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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Der Funke sprang leider nicht über

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1
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Nach der Leseprobe und dem Klappentext war ich davon überzeugt, dass das Buch perfekt für mich ist. Fae, eine starke Protagonisten, ein geheimnissvoller König und eine arrangierte Ehe. Das klang ganz nach ...

Nach der Leseprobe und dem Klappentext war ich davon überzeugt, dass das Buch perfekt für mich ist. Fae, eine starke Protagonisten, ein geheimnissvoller König und eine arrangierte Ehe. Das klang ganz nach meinem Geschmack, doch leider hat es mir an Tiefe gefehlt. Sowohl das Worldbuilding war nicht ganz ausgereift als auch die Charaktere waren nicht sehr überzeugend.

Gerade Evie fand ich unfassbar anstrengend und sehr naiv. Ich konnte ihr Verhalten und ihre Gefühle zum Großteil nicht nachvollziehen und auch was die Charakterentwicklung angeht, war sie sehr blass.

Aspen hat mir zunächst super gefallen, aber auch bei ihm gab es keine Tiefe bzw. die Emotionen sprangen nicht über.

Am besten gefallen hat mir tatsächlich Foxglove. Seine Art war einfach so erfrischend und lustig. Er ist definitiv mein Lieblingscharakter.

Auch wenn mir die Idee der Geschichte super gefallen hat, konnte der Funke nicht überspringen. Wie gesagt war mir das Buch zu blass und unausgereift. Die Plottwists haben mich nicht wirklich überrascht und auch der Romance Plot war mir zu flach. Ich meine, wann genau sind die Gefühle entstanden und warum?

Fazit:
Ich glaube, dass das Buch eher für Fantasy/Romantasy Einsteiger gedacht ist. Mir persönlich war es zu flach und es kam kaum Spannung auf. Leider hat es mich somit nicht überzeugt, aber bildet euch gerne selbst ein Bild. Vielleicht entspricht das Buch eurem Geschmack.

2,5 / 5 Sterne

Vielen Dank an den One Verlag und die Lesejury für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

Degrees of Engagement
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Ich wollte dieses Buch mögen. Wirklich. Ich meine:
- Fake Dating,
- One Bed und
- Friends to Lovers.
Die Tropes klangen mega gut. Doch leider konnte mich das Buch nicht abholen.

Ich möchte an dieser Stelle ...

Ich wollte dieses Buch mögen. Wirklich. Ich meine:
- Fake Dating,
- One Bed und
- Friends to Lovers.
Die Tropes klangen mega gut. Doch leider konnte mich das Buch nicht abholen.

Ich möchte an dieser Stelle ganz klar sagen, dass es meine persönliche Meinung ist und andere das Buch genau deshalb gut oder trotzdem gut finden können 😊

Nun zu meiner Kritik:
Der Spitzname "Chefin" gefällt mir persönlich gar nicht und hat mir so manche Szenen zerstört. Ich weiß nicht, ob der Spitzname auch im Original der gleiche ist und nur ich das Wort komisch finde.
Warum nicht "B" wie er sie auch manchmal nennt?
Außerdem fand ich die spicy Szenen teilweise sehr komisch geschrieben, sodass man manche Textpassagen doppelt lesen musste, damit man es versteht. Gegen Ende habe ich diese tatsächlich einfach übersprungen.
Außerdem fehlte mir der Spannungsbogen. Es gibt keinen wirklichen Auslöser für eine unlösbare Situation und dadurch ging bei mir die Spannung verloren.
Viele ihrer Probleme hätten einfach dadurch gelöst werden können, wenn sie sich wie erwachsene Menschen verhalten und Dinge offen ansprechen. Aber gut eigentlich lebt so eine Story genau davon, doch hier hat es Ausmaße angenommen, die ich nicht mehr nachvollziehen konnte.

Doch nun zum Positiven:
Ich fand die Charakterentwicklung der Beiden und das Ende des Buches sehr schön. Es zeigt, dass jede Liebe anders ist und jede Beziehung anders funktioniert.
Leider konnte dieser Fakt das Buch für mich auch nicht mehr retten.

Fazit:
Bitte lest euch vorher die Leseprobe durch und bildet euch eine eigene Meinung.
Und auch wenn meine Rezension nicht sehr positiv ausfällt, darf man nicht vergessen, dass hinter diesem Buch eine Person steht, die ganz viel Liebe in dieses Buch hat fließen lassen und nur weil es mir nicht gefallen hat, muss dies nicht auf alle zutreffen ☺️

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Veröffentlicht am 21.06.2024

Ein Abend kann dein ganzes Leben verändern

Bloodsong 1. Odines Prophezeiung
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Das wunderschöne und hauptsächlich in Rot gehaltene Cover hat mich sofort angesprochen und nach dem Lesen des Klappentextes, war sofort klar, dass ich dieses Buch lesen möchte.

Das Buch wird abwechselnd ...

Das wunderschöne und hauptsächlich in Rot gehaltene Cover hat mich sofort angesprochen und nach dem Lesen des Klappentextes, war sofort klar, dass ich dieses Buch lesen möchte.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Oona (einer Blutjägerin) und Odine (einer in Ungnade gefallenen Prinzessin) erzählt. Durch diesen Wechsel der Sichtweisen finde ich persönlich es schwer, eine Verbindung zu einer bzw. zu beiden aufzubauen. Der ständige Wechsel erklärt zwar die einzelnen Beweggründe und gibt mehr Einblicke in das Leben der jeweiligen Person, doch man hat nicht genug "Zeit" mit der Person verbracht, um etwas für sie zu empfinden bzw. mit ihr mit zu fiebern. Dabei ist der Schreibstil der Autorin sehr gut, doch vielleicht etwas zu statisch/perfektionistisch. Ein weiterer Punkt, der nicht gerade dafür sorgt, dass man gut in das Buch hineinfindet ist, dass es (meiner Meinung nach) aus zu vielen (inneren) Monologen besteht. Hier fehlt mir einfach die Spannung und Interaktion mit anderen Menschen. Gefühlt tauchen auch nicht mehr als fünf Personen im Buch auf.
Zum anderen sind manche Handlungsstränge sehr unglaubwürdig. Ich mag hier keine Beispiele nennen, um nicht den Inhalt zu spoilern.
Odine verhält sich sehr oft wie ein kleines Kind und ist sehr naiv. Da kann man teilweise echt nur den Kopf schütteln. Und klar, sie wurde mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und kennt das "echte" Leben nicht, aber so blauäugig kann man wirklich kaum sein.
Auch das Ende hat mich gar nicht berührt und nicht den von der Autorin gewünschten Effekt erzielt. Ich habe mich viel mehr über Odines Naivität geärgert, als über die plötzliche Wendung.
Ein Pluspunkt sind definitiv die kurzen Kapitel und auch die Rückblenden. Die Autorin schafft damit etwas Abwechslung und offenbart nähere Details zu einzelnen Punkten in der Vergangenheit.

Ich weis noch nicht, ob ich die Reihe fortsetzen möchte. Leider konnte mich das Buch nicht wie erhofft überzeugen.
2,5 - 3 / 5 Sternen

Danke an den Oetinger Verlag und NetGalleyDE für die Breitstellung des Rezensionsexemplars.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Leider so gar nicht meins

The Dirty Version
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Leider viel mir der Einstieg in das Buch mit den vielen Namen und undurchsichtigen Unterhaltungen nicht so leicht. Es hat etwas gedauert, bis ich mich in der Story zurecht gefunden habe.
Doch leider hat ...

Leider viel mir der Einstieg in das Buch mit den vielen Namen und undurchsichtigen Unterhaltungen nicht so leicht. Es hat etwas gedauert, bis ich mich in der Story zurecht gefunden habe.
Doch leider hat das Buch auch im weiteren Verlauf nicht wirklich meinem Geschmack entsprochen.

Einige Dialoge waren verwirrend geschrieben (ich weiß nicht ob es an der Übersetzung lag), sodass ich sie mehrmals lesen musste, um das Gesagte zu verstehen. Die Sprünge in den Unterhaltungen waren auch etwas wirr und leider hat das meinen Lesefluss extrem gestört.
Aber auch die weibliche Protagonistin sorgt für einen großen negativ Punkt.
Das Buch will feministisch sein und die Idee war auch unglaublich gut, doch leider war die Umsetzung eher mäßig und nicht nachvollziehbar. Tash hat einen allgemeinen Männerhass und immer Recht. Sie weicht nie von ihren Überzeugenen ab und lässt sich kaum auf Kompromisse ein. Das ist kein Feminismus, sondern Hass. Wenn ihr etwas nicht passt, läuft sie weg, anstatt sich damit auseinander zu setzen...

Ich fand es außerdem schade, dass es in dem Buch um die explizite Ausarbeitung von intimen Szenen geht, aber dann der erste Kuss, so gar nicht beschrieben wird. Ich weiß immer noch nicht genau wo dieser stattgefunden hat und auch die Leidenschaft und Energie hat mir persönlich gefehlt. Gerade in diesem Buch, wäre das ein wichtiger Punkt gewesen (zumindest meiner Meinung nach).

Die Erzählweise ist in der Er/Sie-Perspektive geschrieben und dadurch noch undurchsichtiger, als eh schon.
Das Buch hat außerdem sehr lange Kapitel, die einem das Gefühl geben die Geschichte sei endlos.


Fazit:
Leider nicht mein Buch. Es ist nicht wirklich feministisch und der Männerhass hat mich irgendwann einfach genervt.
Der Schreibstil und die langen Kapitel haben, dann ihr übriges getan.
Bitte macht euch aber ein eigenes Bild. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden 😊

1,5-2/5 ⭐

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Buch bei der Hälfte abgebrochen

Nightweaver
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Bei Seite 272 (ca. 55 %) des Buches habe ich beschlossen es abzubrechen, da es mich einfach nicht überzeugt und ich mich nur noch durchquäle.

Der Einstieg in das Buch war grandios. Spannend, energiegeladen ...

Bei Seite 272 (ca. 55 %) des Buches habe ich beschlossen es abzubrechen, da es mich einfach nicht überzeugt und ich mich nur noch durchquäle.

Der Einstieg in das Buch war grandios. Spannend, energiegeladen und definitiv einmal etwas anders. Ich mochte den Gotik-Piraten Vibe total gerne und hatte die Hoffnung, dass sich diese Stimmung durch das ganze Buch zieht. Leider war das nicht der Fall.
Sobald die Charaktere nicht mehr auf dem Schiff waren, sind sie einfach "verblasst". Nichts was sie vorher ausgemacht hat war noch vorhanden und auch die vorherigen Beschreibungen haben nicht mehr gepasst. Aus der harten, aber fairen, Kaptain ist plötzlich eine zurückhaltende Frau geworden, die sich vor ihren Herren verneigt. Für mich war das nicht ganz nachvollziehbar.
Leider haben sich die Nebencharaktere allgemein eher wie Statisten oder sogar Marionetten ohne eigene Persönlichkeit verhalten. Ich fand das einfach unfassbar schade...
Dazu kamen dann noch die vielen Namen, die ich mir einfach nicht merken konnte, da sie eben keine bestimmten Eigenschaften hatten, mit denen man die Personen verbinden konnte.

Auch die sich anbahnende Lovestory zwischen Will und Aster habe ich nicht gespürt und war nicht authentisch. Ich hatte am Anfang immer noch die Hoffnung, dass Captain Shade noch auftaucht und so etwas Spannung in die Geschichte bringt, aber leider war das bis zur Hälfte nicht der Fall.

Das Aster sich manchmal sehr naiv und widersprüchlich verhält, lässt sich ja noch mit ihrem Alter verbinden, aber diese ständigen Wiederholungen waren auf lange sich, doch eher ermüdend und haben nicht wirklich einen inneren Konflikt gezeigt.

Ich wollte dieses Buch so gerne mögen, aber leider hat es mich nicht überzeugt und sich irgendwann einfach nur noch gezogen.
Vielleicht bin ich nicht mehr die Zielgruppe und das Buch ist eher für jüngere LeserInnen geschrieben. Mir persönlich war es zu flach.

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