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Veröffentlicht am 03.04.2026

Eine neue Chance oder ein Rückschritt?

Only in Your Dreams
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Melody ist nach einer toxischen Beziehung wieder zurück in ihrer Heimat. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Zac, den sie nie vergessen konnte. Als sie zusammen auf einem Camping Trip unterwegs sind kommen ...

Melody ist nach einer toxischen Beziehung wieder zurück in ihrer Heimat. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Zac, den sie nie vergessen konnte. Als sie zusammen auf einem Camping Trip unterwegs sind kommen sie sich näher, aber steht die Vergangenheit noch zwischen ihnen?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet und ich mag die Kleeblätter in Anlehnung an Melodys Spitznamen sehr.
Der Schreibstil von Ellie K. Wilde ist angenehm, humorvoll und auch interessant. Das hat mir gut gefallen.

Melody ist eine tollpatschige, sarkastische und durch ihren Expartner verunsicherte Frau, die in die Heimat zurückzieht.
Dort trifft sie auf Zac, den mürrischen und zurückgezogenen besten Freund ihres Zwillingsbruders. Kurz vor dem Start des Colleges gab es einen Moment zwischen ihnen und beide sind bis heute nicht darüber hinweg.

Ich mochte es, dass die Kapitel aus den Sichten von Melody und Zac geschrieben sind, so konnte ich ihr vorgeschichtlichen aus der Person von beiden hören und habe schnell gemerkt, dass es dauert diese aufzustellen.
Auch die Anziehung und die Entwicklung der Beziehung zwischen Melody und Zac von ich gut, denn sie haben sich Zeit gelassen und nichts überstürzt. Trotzdem konnte ich die Anziehung zwischen ihnen nicht immer spüren.

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die sehr übertriebenen Vorkommnisse. Der Camping Trip war völlig überzogen, auch die plötzlichen Besserungen des Footballteams waren mir zu übertreiben.

Was mir gut gefallen hat, waren die Nebencharaktere. Besonders Parker, Melodys Bruder, und Summer fand ich sehr unterhaltsam. Sie wurden toll eingebunden und ich finde es schön,dass sie ihre eigene Geschichte erhalten werden.

Das Ende war mir zu übertreiben und enthielt für mich zu wenig Tiefe und zu überstürzte Handlungen. Das war etwas schade.

Mein Fazit:
Eine schöne RomCom mit leichten Schwächen, aber ich wurde gut unterhalten und musste ein paar Mal lachen.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Kann Jet die Wahrheit herauszufinden?

Not Quite Dead Yet
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Jet ist behütet in Vermont aufgewachsen und auch sonst gibt es nichts besonderes in ihrem Leben. Zumindest bis sie an Halloween angegriffen wird und nur noch kurz zu leben hat. Sie beschließt ihren Mörder ...

Jet ist behütet in Vermont aufgewachsen und auch sonst gibt es nichts besonderes in ihrem Leben. Zumindest bis sie an Halloween angegriffen wird und nur noch kurz zu leben hat. Sie beschließt ihren Mörder zu finden und ermittelt mit ihrem ehemaligen besten Freund Billy. Dabei kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, doch wer ist der Mörder?

Meine Meinung:
Ich mag das Cover und die Farben mit den dazupassenden Farbeschnitt richtig gerne. Es spiegelt die düstere und blutige Stimmung wieder.

Jet ist eine sture, etwas exzentrische junge Frau, die nicht unbedingt sympathisch rüber kommt. Trotzdem hat sie ein gewisses etwas, denn sie lässt nicht locker und will unbedingt ihren Mörder finden.
Doch bei ihren Ermittlungen merkt sie schnell, dass vieles lieber verborgen geblieben wäre und jeder in ihrem Umfeld etwas zu verbergen hat. Doch wer hat sie angegriffen?
Vertrauen kann sie nur Billy, der plötzlich wieder auftaucht. In ihrer Kindheit waren sie gut befreundet und er scheint Jet wirklich zu mögen. Leider ist er für mich etwas zu blass geblieben.

Ich finde es beeindruckend, wie Jet mit ihrem bevorstehenden Tod umgeht und wie sie ihr bisheriges Leben in wenigen Tagen aufarbeitet.

Jets Familie und die Leute um sie herum geben einem immer wieder Spielraum für neue Vermutungen und Motive. Das erzeugt viel Spannung, die richtig gut eingesetzt wird.
Die Kleinstadt selbst scheint wie jede andere zu sein und das birgt viel Spielraum für den Täter. Es ist schwer, jemanden konkret zu verdächtigen und so blieb ich als Leserin bis ins letzte Drittel im Ungewissen.

Das Ende hat mir gut gefallen, aber war an einigen Punkten zu überzogen. So gab es zwar Überraschungseffekte, aber diese waren etwas zu sehr konstruiert und aufgesetzt.

Mein Fazit:
Eine Span geschrieben mit vielen Wendungen und einer Protagonistin, die mir nicht sympathisch war, das aber auch nicht sein muss. So hat es perfekt zur Situation und Handlung gepasst.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Wer sagt die Wahrheit?

The Exes
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Nathalie will eigentlich nur glücklich werden, einen liebevollen Partner und vielleicht ein paar Kinder.
Als ihr Ehemann James jedoch herausfindet, dass ihre Exfreunde auf seltsame Arten gestorben sind, ...

Nathalie will eigentlich nur glücklich werden, einen liebevollen Partner und vielleicht ein paar Kinder.
Als ihr Ehemann James jedoch herausfindet, dass ihre Exfreunde auf seltsame Arten gestorben sind, steht die Beziehung auf der Kippe. Was steckt wirklich dahinter und welche Leichen liegen sonst noch in Keller?

Das Cover ist schön gestaltet, jedoch etwas blass und wenig aussagekräftig. Trotzdem gefällt es mir gut.
Der Schreibstil von Leodora Darlington ist angenehm und flüssig, der Spannungsbogen wird sauber herausgearbeitet und die Zeitsprünge sorgen für mehr Klarheit.

Nathalie hatte bisher ein schlechtes Händchen bei der Wahl ihrer Partner, doch dass diese nach der Beziehung nicht mehr lange zu leben hatten und Nathalie immer in der Nähe war, sorgt für viel Wirbel.
Es kommen immer mehr Erkenntnisse ans Licht und Ich habe schnell gemerkt, dass die Handlung, die aus Nathalies Sicht geschrieben ist, in verschiedenen Richtungen geht. Nathalie ist dabei der klassische fall des unzuverlässigen Erzählers und so erfährt man viele Dinge gemeinsam mit ihr, die ihre nahen Menschen vor ihr verborgen haben.
Nathalie entwickelt sich dabei von der schüchternen people pleaserin zu einer willensstarken Person, die Dinge und Taten hinterfragt und nicht mehr alles hinnimmt. Das hat mir gut gefallen.

Gegen Ende war es mir jedoch zu überzogen und zu abwegig. Es waren zu viele konstruierte Wendungen, die absolute unrealistisch waren.
Das fand ich etwas schade.

Mein Fazit:
Ein Buch über eine Frau, die viel erlebt und die merkt, dass sie nicht die einzige mit Geheimnissen ist. Spannend, aber an einigen Stellen zu unrealistisch.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Zweite Chance in Ruin Falls

Rabid
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Seneca wird aus ihrem Werwolf Rudel verstoßen, als ihre Verwandlung schief geht. Im Revier des Ruin-Falls-Rudels trifft sie auf Tyran. Der gefährliche Alpha nimmt sie auf, doch zu welchem Preis?

Meine ...

Seneca wird aus ihrem Werwolf Rudel verstoßen, als ihre Verwandlung schief geht. Im Revier des Ruin-Falls-Rudels trifft sie auf Tyran. Der gefährliche Alpha nimmt sie auf, doch zu welchem Preis?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet, mir gefällt der Wolfskopf mit den dunklen Farben und lila Elementen sehr gut.
Der Schreibstil von Raven Kennedy und Ivy Asher ist flüssig und spannend zu lesen. Gemeinsam haben die beiden das Dark Romantasy Buch gut umgesetzt.

Seneca musste schon viel leiden, doch die tapfere und sture junge Frau lässt sich nicht so einfach unterkriegen. Auch nicht von Tyran, dem Alpha ihres neuen Rudels. Der bedachte, aber auch grausame Anführer, macht ihr das Leben nicht leicht, doch die beiden sind aneinander gebunden und müssen sich damit abfinden. Sie kommen sich immer näher, was manchmal etwas brutal ist, aber zur Handlung passt.
Leider hat das bei mir wenig Stimmung und Gefühle aufkommen lassen, was ich etwas schade fand.
Auch die Ente von Seneca kam mir zu kurz. Bis zum Ende kam sie mir unreflektiert und wütend vor, ohne etwas an der Situation zu ändern. Auch Tyran hat dazu wenig beigetragen oder sie dabei unterstützt.

Was mir gut gefallen hat, war der Fantasy Teil. Die Welt der Werwölfen wurde gut und interessant beschrieben, die Rudel und ihre Traditionen wirkten sehr rund.
Leider war es mir zu viele Nebenschauplätze und Handlungsstränge, was den Fokus von Seneca und Tyran genommen hat. Die Beziehung hat zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, stattdessen stand der Spice im Vordergrund.

Das Ende war nochmal viel und heftig, hat aber zur Handlung gepasst. Das Buch ist ein Stand-Alone und damit abgeschlossen.

Mein Fazit:
Ein interessantes Dark Romantasy Buch, das interessant und spannend zu lesen war. Für mich hat es leider etwas an Gefühl und tiefe gefehlt, aber die Welt der Werwölfe wurde sehr gut umgesetzt.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Ein Café, Musik und ein kleines englisches Dorf

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Jude will lieber überall anders sein, aber für die Hochzeit ihrer Schwester kommt sie zurück in ihr Heimatdorf Lower Whilby.
Dort trifft sie auf James, der dorthin gezogen ist um in Ruhe ein Café führen ...

Jude will lieber überall anders sein, aber für die Hochzeit ihrer Schwester kommt sie zurück in ihr Heimatdorf Lower Whilby.
Dort trifft sie auf James, der dorthin gezogen ist um in Ruhe ein Café führen zu können. Diese Begegnung bringt vieles Durcheinander, denn vielleicht ist Lower Whilby gar nicht so schlimm wie gedacht?

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön gestaltet, die Personen sehen wirklich aus wie Jude und James und auch der Farbeschnitt ist toll.
Der Schreibstil von Kira Groh hat mir gut gefallen, sehr flüssig, sarkastische Unterhaltungen, etwas Spannung und interessante Charaktere.

Jude ist eine Weltenbummlerin, die es nie lange an einem Ort aushält. Sie hat mehr schwarzen Humor, als gut ist und stiftet überall Chaos. Aber die ist auch empathisch und will, dass es allen gut geht.
James ist der Sohn von berühmten Musikern und liebt die Ruhe in Lower Whilby. Der sture, ruhige und sportliche Barista ist damit das Gegenteil von Jude, verfällt ihr aber schon bei der ersten Begegnung.
Ich fand es toll, wie sich die beiden näher kommen, denn es ist nicht zu schnell, sondern in einem angenehmen Tempo.
Aber leider hat mir die Anziehung zwischen den beiden gefehlt, die Gefühle sind bei mir leider nicht angekommen.

Was mir umso besser gefallen hat, war die Beschreibung von Lower Whilby, die Leute von dort und der Dorfzusammenhalt. Das ist der Autorin richtig gut gelungen.
Was dagegen gefehlt hat, war der Herbstvibe. Bis auf das Festival und die Erwähnung von Pumpkin Spiced Latte, gab es da nicht viel. Das fand ich sehr schade.

Das Ende hat die Handlung gut abgeschlossen, es hat gut zu Jude und James gepasst. Leider hatte ich mir insgesamt etwas mehr erhofft.

Mein Fazit:
Jude und James konnten mich leider nicht ganz von sich überzeugen, Lower Whilby aber schon.
Ich hoffe, dass die anderen Bücher der Reihe mich mehr überzeugen können und bleibe an der Reihe dran.

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