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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

Schade, mich konnte es leider nicht überzeugen

Heimliche Zeilen
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💭 M E I N U N G

Der Geschichte ist aus Sicht von Christopher geschrieben und wird in drei Abschnitten leise und unaufgeregt erzählt. Der erste und der letzte Teil spielen in den 2000er Jahren, während ...

💭 M E I N U N G

Der Geschichte ist aus Sicht von Christopher geschrieben und wird in drei Abschnitten leise und unaufgeregt erzählt. Der erste und der letzte Teil spielen in den 2000er Jahren, während der zweite Teil aus dem jungen Erwachsenenleben von Christopher erzählt, wo er einen Fehler begeht, der sich auf sein folgendes Leben schwer auswirken wird.

Die Geschichte plätschert eine ganze Weile vor sich, bis so wirklich was passiert. Auch die beiden Brüder, um welche sich die Geschichte hauptsächlich dreht, werden nur bruchstückhaft dargestellt - ihre erfolglosen Versuche sich im Leben zu beweisen dafür umso detaillierter. Ich habe lange gebraucht um mich in der Geschichte einzufinden und zu erkennen, dass der Fokus nicht auf dem Traum von Christopher liegt, Autor zu werden, sondern vielmehr auf der verbotenen Liebe zu Diana.

Für mich kam während der ganzen Erzählung zu wenig Spannung auf und ich hätte das Buch problemlos zur Seite legen können. Auch generell weiß ich nicht so wirklich, was mir die Geschichte mitgeben will. Was britischen Humor angeht, bin ich wohl nicht so empfänglich, wie ich dachte, denn es gab viele Stellen im Buch, die für mich absurd (und nicht witzig) und einfach total überladen waren. Auch der Bezug zum Cover hat sich mir während des Lesens leider nicht ergeben, außer vielleicht die ruhige Erzählweise von Chambers, die der Leichtigkeit eines Vogels gleicht.

⭐️ F A Z I T

Eine zarte Geschichte über Sehnsucht und gescheiterte Träume, die mit britischem Humor erzählt und mit Unvorhersehbarkeiten ausgerückt wird, die mich jedoch nicht überzeugen konnte.

Von mir gibt’s 2,5 ⭐️ !

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Schade, davon habe ich mir mehr erhofft!

Paradise Beach
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💭 M E I N U N G

Das Buch spielt in zwei Zeitebenen, einmal im „heute“, wo Ada 28 Jahre alt ist und dann in einem Sommer, als Ada 13 Jahre alt war.
Es wird öfter hin&her gesprungen und die beiden Stränge ...

💭 M E I N U N G

Das Buch spielt in zwei Zeitebenen, einmal im „heute“, wo Ada 28 Jahre alt ist und dann in einem Sommer, als Ada 13 Jahre alt war.
Es wird öfter hin&her gesprungen und die beiden Stränge waren nicht klar voneinander, wodurch ich irgendwie gar nicht so richtig reingekommen bin.

Wirklich geglückt war dafür die Umschreibung des Settings, sodass ich mich tatsächlich dorthin versetzt fühlte. Vom Feeling befand ich beim Lesen irgendwo zwischen Ostseestrand & „die Sims“, während ich den Geruch von Schwimmbadpommes & Fa-Passion Deo aufsog. Auch die Bekanntschaft mit Elja und die Tür, welche dadurch in Adas Leben geöffnet wurde, hat mir gut gefallen, allerdings hätte ich mir hier ein tieferes Eindringen in die Gefühlswelt von Ada gewünscht.
Generell finde ich, dass manche Themen und Personen nur oberflächlich angeschnitten wurden und ich auch rückblickend nicht wirklich den Sinn hinter deren Erwähnung erkennen konnte.

Die Protagonistin wurde, durch das ganze Buch hinweg, sehr isoliert und ruhig dargestellt. Für mich jedoch kamen die Einblicke in Gefühls- & Gedankenwelt von Ada oder auch in ihr Leiden viel zu kurz. Da hätte ich mir einfach MEHR gewünscht, zum Beispiel in Form von gedanklichen Monologen oder auch Einblicken in das „nicht-ernstgenomnen-werden“ von Ärzten, sowie den Weg hin bis zur Diagnose. Auf eine Auseinandersetzung mit der Zukunft habe ich gewartet - leider verblich.

Ich habe schon verstanden, dass Ada sich isoliert hat und auch ihre Sprache in gewisser Hinsicht verloren hat, trotzdem hätte ich mir eine stärkere Darstellung des Inneren und der Gedanken& Gefühle im heute gewünscht.

Mein liebstes Zitat:
„Sie Versteht die Schmerzen nicht, versteht nicht, was mit ihrem Körper passiert. Ihr fehlt eine geeignete Sprache“.

⭐️ F A Z I T

Ich möchte ehrlich sein und muss leider zugeben, dass ich mit dem Buch nicht warm geworden bin. Ich kann nicht sagen an was es liegt, ob meine Erwartungen zu hoch waren oder ich mir einfach etwas anderes, bzw. einen anderen Schwerpunkt erhofft habe?! Aber mich konnte Adas Geschichte leider nicht erreichen, auch wenn mir der Schreibstil, die anschauliche Erzählweise und auch die Thematik an sich gut gefallen haben.

Von mir gibt’s 2,5 ⭐️ !

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Schade, davon habe ich mir mehr erhofft!

Haus zur Sonne
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Durch die Geschichte findet eine Auseinandersetzung mit dem Wert des Lebens, unheilbaren psychischen Erkrankungen, assistierten Suizid und dem Machtgefühle in psychiatrischen Einrichtungen statt. Für mich ...

Durch die Geschichte findet eine Auseinandersetzung mit dem Wert des Lebens, unheilbaren psychischen Erkrankungen, assistierten Suizid und dem Machtgefühle in psychiatrischen Einrichtungen statt. Für mich war die Erzählung einerseits langatmig (100 Seiten weniger hätten den Zweck auch erfüllt), andererseits auch total hektisch und oberflächlich, weil die Kapitel sehr kurz waren und jedes Kapitel eine kleine Geschichte erzählt hat. Generell fand ich die Thematik sehr greifbar und für mich einfach zu plump dargestellt. Es hätten gerne noch mehr „Innenperspektiven“ gezeigt werden dürfen.
Vielleicht hätte ich zuerst sein Buch „die Welt im Rücken“ lesen sollen, um gewisse Hintergründe zu ihm und seiner Erkrankung zu haben?! So hat es mir allenfalls an Tiefe und auch Persönlichkeit gefehlt, was es mir schwer gemacht hat, mich in den manisch-depressiven Ich-Erzähler einzufühlen und der sprunghaften Handlung zu folgen.

Das Buch für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2025 nominiert. Der poetische Schreibstil und auch die Entwicklung des Ich-Erzählers (ich möchte nicht Spoilern) haben mir wiederum sehr gut gefallen.

⭐️ F A Z I T

Leider habe ich mir von der Geschichte mehr erhofft! Alles in allem ein guter Einblick in die Gedanken von Betroffenen und auch eine tolle Idee mit dem Gedankenexperiment. Macht euch gern euer eigenes Bild von der Geschichte, mich konnte es leider nicht überzeugen.
Von mir gibt’s 2,5 ⭐️ !

PS: das Buch gibt’s bei Kindle Unlimited 😬

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Schade - das war nix!

I Know Where You Buried Your Husband
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💭 M E I N U N G
Für mich muss ein Thriller kein Übermaß an Blut oder Tote enthalten, aber hier hat es an vielem gefehlt.
Das Buch enthält kurze Kapitel (für meinen Geschmack teilweise zu kurz) und (zu) ...

💭 M E I N U N G
Für mich muss ein Thriller kein Übermaß an Blut oder Tote enthalten, aber hier hat es an vielem gefehlt.
Das Buch enthält kurze Kapitel (für meinen Geschmack teilweise zu kurz) und (zu) viele, (zu häufig) wechselnde Perspektiven, die den Lesefluss gestört haben. Außerdem waren die Namen der Protagonistinnen total schwer zu merken, was bei mir für Verwirrung gesorgt hat à la „wer war das noch gleich?“ 😅🙈
Für mein Empfinden kam zu wenig Spannung auf und richtige Plottwists, wie ich es mir von einem Thriller erhoffe, gab es auch nicht. Die Auflösung war etwas unbegründet und auch die Frage um die Leiche vom Anfang wurde erst ganz am Ende geklärt.

⭐️ F A Z I T
Der Titel klang vielversprechend und der Einstieg war stark, allerdings hat es dann genau so stark nachgelassen. Für mich war das eher ein Roman über Frauenfreundschaft und das Leben in den 30ern als ein packender Thriller..
Schade! Hierfür gibts 2,5 ⭐️ und leider keine Lese-Empfehlung von mir 🙈

❗️D I S C L A I M E R
Meinungen sind unterschiedlich. Das ist wie immer nur meine Meinung zum Buch!

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Ich vermisse mich

Ich vermisse mich
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- B O O K R E V I E W -
💭 M E I N U N G
Der Schreibstil des Buchs ist total flüssig, auch Humor kommt nicht zu kurz. Die Idee an sich gefällt mir im Grunde auch sehr gut - ein Selbsthilferatgeber in ...

- B O O K R E V I E W -
💭 M E I N U N G
Der Schreibstil des Buchs ist total flüssig, auch Humor kommt nicht zu kurz. Die Idee an sich gefällt mir im Grunde auch sehr gut - ein Selbsthilferatgeber in Form eines Romans. Allerdings konnte ich mich, wie oben schon erwähnt, so gar nicht mit der Protagonistin Petra identifizieren. Petra ist Anfang 40, total unglücklich auf ihrer Arbeit und lässt sich total hängen. Sie lebt von Fastfood, geht kaum aus und schmollt für sich hin. Für mich war das zu viel Gejammer. Auch wenn die Zufallsbegegnungen mit Gundula, Katharina und Tom toll in die Geschichte eingebaut waren, kam für mich der „Persönlichkeitsentwicklungs-Aspekt“ zu kurz und auch das Ende war meiner Meinung nach zu knapp.

⭐️ F A Z I T
An sich eine tolle Idee und schön ausformulierte Geschichte, nur war ich für die Thematiken, die Petra beschäftigen, nicht empfänglich. Daher gibts von mir 2,5 ⭐️

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