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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2026

Wieder sehr spannend

Nebelbeute
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Mila begibt sich ohne ihr Team in ein kleines Dorf in den Bergen. Sie hat einen Hinweis bekommen, dass sich dort Johannes Tobler, den sie schon lange sucht, aufhalten soll.
Auf langen Wanderungen ...

Mila begibt sich ohne ihr Team in ein kleines Dorf in den Bergen. Sie hat einen Hinweis bekommen, dass sich dort Johannes Tobler, den sie schon lange sucht, aufhalten soll.
Auf langen Wanderungen sucht sie nach seinem Unterschlupf und dann verschwindet Mila plötzlich.

Während Milas Aufenthalt passieren in dem Dorf zwei schreckliche Morde. Nachdem die ortsansässige Polizei mit den Ermittlungen nicht weiter kommt, werden Jakob und die Gruppe 4 um Amtshilfe gebeten und nutzen die Gelegenheit, um auch nach Mila zu suchen.

Wieder ein Thriller aus dieser Serie bei dem die Geschichte überzeugend und gut inszeniert ist. Pure Spannung, in einem flüssigen Schreibstil. Es gibt viele Wendungen, die einen immer wieder auf die falsche Fährte führen.

Von dem Team bin ich begeistert. Jeder hat ein besonderes Talent und einen liebenswerten Charakter. Sie halten zusammen und stehen füreinander ein. Das sichert ihren Erfolg.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Große Leseempfehlung

Ein Ort, der bleibt
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Als der Botaniker Alfred Heilbronn unter dem Naziregime nicht mehr arbeiten darf, bleibt ihm nichts anderes übrig, als dem Ruf an die Universität nach Istanbul zu folgen, wo er die Leitung des ...

Als der Botaniker Alfred Heilbronn unter dem Naziregime nicht mehr arbeiten darf, bleibt ihm nichts anderes übrig, als dem Ruf an die Universität nach Istanbul zu folgen, wo er die Leitung des botanischen Instituts übernimmt. Voller Vorfreude folgt ihm seine Familie.
Die wissbegierige junge Studentin Mehpare wird die Assistentin von Professor Heilbronn und unterstützt ihn bei seiner Arbeit. Auch sie ist begeisterte Botanikerin.
Zu Hause hält seine Frau Magda ihm den Rücken frei und nimmt an seinem Beruf regen Anteil. Ihre Rat ist Alfred immer wichtig. Magda hat selbst einen Doktortitel, hat ihren Beruf aber nie ausgeübt. Sie lernt von Mehpare ihre ersten türkischen Begriffe.

Aber Istanbul bringt nicht die gewünschte Ruhe vor dem Naziregime.
"So weit ist sie fort von zu Hause, und doch hat das, wovor sie geflohen ist, sie eingeholt." (Seite 231).

Das Leben in der neuen Kultur ist nicht einfach, es ist geprägt von Furcht, Einsamkeit und Angst. Auch in der Türkei sind sie ausgegrenzt, das beweist der Stempel "Haymatloz" im Pass. Sie sind entwurzelt und im neuen Leben noch nicht verwurzelt.

Sehr berührt hat mich das Schicksal der rumänischen Juden, die mit der Struma in die Türkei kamen.

Ein sehr gut recherchiertes Buch, das mich in seinen Bann gezogen hat. Die Verbindung von Zeitgeschichte, realen Personen und einer fesselnden Geschichte macht es zu einem großen Lesevergnügen.

Es geht aber nicht nur um das Istanbul der Vergangenheit, sondern auch um das Istanbul von heute. Die Städteplanerin Imke reist beruflich nach Istanbul, um ein Gutachten zu erstellen. Durch eine Zufallsbekannschaft mit einer Türkin gerät sie in politische Unruhen.

Das ist eines der Bücher, bei denen ich bedauert habe, irgendwann die letzte Seite aufschlagen zu müssen.


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Veröffentlicht am 21.03.2026

Ein Buch, das mich richtig wütend gemacht hat.

Donnersonntage
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Renate lebt in einem kleinen Dorf im Westerwald im Haus ihrer Mutter.  Sie ist mit Werner verheiratet und die Beiden haben einen Sohn. Ihr Leben ist sehr eingeschränkt. Mit ihrem Mann verbindet sie so ...

Renate lebt in einem kleinen Dorf im Westerwald im Haus ihrer Mutter.  Sie ist mit Werner verheiratet und die Beiden haben einen Sohn. Ihr Leben ist sehr eingeschränkt. Mit ihrem Mann verbindet sie so gut wie nichts. Nur ihr Sohn Stefan lässt sie dieses langweilige und lieblose Leben aushalten.

Der Nachbarjunge Raimund bewundert  Renate schon lange und ganz langsam entwickeln die beiden Gefühle füreinander.  Als ihre Mutter und die Eltern von Raimund das merken, machen sie den beiden das Leben zur Hölle.

Die Geschichte spielt in den 60er und 70er Jahren. Es ist heute unvorstellbar wie wenig Chancen Frauen damals auf Gerechtigkeit  hatten.  Obwohl Deutschland im Aufbruch war,  war das Frauenbild kaum verändert.  Eine Frau,  die ihren Mann verlässt, ist immer die Schuldige. Die Gründe dafür sind nebensächlich.

Es ist toll und nachvollziehbar geschrieben.  Ich hatte beim Lesen Kopfkino und war oft richtig wütend.

Eine große Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Der Weg zur Selbstfindung

Restsommer
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Dominik wächst bei seinem Vater auf,  nachdem seine Mutter sie vor einem Jahr verlassen hat.  Der Vater von Dominik hat ein Bestattungsinstitut und hofft,  dass sein Sohn dieses eines Tages übernimmt. ...

Dominik wächst bei seinem Vater auf,  nachdem seine Mutter sie vor einem Jahr verlassen hat.  Der Vater von Dominik hat ein Bestattungsinstitut und hofft,  dass sein Sohn dieses eines Tages übernimmt.
Dominik will weder seinen Vater verletzen, noch das Institut übernehmen und schaut in eine Zukunft,  die er eigentlich nicht will.

Als Benjamin in seine Klasse kommt freunden sich die Beiden an. Benjamin (Biff) hat eine Lockerheit an sich die Dominik importiert. Mit Biff wird das Leben in Schönacker abwechslungsreich und intensiv.

Kea von Garnier erzählt von der Zerrissenheit in der Jungend. Ein ständiger Kampf zwischen Wollen und Müssen. Man soll Entscheidungen treffen,  die einen überfordern. Dabei ist man damit beschäftigt,  sich selbst zu finden.  Diese Stimmung wird in dem Buch gut herüber gebracht.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Ein stilles Buch

Mit dem ersten Licht
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Arne verliebt sich schon während seiner Schulzeit in Laura.  Die Beiden werden ein Paar, doch dann trennen sie sich wieder.  Aber sie verlieren sich nie ganz aus den Augen.  Arne merkt,  dass Laura irgendetwas ...

Arne verliebt sich schon während seiner Schulzeit in Laura.  Die Beiden werden ein Paar, doch dann trennen sie sich wieder.  Aber sie verlieren sich nie ganz aus den Augen.  Arne merkt,  dass Laura irgendetwas quält,  nur langsam versteht er sie und versucht ihr zu helfen.

Ein stilles Buch voller Emotionen, die ruhig erzählt werden.  Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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