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Veröffentlicht am 03.04.2026

Netter Sommerroman für Zwischendurch

Summer Tides
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💕 Ein Jahr in St Ives, ein Jahr in Love 💕

"Summer Tides" ist der Auftakt einer vierteiligen Reihe, die im englischen St Ives spielt. Das kleine Küstenstädtchen liefert eine bezaubernde und sommerliche ...

💕 Ein Jahr in St Ives, ein Jahr in Love 💕

"Summer Tides" ist der Auftakt einer vierteiligen Reihe, die im englischen St Ives spielt. Das kleine Küstenstädtchen liefert eine bezaubernde und sommerliche Kulisse für eine süße Liebesgeschichte.

Darum geht's: Nach zahlreichen Aushilfsjobs will Scarlett nun als Betreiberin eines Strandkiosks endlich in ihre Selbstständigkeit starten und sesshaft werden. Doch bis dahin liegen noch einige Steine im Weg. Zum Glück gibt es die hilfsbereiten Einwohner von St Ives, die sie dabei unterstützen. Allen voran der gutaussehende Rettungsschwimmer Jonah, zu dem sie gleich eine besondere Anziehung spürt. Einziges Problem: Scarlett hat eigentlich einen Freund in London...

Meinung: Trotz einem kleinen Auf und Ab zwischen Scarlett und Jonah handelt es sich überwiegend um eine Wohlfühlgeschichte in einer wunderbar sommerlichen Kulisse. Eine bezaubernde Kleinstadt, Sonne und Meer, dazu ein paar liebenswerte (und teilweise kauzige) Einwohner.

Scarlett und Jonah mochte ich als Charaktere sehr. Sie brauchen beide einen Neuanfang - für Scarlett liegt er eher in St Ives, für Jonah eher fort davon. Das liefert natürlich ein paar Reibungspunkte.

Was mich allerdings ein wenig irritiert hat: einige Schauplätze und Figuren werden so eingeführt, als müsste man sie schon kennen. Dadurch hatte ich vor allem zu Anfang das Gefühl, mitten in einer Reihe einzusteigen (was nicht der Fall ist). Aber dieses Gefühl hat sich schnell gelegt.

Fazit: eine nette Slow-Burn-Romance für Zwischendurch!

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Innovativer Fantasy-Mix

We Who Will Die
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Du magst tödliche Prüfungen, mörderische Intrigen und eine Welt voller Magie? Dann ist dieses Buch vielleicht genau das Richtige für dich!

"We who will die" ist der Auftakt einer Romantasy-Trilogie, die ...

Du magst tödliche Prüfungen, mörderische Intrigen und eine Welt voller Magie? Dann ist dieses Buch vielleicht genau das Richtige für dich!

"We who will die" ist der Auftakt einer Romantasy-Trilogie, die vom antiken Rom inspiriert ist. Das Buch besticht durch seine außergewöhnliche und neuartige Kombination von historischen und Fantasy Elementen. Gladiatoren-Wettkämpfe, Götter, Vampire, Menschen mit unterschiedlichen magischen Fähigkeiten - das alles verknüpft Autorin Stacia Stark in ihrer komplexen Welt.

Im Zentrum der Geschichte steht Arvelle, die einen gefährlichen Deal eingehen muss, um ihre Brüder zu retten. So landet sie mit dem Auftrag, den Imperator zu töten, in dessen Ausbildungslager. Dort verstrickt sich Arvelle nicht nur in politische Machtspiele, sonder gerät auch noch zwischen die Fronten zweier mächtiger Vampir-Brüder.

Arvelle ist ein Charakter mit Ecken und Kanten, der Schwäche zeigt oder auch mal Fehler macht und dadurch Sympathien bei mir gewonnen hat. Das angedeutete Love Triangel mit Rorrick und Tiernon sorgt für ein leises Knistern. Besonders gut gefallen haben mir die actionreichen Szenen in der Kampfarena, die sehr bildlich und detailliert beschrieben waren.

Ich muss aber sagen, dass der wilde Fantasy-Mix nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat. Aber vielleicht trifft es ja deinen?

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Ein sehr spezieller Kriminalroman

Die Rätsel meines Großvaters
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"Die Rätsel meines Großvaters" ist der zweite Band einer Trilogie und knüpft fast nahtlos an den Vorgänger an. Man sollte diesen also schon gelesen haben, um der Geschichte vollständig folgen zu können, ...

"Die Rätsel meines Großvaters" ist der zweite Band einer Trilogie und knüpft fast nahtlos an den Vorgänger an. Man sollte diesen also schon gelesen haben, um der Geschichte vollständig folgen zu können, denn man wird ohne große Einführung direkt ins Geschehen geworfen.

Bei dem Buch handelt es sich um eine Mischung aus Kriminalroman und Familiengeschichte. Zusammen mit ihrem an Demenz erkrankten Großvater ermittelt Lehrerin Kaede in vier neuen und mysteriösen Fällen.

Bei dem Großvater wechseln sich immer mehr lichte Momente und Halluzinationen ab. Diese helfen dem Großvater aber bei der Lösung verschiedener Kriminalfälle, die ihm zugetragen werden. Oft findet er Parallelen zu berühmten Büchern und Filmen, die ihm den entscheidenden Hinweis zur Lösung der Rätsel liefern.

Allerdings sind manche Gedankengänge einfach nicht wirklich nachvollziehbar. Es war für mich dadurch kein Buch, bei dem man selbst miträtseln konnte.

Dazu kommt, dass der Plot oft zwischen den Kriminalfällen springt und die Geschichte durch sehr fragmentiert und episodenhaft wirkt. Das ist nicht für jeden etwas!

Fazit: Meiner Meinung nach nur etwas für große Fans von klassischer Kriminalliteratur und japanischer Kultur.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Düstere Gothic-Fantasy

House of Blight
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In “House of Blight” erwartet euch eine Welt, in der nichts ist, wie es scheint.

Darum geht’s:

Edira Brillwyn ist eine der letzten Threadmender, sie kann Lebensfäden reparieren und somit alle Krankheiten ...

In “House of Blight” erwartet euch eine Welt, in der nichts ist, wie es scheint.

Darum geht’s:

Edira Brillwyn ist eine der letzten Threadmender, sie kann Lebensfäden reparieren und somit alle Krankheiten heilen - doch dafür zahlt sie stets einen hohen Preis. Als Ediras Brüder an einer neuartigen Seuche erkranken, an der selbst ihre Kräfte scheitern, bleibt ihr nichts anderes übrig als mit den mächtigen Evers ein fatales Bündnis einzugehen. Hinter der glänzenden Fassade ihres Herrenhauses gerät sie in einen Strudel aus Intrigen und Täuschungen.

Meinung:

Mir hat die Idee hinter der Story, das außergewöhnliche Magiesystem und die düsteren Gothic-Vibes extrem gut gefallen! Auch der bildhafte Schreibstil und vor allem die Beschreibung der ansteckenden Seuche und des damit einhergehenden Zerfalls fand ich sehr gelungen.

Allerdings gab es ein paar Dinge, die mich nicht so abgeholt haben. Der Spannungsbogen im Mittelteil war mir etwas zu flach und auch die Liebesgeschichte habe ich nicht wirklich gefühlt. Aber ich denke, hier steckt noch viel Potenzial für den zweiten Band.

Fazit: ein vielversprechender Auftakt, der Lust auf mehr macht!

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Solide, aber ohne großen Wow-Effekt

Sophie L.
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Nach dem großen Erfolg von Anna O. war ich sehr gespannt auf den Nachfolger Sophie L. Für mich kommt das Buch nicht ganz an Anna O. heran, dennoch wurde ich recht gut unterhalten.

Sophie L. ist kein klassischer ...

Nach dem großen Erfolg von Anna O. war ich sehr gespannt auf den Nachfolger Sophie L. Für mich kommt das Buch nicht ganz an Anna O. heran, dennoch wurde ich recht gut unterhalten.

Sophie L. ist kein klassischer Thriller, sondern eher ein historischer Krimi der leisen Spannung. Der Autor spielt geschickt mit Wahrheit, Lüge und der Glaubhaftigkeit von Erinnerungen.

Im Zentrum der Geschichte steht Olivia, deren demente Großmutter auf ihre alten Tage ein vermeintliches Familiengeheimnis offenbart. Doch kann man ihrem Gedächtnis trauen?

Bei der Suche nach der Wahrheit hätte ich gerne mehr Einblick in Olivias Arbeit als Gedächtnisexpertin bekommen. Ich hatte erwartet, dass ihr Wissen eine zentralere Rolle spielt.

Die Story spielt hauptsächlich in Paris und springt zwischen 2025 und 1945, wobei das Paris der Nachkriegszeit besonders gut getroffen ist.

Durch die verschiedenen Erzählperspektiven und Zeitsprünge ergeben sich kurze Kapitel, die sich schnell weglesen. Der Plottwist am Ende kommt allerdings etwas überhastet und ist für geübte Krimi-Leser wahrscheinlich wenig überraschend.

Fazit: gute Grundidee, aber der Wow-Effekt bleibt aus.

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