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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2026

Schönes Jugendbuch

Eight Nights of Flirting
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Ich habe das Buch eher zufällig entdeckt und gelesen. Die Geschichte ist gut und leicht geschrieben, was das Lesen wirklich angenehm macht. Die Charaktere sind liebenswert und die Dialoge zu Teilen ganz ...

Ich habe das Buch eher zufällig entdeckt und gelesen. Die Geschichte ist gut und leicht geschrieben, was das Lesen wirklich angenehm macht. Die Charaktere sind liebenswert und die Dialoge zu Teilen ganz witzig. Leider ist mir nicht direkt aufgefallen, wie jung die Charaktere sind. Die Protagonistin ist z.B. erst 16,5 Jahre alt. Aus dem Alter bin ich schon etwas länger raus und natürlich erinner ich mich an die Probleme die man als Teenie hatte, aber so wirklich abholen, konnte mich das Ganze leider nicht mehr, daher auch nur 3 Sterne. Wobei mir die Bewertung wirklich schwer fiel, da das Buch für die eigentliche Zielgruppe mit Sicherheit eine tolle Romance ist, vor allem während der Weihnachtszeit.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Fanatische Fankultur

Idol in Flammen
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Ich bin selbst großer Fan asiatischer Popkultur, setze mich mit den Themen auseinander und kenne daher auch die Schattenseiten der Industrie. Es ist erschreckend, wie tief einige Fans in ihren Fandoms ...

Ich bin selbst großer Fan asiatischer Popkultur, setze mich mit den Themen auseinander und kenne daher auch die Schattenseiten der Industrie. Es ist erschreckend, wie tief einige Fans in ihren Fandoms abrutschen und was das nicht nur mit ihrem Leben macht, sondern auch mit dem ihrer Idole. Ich finde, dass diese Themen ganz gut in diesem Roman dargestellt wurden, allerdings nicht in dem Extrem, wie ich es von dem Klappentext erwartet hatte. Akari, die Protagonistin, himmelt zwar ihr Idol Masaki an, verliert sich in seinem Leben und konsumiert einfach alles, was mit ihm zu tun hat, was auch ihr Geldbeutel zu spüren bekommt, allerdings hatte ich irgendwie eine andere Reaktion auf den Skandal ihres Idols erwartet, dass dieser auf sie eine ganz andere Auswikrung haben würde. Da wir auch viel aus ihrem privaten und familiären Leben mitbekommen, wird schnell klar, dass Akari scheinbar auch an irgendwelchen psychischen Erkrankungen leidet, die allerdings nicht näher benannt werden, ihr aber ein "normales" Leben erschweren. Ich hatte beim Lesen daher meistens das Gefühl, dass es eher darum geht, wie sie ihr Leben meistert und das Fandasein nur ein Mittel ist, um es in gewisser Weise zu strukturieren.

Das Buch hat sich gut gelesen, es war kurzweilig mit nur 125 Seiten und hat einige gute Ansätze. Für mich ist allerdings viel Potenzial ungenutzt geblieben. Da hätte man auf jeden Fall mehr draus machen können, daher nur 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

interessante Idee, schwache Umsetzung

Der Weg des ewigen Winters
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Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde vorab lesen. Der Anfang hat mir direkt gefallen, weil man mitten in die Handlung geschmissen wird und dann auch noch in eine Verfolgungsjagd um das mysteriöse ...

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde vorab lesen. Der Anfang hat mir direkt gefallen, weil man mitten in die Handlung geschmissen wird und dann auch noch in eine Verfolgungsjagd um das mysteriöse Mädchen Halla. Das Tempo war gut und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und was es mit Halla auf sich hat. Warum haben es so viele verschiedene Personen und Gruppen auf sie abgesehen und was hat sie mit dem ewigen Winter zu tun? Schnell bildet sich eine bunte Reisegruppe, die aus verschiedenen Gründen versucht Halla zu beschützen.

Obwohl die Gruppe immer in Bewegung ist, sind wir in der Handlung wenig vorangekommen. Leider bekommen wir in Band 1 auch keine Antworten, es kommen im Verlauf nur immer mehr unbeantwortete Fragen hinzu. Das hat es für mich wirklich schwer gemacht, die Welt und auch die Charaktere kennenzulernen und zu verstehen. Ich habe zu fast niemanden eine richtige Bindung aufbauen können. Auch die fantastischen/magischen Elemente musste ich irgendwie hinnehmen, weil diese nicht erklärt, oder in irgendeinen Kontext zur Welt und deren Regeln gebracht wurden.

Die Geschichte spielt in unserer Welt, im Jahr 1007. Es kommen auch einige historische Persönlichkeiten vor, die allerdings eher frei interpretiert und historisch nicht korrekt dargestellt werden. Tatsächlich gibt es in diesem Band keine Hinweise, dass das gewählte Setting für die Handlung relevant wäre, weshalb mir persönlich eine komplett fiktive Welt sowie Charaktere besser gefallen hätten.

Insgesamt ist der Ansatz wirklich interessant und es gibt auch immer wieder spannende Szenen und Gegebenheiten, über die ich gerne mehr erfahren möchte. Mich hat Band 1 allerdings nicht vollends überzeugen können. Die Welt und Charaktere sind mir noch zu flach und auch das Tempo ist stellenweise seltsam. Wenig Handlung auf viel Buch. Ich werde wohl spontan entscheiden, ob ich weiterlese, sobald Band 2 erscheint.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

asiatische Urban Fantasy mit starker Idee, aber schwacher Umsetzung

Der chinesische Kompass
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Der Klappentext hat mir wirklich gefallen, weswegen ich mir viel von der Geschichte versprochen habe. Die Idee ist super und bietet wahnsinnig viel Potential, die Umsetzung wirkt allerdings noch etwas ...

Der Klappentext hat mir wirklich gefallen, weswegen ich mir viel von der Geschichte versprochen habe. Die Idee ist super und bietet wahnsinnig viel Potential, die Umsetzung wirkt allerdings noch etwas unausgereift.

Leider hat es knapp 1/3 des Buches gebraucht, bis ich so richtig in der Geschichte angekommen bin. Anfangs wird kaum etwas erklärt, wir erfahren wenig über die Charaktere und die immer wieder zeitlichen, oder inhaltliche Sprünge haben mich oft aus dem Lesefluss gerissen. Ab Kapitel 9 war der Erzähstil angenehmer und flüssiger, ab da konnte ich der Geschichte auch gut folgen. Die fantastische Welt, die ab diesem Zeitpunkt näher beschrieben wird und in der wir uns mehr und mehr bewegen hat mir richtig gut gefallen und war auch sehr spannend. Auch die Geschichte nimmt fahrt auf und wird zunehmends interessanter.

Leider bin ich am Ende mit vielen Fragen zurückgeblieben. Insgesamt hätten der Geschichte mehr Seiten mit Beschreibungen zur Handlung und den Charakteren gut getan, auch um einige Situationen etwas auszudehen, damit sie nicht so gehetzt wirken. Ich bin nicht sicher, ob es einen zweiten Band geben wird, in dem alle offenen Fragen beantwortet werden, falls ja, hätte ich mir eher einen umfangreicheren Einzelband gewünscht.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Aufmachung und Setting Top, Umsetzung Flop

A Tale of Foxes and Moons
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Ich hatte mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut. Mir haben direkt die Aufmachung und das japanische Setting gefallen und auch der Klappentext hat sich spannend angehört, zudem habe ich online schon ...

Ich hatte mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut. Mir haben direkt die Aufmachung und das japanische Setting gefallen und auch der Klappentext hat sich spannend angehört, zudem habe ich online schon recht viel positives Feedback gesehen. Inhaltlich war das Buch aber eher enttäuschend. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen und auch die grundlegende Idee finde ich immer noch interessant, aber es gab für mich einfach keine roten Faden. Wir springen von einer Handlung zur nächsten, alles ist irgendwie nur aneinandergereiht, auf einige Gegebenheiten wird gar nicht mehr eingegangen und die Charaktere handeln auch immer wieder ziemlich merkwürdig und unpassed.

Ich bin auch nicht richtig mit den Charakteren warm geworden und konnte sie nicht richtig greifen. Ich war nach den ersten Kapiteln z.B. überrascht, dass die Protagonistin ein Hörgerät trägt, weil es nie erwähnt wurde und dann nur in einem Nebensatz aufkam. Ich dachte erst, ich hätte mich verlesen. An einer anderen Stelle erfährt man in einem Satz, dass sie scheinbar spicy Romantasy-Bücher liest und dann wird nicht weiter drauf eingegangen. Diese Info hat zu dem Zeitpunkt für mich auch gar nicht zum Charakter gepasst und war deswegen eher irritierend. Die Protagonistin ist auch nicht wirklich als Feministin angelegt, bzw. kommen solche Themen überhaupt nicht in der Geschichte vor, aber an ein, oder zwei Stellen hauen sie und ihre Freundin Sätze raus, die ich ebenfalls nicht erwartet hätte und für mich deplatziert wirkten. Das ganze Taylor Swift Thema hat mich leider auch gar nicht abgeholt. einige Handlungen fand ich zudem eher unlogisch und nicht authentisch. Wie schaffen es junge Erwachsene bitte unbemerkt ins Gefängnis und können dann auch noch ausbrechen? Es gab nicht mal einen richtigen Plan, der irgendwie Sinn ergeben hätte.

Ich habe anfangs tatsächlich überlegt, abzubrechen, aber ich wollte das Buch wirklich mögen und hatte die Hoffnung, es könnte noch besser werden. Zumindest hat mir der Epilog ganz gut gefallen, auch wenn der Timeskip gerne größer hätte sein können. Positiv hervorzuheben war ansonsten noch die auf Konsens basierte Beziehung.

Für mich war das Buch leider gar nichts. Andere haben aber sicherlich Spaß an der Geschichte. von mir gibt es 2 Sterne für die Idee, Aufmachung und den Schreibstil.

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