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Veröffentlicht am 19.04.2026

Die Lionswood Prep - Poppys Ausweg aus Mobile

Limerence
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In dieser Geschichte geht es um Poppy, eine Stipendiatin, die sich stets im Hintergrund hält und die für alle anderen privilegierten Studenten und Studentinnen so gut wie unsichtbar ist.

Und um Adrian, ...

In dieser Geschichte geht es um Poppy, eine Stipendiatin, die sich stets im Hintergrund hält und die für alle anderen privilegierten Studenten und Studentinnen so gut wie unsichtbar ist.

Und um Adrian, den Goldjungen der Lionswood Prep mit den einflussreichen Eltern, der, im Gegensatz zu Poppy, immer im Mittelpunkt steht, sobald er irgendwo auftaucht und mit dem jeder befreundet sein möchte.

Zwei grundverschiedene Menschen, die scheinbar keinerlei Gemeinsamkeiten und die auch sonst nichts miteinander zu tun haben, bis zu dem Moment, als ein tragisches Ereignis passiert, in dem beide irgendwie involviert sind und sie sich dadurch plötzlich gezwungen sehen, einen Deal einzugehen. Ein Deal, aus dem mit der Zeit mehr wird.

Man kommt gut in die Geschichte rein. Glaubt man am Anfang, dass es sich hier um eine typische College Romance handelt, stellt sich nach und nach heraus, dass es hier um viel mehr geht als das.

Beide Charaktere sind nicht das, was sie zu sein scheinen aufgrund deren Erlebnisse in der Vergangenheit, die sogar noch in der Gegenwart präsent sind und somit auch ihr Handeln bestimmen.

Poppy ist bereit alles zu tun, was nötig ist, um ihre Ziele zu erreichen. Ich fand es super, dass sie sich vom Goldjungen nicht einschüchtern lässt, was ihn total zu verblüffen scheint, kannte er so ein Verhalten ihm gegenüber bis dato noch nicht. Im Gegensatz zu ihr tut er sich nämlich schwer, seine Gefühle in Worte zu fassen, weil er es nie gelernt hat.

Die Geschichte wird nur aus der Perspektive von Poppy erzählt und ich habe es in einigen Situationen vermisst zu erfahren, welche Gedanken Adrian in diesen Momenten durch den Kopf gegangen sind.

Auch wenn die Geschichte moralisch gesehen nicht ohne ist, hat sie mir sehr gut gefallen. Sie war spannend, aber auch romantisch und kommt ohne allzu viele spicy Szenen aus, was für dieses Genre eine Ausnahme ist.

Nur schade, dass sie mit einem Cliffhanger endet und man sich noch bis zum zweiten Teil gedulden muss, um endlich zu erfahren, wie es mit Poppy und Adrian weitergeht.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Freundschaft? Beziehung? Was denn nun?

The Irish - Roan
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Um ihren schlimmsten Tag des Lebens, nämlich ihren dreissigsten Geburtstag, zu überleben, möchte Jenna am zweitschlimmsten Tag, sprich am Tag davor, noch richtig was erleben. Nur blöd, dass ihre beste ...

Um ihren schlimmsten Tag des Lebens, nämlich ihren dreissigsten Geburtstag, zu überleben, möchte Jenna am zweitschlimmsten Tag, sprich am Tag davor, noch richtig was erleben. Nur blöd, dass ihre beste Freundin Nina sie im Stich lässt, so dass sie letztendlich alleine losziehen muss.

Mit ihrer schlagfertigen Art macht sie sofort Roan auf sich aufmerksam. Obwohl sie sich vom ersten Moment an von diesem gutaussehenden Typen angezogen fühlt, steht für sie fest, dass sie sich auf keinen Fall auf eine einengende Beziehung einlassen möchte.

Der humorvolle Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an für sich eingenommen, so dass ich bereits ab der ersten Seite ein Dauergrinsen im Gesicht hatte.

Es war schön zu sehen, wie tief die Freundschaft zwischen Jenna und Nina geht. Obwohl sich die Umstände geändert hatten, waren sie weiterhin füreinander da.

Sowohl über den Schlagabtausch zwischen Jenna und Roan als auch über den Umgang in den Familien untereinander habe ich mich köstlich amüsiert. Nicht zu vergessen Jennas Art und Weise ihre Gefühle, ihr Verhalten und Erwartungshaltung in Bezug auf eine Beziehung bis ins kleinste Detail zu analysieren.

Bei einigen Szenen hätte ich mir jedoch gewünscht, diese auch aus der Perspektive von Roan zu lesen.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, eine Zeitlang bei Roans chaotischer Familie zu Gast gewesen zu sein und zu sehen, wie Jenna langsam erkennt, dass sie das, wonach sie auf der Suche ist, längst gefunden hat.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Bis die Räder abfallen

Before I Let Go
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Sie dachten, ihre Liebe würde ewig halten, doch als eine Tragödie auf die nächste folgt, bricht die Einheit von der Josiah und Yasmen dachten, dass sie unzertrennbar war, plötzlich entzwei. Alles was zurückbleibt ...

Sie dachten, ihre Liebe würde ewig halten, doch als eine Tragödie auf die nächste folgt, bricht die Einheit von der Josiah und Yasmen dachten, dass sie unzertrennbar war, plötzlich entzwei. Alles was zurückbleibt sind zwei Menschen, die, jeder für sich, versuchen, die Scherben, die dadurch entstanden sind, aufzusammeln und nach vorne zu schauen, was sich für beide schwieriger erweist als gedacht.

Wow! Was für eine mitreißende und emotionale Geschichte. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und obwohl das Buch fast 500 Seiten umfasst, hatte ich es im Nu durch gelesen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Yasmen und Josiah erzählt. Man bekommt mit, wie das Glück von zwei Menschen, denen es vorherbestimmt war, für immer zusammen zu bleiben, von einem Tag auf den anderen zerbricht und sie auf einmal nicht mehr wissen, wo sie stehen und wie es ohne den anderen weitergehen soll.

Ich habe so sehr mit Yasmen und Josiah gelitten angesichts dem, was ihnen widerfahren ist. Und gleichzeitig habe ich sie dafür bewundert, wie sie es trotz allem geschafft haben, den Alltag mit Kinder und Restaurant gemeinsam zu managen. Man konnte die Anziehung, die zwischen den beiden immer noch sehr präsent war, trotz der Trennung, jederzeit spüren, auch wenn sie es sich selbst nicht eingestehen wollten.

Die Autorin spricht in dieser Geschichte ein sensibles Thema an. Sie zeigt, was diese Krankheit alles anrichten und kaputt machen kann, wie wichtig es ist, den Mut aufzubringen, sich professionelle Hilfe zu holen, wenn man sich in diesem dunklen Strudel befindet und daß man sich auf keinen Fall dafür schämen sollte.

Eine Geschichte, die das Herz berührt und auch Mut macht, denn irgendwann ist wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Die C-Level-Power - auch in Sachen Liebe

Forever with the Boss
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Nie hätte Olivia gedacht, dass sie nach einer so langen Zeit Phil wieder gegenüber stehen würde. Und dann auch noch als ihr zukünftiger Chef, als sie sich beim Riesenunternehmen NexGen vorstellt. Phil, ...

Nie hätte Olivia gedacht, dass sie nach einer so langen Zeit Phil wieder gegenüber stehen würde. Und dann auch noch als ihr zukünftiger Chef, als sie sich beim Riesenunternehmen NexGen vorstellt. Phil, der vor fünf Jahren, nach einer wundervollen Nacht, ohne ein einziges Wort des Abschieds verschwunden ist und ein Stück von ihrem Herzen mitgenommen hatte.

Auch Phil traut seinen Augen nicht, als Olivia plötzlich vor ihm steht. Schon bei ihrem Kennenlernen damals hatte er gespürt, dass zwischen ihnen etwas Besonderes war. Darum hatte er regelrecht die Flucht ergriffen, um sich nicht mit diesem intensiven Gefühl auseinander setzen zu müssen. Ein Gefühl, das bei ihrem Erscheinen augenblicklich wieder da ist, so als ob es die ganzen Jahre nur darauf gewartet hätte, wieder an die Oberfläche zu kommen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich war sofort in der Geschichte drin. Es war spannend zu sehen, wie sich Olivia und Phil Mühe gegeben haben, der allgegenwärtigen Anziehung zu widerstehen. Dadurch, dass die Geschichte abwechselnd von beiden erzählt wird, wird deutlich, warum beide mit aller Macht versuchen, der Versuchung nicht nachzugeben. Bei Olivia ist es die Angst wieder verletzt zu werden, bei Phil hingegen ist es die Angst, die Kontrolle zu verlieren und sich dadurch angreifbar zu machen.

Bei dieser Geschichte handelt es sich um den dritten Teil der CEOs aus Boston-Reihe. Sie ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den beiden vorherigen Teilen gelesen werden. Ich habe mich dennoch gefreut, die Protagonisten aus den beiden ersten Bände wieder zu treffen.

Eine sehr schöne Geschichte, in der es darum geht, dass, egal was kommt, man alles überstehen kann mit der richtigen Person an seiner Seite. Eine Person, auf die man sich verlassen kann und die einem Halt gibt.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Von Pusteblumen und neuer Hoffnung

Bound by Hopes
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Tess kennt man bereits aus dem ersten Band der Oceanbridge Dilogie. Sie liebt Kunst über alles und sie ist im ersten Teil diejenige, die immer hilfsbereit, gut gelaunt und für jeden da ist.

Hier lernt ...

Tess kennt man bereits aus dem ersten Band der Oceanbridge Dilogie. Sie liebt Kunst über alles und sie ist im ersten Teil diejenige, die immer hilfsbereit, gut gelaunt und für jeden da ist.

Hier lernt man eine ganz andere Tess kennen, nämlich eine, die sich hinter einer Maske der Unbekümmertheit versteckt, um nicht zu zeigen, wie verletzlich sie im Grunde ist. Sie, die sich immer für andere einsetzt, hat Schwierigkeiten, das auch für sich selbst zu tun.

Und dann ist da noch Ryker, der beste Freund ihres Bruders, an den sie vor langer Zeit ihr Herz verloren hat und der jetzt nach jahrelanger Abwesenheit wieder nach Oceanbridge zurückkehrt. Sowohl der Grund für seine Rückkehr als auch sein teilweise seltsames Verhalten werfen bei ihr und einigen Einwohnern von Oceanbridge viele Fragen auf.

Es gibt immer wieder Rückblicke, in denen man erfährt, wie sich Ryker und Tess kennengelernt haben und wie es zu dieser Hassliebe zwischen ihnen gekommen ist, die sich im Laufe der Zeit jedoch in etwas anderes gewandelt hat.

Leider sorgt ein dummes Missverständnis dafür, dass es zu einem Streit zwischen den beiden kommt. Kurz darauf verlässt Ryker Oceanbridge, ohne dass sie die Chance hatten, das Missverständnis aufzuklären und sich ihre Gefühle einzugestehen.

Sowohl Tess als auch Ryker sind sehr sympathische Protagonisten. Die täglichen Kämpfe um das Badezimmer mitzuerleben haben stets Spaß gemacht.

Bei Tess musste ich so oft angesichts ihrer Tollpatschigkeit schmunzeln, denn natürlich passierten ihr die seltsamsten Dinge immer dann, wenn Ryker in der Nähe war.

Die Geschichte zeigt, dass du es schaffen kannst, deine Stimme zu erheben und für dich selbst einzustehen, wenn du Personen an deiner Seite hast, die dich unterstützen und an dich glauben.

Es ist eine wunderschöne Geschichte, die mich stellenweise zu Tränen gerührt hat und für die ich gerne eine Empfehlung ausspreche.

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