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Veröffentlicht am 17.03.2023

Schöne Ergänzung des Universums

Warrior Cats - Short Adventure - Tüpfelblatts Herz
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Tüpfelblatt war eine meine liebsten Katzen aus dem Donnerclan. Daher hat mir der kleine Ausflug in ihre Vergangenheit wirklich Spaß gemacht. Wie naiv und dickköpfig sie war und doch schon ganz früh den ...

Tüpfelblatt war eine meine liebsten Katzen aus dem Donnerclan. Daher hat mir der kleine Ausflug in ihre Vergangenheit wirklich Spaß gemacht. Wie naiv und dickköpfig sie war und doch schon ganz früh den Clan über alles stellt und ihrer Bestimmung nachgeht. Auch der kurze Auftritt von Blaustern war schön und spannend, dass es bereits so früh Katzen in den Wald der Finsternis verschlagen hat.
Liest sich ruckzuck, gut für Zwischendurch. Manchmal wurden Namen von den Katzen verwechselt, dass ist immer kurz verwirrend und irgendwie schade. Aber für alle Fans eine schöne Ergänzung des Universums.

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Veröffentlicht am 10.03.2023

Gelungener Mix aus Wertevermittlung und Fantasy

Synthia: Band 1
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Der erste Band der geplanten sieben Bände. Jeder Band stellt einen besonderen Wert in den Vordergrund. So ist es in Band eins die Verlässlichkeit. Besonders der Aspekt der Freundschaft wird in der Geschichte ...

Der erste Band der geplanten sieben Bände. Jeder Band stellt einen besonderen Wert in den Vordergrund. So ist es in Band eins die Verlässlichkeit. Besonders der Aspekt der Freundschaft wird in der Geschichte in den Vordergrund gestellt und vermittelt dabei auch ein paar Lehre. Nicht mit erhobenen Zeigefinger, sondern schön passend in die Geschichte eingewebt.
Der Stil schwankt ein wenig. Die Schilderungen der Umgebung und Landschaft, sowie der Ablauf der Geschichte sind wirklich gut. Die Dialoge dagegen teilweise etwas gestelzt. Nach ein paar Seiten konnte ich "Mpf" nicht mehr lesen, aber es ist ein Stilmittel für einen Charakter, das konsequent durchgezogen wird.
Die Charaktere sind alle sehr jung und somit sehr naiv. Die kindliche Naivität wird gut dargestellt, auch wenn es mich als Leser manchmal etwas verwundert die Augenbraue hat heben lassen.
Besonders sind die Illustrationen der Charaktere, die im Buch enthalten sind. Ich bin ja kein so Fan von Charakterkarten, die fliegen immer nur rum, so fest eingebunden im Buch sind sie mir schon lieber.
Ich mag den Mix aus Wertevermittlung und Fantasy ganz gern und glaube für Jugendliche ist es ein guter Einstieg ins Fantasygenre.
Auf jeden Fall bin ich gespannt wie es mit Synthia und ihren Freunden weitergeht.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Zwischen Stall und Realität

Erstmal für immer
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Vom Hörsaal in den Kuhstall ist der Untertitel des Buchs – und das trifft es genau auf den Punkt. Madeleine schließt ihr Studium ab und geht nahtlos in das Leben auf einem Bauernhof über. Ich glaube, so ...

Vom Hörsaal in den Kuhstall ist der Untertitel des Buchs – und das trifft es genau auf den Punkt. Madeleine schließt ihr Studium ab und geht nahtlos in das Leben auf einem Bauernhof über. Ich glaube, so manch einer hegt diesen Traum – ich beispielsweise auch. Daher hat mich das Buch direkt angesprochen.

Madeleine nimmt einen mit auf ihre Geschichte: wie sie zu dem Stall kam und sich dort in die Kühe und später in Lukas verliebt. Nach und nach erzählt sie Geschichten aus dem Alltag – manche lustig, andere eher hart. Es sind genau die Geschichten, bei denen man denkt: Darüber könnte man doch ein Buch schreiben.

Man erhält einen Einblick in den harten Alltag, der noch immer gerne romantisiert wird. Dabei spürt man, wie sehr Madeleine es liebt, aber auch, wie tief die unschönen Seiten gehen. Zum Beispiel, wenn Milchkühe alt werden oder Stiere geboren werden und abgeholt werden. Sie vermittelt den „Kreislauf“ anschaulich – und zeigt zugleich, wie stark die Gefühle für die Tiere sind und was das mit einem macht.

Auch der Campingplatz bringt eigene Herausforderungen mit sich: von ungestümen Kindern bis hin zu Followern, die sich als Freunde ausgeben und dabei Grenzen überschreiten.

Trotz allem steht die Liebe zu dem Job und den Tieren immer im Vordergrund – was ich wirklich beeindruckend fand.

Nicht jede Geschichte hat mich gepackt, aber insgesamt ist das Buch stimmig, lässt sich flüssig lesen und hat mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Kurzweilige Unterhaltung

Die Weihnachtskatze
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Das Cover hat mich sofort angesprochen – da konnte ich am Buch einfach nicht vorbeigehen. Auch der Klappentext klang vielversprechend und amüsant.

Und genau das war es auch: ein schöner, kurzweiliger ...

Das Cover hat mich sofort angesprochen – da konnte ich am Buch einfach nicht vorbeigehen. Auch der Klappentext klang vielversprechend und amüsant.

Und genau das war es auch: ein schöner, kurzweiliger Krimi zur Weihnachtszeit. Ich habe mich direkt ins Setting eingefunden und fand es sehr erfrischend, dass die Gedanken der Tiere ganz unkompliziert durch Kursivschrift integriert wurden.

Die Geschichte versprüht jede Menge weihnachtliche Stimmung, kombiniert mit einem Mordfall, der gar nicht so einfach zu lösen ist. Vielleicht wäre es leichter, auf den Täter zu kommen, wenn man bereits andere Bücher aus der Reihe gelesen hat.

Die Handlung bleibt durchgehend stabil – große Spannung kam für mich zwar nicht auf, aber das Buch war dennoch sehr kurzweilig.

Mit den Charakteren hatte ich stellenweise leichte Schwierigkeiten. Die große Anzahl an Figuren und deren Namen hat mich manchmal verwirrt und ordentlich aufs Glatteis geführt. Die Hauptprotagonisten hingegen lernt man gut kennen und schließt sie schnell ins Herz. Besonders die Frotzeleien zwischen Hund und Katzen haben mir sehr gefallen.

Die Auflösung hat mich komplett überrascht – damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Sie war stimmig und überzeugend. Vielleicht greife ich auch noch zu den anderen Büchern aus der Reihe.

Ein wunderbares Buch für Zwischendurch!

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Kurzweilige und spannende Unterhaltung

Das Kalendermädchen
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Mein zweiter Fitzek und ich war schon sehr gespannt ob er wieder so gruselig werden würde wie der im letzten Jahr. Der Klappentext versprach zumindest ähnliches. Tatsächlich war er aber moderat, das große ...

Mein zweiter Fitzek und ich war schon sehr gespannt ob er wieder so gruselig werden würde wie der im letzten Jahr. Der Klappentext versprach zumindest ähnliches. Tatsächlich war er aber moderat, das große Gruseln fiel damit aus und ich konnte daher sogar im Dunkeln lesen. War ich nicht böse drum.

Die Geschichte ist von Anfang an spannend und gut aufgeteilt zwischen zwei Erzählsträngen, bei denen man sich eine Weile den Kopf zerbricht, wie diese wohl zusammenhängen. Ich hatte wilde Spekulationen im Kopf, die letztlich alle nicht passend waren und wurde somit mehr als einmal erfolgreich auf's Glatteis geführt.
Die Idee des Kalendermädchens fand ich spannend und die zugehörigen Grausamkeiten sind nicht ohne. Manches, vor allem im letzten Drittel, ist zwar einen Tacken zu konstruiert, aber da konnte ich gut drüber wegsehen.

Die Charaktere fand ich gut dargestellt, genau richtig dosiert um Handlung und Charakter nachvollziehen zu können. Etwas mehr Tiefe hätte schon sein können, aber war auch so unterhaltsam.

Den Plottwist hab ich nicht erwartet und war tatsächlich baff, simpel aber wirklich gut. Auf den Gedanken bin ich gar nicht erst gekommen. Das Ende an sich ist ebenfalls gelungen, alles wird gut aufgedröselt, sodass keine Fragen offen bleiben.

Mir hat es Spaß gemacht und hab mich gut unterhalten gefühlt, das wird nun eine neue Tradition, Ende des Jahres Fitzek lesen 😁

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