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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2026

Spannung mit viel Emotion

Fool Me Once
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Meine Meinung

"Fool Me Once" mochte ich von Beginn an.Die Mischung aus Spannung und Emotion funktioniert für mich richtig gut. Ich mochte besonders, wie intensiv die Atmosphäre wirkt. Alles fühlt sich ...

Meine Meinung

"Fool Me Once" mochte ich von Beginn an.Die Mischung aus Spannung und Emotion funktioniert für mich richtig gut. Ich mochte besonders, wie intensiv die Atmosphäre wirkt. Alles fühlt sich gleichzeitig glamourös und bedrohlich an, was perfekt zu der Geschichte passt.

Malia als Hauptfigur hat mich schnell abgeholt. Ihre Neugier, ihre Unsicherheit und ihre Faszination für die Bailey Brüder wirken authentisch.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft. Die Spannung bleibt konstant hoch, und die Wendungen haben mich mehr als einmal überrascht. Das Ende hat ich wirklich überrascht!

Fazit-> "Fool Me Once" ist ein fesselnder Roman, der Emotionen und Nervenkitzel sehr gut verbindet.


Über die Autorin

Janina Pohl wurde in Augsburg geboren und liebt nichts mehr, als sich in fiktiven Welten herumzutreiben. Schon in der Schule ließ sie sich von ihren Freundinnen regelmäßig Stichworte zustecken, um daraus kreative Geschichten zu basteln. Ihre Romanideen arbeitet sie am liebsten bei ausgedehnten Spaziergängen oder mit einer Tasse Cappuccino in der Hand aus, während ihre Notizbuchsammlung ins Unermessliche wächst. Auch sonst spielt Kreativität in allen Formen eine große Rolle in ihrem Leben. Ihren Schreiballtag teilt sie unter @janina.pohl.autorin auf Instagram.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Der Sommer mit Jo

Little Hollywood
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Meine Meinung

"Don't you forget about me
Don't, don't, don't, don't
Don't you forget about me

Will you stand above me?
Look my way, never love me
Rain keeps falling, rain keeps falling
Down, down, down

Will ...

Meine Meinung

"Don't you forget about me
Don't, don't, don't, don't
Don't you forget about me

Will you stand above me?
Look my way, never love me
Rain keeps falling, rain keeps falling
Down, down, down

Will you recognize me?
Call my name or walk on by
Rain keeps falling, rain keeps falling
Down, down, down, down" (Songtext Zitat)

Als Kind der 90er hat mich dieses Buch nicht nur mit einem hartnäckigen Ohrwurm zurückgelassen, sondern auch eine ganze Welle an Erinnerungen in mir ausgelöst, die plötzlich wieder an die Oberfläche kamen.

Man hat in "Little Hollywood" bereits nach wenigen Seiten das Gefühl, in diesen Sommer der späten 90er einzutauchen.Die Videothek, die Telefonkarten, die langen Nachmittage ohne Smartphone‑Ablenkung (es stehen Leute vor der Tür und klingeln einfach, ohne vorher eine Whatsapp zu senden, ja, das gab es :D!).

Was mich besonders berührt hat, ist Leos innere Zerrissenheit. Sie steht zwischen Aufbruch und Stillstand, zwischen Mut und Angst – und genau dieses Gefühl, dass alles gleichzeitig möglich und unmöglich erscheint, trifft Hanka unglaublich präzise. Leo ist von Beginn an authentisch, nahbar und emotional greifbar. Sie ist eine tolle große Schwester und ist für den kleinen Bruder Ben ein starker Anker in diesem schwierigen Familienalltag.

"Dann ist er weg, und ich bin allein mit meiner Mutter, also bin ich genau genommen allein." (Buchzitat)

Auch Jo, der Videothek‑Mitarbeiter, mochte ich von Beginn an. Die Gespräche zwischen ihm und Leo, die kleinen Mutproben, das vorsichtige Annähern – all das wirkt unaufgeregt, aber echt, nicht übertrieben oder unrealitisch.

Hinter den warmen Sommertagen liegen Themen wie psychische Belastungen, familiäre Konflikte, toxische Beziehungen und die Angst vor dem eigenen Scheitern.

"Weißt du, ich will, dass alles anders wird, aber ich will auch, dass es bleibt, wie es ist, flüstere ich" (Buchzitat)

Am Ende bleibt für mich das Gefühl, einen Sommer miterlebt zu haben, der sich echt anfühlt, mit Höhen, Tiefen und diesem besonderen 90er‑Vibe.


Klappentext

Das echte Leben ist eine herbe Enttäuschung. Leonie, genannt Leo, will sich nach der Schule kopfüber in die Freiheit stürzen und landet stattdessen auf dem Boden der Realität. Streit mit der Mutter, Strafanzeige gegen den Vater und Ferientage mit dem kleinen Bruder, statt ein Sommer mit Olli, der sie erst geküsst und dann sitzengelassen hat. Zum Glück gibt es »Little Hollywood«, die Videothek an der Ecke, deren einziger Nachteil Jo heißt, »Schnaps und Unfug« auf den Arm tätowiert hat und Leo jedes Mal zwingt, »Wahrheit oder Pflicht« zu spielen, obwohl sie sich doch nur in einen Film flüchten will.


Über die Autorin

Inga Hanka (*1988) arbeitete als Texterin und Fotografin für Radio, Print- und verschiedene Onlinemedien, bevor sie unter dem Motto »Kreieren statt konsumieren« in Workshops kreative Schreibtechniken mit aktuellen Coachingmethoden kombinierte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Kempen am Niederrhein, wo sie eine Gärtnerei betreiben.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Ein Plädoyer für Menschlichkeit

How to know a person
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Meine Meinung

"How to Know a Person" hat mich überrascht, weil es kein typisches Ratgeberbuch ist. Ich finde beim Lesen habe ich mir oft selbst die Fragen gestellt -> Wie oft höre ich wirklich zu? Wie ...

Meine Meinung

"How to Know a Person" hat mich überrascht, weil es kein typisches Ratgeberbuch ist. Ich finde beim Lesen habe ich mir oft selbst die Fragen gestellt -> Wie oft höre ich wirklich zu? Wie oft sehe ich Menschen nur durch meine eigene Brille? Besonders seine Idee der „Illuminators“ – Menschen, die andere größer machen – hat mich berührt. Ich habe mich dabei ertappt, darüber nachzudenken, wie ich selbst in Gesprächen auftrete. Und ich glaube das macht doch ein gutes Buch / einen guten Ratgeber aus, nämlich wenn der eine Gedankenapparat anspringt.

Brooks schreibt offen über seine eigenen blinden Flecken, und genau das macht das Buch für mich glaubwürdig. Manche Beispiele wirken zwar etwas weit weg von meinem Alltag, aber die Grundbotschaft bleibt stark: Wir brauchen mehr echte Aufmerksamkeit füreinander.

Am Ende bleibt für mich ein warmes, leises Buch, das nicht belehrt, sondern begleitet und das mich dazu gebracht hat, im Alltag bewusster hinzuschauen.

Über den Autor

Der US-amerikanische Erfolgsautor David Brooks ist Kolumnist bei »The New York Times« sowie Kommentator bei »PBS Newshour«. Zu seinen beruflichen Stationen als Journalist zählen »Washington Times«, »Wall Street Journal« und »Weekly Standard«. Mit seinen Werken landet er regelmäßig auf den amerikanischen Bestsellerlisten und mit »Bobos In Paradise« (Deutsch: »Die Bobos«) eroberte er bereits den deutschen Markt.

Quelle: Verlag / vlb


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Veröffentlicht am 23.03.2026

Ein zuckersüßes Buch für Jung und Alt, voller Magie und Mut

Flora Brimble und der verlorene Frühling
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Meine Meinung

Ich konnte/kann während und nach dem Lesen des Buches nur sagen: Hachja, was für ein schönes Buch.


Beim Lesen von "Flora Brimble und der verlorene Frühling" hatte ich das zu Beginn Gefühl, ...

Meine Meinung

Ich konnte/kann während und nach dem Lesen des Buches nur sagen: Hachja, was für ein schönes Buch.


Beim Lesen von "Flora Brimble und der verlorene Frühling" hatte ich das zu Beginn Gefühl, in eine stille, graue Welt einzutauchen, die sich genauso schwer anfühlt wie Floras eigenes Leben. Genau das hat mich sofort berührt: Dieses Buch erzählt nicht nur ein Abenteuer, sondern auch etwas über das innere Wetter eines Menschen.

"Flora Brimble ein gut gelauntes Mädchen zu nenne, wäre eine glatte Überteibung....Also halten wir fest, unsere Flora war kein fröhlicher Sonnenschein. Sie war eher ein Regentag. Kein schlimmer, an dem es wie aus Kübeln schüttete. Nein, sie war eher wie ein feines Nieseln, das einen frecht an der Nase kitzelte." (ZITAT)

Besonders mochte ich, wie die Geschichte ständig zwischen "Realität" und Fantasie wechselt. Die Begegnungen mit dem Kobold, dem sprechenden Eichhörnchen und vor allem mit Harriet – Floras eigener Romanfigur – fand ich originell und emotional überraschend.

Auch die anderen Gestalten wie der bösen Hexe Ych und Rigor und die vielen kleinen fantastischen Helfer passen ganz hervorragend in dieses Werk.

Die Gestaltung des Buches (Cover und der wunderschöne Farbschnitt) sowie die Sprache fand ich ganz zauberhaft. Es ist definitiv nicht nur ein typisches Kinderfantasybuch. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Geschichte auch mich als Erwachsene anspricht, weil sie so viel zwischen den Zeilen erzählt.

Am Ende bleibt für mich vor allem eines: das Gefühl, dass Hoffnung manchmal dort entsteht, wo Fantasie und Mut sich berühren.

Ich finde das Buch eignet sich auch ganz toll zum Verschenken!


Klappentext

In Rye, einem kleinen englischen Dorf, will der Winter einfach nicht weichen – und Flora Brimble fühlt sich genauso grau wie die Welt um sie herum. Doch als sie an ihrem Geburtstag eine besondere Tinte kauft, beginnt für sie das größte Abenteuer ihres Lebens. Flora will den Frühling zurückholen und macht sich auf die Suche nach der Maikönigin, die mit ihren Zauberkräften Sonne und Blumen zurückbringen kann. Auf ihrem Weg begegnet sie einem klugen Kobold, einem sprechenden Eichhörnchen und einer bösen Hexe, die alles daran setzt, Floras Mut zu brechen. Doch mit Fantasie, Freundschaft und einer Prise Magie wächst Flora über sich hinaus – und entdeckt, wie viel Hoffnung in einer Geschichte stecken kann.


Über den Autor und Grafiker

Marcus Raffel wurde 1971 in Bochum geboren. Nachdem er sein Studium der Theater- Film- und Fernsehwissenschaften erfolgreich abgebrochen hatte, begann seine Laufbahn als Drehbuchautor und Headwriter für Serien wie "Nikola", "Ritas Welt" und "Der Lehrer". Eine lange Laufbahn, die jetzt mit seinem ersten Kinderbuch den vorläufigen Höhepunkt erreicht hat.

Quelle: Verlag / vlb

Max Meinzold, geboren 1987, ist freischaffender Grafikdesigner und Illustrator. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Science-Fiction, Fantasy und der Kinder- und Jugendliteratur. Für seine moderne, innovative Buchgestaltung wurde er bereits für zahlreiche Preise nominiert. Er lebt und arbeitet in München.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Familienepos voller Gefühle

Villa Rivolta
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Meine Meinung

Das strahlende und farbenprächtige Cover und der Klappentext konnte mich zuerst auf das Buch aufmerksam machen.

Ich habe die Protagonisten Valeria und Piero gern begleitet, weil ihre Freundschaft ...

Meine Meinung

Das strahlende und farbenprächtige Cover und der Klappentext konnte mich zuerst auf das Buch aufmerksam machen.

Ich habe die Protagonisten Valeria und Piero gern begleitet, weil ihre Freundschaft von Anfang an ehrlich und verletzlich wirkt. Die Geschichte beginnt mit einer Flucht im Jahr 1979 und entfaltet dann langsam die gemeinsame Kindheit.

Valeria ist die Tochter des Hauspersonals Piero der Sohn eines Automobilunternehmers. Diese Gegenüberstellung macht die Konflikte glaubwürdig und gibt jeder Entscheidung Gewicht.

Was mir besonders gefallen hat ist die Art wie Speck Zeitgeschichte und persönliche Schicksale verbindet. Valeria trifft Entscheidungen die weh tun und Piero trägt die Last eines Erbes.

Die Sprache ist bildhaft und zugänglich. Speck beschreibt Gärten, Autos, Familienfeste und die Stimmung in Italien so, dass man die Szenen vor Augen hat und gerne ein Teil der Szenerie wäre. Man spürt das Dolce Vita und zugleich die Unruhe jener Jahre. Das erzeugt ein starkes Zeitgefühl das den Roman über eine private Geschichte hinaushebt

Gleichzeitig ist das Buch sehr umfangreich. Auf rund sechshundert Seiten entfaltet sich ein großes Panorama mit vielen Nebensträngen. Das kann bereichern weil es Tiefe schafft;es kann aber auch ermüden wenn man ein straffes Erzähltempo bevorzugt. Ich persönlich fand das Ende etwas ruckartig und hätte mir ein anderes gewünscht, jedoch fand ich den Roman ganz toll umgesetzt und möchte hier keinen Punktabzug geben.

Ich habe jetzt auf jeden Fall Lust auf ein Eis in Italien!

Ich kann das Buch allen Leserinnen und Leser empfehlen, welche Familienepen und historische Stoffe mögen.

Klappentext

Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn des großbürgerlichen Automobilunternehmers Renzo Rivolta. Und Valeria, die eigensinnige Tochter des Dienstmädchens. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden.Verbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens: Mailands mondäne Eleganz zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero die Nachfolge seines Vaters antreten muss, verliebt sich Valeria in den Arbeitersohn Flavio, der Pieros Welt den Kampf ansagt.

Über den Autor

Daniel Speck, 1969 in München geboren, baut mit seinen Geschichten Brücken zwischen den Kulturen. Durch seine Reisen und Recherchen trifft er Menschen, deren Schicksale ihn zu seinen Romanen inspirieren. Der Autor studierte Filmgeschichte in München und in Rom, wo er mehrere Jahre lebte. Er verfasste Drehbücher, für die er mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Sein Roman ›Bella Germania‹ wurde als Dreiteiler prominent verfilmt. Mit dem Bestseller ›Piccola Sicilia‹ führt Daniel Speck uns auf eine Reise ins Herz des Mittelmeers. Dieses vielstimmige Panorama der Kulturen erweitert er in seinem neuen Familienroman ›Jaffa Road‹. (Quelle Thalia)

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