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Veröffentlicht am 06.04.2026

Monsternachwuchs

Shadowbound – Academy of Death
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„Shadowbound – Academy of Death“ von Freya Dawn ist der erste Band ihrer spicy Dark Romantasy über Werwölfe, Vampire und noch viel Schlimmeres.
Erneut ist Liora von einem Internat geflogen und ihre Außenseiterrolle ...

„Shadowbound – Academy of Death“ von Freya Dawn ist der erste Band ihrer spicy Dark Romantasy über Werwölfe, Vampire und noch viel Schlimmeres.
Erneut ist Liora von einem Internat geflogen und ihre Außenseiterrolle war nie deutlicher. Leider bleiben ihr nach dem Tod ihrer Mutter nicht mehr viele Optionen und so entscheidet sie sich doch, die elitäre Akademie ihres verstorbenen Großvaters aufzusuchen, wo sie angeblich immer einen Platz hat. Kurz nach der Ankunft in dem abgelegenen und düsteren Schloss kommen Liora jedoch schnell Zweifel an ihrer Entscheidung. Nichts ist, wie sie es erwartet hatte und statt reicher und verwöhnter Sprösslinge sind ihre Mitschüler eher tödlicher Abstammung. Aber auch im Schloss lauern gefährliche Geheimnisse, die scheinbar nur auf die Ankunft der lang verschollenen Erbin gewartet haben.

Der Klappentext hat mich definitiv neugierig gemacht und ich mag die Grundidee der Academy of Death. Ein weiterer Pluspunkt sind die verschiedenen Perspektiven, was ich bezüglich der Dynamik einer Story immer positiv finde. Die düstere und bedrohliche Atmosphäre ist hier absolut gelungen und ein klares Highlight des Buches.
Der Schreibstil von Freya Dawn liest sich leicht und locker und die Sprache passt zu den Charakteren. Liora steht eindeutig im Fokus der Handlung, aber auch die anderen Charaktere erfüllen wichtige Rollen.
Es handelt sich um einen ersten Teil, wo natürlich viele Fragen offenbleiben. Aber trotzdem hat mir persönlich ein wenig der rote Faden gefehlt, denn manchmal hatte ich bezüglich der Aktionen der Charaktere nur ein Fragezeichen über dem Kopf. Liora wirkt erst tough und selbstbewusst, aber dann agiert sie völlig naiv und kopflos. Die Motive der übrigen Protagonisten bleiben fast komplett im Dunkeln und ich hoffe hier schnellstmöglich auf Antworten. Wie die Buchbeschreibung schon sagt, gibt es auch jede Menge Spice, wobei sich hier bei mir wieder die Fragezeichen häuften, weil ich manchmal einfach nur dachte: Warum. Über den Spice hinausgehende Emotionen konnte ich zumindest nicht glaubhaft erkennen.
Die Fortsetzung würde ich aber trotzdem lesen, denn wie schon gesagt, die Grundidee hat echt Potenzial.

Mein Fazit:
Noch fraglich, wohin die Reise geht, aber von mir gibt es knappe 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Liebe, Lügen, Leichen

Morbidly Yours
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„Morbidly Yours“ von Ivy Fairbanks ist eine nette Friends-to-Lovers Romance, in der zwei völlig gegensätzliche Menschen matchen.
Die Animationsdesignerin Lark ist gerade erst nach Irland gezogen, um einen ...

„Morbidly Yours“ von Ivy Fairbanks ist eine nette Friends-to-Lovers Romance, in der zwei völlig gegensätzliche Menschen matchen.
Die Animationsdesignerin Lark ist gerade erst nach Irland gezogen, um einen Neuanfang zu wagen. Neuer Job, neue Wohnung und neuer Nachbar inklusive. Dummerweise merkt sie erst jetzt, dass sie direkt neben einem Bestattungsinstitut wohnt. Aber der Schock wird durch dessen attraktiven Inhaber Callum deutlich gemildert. Callum ist äußerst zurückhaltend und sehr zurückgezogen, während Lark das genaue Gegenteil davon verkörpert. Trotz aller Gegensätze freunden sich beide jedoch schnell an und Callum taut nach und nach auf. Leider löst das aber nicht sein dringendstes Problem, denn um das Erbe des traditionsreichen Bestattungsinstitutes zu erhalten, muss Callum bis zum Sommer heiraten. Und Lark hat von Anfang an deutlich gemacht, dass sie weder eine Beziehung noch eine Ehe will.

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und die Grundidee hat wirklich Potenzial. Ich mag den lockeren und humorvollen Schreibstil von Ivy Fairbanks, der auch in den ernsten und berührenden Momenten durchaus funktioniert.
Der introvertierte Callum und die lebenslustige Lark sind nicht nur in ihren Kleidungsstilen total unterschiedlich. Hier trifft dunkelschwarz auf kunterbunt, aber trotzdem passt es irgendwie.
Callum ist wirklich zum Verlieben und absolut Zucker. Seine Horror-Dates haben mich zum Lachen gebracht, während einem seine scheinbar unerwiderten Gefühle für Lark das Herz brechen. Dazu kommt der Druck durch das Testament seines Großvaters, welcher ihn zu verzweifelten Maßnahmen greifen lässt.
Grundsätzlich mochte ich Lark und ihre positive Art. Aber fehlte mir irgendwie die richtige Verbindung zu ihr. Auf der einen Seite ist sie fast schon distanzlos und übergriffig, aber im Job verliert sie sich selbst in toxischem People-Pleasing und setzt keine Grenzen. Diese Widersprüche habe ich nicht so richtig zusammenbekommen und dann sind ja noch ihre nicht unbedingt nachvollziehbaren Grundsätze, die sie aus ihrem alten Leben mitgebracht hat.
Es fühlte sich wie eine Lovestory mit angezogener Handbremse an, aber trotzdem gab es herzerwärmende und witzige Momente. Am liebsten hatte ich die Nebenfiguren, die für das ungleiche Paar die besten Wingwomen abgeben.

Mein Fazit:
Trotz kleiner Schwächen gebe ich gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Verflucht

A Curse of Shadows and Ice
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„A Curse of Shadows and Ice“ von Catharina Maura ist eine düstere Romantasy, in der ein Fluch und eine Prophezeiung das Schicksal der Protagonisten komplett zerstören könnten.
Arabella von Althea ist zwar ...

„A Curse of Shadows and Ice“ von Catharina Maura ist eine düstere Romantasy, in der ein Fluch und eine Prophezeiung das Schicksal der Protagonisten komplett zerstören könnten.
Arabella von Althea ist zwar die älteste Tochter des Königs, aber im Gegensatz zu ihrer jüngeren Schwester muss sie den Hass ihres Vaters ertragen. Umso überraschter ist sie, dass ausgerechnet sie den berüchtigten Schattenkönig von Eldiria heiraten soll. Felix Osiris droht, ihr Heimatland zu unterwerfen, wenn Arabella nicht zustimmt. Erst als sie in seinem Schloss ankommt, erfährt sie, dass das gesamte Königreich Eldiria und seine Bewohner verflucht sind. Laut einer Prophezeiung kann nur Arabella diesen Fluch aufheben und so handelt sie aus, dass sie Felix hilft und im Gegenzug wieder nach Althea zurückkehren darf. Im Laufe der Zeit lernt sie Felix aber immer besser kennen und blickt hinter die Fassade des vermeintlich grausamen Schattenkönigs. Und plötzlich ist sie sich nicht mehr sicher, ob sie ihn überhaupt verlassen will.

Dies ist meine erste Fantasy von Catharina Maura, von der ich bisher nur Romances gelesen habe. Doch auch in diesem anderen Genre konnte sie mich bestens unterhalten. Die Story hat ein paar Parallelen zu Beauty and the Beast und ist märchenhaft, düster und voller Magie.
Arabella hat als Prinzessin kein traumhaftes Leben, denn sie ist mehr eine Art verhasstes Aschenputtel, welches bei jedem Fehltritt grausame Konsequenzen erleiden muss. Arabella denkt, dass sie nur von einem Monster zum nächsten wechselt, aber dann wird sie von Felix komplett überrascht.
Felix ist verzweifelt und glaubt nicht wirklich daran, dass Arabella das Schicksal seines Landes wenden kann. Aber dann wächst in ihm doch die Hoffnung, genau wie die Liebe zu seiner magiebegabten Frau.
Es fällt nicht schwer, mit den beiden liebenswerten Hauptfiguren mitzufiebern, während sie gegen immer neue Ausuferungen des dunklen Fluches kämpfen. Die Entwicklung von Arabella und Felix hat mir sehr gut gefallen, auch wenn vieles vorhersehbar war. Das Potenzial für eine Fortsetzung ist groß und ich wäre auf jeden Fall mit dabei.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Gegensätze

Clashing with No. 6
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„Clashing with No. 6“ von Alicia Sommer ist der dritte und abschließende Band ihrer gefühlvollen Sports Romance Trilogie über das NFL-Footballteam der L.A. Vipers.
Nachdem der NFL-Star und Wide Receiver ...

„Clashing with No. 6“ von Alicia Sommer ist der dritte und abschließende Band ihrer gefühlvollen Sports Romance Trilogie über das NFL-Footballteam der L.A. Vipers.
Nachdem der NFL-Star und Wide Receiver Saint Alvarez im entscheidenden Super-Bowl-Spiel seinen eigentlich besten Freund ins Gesicht geschlagen hat, steht er unter strenger Beobachtung. Um seine Karriere nicht noch weiter zu gefährden, willigt der zurückhaltende Saint deshalb widerwillig ein, dass ein bekannter Streaminganbieter eine Doku-Story über ihn dreht. Producerin ist die junge Journalistin Callie McQueen, die bisher vorrangig über TikTok und Social Media bekannt ist. Die Doku könnte ihre große Chance sein, aber ihr Hauptdarsteller tut alles, um ihr die Dreharbeiten zur Hölle zu machen. Das triggert Callies Unsicherheiten und Saint merkt schnell, dass er zu weit gegangen ist. Eigentlich fühlt er sich nämlich stark zu Callie hingezogen und ihr geht es nicht anders.

Man kann die Bände problemlos unabhängig voneinander lesen, aber die zwei Vorgängerteile lohnen sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Die zwischen den beiden Hauptfiguren wechselnden Perspektiven und der gefühlvolle Schreibstil von Alicia Sommer sorgen schnell für eine Verbindung zu Saint und Callie, da wir ihre Emotionen hautnah mitbekommen.
Callie verbirgt hinter ihrem professionellen Lächeln tiefe Ängste und Unsicherheiten, die durch Saint schlagartig wieder zum Vorschein kommen. Und Saint will einfach nur seine Privatsphäre schützen, denn die Menschen, denen er hundertprozentig vertraut, kann er an einer Hand abzählen.
Ich mochte die Entwicklung der beiden und wie sie sich langsam aus ihren alten Mustern lösen. Das ist sehr berührend erzählt und ich konnte ihre widerstreitenden Gefühle nachvollziehen.
Was mich diesmal leider überhaupt nicht abholen konnte, war die Anfangsphase ihrer Beziehung, denn mir fehlt einfach der Step von gegenseitiger Genervtheit zu der plötzlichen großen Liebe vor allem von Saints Seite. Ich konnte es einfach null nachempfinden, warum er seine Prinzipien bricht und ohne Callie wirklich zu kennen All-Inn geht. Bei der späteren Entwicklung bin ich hundertprozentig dabei, aber der Start war einfach zu abrupt und ohne echte Basis. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck und wahrscheinlich Geschmackssache.
Der weitere Verlauf der Story konnte mich definitiv berühren und ist ein schöner Abschluss für diese Reihe.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Schwierige Entscheidungen

Playmaker
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„Playmaker“ von Deanna Faison ist eine spicy Sports Romance mit Brother’s Best Friend Trope.
Maddie ist wenig begeistert, dass der beste Freund ihres Bruders in den Ferien ständig bei ihnen abhängt. Vor ...

„Playmaker“ von Deanna Faison ist eine spicy Sports Romance mit Brother’s Best Friend Trope.
Maddie ist wenig begeistert, dass der beste Freund ihres Bruders in den Ferien ständig bei ihnen abhängt. Vor sechs Jahren war das noch anders und zwischen Cameron und Maddie bahnte sich eine zarte Teenagerliebe an. Doch dann starb Camerons Mutter und er brach Maddie das Herz. Seitdem herrscht Funkstille und Maddie will endlich über ihre Gefühle für den berüchtigten Player hinwegkommen. Leider sieht das Cameron anders, denn als sie sich plötzlich mit anderen Jungs verabreden will, erkennt er, was er wirklich will. Zumindest will er ihre alte Freundschaft wieder aufleben lassen, was schwierig wird, da es bei jeder Begegnung zwischen ihnen heftig knistert. Nur wenn er diesmal Maddies Herz brechen sollte, wird er es nicht wieder reparieren können.

Der Einstieg in das Buch fällt nicht schwer, denn der Schreibstil von Deanna Faison liest sich leicht und flüssig. Ich mag es, wenn die Hauptfiguren abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen, da man so ziemlich schnell eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann. Bei Maddie war das auch sehr einfach, da sie sehr sympathisch ist. Bei Cameron ist mir das deutlich schwerer gefallen, denn ich konnte seine Beweggründe und sein Verhalten leider nicht hundertprozentig nachvollziehen.
Maddie ist immer noch unglücklich in Cam verliebt und quält sich bei jeder Begegnung aufs Neue. Man kann Gefühle leider nicht einfach abschalten und so verfällt sie Cam erneut, sobald er ihr etwas Zuneigung zeigt. Sie ist aber nicht völlig naiv, sondern setzt sich auch realistisch mit ihrer Situation auseinander und entscheidet sich bewusst für ihre Handlungen. Das fand ich gut.
Cam hat seit dem Tod seiner Mutter eine hundertachtzig Grad Wende hingelegt und ist vom liebenswerten Nerd zum arroganten Footballhelden und One-Night-Stand-Sammler geworden. Hinter all seinen Schutzmauern liebt er Maddie noch immer, aber er hat nicht den Mut, zu ihr zu stehen. Ich hatte bis zum Schluss Schwierigkeiten, mit ihm warmzuwerden, obwohl er von allen Charakteren die größte Entwicklung durchmacht.
Die spicy Sports Romance ist durchaus unterhaltsam, auch wenn bei mir persönlich der letzte Funke nicht so ganz übergesprungen ist.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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