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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2026

Offen und direkt – mit kleinen Stolpersteinen

Light my Fire
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Das Buch fällt direkt ins Auge: Ein hellblaues Cover, auf dem der Titel wirkt, als wäre er mit einem weißen Textmarker geschrieben. Die Autorin ist präsent, lächelt selbstbewusst und freundlich – insgesamt ...

Das Buch fällt direkt ins Auge: Ein hellblaues Cover, auf dem der Titel wirkt, als wäre er mit einem weißen Textmarker geschrieben. Die Autorin ist präsent, lächelt selbstbewusst und freundlich – insgesamt sehr sympathisch und einladend.

Der Einstieg ins Buch gelingt leicht: Der Schreibstil ist persönlich, locker und nahbar, fast wie ein offenes Gespräch. Die Inhalte sind verständlich aufbereitet und sprechen Themen an, die viele betreffen, dabei wird mit Vorurteilen aufgeräumt und offen über oft tabuisierte Aspekte gesprochen. Das macht neugierig und sorgt dafür, dass man gerne weiterliest.

Das Buch ist in drei Abschnitte gegliedert (You can't start a fire without the spark, Total Eclipse of the Parts und Sexual Healing), eingerahmt von einem Vor- und Nachwort. Die Mischung aus englischen und deutschen Überschriften wirkt auf mich allerdings etwas gewollt modern – hier hätte ich mir eine klarere Linie gewünscht.

Positiv ist, dass die Autorin ihre Leserinnen duzt und so eine direkte, persönliche Ebene schafft. Die Erklärungen sind sachlich und gut verständlich, häufig ergänzt durch praktische Beispiele, die das Thema greifbar machen. Auch die Illustrationen lockern den Text auf und unterstützen das Verständnis.

Im Verlauf konnte das Buch meine Erwartungen jedoch nicht ganz halten. Stellenweise wirkt der Ton der Autorin etwas überheblich, etwa wenn sie über Kolleginnen und Kollegen spricht oder vor allem ihre eigenen Erfolge hervorhebt. Das hat für mich einen leicht arroganten Beigeschmack.

Auch die Gestaltung hat kleine Schwächen: Das Papier ist recht dünn und eine farbige Gestaltung im Innenteil hätte das Buch insgesamt moderner wirken lassen.

Besonders positiv hervorzuheben ist der dritte Teil (Sexual Healing), der viele praktische Tipps bietet – vor allem für langfristige Beziehungen –, die sich gut in den Alltag übertragen lassen.

Fazit:
Ein informatives, verständlich geschriebenes Buch mit vielen hilfreichen Impulsen und einem offenen Zugang zum Thema.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Sommerlich leicht – mit spürbarer Tiefe

Sommer ist mein Lieblingsort
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Das Buch hat mich mit seinem flüssigen, bildhaften Schreibstil schnell abgeholt. Gerade der Einstieg hat mich emotional berührt: Ich konnte gut nachvollziehen, wie sehr Cäcilia zwischen Verantwortung, ...

Das Buch hat mich mit seinem flüssigen, bildhaften Schreibstil schnell abgeholt. Gerade der Einstieg hat mich emotional berührt: Ich konnte gut nachvollziehen, wie sehr Cäcilia zwischen Verantwortung, Überforderung und ihrer großen Tierliebe hin- und hergerissen ist. Diese Schwere hat die Geschichte für mich direkt greifbar gemacht.

Im weiteren Verlauf verändert sich die Stimmung spürbar. Die Reise bringt Leichtigkeit und ein schönes Gefühl von Freiheit hinein, ohne dass die leisen Zweifel ganz verschwinden. Ich habe die sommerliche Atmosphäre sehr genossen und hatte oft das Gefühl, selbst unterwegs zu sein. Gleichzeitig blieb für mich immer ein leichtes Unbehagen in manchen Situationen, was die Geschichte zusätzlich spannend gemacht hat.

Die Entwicklung zwischen Cäcilia und Roman habe ich insgesamt gern verfolgt. Viele Momente zwischen den beiden sind warm und berührend, auch wenn mir manches etwas zu schnell ging und ich mir an der einen oder anderen Stelle mehr Zeit für die Entwicklung gewünscht hätte.

Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Leichtigkeit und ernsteren Themen wie Verantwortung, Selbstfürsorge und Neuanfang. Gegen Ende wird vieles stimmig aufgelöst, wirkt stellenweise aber etwas zu glatt und ein paar Fragen bleiben offen.

Insgesamt habe ich den Roman sehr gern gelesen – eine gefühlvolle, sommerliche Geschichte mit mehr Tiefe, als ich anfangs erwartet hatte.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Inspirierend und alltagsnah – mit Luft nach oben im Layout

Dein Weg zur Top-Führungskraft
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Das Cover wirkt auf mich edel und fast schon etwas mystisch – die Kombination aus Gold und Schwarz/Anthrazit zieht sofort den Blick auf sich. Der Titel ist klar hervorgehoben und die Schachfigur des Königs ...

Das Cover wirkt auf mich edel und fast schon etwas mystisch – die Kombination aus Gold und Schwarz/Anthrazit zieht sofort den Blick auf sich. Der Titel ist klar hervorgehoben und die Schachfigur des Königs im Vordergrund passt gut als Symbol für Führung und Verantwortung.

Inhaltlich gefällt mir die Struktur sehr gut. Das Buch ist in sieben Kapitel gegliedert, die jeweils mit „Führungskunst bedeutet, …“ beginnen und verschiedene wichtige Aspekte beleuchten – von Selbststärke über Wahrnehmung und Emotionen bis hin zu klugen Entscheidungen und dem Aufbau von Beziehungen zu Mitarbeitenden. Die Schachsymbolik ist dabei ein nettes, verbindendes Element.

Besonders positiv finde ich die Sprache: Ich werde direkt angesprochen, ohne dass es unnötig kompliziert oder mit Fachbegriffen überladen wirkt. Viele Beispiele aus der Praxis machen die Inhalte greifbar und ich hatte tatsächlich den einen oder anderen Aha-Moment. Auch die Übungen regen dazu an, das Gelesene direkt umzusetzen. Methoden wie z.B. der Halo-Effekt oder die 10-10-10-Methode werden verständlich erklärt. Eine Aussage ist mir besonders im Kopf geblieben: Mitarbeitende sind letztlich die Legitimation einer Führungskraft – ohne sie bräuchte es diese Rolle gar nicht.

Ergebnisse aus Studien sowie bekannte Zitate sind sinnvoll eingebaut und runden den Inhalt ab. Insgesamt sind die Erläuterungen praxisnah und alltagstauglich.

Einen kleinen Punkt ziehe ich jedoch bei der Gestaltung ab. Das Buch ist stellenweise recht textlastig und auflockernde Elemente wie Merkkästen oder farbliche Hervorhebungen fehlen mir. Gerade das Gold aus dem Cover hätte man im Innenteil stärker nutzen können, um wichtige Inhalte hervorzuheben. Auch die zusätzlichen Materialien per QR-Code finde ich grundsätzlich gut, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich – nur zum Reinschnuppern ist mir das etwas zu umständlich.

Fazit: Ein solides, praxisnahes Buch mit guten Impulsen für (angehende) Führungskräfte. Kleine Schwächen in der Gestaltung, aber inhaltlich definitiv empfehlenswert

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Charmante Erinnerungen – kurzweilig erzählt

Broiler, Wimpel, Westpaket
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Das Buch ist toll aus der Ich-Perspektive erzählt. Torsten Harmsen nimmt uns mit auf seine persönliche Reise des Erwachsenwerdens in der DDR und darüber hinaus. Dabei schweift er gelegentlich etwas vom ...

Das Buch ist toll aus der Ich-Perspektive erzählt. Torsten Harmsen nimmt uns mit auf seine persönliche Reise des Erwachsenwerdens in der DDR und darüber hinaus. Dabei schweift er gelegentlich etwas vom eigentlichen Gegenstand ab, was aber oft gerade den Charme der Erzählung ausmacht.
Es gibt viele Aha-Momente, besonders für Leser, die – wie ich – in den 80ern geboren sind. Viele Erinnerungen kamen mir bekannt vor und haben mich zum Schmunzeln gebracht. Insgesamt ist das Buch kurzweilig geschrieben und lässt sich angenehm lesen – wie eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit.
Die vorgestellten Dinge sind eher knapp beschrieben und wirken teilweise etwas wahllos ausgewählt. Eine klarere Struktur hätte ich mir gewünscht, zum Beispiel durch nummerierte oder alphabetisch geordnete Kapitel. So bleibt es etwas unsortiert, was aber dem nostalgischen Gesamteindruck keinen großen Abbruch tut.
Fazit: Ein unterhaltsames, nostalgisches Buch mit kleinen Schwächen in der Struktur – aber definitiv lesenswert.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Ein kreatives Logbuch mit wichtigen Themen – kleine Abzüge bei der Sprache

Logbuch einer Himmelsstürmerin
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Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt gut zum Titel. In einem dunkleren Blau hätte es mir persönlich noch besser gefallen, da der Kontrast dadurch stärker gewesen wäre. Die Hauptfigur lächelt in ...

Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt gut zum Titel. In einem dunkleren Blau hätte es mir persönlich noch besser gefallen, da der Kontrast dadurch stärker gewesen wäre. Die Hauptfigur lächelt in einem Raumanzug – das wirkt sehr stimmig und macht sofort neugierig auf die Geschichte.
Das Buch ist wie ein Tagebuch aufgebaut – auf liniertem Papier mit datierten Einträgen (vom 9. Februar bis 1. März), was perfekt zum „Logbuch“-Gedanken passt. Die Schrift ist gut lesbar und der Text insgesamt kindgerecht, verständlich und oft auch sehr unterhaltsam. Die Skizzen lockern das Ganze zusätzlich auf, auch wenn ich sie mir persönlich in Farbe noch lebendiger gewünscht hätte.
Mini, die Hauptfigur, ist einfach sympathisch: klein, aber voller großer Ideen. Ihr Wunsch, Erfinderin zu werden, und ihre kreative, energiegeladene Art machen sie zu einer tollen Identifikationsfigur für Kinder. Besonders schön ist, dass das Buch auch zum Mitdenken anregt.
Neben der unterhaltsamen Geschichte greift das Buch auch gesellschaftlich relevante Themen auf: Schönheitsideale, Gruppenzwang, Freundschaften, die sich verändern, sowie Fragen zur eigenen Identität. Das wird sensibel und altersgerecht eingebunden und regt zum Nachdenken an – auch über Dinge, die Kinder im Alltag beschäftigen können.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich ist jedoch die Sprache an einigen Stellen. Begriffe wie „Kacke“ oder „Scheiße“ empfinde ich in einem Kinderbuch für diese Altersgruppe als nicht unbedingt notwendig.
Insgesamt ist es aber ein schönes Buch über Freundschaft, Träume und das Anderssein, das sich durch die tagebuchartige Struktur auch wunderbar in kleinen Etappen lesen lässt – ideal zum Beispiel als Gute-Nacht-Lektüre. Das Ende lässt einige Fragen offen (z. B. zum MINT-Wettbewerb), hier hätte ich mir noch etwas mehr Abschluss gewünscht.
Fazit: Ein kreatives, modernes Kinderbuch mit einer tollen Hauptfigur und wichtigen Themen – mit kleinen Abzügen in der Wortwahl.

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