist sehr schön, aber auch ...

Das Cover ist wunderschön und ich liebe das historisch, asiatische Setting. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Geschichte ist sehr schön, aber auch traurig und das Ende habe ich so nicht kommen sehen.

Die Länder Yue und Wu führen Krieg, den am Ende Wu gewinnt. Xishi lebt in Yue und hat ihre jüngere Schweser im Krieg verloren, getötet von den Soldaten aus Wu. Da sie von besonderer Schönheit ist, soll sie nach Wu reisen und dort die Konkubine des Königs werden, um alles für einen Umsturzt vorzubereiten.

Mir gefiel sehr gut die Zerissenheit von Xishi, unserer Protagonistin. Obwohl sie Wu und dessen König hasst, muss sie feststellen, dass er nicht so grausam ist, wie sie gedacht hat. Leider wird diesen Gefühlen etwas wenig Raum gegeben und sie hinterfragt auch viel zu wenig die gesamte Mission. Für sie sind die Menschen, Soldaten und der König von Wu Monster, als eine Bedienstete dasselbe über Yue sagt, ist sie verwirrt, aber es wird gar nicht weiter thematisiert. Ich glaube, hier hätte man mehr Fokus drauf legen können, dass Xishi hin und hergerissen ist, dass es nicht die eine Gute und Böse Seite gibt im Krieg. Das wurde aber leider versäumt. Zudem habe ich irgendwie gedacht, Xishi hätte noch irgendwelche besonderen Fähigkeiten, da sie nicht nur unbeschreiblich schön ist sondern auch sehr starke (Alb)Träume hat, die sich zum Teil nach Botschaften anfühlten, aber wohl keine waren. All das wird aber nicht weiter ausgeführt, oder in irgendeinen Zusammenhang gebracht. Alles für sich scheint eher unwichtig zu sein und tut nichts für die Geschichte. Ihre Schönheit scheint im Verlauf der Geschichte soar an Bedeutung zu verlieren. Am Anfang muss sie sich in ihrem Dorf z.B. noch das Gesicht verhüllen, weil es zu gefährlich ist, es zu zeigen, danach läuft sie unverhüllt rum und alle finden sie ganz hübsch, aber das wars auch schon. Auch hier hat die Geschichte ihr Potential nicht wirklich ausgeschöpft. Leider bleiben die Charaktere auch recht flach. Wir erfahren von allen einige Hintergründe, da wäre aber auch Luft nach oben gewesen, um sie und ihre Handlungen greifbarer zu machen.

Trotz all dieser Punkte hat mich die Geschichte gut unterhalten und zum Ende gab es auch noch einige Plot Twists und ein Ende, dass ich nicht erwartet hatte. Ich habe richtig mitgefiebert und war selber hin und hergerissen, was die beiden männlichen Love Interests angeht. Das Ende selbst hat mich ehrlicherweise etwas überfordert, aber ich finde es gut gewählt. Alles andere hätte das doch recht düstere Setting kaputt gemacht. Ich kann aber verstehen, dass nicht alle damit zufrieden sein werden.

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