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Veröffentlicht am 30.05.2026

Ein Plot Twist, der mich wirklich kalt erwischt hat

Tokyo
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Ich habe schon einige japanische Krimis und Thriller sowie sonstige Romane. Daher kenne ich die eher ruhige Erzählweise, kann aber verstehen, wenn es einigen zu wenig Action & Thrill ist. Vor allem das ...

Ich habe schon einige japanische Krimis und Thriller sowie sonstige Romane. Daher kenne ich die eher ruhige Erzählweise, kann aber verstehen, wenn es einigen zu wenig Action & Thrill ist. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Polizei und Medien erscheint mir immer wieder befremdlich und erschwert vieles. Teilweise hat es mich wirklich aufgeregt, wie abhängig und eingeschrenkt die polizeiliche Arbeit durch diesem System ist. Das sind immer wieder Momente, wo ich mich als Leserin erinnen muss, dass es sich um eine komplett andere Kultur handelt, um mich nicht allzusehr zu ärgern. Natürlich kommt bei diesem Buch noch hinzu, dass es Anfang der 90er spielt und auch zu dieser Zeit geschrieben wurde.

Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben, die jedes Kapitel wechseln. Beide Erzählstrenge spielen zu verschiedenen Zeiten, die sich zum Ende immer weiter annähern. Die Übersetzung ist sehr angenehm und flüssig geschrieben und ich konnte das Buch sehr schnell runterlesen. Die Kapitel sind zudem relativ kurz, was ich persönlich sehr angenehm finde. Bei den Kapiteln aus Sicht der Polizei bekommt man viel über den (politischen) Aufbau der Behörde erklärt, wie die Arbeitsabläufe sind und wie sich Polizei und Medien zueinander verhalten. Das ganze ist eher ruihig und sachlich geschrieben. Die übrigen Kapitel sind aus Sicht eines älteren Mannes geschrieben, der alles verloren hat und auf der Suche nach etwas ist, dass ihn wieder erfüllen kann. Dabei stößt er auf die neuen Religionen, von denen es viele zu geben scheint und die alle in irgendeiner Art und Weise Erlösung versprechen. Vielmehr kann ich gar nicht dazu sagen, ohne ggf. zu spoilern. Was ich sagen kann ist, dass mich diese Kapitel oft irritiert wie auch verstört haben und ich nicht immer die Handlungen des Mannes nachvollziehen konnte. Ich hatte während des Lesens einige Fragen, auf die es ganz am Ende des Buches doch noch Antworten gab, in Form eines Plot Twists, den ich wirklich gar nicht hab kommen sehen. Wow, das hat mich wirklich kalt erwischt. Obwohl es kein richtiger Cliffhanger ist, steht am Ende noch eine unbeantwortete Frage im Raum, bei der ich mit einer Figur wirklich mittleid hatte.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gefallen. Stellenweise wurde es schon etwas wild, ich hatte Fragen und ich wusste nicht, wie das ganze noch aufgelöst werden soll, aber der Plot Twist hat dem Buch so viel gegeben.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Casino-Setting mit Mafia-Vibes

Casino Durable - All in with the Devil
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Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. Ich mochte Dawn als Protagonistin sofort, weil sie ruhig, überlegt und kalkuliert handelt ...

Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. Ich mochte Dawn als Protagonistin sofort, weil sie ruhig, überlegt und kalkuliert handelt und nicht mit sich spielen lässt. Gabriel auf der andern Seite ist eher der schweigsame, mürrische Typ. Die Kombi hat mir gefallen. Das excklusive Casino-Setting wurde sehr atmosphärisch beschrieben und tut viel für das Leseerlebnis.

Das erste Drittel war wirklich stark, wie sich langsam die Bezihungen zwischen den Charakteren und der Spannungsbogen der Handlung aufbaut. Leider ging dieses Gefühl im zweiten Drittel für mich verloren und auch die Beziehung zwischen Dawn und Gabriel hat an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Das letzte Drittel hat dann aber wieder Fahrt aufgenommen und wurde noch einmal richtig spannend. Tatsächlich gab es auch noch einige Wendungen, die ich nicht hab kommen sehen, da ich teilweise Angst hatte, dass sich die Geschichte etwas zu klischeehaft entwickelt. Das war zum Glück nicht der Fall. Nicht desto Trotz bin ich vom Ende, bzw. der Auflösung ein wenig entäuscht. Da hat es mir doch an Raffinesse gefehlt.

Für mich ein gutes Buch für Zwischendurch, dass sich leicht runterlesen lässt.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Wählst du dein persönliches Glück, oder opferst du es für dein Land?

A Song to Drown Rivers
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Das Cover ist wunderschön und ich liebe das historisch, asiatische Setting. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Geschichte ist sehr schön, aber auch ...

Das Cover ist wunderschön und ich liebe das historisch, asiatische Setting. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Geschichte ist sehr schön, aber auch traurig und das Ende habe ich so nicht kommen sehen.

Die Länder Yue und Wu führen Krieg, den am Ende Wu gewinnt. Xishi lebt in Yue und hat ihre jüngere Schweser im Krieg verloren, getötet von den Soldaten aus Wu. Da sie von besonderer Schönheit ist, soll sie nach Wu reisen und dort die Konkubine des Königs werden, um alles für einen Umsturzt vorzubereiten.

Mir gefiel sehr gut die Zerissenheit von Xishi, unserer Protagonistin. Obwohl sie Wu und dessen König hasst, muss sie feststellen, dass er nicht so grausam ist, wie sie gedacht hat. Leider wird diesen Gefühlen etwas wenig Raum gegeben und sie hinterfragt auch viel zu wenig die gesamte Mission. Für sie sind die Menschen, Soldaten und der König von Wu Monster, als eine Bedienstete dasselbe über Yue sagt, ist sie verwirrt, aber es wird gar nicht weiter thematisiert. Ich glaube, hier hätte man mehr Fokus drauf legen können, dass Xishi hin und hergerissen ist, dass es nicht die eine Gute und Böse Seite gibt im Krieg. Das wurde aber leider versäumt. Zudem habe ich irgendwie gedacht, Xishi hätte noch irgendwelche besonderen Fähigkeiten, da sie nicht nur unbeschreiblich schön ist sondern auch sehr starke (Alb)Träume hat, die sich zum Teil nach Botschaften anfühlten, aber wohl keine waren. All das wird aber nicht weiter ausgeführt, oder in irgendeinen Zusammenhang gebracht. Alles für sich scheint eher unwichtig zu sein und tut nichts für die Geschichte. Ihre Schönheit scheint im Verlauf der Geschichte soar an Bedeutung zu verlieren. Am Anfang muss sie sich in ihrem Dorf z.B. noch das Gesicht verhüllen, weil es zu gefährlich ist, es zu zeigen, danach läuft sie unverhüllt rum und alle finden sie ganz hübsch, aber das wars auch schon. Auch hier hat die Geschichte ihr Potential nicht wirklich ausgeschöpft. Leider bleiben die Charaktere auch recht flach. Wir erfahren von allen einige Hintergründe, da wäre aber auch Luft nach oben gewesen, um sie und ihre Handlungen greifbarer zu machen.

Trotz all dieser Punkte hat mich die Geschichte gut unterhalten und zum Ende gab es auch noch einige Plot Twists und ein Ende, dass ich nicht erwartet hatte. Ich habe richtig mitgefiebert und war selber hin und hergerissen, was die beiden männlichen Love Interests angeht. Das Ende selbst hat mich ehrlicherweise etwas überfordert, aber ich finde es gut gewählt. Alles andere hätte das doch recht düstere Setting kaputt gemacht. Ich kann aber verstehen, dass nicht alle damit zufrieden sein werden.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Schönes Jugendbuch

Eight Nights of Flirting
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Ich habe das Buch eher zufällig entdeckt und gelesen. Die Geschichte ist gut und leicht geschrieben, was das Lesen wirklich angenehm macht. Die Charaktere sind liebenswert und die Dialoge zu Teilen ganz ...

Ich habe das Buch eher zufällig entdeckt und gelesen. Die Geschichte ist gut und leicht geschrieben, was das Lesen wirklich angenehm macht. Die Charaktere sind liebenswert und die Dialoge zu Teilen ganz witzig. Leider ist mir nicht direkt aufgefallen, wie jung die Charaktere sind. Die Protagonistin ist z.B. erst 16,5 Jahre alt. Aus dem Alter bin ich schon etwas länger raus und natürlich erinner ich mich an die Probleme die man als Teenie hatte, aber so wirklich abholen, konnte mich das Ganze leider nicht mehr, daher auch nur 3 Sterne. Wobei mir die Bewertung wirklich schwer fiel, da das Buch für die eigentliche Zielgruppe mit Sicherheit eine tolle Romance ist, vor allem während der Weihnachtszeit.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Fanatische Fankultur

Idol in Flammen
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Ich bin selbst großer Fan asiatischer Popkultur, setze mich mit den Themen auseinander und kenne daher auch die Schattenseiten der Industrie. Es ist erschreckend, wie tief einige Fans in ihren Fandoms ...

Ich bin selbst großer Fan asiatischer Popkultur, setze mich mit den Themen auseinander und kenne daher auch die Schattenseiten der Industrie. Es ist erschreckend, wie tief einige Fans in ihren Fandoms abrutschen und was das nicht nur mit ihrem Leben macht, sondern auch mit dem ihrer Idole. Ich finde, dass diese Themen ganz gut in diesem Roman dargestellt wurden, allerdings nicht in dem Extrem, wie ich es von dem Klappentext erwartet hatte. Akari, die Protagonistin, himmelt zwar ihr Idol Masaki an, verliert sich in seinem Leben und konsumiert einfach alles, was mit ihm zu tun hat, was auch ihr Geldbeutel zu spüren bekommt, allerdings hatte ich irgendwie eine andere Reaktion auf den Skandal ihres Idols erwartet, dass dieser auf sie eine ganz andere Auswikrung haben würde. Da wir auch viel aus ihrem privaten und familiären Leben mitbekommen, wird schnell klar, dass Akari scheinbar auch an irgendwelchen psychischen Erkrankungen leidet, die allerdings nicht näher benannt werden, ihr aber ein "normales" Leben erschweren. Ich hatte beim Lesen daher meistens das Gefühl, dass es eher darum geht, wie sie ihr Leben meistert und das Fandasein nur ein Mittel ist, um es in gewisser Weise zu strukturieren.

Das Buch hat sich gut gelesen, es war kurzweilig mit nur 125 Seiten und hat einige gute Ansätze. Für mich ist allerdings viel Potenzial ungenutzt geblieben. Da hätte man auf jeden Fall mehr draus machen können, daher nur 3 Sterne.

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